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Kulturelles Interesse des Thaipartners

Erstellt von Monta, 31.12.2012, 12:49 Uhr · 88 Antworten · 7.052 Aufrufe

  1. #61
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Liegt vielleicht auch an Wurzellosigkeit.
    Hey, hey, Knarfi-Frank bezeichnet dies als Weltbuergertum ihr hamburger bzw. berliner Kleinkraemer.

    Joerch, gibt Dich nicht mit dem Fabian ab. Der ist kein hamburger Jung, der ist ein Zugereister. Ein versteckter Kuckuck im Waterkant-Nest.

  2.  
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  3. #62
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Kann sein. Vielleicht ist das auch der Grund, warum einige fast 1:1 die Politikvorgaben vom Kulturministerium in TH öffentlich nachbeten...
    Hm, von Wurzellosigkeit wuerde ich eher dann sprechen, wenn jemand staendig von einem Ort zum naechsten driftet, waehrend bei mir die Wurzeln recht fest sitzen, wenn ich mein Home erst einmal als mein Castle betrachte.

    Rio de Janeiro (4 Jahre) - Holzminden (22 Jahre) - New Jersey, USA (2 Jahre aus beruflichen Gruenden) - Holzminden (10 Jahre) - Bangkok (13 Jahre)

    Nun Du.

  4. #63
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Doch Qualitaetauslaender sind fuer langfristigen Aufenthalt oder Integration in Thailand gefragt, was meiner Meinung nach durchaus verstaendlich ist.
    Der Begriff "Qualitätsausländer" ist schon drollig. Ich nehme an, dass damit ein "Premiumweltler" mit gehobenen Einkommen in einem NIC Land gemeint ist. Zum Glück haben die thailändischen Behörden den Begriff für uns definiert. Die Einbürgerung erfordert ein regelmäßiges monatliches Einkommen von 80.000 THB für Ausländer ohne Thaifamilie, bzw. 40.000 THB für Ausländer mit Familie. Das heisst, der "Qualitätsausländer" muss mindestens das zweifache des durchschnittlichen thailändischen Haushaltseinkommens (23.236 THB im Jahr 2011) verdienen. Ähnliches gilt auch für die Visavergabe. Das ist sicherlich keine astronomische Hürde für die meisten. Jedoch finde ich es äußerst fragwürdig, ob dieses finanzielle Kriterium tatsächlich ein probates Mittel darstellt, um den "menschlichen Schrott" von den Qualitätsausländern zu trennen. Ich würde sagen eher nicht.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Was soll ich mich kuenstlich aufregen ? Fuer mich/uns ist das Leben in Thailand ein eindeutiges "WIN/WIN" .
    Das sehe ich im Prinzip auch so, aber man darf nicht vergessen, dass dies ein Schönwetter-Arrangement ist. Sollten einmal schwerere Zeiten einziehen, und der Ausländer wird plötzlich arbeitslos, arbeitsunfähig, erkrankt, ausgeraubt, angezeigt, oder ähnliches, dann ist er auf einmal kein Qualitätsausländer mehr und darf im Zweifelsfall nach Hause gehen oder in Pattaya vom Balkon springen.

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Nachdem ich hier so Vieles und Interessantes über die Problematik: Integration der Farangs in die thail. Gesellschaft gelesen habe, interessiert es mich dennoch, was die Leute hier über die Relevanz des kulturellen Interesses des thail. Partners so denken.
    Nun gut, zurück zum Thema. Die Frage ist etwas seltsam formuliert. Relevanz für was? Ich bin mir nicht sicher, ob das generelle kulturelle Interesse der Partner in einer Ehebeziehung eine große Rolle spielt. Im Bekanntenkreis habe ich schon alle möglichen Konstellationen erlebt. Im Allgemeinen ist kulturelles Interesse natürlich ein Zeichen eines wachen Geistes. Für die bikulturelle Ehebeziehung ist daher wohl eher das gegenseitige Interesse der Partner in ihre spezifische Landeskultur wichtig. Die interessanten Fragen die sich daraus ergeben wären dann: wie interessiert sind die thailändischen Partner(innen) an der deutschen Kultur? Würde die Ehe einen Umzug nach Deutschland/Europa überleben?

    Cheers, X-pat

  5. #64
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Jedoch finde ich es äußerst fragwürdig, ob dieses finanzielle Kriterium tatsächlich ein probates Mittel darstellt, um den "menschlichen Schrott" von den Qualitätsausländern zu trennen. Ich würde sagen eher nicht.
    Wie sollen sie denn sonst mit einem vertretbaren Aufwand auswählen, vielleicht mit Sprachtests in Wort und Schrift? Wäre sicher spannend.

  6. #65
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Wie sollen sie denn sonst mit einem vertretbaren Aufwand auswählen, vielleicht mit Sprachtests in Wort und Schrift? Wäre sicher spannend.
    Dafür gibt es international viele Beispiele, wie zum Beispiel die Auswahlverfahren der "klassischen" Einwanderungsländer Australien, Neuseeland, und Kanada. Diese Länder haben ähnliche Visa-Kategorien wie Thailand. Der Unterschied ist, dass das initiale Screening strenger, detaillierter und genauer ist. Wenn man dieses einmal passiert hat, ist der Weg zur Aufenthaltsgenehmigung jedoch leichter. Es werden neben den Finanzen auch andere Kriterien in Betracht gezogen, wie z.B. Ausbildung, berufliche Qualifikation, Familie, und soziale Faktoren.

    Cheers, X-pat

  7. #66
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Es werden neben den Finanzen auch andere Kriterien in Betracht gezogen, wie z.B. Ausbildung, berufliche Qualifikation, Familie, und soziale Faktoren.
    Und so viel ich weiß, spielt da auch das Lebensalter eine große Rolle. Man stelle sich mal vor, das wäre für Thailand ein wichtiges Kriterium.

  8. #67
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Und so viel ich weiß, spielt da auch das Lebensalter eine große Rolle. Man stelle sich mal vor, das wäre für Thailand ein wichtiges Kriterium.
    Es spielt auch in Thailand eine Rolle, allerdings in anderer Hinsicht, denn mit 50 Jahren ist man ja bereits für das Retirement Visum qualifiziert. Frei nach dem Motto: je oller desto doller. Nunja, in Abwesenheit einer Sozialversicherung/Altersversorgung braucht sich der thailändische Staat auch keine Gedanken machen, dass ihm altersschwache Einwanderer auf der Tasche liegen...

    Cheers, X-pat

  9. #68
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Hm, von Wurzellosigkeit wuerde ich eher dann sprechen, wenn jemand staendig von einem Ort zum naechsten driftet, waehrend bei mir die Wurzeln recht fest sitzen, wenn ich mein Home erst einmal als mein Castle betrachte.

    Rio de Janeiro (4 Jahre) - Holzminden (22 Jahre) - New Jersey, USA (2 Jahre aus beruflichen Gruenden) - Holzminden (10 Jahre) - Bangkok (13 Jahre)

    Nun Du.
    Ich weiß, worauf Du abzielst, muss Dir aber sagen, dass ich bei Deinem "Wer hat den Längsten"- Contest nicht mitmachen will.

  10. #69
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Es spielt auch in Thailand eine Rolle, allerdings in anderer Hinsicht, denn mit 50 Jahren ist man ja bereits für das Retirement Visum qualifiziert.
    Ja sicher, hätte präziser schreiben sollen, man Stelle sich vor, Thailand hätte im Hinblick auf das Lebensalter ähnliche Vorgaben wie die von Dir benannten Vorbilder. Der Ausländeranteil wäre vermutlich deutlich kleiner.

  11. #70
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen


    Wie filtere ich nun in Sachen Residence Permit oder gar Einbuergerung? Nun ja, ich mache das Prozedre sehr aufwendig und langwierig und so trennt sich dann mit Sicherheit der Streu vom Weizen. Nur wer wirklich interessiet ist integriert zu werden, wird wohl diesen Spiessrutenlauf auf sich nehmen. Net dumm, wie ich finde.

    Doch, ich finde das dumm. Denn mehr und mehr lassen sich das nicht mehr bieten und schauen sich anderweitig um. Kambodscha, z.B. wo es praktisch keine Beschränkungen gibt - eine Visums-Anarchie geradezu. Philipinen ist auch deutlich schmerzfreier und was demnächst in Burma zu erwarten ist, ist noch nicht raus.
    Ein 800€ Rentner und ein 4000€ Pensionist sind in Thailand gleich. Sie haben das Recht ihr Geld auszugeben, wenn keines mehr da ist, gib's auch nix. Werden sie deshalb straffällig fliegen sie hochkant raus.
    Der einzige Unterschied ist, dass der eine 800€ ausgibt und der Andere 4000€. "

    "Kleinvieh macht auch Mist" heisst die Devise, warum macht man also den Billigrentnern das Leben so schwer?



    Eine ganz einfache Geschichte, die man bei uns auch so handhaben müsste. Von mir aus kanns z.B. nicht genug Japaner in D. geben - die benehmen sich anständig und lassen Geld da. Ob mich ihr Gekicher und das ständige Knipsen stört, ist so unwichtig wie nur was.

    Eine ganz andere Geschichte sind die Beschränkungen beim Landkauf. Da stimme ich zu, dass die Thais sich nicht von Grosskonzernen oder russischen Mafiosis enteignen lassen sollten, wie das z.B. auf Hawai geschehen ist.

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