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Kinder und anderes .......

Erstellt von waanjai_2, 23.10.2012, 18:58 Uhr · 187 Antworten · 12.912 Aufrufe

  1. #131
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    ,..schönen Sonntag nach Bangkolaem..
    Vielen Dank.

    Wie vergaenglich doch alles ist. Jetzt ist es bereits schon wieder Montag in Bangkholaem.

    Aber bereits ueberhaupt zu realisieren, dass Montag ist, ist ja schon bereits ein Pluspunkt. Zumindest fuer die Lebenden. Den Ungeborenen ist jeder Wochentag genauso recht und schoen und schlecht ist eins. Nur sie stehen wirklich ueber den Dingen, in jeglicher Situation und fuer sie gillt nicht





    Schoene, erfolgreiche Woche nach Amstetten.

  2.  
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  3. #132
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    wer definiert was Sorge, vermutlich besser adequate Sorge ist?
    Adaequat waere, seinem Nachwuchs ein freudvolles und leidfreies Leben von Geburt an zu gewaehrleisten, was natuerlich utopisch ist, da bereits beim Geburtsvorgang der Neuankoemmling den ersten Schock seines jungen Daseins erlebt.

  4. #133
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Adaequat waere, seinem Nachwuchs ein freudvolles und leidfreies Leben von Geburt an zu gewaehrleisten, was natuerlich utopisch ist, da bereits beim Geburtsvorgang der Neuankoemmling den ersten Schock seines jungen Daseins erlebt.

    Nur komisch, dass sich Erwachsene kaum an Dinge vor dem 4. Lj erinnern. Somit kann dies nicht so ein großer Schock sein. Im Grunde liegt hier schon ein Wesensunterschied. Du agierst mit Utopien, ich definiere es so, dass es die Aufgabe der Eltern ist mit Liebe und Fürsorge das in ihrer Macht stehende zu tun, damit das Kind ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Freud und Leid gehören da einfach dazu.

  5. #134
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Sag Franky, wenn Du im Voraus wuesstest, dass Dein Nachwuchs schwer behindert waere oder sagen wir mal im Alter von 25 Jahren durch Suizid oder eine schwere Krankheit aus dem Leben scheiden wuerde, wuerdest Du dann trotzdem zeugen?

    Ein vermeintliches Recht auf Kind haettest Du ja auf jeden Fall, zumindest wird es Dir von Deinen Mitmenschen zugestanden.

  6. #135
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Nur komisch, dass sich Erwachsene kaum an Dinge vor dem 4. Lj erinnern. Somit kann dies nicht so ein großer Schock sein.
    Du machst oftmals auf mich einen sehr oberflaechlichen Eindruck in Deinen Denkweisen, Franky

    Das Geburtstrauma

    Geburtsschock

    Um zu analysieren woran das liegen koennte, muessten wir sehr weit zurueckgehen, bis in den Kreissaal und von dort aus aufbauen. Das Projekt staende unter dem Arbeitstitel "Verantwortungsverdraengung".

    "Freud und Leid gehören da einfach dazu."

    Das ist leicht dahergesagt fuer einen normalen Menschen, speziell dann noch einem aus der Premiumwelt. Vermutlich liegt es daran, dass er noch kein echtes massives Leid erfahren hat. Andere sehen das manchmal anders und zwar so extrem, dass sie vor einen ICE springen oder sich von einem Dach stuerzen. Wie mag das wohl ein von Geburt aus schwer behinderter Mensch sehen.

    Hierzu Ethisches Dilemma - Abtreibung eines behinderten Kindes | Ethify

    Hier entscheiden Menschen ueber einen anderen Menschen.

    Einmal las ich einen Artikel ueber einen Deutschen, glaube er war Politiker, dahingehend, dass er sich vehemment fuer sein Recht zum behinderten Kind aussprach. Er schwadronierte, dass er diesem ungeborenen gehandicapten Menschen genauso viel Liebe entgegenbringen wuerde wie einem unbehinderten. Das mag schoen und gut sein, aber er sprach nur ueber sich. Er musste sein Leben nicht schwerbehindert und auf die Gnade von anderen angewiesen sein leben. Er koennte den Samariter geben und in dieser Rolle glaenzen. Schaut, ich habe ein behindertes Kind und habe keine Probleme damit. Im schlimmsten Fall, falls die Probleme doch noch ueber den Kopf wachsen sollten, gibt es ja auch noch spezielle Heime. Traenen und Bekundunge, viel Gefuehl und dann die Aussage, dass man den psychischen und physischen Belastungen einfach nicht mehr gewachsen sei. Das koennen die meisten Mitmenschen leicht nachvollziehen, wenn die Nummer nur ausreichend emotional verkauft wird.

