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Kulturelles Interesse des Thaipartners

Erstellt von Monta, 31.12.2012, 12:49 Uhr · 88 Antworten · 7.054 Aufrufe

  1. #31
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Verständnis für fremde Kulturen muß man wecken. Nicht nur bei Thais, aber insbesondere bei denen.
    Warum?

    "Meine Thai" muss kein Verstaendnis fuer auslaendische Kulturen haben. Warum sollte sie? Habe ich ja groesstenteils auch nicht und somit leben wir dann hier in Thailand und es ist uns im Grunde egal ob in Deutschland ein Kartoffelsack umfaellt.

    Manchmal habe ich das Gefuehl, dass zuviel Bildung fuer Hirnlaeuse sorgt. Das ist nicht gut. Resultiert dann darin, dass Premiumlandbuerger sich endlos ueber die Zustaende in den Schwellenlandlaendern aufregen und sich einen Kopp machen, der eigentlich unnoetig ist wie ein Kropf wenn man nicht gerade eine Taube ist. Soviel Verstand hat hier in Thailand sicherlich auch jemand aus der tiefsten Provinz. Da hat er wohl den meisten Premiumlandbuerger einiges voraus, ausser den Premiumlandbuergern, die ebenfalls in der tiefsten Provinz leben und die den Musikantenstadl irgendwelchen Mosaiken und Wasserstrassen vorziehen.

    Habe zwar selbst nichts fuer den Musikatenstadl uebrig, genausowenig wie fuer thailaendischen Soap Operas, ziehe aber meinen abendlichen DVD-Actionfilm auch deutlich einem Bericht ueber Mosaike und Wasserstrassen aus der tiefsten westlichen Vergangenheit vor. Meine Frau uebrigens auch. Ergo, mein kulturelles Interesse ist wohl sehr thailaendisch.

    Muss ich mir nun als ehemaliger Premiumlandbuerger einen Kropf stehen lassen um der politischen Korrektheit Genuege zu tun und den strengen Erfordernissen des gebildeten und zivilisierten Homo Sapiens gerecht zu werden? Scheiss was auf die Wassertrassen. Haben die Roemer nicht die Pizza erfunden, aus der die Welt heute noch praktischen Nutzen zieht?

  2.  
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  3. #32
    Avatar von siamthai1

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    moin lucky2103

    die einfälltigkeit, und die schusselichkeit ist bei den kambodchanern genauso verankert wie bei den thais.die sind kein deut besser.
    die kann man alle in ein sack stecken,man trifft immer den richtigen. die haben mehr gemeinsammkeiten als die thais das
    wahrhaben wollen.

  4. #33
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    die einfälltigkeit, und die schusselichkeit ist bei den kambodchanern genauso verankert wie bei den thais.die sind kein deut besser.
    die kann man alle in ein sack stecken,man trifft immer den richtigen.
    Wau (copyright mein thailaendischer Hund), westliche Kultur vom hoechsten Grade reflektiert sich in dieser Aussage, gepraegt durch bestechende rhetorische Faehigkeiten. Da kann weder ein Thailaender noch ein Kambodschaner mithalten. Es fehlt einfach die geistige Brillianz einer Verona Feldbusch oder eines Dieter Bohlen. Liegt bestimmt in den Genen.

  5. #34
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    In Wikipedia steht aber dann doch drin, dass Thai und Kambodschanisch sich 30% des Wortschatzes teilen...
    Hm, gelesen habe ich ähnliches auch schon. Aber, wenn die Khmer-Leute in- und um Surin in ihrer Khmer-Sprache miteinander sprechen, verstehe ich so gut wie nichts. Kann aber auch an mir liegen und weniger am kleineren Anteil eines gemeinsamen Wortschatzes.

    Ein Interesse an der Europäischen Kultur ist imho nur dann wichtig, wenn Mann vor hat in D gemeinsam mit seiner Partnerin ein Kind groß zu ziehen. Ansonsten ist mir nur wichtig, dass die Frau eine gute Aussprache in ihrer eigenen Sprache hat- und auch gewillt und in der Lage ist, hier und da einiges von ihrer eigenen Sprache und Kultur an mich zu vermitteln.

  6. #35
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    "Meine Thai" muss kein Verstaendnis fuer auslaendische Kulturen haben. Warum sollte sie?
    Solange sie in Thailand lebt braucht sie das natürlich nicht. Anders sieht es jedoch für die thailändischen Zeitgenössinnen aus, die sich mit ihrem Auserwählten im Farangländle niederlassen. Deren kulturelles Interesse, bzw. Verständnis für die Menschen, Umgebung, Städte, Sitten und Gebräuche des fremden Landes sind schon ein ganz guter Indikator für ihre Aufnahme- und Integrationsfähigkeit, bzw. dafür wie das Zusammenleben im Farangländle letztendlich funktioniert. Keine narrensichere Methode, aber bestimmt aufschlussreich.

    Das die Thailänder generell eine ausgeprägten Tunnelblick haben und eher selten über die Grenzen des Königsreichs hinwegblicken ist offensichtlich. Allerdings kann man ihnen deswegen -im Gegensatz zu den U.S. Amerikanern- aufgrund des Einkommens- und Bildungsniveaus des Landes keine allzu großen Vorwürfe machen.

    Cheers, X-pat

  7. #36
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    22.02.2007
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    4.781
    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    wenn ich den Satz jetzt kommentiere so wie ich will ,bin ich der erste ,der im Neuen Jahr gesperrt wird.

    nur soviel ,ich hoffe du ziehst dich wie angekündigt hier zurück und verschonst uns mit deinen Dünnpfiff.
    Schon spannend, dass das Geschreibsel von dem Adolfverschnitt nicht die Moderation auf den Plan ruft.

  8. #37
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Solange sie in Thailand lebt braucht sie das natürlich nicht. Anders sieht es jedoch für die thailändischen Zeitgenössinnen aus, die sich mit ihrem Auserwählten im Farangländle niederlassen. Deren kulturelles Interesse, bzw. Verständnis für die Menschen, Umgebung, Städte, Sitten und Gebräuche des fremden Landes sind schon ein ganz guter Indikator für ihre Aufnahme- und Integrationsfähigkeit, bzw. dafür wie das Zusammenleben im Farangländle letztendlich funktioniert. Keine narrensichere Methode, aber bestimmt aufschlussreich.
    Gekauft.

    Die meinige, die da mein thailaendisches Eheweib ist, stellte bereits vor mehr als einer Dekade nach einem dreimonatigen Aufenthalt im deutschen Lande fest, "ist gut fuer einen Urlaub, aber leben moechte ich hier nicht". Eine verheissungsvolle Offenbarung, die einen multikulturelle Konsens in unerer Partnerschaft impliziert. Trotz allem oder eigentlich auch nicht trotz sondern es haben sich lediglich der passende Deckel und Topf gefunden.

    Warum man ein Domiziel zum Leben auserwaehlt, das einem im Grunde gar nicht so richtig zusagt, wird fuer uns kulturloses Ehepaar wohl immer ein Raetsel bleiben. Na ja, vielleicht Liebesblindheit und/oder rein materielle Interessen.

    Es gibt sicherlich Laender und "Kulturen", mit denen wir uns absolut nicht anfreunden koennen und ergo halten wir uns diesen einfach fern obwohl man dies aus dem politischen Korrektheitswinkel als Scheuklappen-Philosophie und Horizontlosigkeit interpretieren koennte. So wie eben auch, dass weder Weib noch ich beim Teetrinken die kleinen Finger abspreitzen. Bei Queen Elizabeth mag sich bei diesem Gedankengang eine rueckseitige Gaensehaut bilden und auch die Nackenbehaarung veranlassen sich in schaudernde Habachtpostion zu begeben. Glueck gehabt, dass Thailand nicht zum Commonwealth gehoert.

    Hier zeigt sich dann wieder die Vorteilshaftigkeit des hiesigen pragmatischen Optimismusses, der durchaus in gewisser Konstellation mit vermeindlichem Bildungsgigantismus und Kulturhochschwangerschaft en par stehen kann.

    Kurzum, meine Frau und ich sind Bangkoker mit allen Makeln und Schwaechen und werden es wohl auch bleiben. Na ja, vielleicht sind wir auch nur gut integriert und halten es weder fuer weise noch erfolgstraechtig die Stadt in Neu Berlin umstricken zu wollen auch wenn es sich bei der Zielstellung um ein Abbild der Hauptstadt des Landes der Dichter und Denker handeln wuerde. Nein, keine Sorge, wir haben auch nicht auf der Agenda die Baerenburg zu bangkokisieren. Eine win/win Situation. Kulturell gesehen sicherlich nicht vom Feinsten, aber durchaus pragmatisch und somit realitaetsorientiert.

    Kurzum, nuechtern betrachtet ist der Homo Sapiens auch nicht der kulturelle Leistungstraeger dieses Planeten sondern schlichtweg nur eins. Ein mosaik- und wasserstrassenproduzierender weltfremder Primaerdepp. Schlimm? Mitnichten, es ist einfach nur so wie es ist oder anders gesagt mai pen rai wie man es in der Barbarei ausdrueckt.

  9. #38
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    "ist gut fuer einen Urlaub, aber leben moechte ich hier nicht".
    Das gleiche sagte ich vor ziemlich genau 20 Jahren nach meinem ersten Thailandbesuch.

    Cheers, X-pat

  10. #39
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Du bist anscheinend ein Opportunist, Thomas. Man gut, dass Du IT-ler und kein Politiker bist.

    Dass Du Dir zwischenzeitlich anscheinend auch Kenntnisse der hiesigen Landessprache trotz anfaenglichen Widerwillens angeeignet hast, macht mir aus Sicht des alten Vaterlandes doch ein wenig Sorgen.

    Aber... noch hat der Nikolaus anscheinend die Schulpflicht nicht erreicht. Es wird spannend. Chiang Mai oder nicht Chiang Mai wird dann sicherlich verstaerkt zur Frage werden. Thailaendische lightness of being oder Verantwortungsbewusstsein wird in die Waagschalen kommen.

  11. #40
    Avatar von clavigo

    Registriert seit
    09.01.2011
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    5.687
    Da Oy englische literatur des 19 und 20. Jahrunderts als Abschlussarbeit beim Englisch -Diplom an der Srinakarinwirot Uni hatte sie ein ziemliches Interesse an Somerset maugham, Graham Greene, J.Conrad, A. Huxley oder an Hemingway, Faulkner oder Salinger. An deutscher Literatur mochte sie Böll besonders. Und die modernen Amis wir Philipp Roth, Paul Auster, etc.

    Wir waren in Verona bei La Bohème, haben Schwanensee u. a. Ballette geschaut - und waren bei den Eagles, Bonnie Raitt, Neil Young und diverse anderen Rock/Popgrössen. Ihr Bruder steht/stand mehr auf Zep, Deep Purple undCarabao.

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