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Kinder und die Thailaendische sprache

Erstellt von MenM, 29.12.2001, 12:41 Uhr · 86 Antworten · 5.792 Aufrufe

  1. #21
    Harakon
    Avatar von Harakon

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    Wenn ihr es schafft, daß er Bücher/Zeitschriften/Internetseiten auf Thailändisch liest, habt ihr vermutlich gewonnen. Ich denke, daß das Schriftsystem mit vertretbarem Aufwand zu lernen ist. Mit Rosetta Stone (ein Thai-Lern-Programm) ging es jedenfalls für mich "alten Dackel" (smile) relativ leicht, die wichtigsten Zeichen zu lernen. Und Kindern fällt es, denke ich, noch leichter.

    Gruß, Harakon 8)

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Shiai

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    403

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    @ Harakon

    Thai-Lern Programm von Rosetta Stone? Was darf man sich darunter vorstellen!

  4. #23
    Avatar von Jinjok

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    5.556

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    @Harakon
    Hast Du das Rosetta Stone Program?
    Ich könnte Dir 2 andere im Tausch (Evaluierunskopien anbieten.
    @Shiai
    Rosetta Stone ist ein anerkanntes Sprachlern-System und schweineteuer.
    mfg jinjok

  5. #24
    Jakraphong
    Avatar von Jakraphong

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    Wenn ich ganz ehrlich bin, hat mich dieses Rosetta-Stone Programm wirklich enttäuscht. Mehr als "Ein Kind mit einem Ball" kam da bei nicht rüber. Vielleicht habe ich es auch nicht richtig ernst genommen?
    Aber das Thema hatten wir ja schon mal.
    Da liegt es nun im Regal und verstaubt!
    was kann ich tun, immer neue lektionen nachkaufen?
    "Ein Mann und ein Mädchen unter einem Flugzeug" ohoh.
    Jak

  6. #25
    Avatar von seven

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    20.08.2001
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    1.676

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    @ Jak
    Ich halte das Programm für sehr gut. Wenn Du die Lektionen im weiteren Verlauf anschaust, werden die Sätze erheblich komplizierter. Aber vorallem prägt man sich die Redewendungen (um nichts anderes geht es bei Sätzen wie "das Mädchen unter dem Flugzeug") mit dem Bild ein und erinnert sich in den Situationen. Zumindest ging es mir schon einige Male so. Ein großer Vorteil ist ebenfalls die Ausprache von Muttersprachlern und, dass man dazu gezwungen wird die Wörter auch zu lesen. So lernt man alles auf einmal in einer vernünftigen Form und kein "Farang-Thai".
    Jeder lernt anders, aber ich habe mit der Methode gute Erfolge gehabt. Dafür kann ich nichts mit Büchern anfangen.

  7. #26
    Harakon
    Avatar von Harakon

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    Jak: Beschäftige dich ruhig nochmal damit! Das Ding ist schon gut. Was mir sehr fehlt, ist ein bißchen theoretischer Hintergrund. Ich lerne zwar, alles Mögliche zu sagen, aber ich weiß manchmal nicht, was die einzelnen Wörter bedeuten. Da hilft es dann, sich die gleiche Lektion mal auf Deutsch anzuhören Und wenn man richtig Thai lernen möchte, braucht man sicher auch noch andere Quellen. Zum Beispiel Bücher

    Alles in allem aber sehr gut zum Lernen, auch zum Lernen der Schrift.

    Gruß, Harakon 8)

  8. #27
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    @ Harakon
    ...wenn Du willst, schau hier einmal nach. Also, ich komme sehr gut damit klar, bin nur manchmal etwas zu faul

  9. #28
    Harakon
    Avatar von Harakon

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    Rosetta Stone kann man im Internet ausprobieren:

    http://www.rosettastone.com/online/index2.html

    Reinschaun lohnt sich

    Gruß, Harakon 8)

  10. #29
    xenusion
    Avatar von xenusion

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    aus wissenschaft.de 1.3.2002:

    Wie ein Gehirn mit zwei Sprachen fertig wird

    Ein Mensch kann problemlos mit zwei Sprachen gleichzeitig aufwachsen. Er kann sich in jeder dieser Sprachen so sicher bewegen, dass Außenstehenden nicht in den Sinn kommt, er habe noch eine zweite Muttersprache. Während man früher befürchtete, das Gehirn eines Kindes könnte durch Zweisprachigkeit überfordert werden, sieht man heute eher die Chancen. Doch immer noch ist rätselhaft: Wie schafft es das Gehirn in zwei Sprachen zu leben? Ein Forschungsteam der Universität Magdeburg ist dieser Frage mit neuen Untersuchungen ein Stück näher gerückt.