    Wie mag es wohl das Kind sehen, speziell wenn die Eltern sehr fruehzeitig wussten, dass es mit einer schweren Behinderung zur Welt kommen wuerde?

    Immense Kinder-/Menschenliebe oder Verantworungslosigkeit? Sicherlich eine philosophische Frage.

  7. #136
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
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    WEr sagt dir, dass das Leben eines behinderten Kindes nicht genauso lebenswert ist? Ausserdem entstehen die meisten Behinderungen nach der Geburt.

  8. #137
    antibes
    Avatar von antibes
    Überhaupt keine Frage. Das Leben verläuft nicht immer glücklich. Aber es könnten die Menschen, die im Leben keinen Sinn mehr sehen, dieses Problem durch Selbsttötung lösen. Das passiert zwar manchmal, aber die Anzahl derer, die trotz widriger Umstände weiterleben möchten, ist bei weitem höher.

  9. #138
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    WEr sagt dir, dass das Leben eines behinderten Kindes nicht genauso lebenswert ist? Ausserdem entstehen die meisten Behinderungen nach der Geburt.
    Diese Aussage war zu erwarten von jemanden, der nie unter einer Behinderung leiden musste.

    Anders zu sein ist ganz speziell ein erhebliches Problem fuer Kinder. Sie wollen nicht anders, sie wollen nicht das schwarze Entlein sein. Okay, mach den Versuch aufs Exempel und mache Dich lediglich fuer einen einzigen Monat zum Rollstuhlfahrer. Binde Deine Beine zusammen. Natuerlich hast Du den Vorteil zu wissen nicht behindert zu sein und hast den Vorteil nicht das schwarze Entlein von Geburt an gewesen zu sein. Menschen sind grausam und Kinder sind es oftmals ganz speziell gegenueber Aussenseitern. Sehr frueh wird bereits die Hackordnung gestaltet.

    Nein, keine Sorge, ich habe diesbezueglich selbst kein psychisches Problem davongetragen, weil ich zwar recht klein und zierlich war, mich aber immer psychisch und physisch durchsetzen konnte. Natuerlich habe ich andere erlebt, bei denen es nicht so war.

    Um wieviel physisch staerker muss wohl ein Kind mit einem Handicap sein gegenueber seinen "normalen" Mitkindern. Und sei die Behinderung auch nur "sekundaer" z. B. in Form eines Muttermals im Gesicht oder einer Hasenscharte oder so. Das "Schiefmaul" oder die "Fleckenfresse" muss da sicherlich einiges wegstecken. Manchmal reicht bereits auch schon ein ungewoehnlicher Name um erhebliche psychische Pein auszuloesen, bei staendigen Haeselleien durch den Kindermob. In werlcher Welt lebst Du Franky bzw. bist Du aufgewachsen?

    Wer weiss schon was in einem Mitmenschen drinsteckt. Die Psyche ist eine sehr komplexe und sehr private Sache. Bereits bei vielen scheinbar gesunden Menschen. Wie fragil mag es dann erst bei Andersartigkeit sein. Manchmal werden die Mitmenschen voellig ueberrascht und es stellt sich die Frage nach dem warum?

    Das Leben ist lebenswert so wie es ist, mit all seinen Freuden und Leid. Schoen wenn es so ist und wenn man es selbst so empfindet. Doch in einen anderen Menschen hineinzuversetzen wird sicherlich immer unmoeglich sein. Manch einer versteht sich selbst noch nicht einmal

    Suizid Selbstmord

    Ehrlich gesagt, ich verstehe die meisten meiner Mitmenschen nicht. Dies waere somit ansich mein Problem, wenn ich es als Problem sehen und es mich belasten wuerde. Somit bin ich dann manchmal nur ein Problem fuer andere Menschen aber auch nur die, die dies so empfinden, was wiederum nicht mein Problem ist und zwar auch dann nicht, wenn man mich deshalb einen menschenverachtenden, arroganten Zyniker heisst. Fuer einen "normalen" Menschen mag ich manchmal wie ein Psychopath rueberkommen, kann ich absolut nachvollziehen. Aber nicht schlimm, weil mir manchmal nichts so pervers vorkommt wie die vermeintliche Normalitaet. Ein Schrink mag hieraus wiederum durchaus auf Psychopathie schliessen was ebenfalls nachvollziehbar ist, da er lediglich die "Normalitaet" repraesentieren und manifestieren soll, was natuerlich ein Schreckgespenst fuer den Psychopathen ist.

    Definition
    Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant, sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos.[1] