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Meinungen und Rat bitte

Erstellt von papa, 30.08.2014, 06:52 Uhr · 364 Antworten · 30.880 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von rolf2

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    mal Butter bei die Fische, wieviel Kohle monatlich wollen Deine Schwiegereltern von Euch, wenn der eine Bruder 9000 zahlt und der andere Bruder ca 6000 oder mehr erhält, bleibt ja davon so gut wie nichts.

    Schwiegerpapa arbeitet aber im Schrotthandel, hat also auch Einkünfte, also mehr als 10000 pro Monat von Euch zu verlangen würde ich als unverschämt bezeichnen.

  2.  
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  3. #192
    Avatar von papa

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    Es ist möglich, dass sie hoch verschuldet sind - ich weiß es nicht. Die Zahl 9k stammt natürlich von meiner Frau. Letztes Jahr wollten Sie 30 000 für eine Begräbniszeremonie, die ihnen angeblich irgendwelche Verwandten angehängt haben (der betreffene Großvater war schon 30 Jahre tot oder so). Das habe ich nicht bezahlt. Meine Frau meinte damals, sie hätte Angst wenn ich nicht hülfe würden die Eltern sich verschulden. Schlussendlich haben sie dann 20 000 von der Frau des älteren Sohnes bekommen. Die sich übrigens, wenn ich es schon erwähne, soweit ich weiß im Allgemeinen keinerlei Anpumpversuchen erwehren muss, sondern von ihrem Arbeiterlohn gerade die Anzahlung für einen Pickup zusammengespart hat.

    Als wir herkamen, haben wir Ihnen eine neue AC und ca. 10 000 bar spendiert (freiwillig, ohne Forderung), wobei meine Frau über die 10 000 grantig war und mich ärgerlich fragte, warum ich den Eltern 'jetzt schon' Geld gäbe. Danach wollten sie nochmal 20 000 (sagt meine Frau, da haben sie nicht mich gefragt), dafür hat meine Frau (sagt sie) eine Goldkette versetzt. Dann wollten sie nochmal 30 000 von mir, die habe ich dem Vater gegeben, weil ich ihm damals noch gerne geholfen habe. Zum Muttertag habe ich dann der Mutter ein Goldkettchen für 5900 Baht geschenkt (freiwillig, hab meiner Frau eines gekauft und wollte die Mutter nicht ganz ohne dastehen lassen), und ca. drei Wochen nach den 30 000 kamen sie dann mit einem Aufschüttungsprojekt an ihren Reisfeldern (die sie gegen Reislieferung verpachten), die eine Aufschüttung eines Walls benötigten, damit sie ertragreich blieben, was 40 000 kosten würde. Das war der Moment, wo ich 'nein' gesagt habe. Ich habe auch keine Ahnung, ob die Aufschüttung eines Erdwalls derart viel Geld kosten kann.

    Da passte alles irgendwie zusammen - die Reaktion des Vaters, dass sie nicht wollten, dass ich Thai lerne, wie sie mich anfangs versucht haben, in der Wohnung im Obergeschoss zu isolieren (mit allen möglichen wohlmeinenden Gründen), diese Emotionaler-Druck-Versuche meiner Frau, usw. Zuerst habe ich nicht gesehen, wie umfassend das ganze möglicherweise ist. Zuerst dachte ich noch, ich erkläre jetzt meiner Frau mal höflich, dass wenn man was von seinem Mann will, nett zu ihm sein sollte, denn wenn der Gatte merkt, wie er mit bösem Druck manipuliert wird, würde er bestimmt recht sauer (ich hab's bewusst unpersönlich gehalten, hab erzählt ich hätte es in einer Zeitung gelesen).

    Das funktionierte auch, und obwohl mir ja klar war, dass da alle zusammengearbeitet haben, um mir das Geld aus der Tasche zu ziehen, habe ich erst in den darauf folgenden Tagen so richtig die mögliche Existenz eines bedeutend umfassenderen Masterplans erkannt.

    Meine Frau hatte mich schon vorher immer gut 'eingestimmt' - wenn der Vater versucht hat mich rumzukommandieren (was ich halt auf die eine oder andere Weise abzubiegen versuchte, aber es ging halt nicht immer, man will ja höflich sein), dann hat sie erzählt er macht das mit allen so. Ich dachte schon damals, der will mich trainieren, und hab halt so gut es geht, höflich gegengehalten. Wenn ich keine Lust hatte, mit ihm zu reden, war er angeblich geknickt weil ich ihm ausweiche. Es wurde gemutmasst, ich hätte Angst er wolle mit mir über Geld reden. Hatte ich gar nicht, es ist nur anstrengend auf Thai zu kommunizieren, weil ich es halt nicht gut kann.

    Aber dann wurde mir klar, dass das zwar alles Einbildung sein kann, es aber schon irgendwie gut zusammenpasst. Manipulation rundum. Und hilflos und einsam ist man viel einfacher unter Druck zu setzen als normalerweise. Kann natürlich sein, dass einiges davon nicht Teil eines Plans war, aber ich denke schon, dass es im großen und ganzen hier so ist.

    Ich habe die Leute in den letzten 9 Jahren gut unterstützt, aber so, dass es mir nicht wehtut. Die 40 000 fand ich aber einfach nur noch unverschämt, nach allem was wir vorher gegeben hatten.

    Sie verlangen nichts monatlich, sondern halt immer Beträge für irgendwas wenn sie was brauchen. Ich fände ehrlich gesagt auch 10000 monatlich unverschämt. Ich habe meiner Frau schon vor 8 Jahren klar gesagt, dass sie ihren Eltern 4000 pro Monat geben kann. Und die haben sie halt immer abgerufen, wenn es mal Geldprobleme gab.

    Unter normalen Umständen hätte ich vielleicht auch die 40 000 noch gegeben, aber ich fand irgendwie es ist zuviel in zu kurzer Zeit, und vergesst bitte nicht, dass ich auch Haus und Läden eingerichtet und einen Umzug nach Thailand finanziert habe - nach soviel Kosten will man denke ich lieber erst etwas konsolidieren, und deshalb fand ich das, was wir schon gegeben hatten, schon recht großzügig.

  4. #193
    Avatar von rolf2

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    hab mal mitgerechnet und komme auf 80.000B die du teils aus freien Stücken gegeben hast, die Goldkette zu rechnen die ein Geschenk war zählt man natürlich nicht als Unterstützung, sondern als Geschenk.

    alles in allem nicht wirklich viel Geld in einem Zeitraum über 1 bis 2 Jahre?

    Unverschämt finde ich das Verhalten hier nicht, vor allem dann nicht wenn ohne bitten der Schweigereltern 20000B + neue Klima verschenkt werden. Thais denken nunmal bei uns wächst das Geld auf den Bäumen.

    Zum Thema Reisfeldaufschüttung sind 40000B durchaus nicht unangemessen, die Frage ist jedoch ob es wirtschaftlich ist und auch da sind Thais nicht unbedingt betriebswirtschaftlich sattelfest, das könnte man ja anhand einer Wirtschaftlichkeitsberechnung durchaus schnell mal dem Schwiegerpapa durchrechnen und somit ernsthafte Kompetenz und Gesicht gewinnen.

    Was ich hier sehe ist kein ungewöhnliches Verhalten seitens der Thaifamilie, nichtmal unverschämtes Verhalten oder Benehmen.

    Du steigerst dich anscheinend in etwas hinein was garnicht vorhanden ist. Such mal ein ernsthaftes Gespräch und stell die wirtschaftlichen Rahmendaten und Möglichkeiten klar, Du bist Teil der thailändischen Familie und so wirst du auch betrachtet. Nur Deine wirtschaftlichen Möglichkeiten werden anscheinend überschätzt. Die Schwiegereltern werden auch nicht wissen was eine gute Schulausbildung Deiner Kinder kostet.

    Ich könnte mir also vorstellen das aufgrund fehlender Gepräche und handfester Daten auf beiden Seiten die Situation völlig falsch gesehen wird und insofern allgemeines Unverständnis vorliegt auf allen Seiten.

  5. #194
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    ........................................

    Als wir herkamen, haben wir Ihnen eine neue AC und ca. 10 000 bar spendiert (freiwillig, ohne Forderung), wobei meine Frau über die 10 000 grantig war und mich ärgerlich fragte, warum ich den Eltern 'jetzt schon' Geld gäbe. Danach wollten sie nochmal 20 000 (sagt meine Frau, da haben sie nicht mich gefragt), dafür hat meine Frau (sagt sie) eine Goldkette versetzt. Dann wollten sie nochmal 30 000 von mir, die habe ich dem Vater gegeben, weil ich ihm damals noch gerne geholfen habe. Zum Muttertag habe ich dann der Mutter ein Goldkettchen für 5900 Baht geschenkt (freiwillig, hab meiner Frau eines gekauft und wollte die Mutter nicht ganz ohne dastehen lassen), und ca. drei Wochen nach den 30 000 kamen sie dann mit einem Aufschüttungsprojekt an ihren Reisfeldern (die sie gegen Reislieferung verpachten), die eine Aufschüttung eines Walls benötigten, damit sie ertragreich blieben, was 40 000 kosten würde. Das war der Moment, wo ich 'nein' gesagt habe. Ich habe auch keine Ahnung, ob die Aufschüttung eines Erdwalls derart viel Geld kosten kann.

    .......................................

    Unter normalen Umständen hätte ich vielleicht auch die 40 000 noch gegeben, aber ich fand irgendwie es ist zuviel in zu kurzer Zeit, und vergesst bitte nicht, dass ich auch Haus und Läden eingerichtet und einen Umzug nach Thailand finanziert habe - nach soviel Kosten will man denke ich lieber erst etwas konsolidieren, und deshalb fand ich das, was wir schon gegeben hatten, schon recht großzügig.

    Und da wunderst Du Dich das Du als ATM angesehen wirst bzw. das die Familie sich wundert, warum Du plötzlich anfängst NEIN zu sagen.

    Zu deinem Radlerkollegen; Thais bitten nur Familie und enge Freunde ins Haus; der Rest wird vor dem Haus 'abgefertigt'. In diesem Sinne vermute mal nicht das da eine enge Bindung ist, der ist einfach nur neugierig.

  6. #195
    Avatar von papa

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    Wir sind Radlerkollegen, und wenn wir das bleiben, bin ich schon happy. Ich habe nichts gegen Freundschaft, aber das muss ja wachsen.

    Rolf, das war alles in den letzten vier Monaten. Letztes Jahr war eine andere Rechnung.

    KKC, ich hätte halt erwartet, dass die auch mal darauf kommen, dass es reicht, und sie nicht ständig nach mehr fragen können. Die Frage alleine fand ich schon over the top, aber der Knatsch hinterher war völlig inakzeptabel.

    Aber es geht ja auch nicht hauptsächlich um die Geldmenge. Ich denke übrigens die Thais wissen genau was ich habe und verdiene, da hat meine Frau schon für gesorgt. Sie denken nur anders als ich über Werterhalt oder Ausgeben.

    Aber es geht ja um alles zusammen. Vielleicht höre ich die Flöhe husten, aber genau deswegen habe ich mich an euch hier im Forum gewendet, weil ich Meinungen und Ratschläge dazu hören wollte.

  7. #196
    Avatar von Claude

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    Ich sehe hier keine klare Vereinbarung, mit wieviel die Eltern monatlich unterstuetzt werden. Koennten 10k THB pro Monat sein, wobei die Haelfte aus dem Laden deiner Frau kommen kann und die andere Haelfte von Dir. Sonderwuensche muessen dann nicht mehr beruecksichtigt werden. Und 10k THB ist ne Menge Geld, das sollten die Eltern verstehen.

  8. #197
    Avatar von rolf2

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    meine Meinung,

    Thais benehmen sich häufig wie Kinder, denken im Hier und Jetzt und nicht wirklich an eine ferne zukunft in 5 oder mehr Jahren.

    Alles in Allem müssen die finanziellen Dinge grundsätzlich geklärt werden, ebenso das Herumlungern der Thaifamilie in Eurem Haus.
    Das Zusammensein innerhalb der Familie ist für Thais ja völlig normal und die Privatsphäre so wir wie sie in Deutschland kennen gibts dort nicht. Familie ist Familie, da lebt man zusammen und hält zusammen auch kohletechnisch, wer hat der gibt und das Morgen ist weit weg.

    Es liegt an dir klarzumachen das Du anders denkst und lebst, ich vermute man wird das dann akzeptieren, oder akzeptieren müssen und schlucken.

    die spinnen die Thais............... andererseits spinnen auch die Farangs, es sind unterschiedliche Vorstellungen vorhanden, da muss zusammenwachsen was zusammengehört und beide Seiten müssen lernen. Ich denke es ist nicht zu spät, aber klärende Gespräche müssen geführt werden.

  9. #198
    Avatar von papa

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    Es gibt wirklich keine Vereinbarung auf Gegenseitigkeit. Ich habe gesagt ich zahle 4000 pro Monat, und das haben wir dann so gemacht. Zusätzlich haben wir dann immer noch in den Urlauben ein paar Hunderter dagelassen, oder sie auf die Urlaube mitgenommen (in Thailand) und sie schienen immer sehr dankbar.

  10. #199
    Avatar von papa

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    Wenn es nur das Geld wäre, hätte ich weniger Probleme. Es ist das drum herum, die Geschichte mit dem Sprache lernen, mit den Versuchen, mich immer wenn andere Leute da waren, in die Wohnung im Obergeschoss zu schicken (ist jetzt vorbei), dass ich den Eindruck gewonnen habe, dass meine Frau fleißig durch emotionalen Druck mithilft, mir das Geld aus der Tasche zu ziehen, usw. Das sind die Dinge, wo ich nicht mehr weiß, was ich denken soll.

  11. #200
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Es gibt wirklich keine Vereinbarung auf Gegenseitigkeit. Ich habe gesagt ich zahle 4000 pro Monat, und das haben wir dann so gemacht. Zusätzlich haben wir dann immer noch in den Urlauben ein paar Hunderter dagelassen, oder sie auf die Urlaube mitgenommen (in Thailand) und sie schienen immer sehr dankbar.
    4000 ist nicht viel, wenn du bedenkst der Bruder mit 17.000 Einkünften gibt schon 9.000, wovon allerdings das meiste zum anderen Bruder geht, nur weiß ich nicht ob die Schwiegereltern überhaupt bedürftig sind.

    letzten Endes weißt du selbst was Du geben kannst oder willst, aber ehrlich gesagt bis jetzt hört sich das für mich nicht nach unverschämten Forderungen an und man schätzt Dich höchstwahrscheinlich falsch ein was Deine finanziellen Möglichkeiten angeht.

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