    Ihre Erkenntnis ist, dass Zweisprachige die gerade nicht "angesagte" Sprache offenbar so ausblenden können, dass die Wortbedeutungen dieser Sprache, sofern sie denn auftauchen, nicht verarbeitet werden. Ihre Studie haben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht.

    Das Team um Thomas Münte hat ein Sprachexperiment mit zweisprachigen Versuchspersonen, die katalanisch und spanisch sprachen, durchgeführt. Während des Experimentes haben sie mit Hilfe des funktionellen Magnetresonanzbildgebungsverfahrens (fMRI) die Gehirnaktivität beobachtet. Den Probanden, die zwischen 18 und 30 Jahren alt waren, wurde an Computerbildschirmen jeweils eine Reihe von Wörtern präsentiert. Diese waren entweder katalanisch, spanisch, oder es handelte sich um Pseudowörter, die zu keiner Sprache gehören. Die Versuchspersonen sollte nun bei den spanischsprachigen Wörtern einen Knopf drücken. Ausschließlich spanisch sprechende Versuchspersonen bildete die Kontrollgruppe und hatte die gleiche Aufgabe.

    Beide Versuchsgruppen - die zweisprachige und die einsprachige – bewältigten diese Aufgabe ohne größere Schwierigkeiten. Allein wenn katalanische Wörter vorkamen, die im Sprachgebrauch sehr häufig sind, zeigten die Zweisprachigen eine leichte Verunsicherung.

    Die Beobachtung der Gehirnaktivität ergab, dass bei den Zweisprachigen das so genannte posteriore inferiore Frontalareal deutlich aktiver war als bei den Einsprachigen. Vor allem bei den auftauchenden katalanischen Wörtern wurde diese Region stärker aktiviert. Sie ist wichtig für die phonologische Verarbeitung und der vor der tatsächlichen Aussprache auftretenden Probelautung.

    Beim Lesen, so nehmen Thomas Münte und seine Kollegen an, können prinzipiell zwei unterschiedliche Prozesse wirksam werden. Der eine Prozess ist die lexikalische oder Wortschatz-Route. Hierbei wird nach der Erfassung der Schriftform des Wortes gleich der Weg zum Wortschatz und damit zur Bedeutung beschritten. Ohne erst den Zwischenschritt der Lautung zu nehmen, wird hier also das Wort gelesen und sofort von seiner Bedeutung her erfasst. Bei der sublexikalischen oder auch Buchstabe-zu-Laut-Route hingegen wird der Buchstabe erst einmal in eine phonologische Form umgewandelt. Die Buchstabenfolge erhält eine, noch etwas unspezifische, Lautform, bevor sie Zugang zum Wortschatz bekommt. Bei den Zweisprachigen im Experiment, so vermuten die Magdeburger Wissenschaftler, wird vermutlich die Buchstabe-zu-Laut-Route eingeschlagen. Dadurch wird verhindert, dass das Katalanische - die in diesem Fall nicht-erwünschte Sprache - sich über die Bedeutung des Wortes die Vorrangstelle erobert.

    Weitere Meldungen zum Thema Sprache finden Sie im Archiv von wissenschaft.de.

    Doris Marszk


  11. #30
    xenusion
    Avatar von xenusion

    Re: Kinder und die Thailaendische sprache

    aus wissenschaft.de 13.10.:

    Der ehemalige Mathelehrer bestimmt die Sprache beim Kopfrechnen

    Zweisprachige Menschen rechnen nicht in ihrer Muttersprache oder der vorherrschenden Sprache ihrer Umgebung. Sie nutzen beim Kopfrechnen vielmehr die Sprache, in der sie die entsprechenden Rechenarten erlernt haben. Das berichtet die Zeitschrift "Spanish Applied Linguistics" in einer Sonderausgabe.



    Die Psychologin Jyontsna Vaid von der A&M-Universität in College Station (Texas) hat über fünfhundert zweisprachige Studenten danach befragt, in welcher Sprache sie rechnen. Außerdem wollte sie wissen, wann die Studenten ihre zweite Sprache erlernt haben, wie gut sie diese beherrschen und was im Matheunterricht ihrer Grundschule gesprochen wurde. Dabei fand sie, dass die Studenten beim Kopfrechnen vor allem die Sprache ihres ehemaligen Mathelehrers benutzen.

    Die Forscherin schlägt vor, in Texas Unterricht zweisprachig anzubieten: Studenten aus zweisprachigen Grundschulen schneiden in Test zum Allgemeinwissen oft besser ab als Kommilitonen, die Unterricht in nur einer Sprache erhalten hatten. In Texas sprechen viele Menschen neben Englisch auch noch Spanisch.


    Andreas Wawrzinek


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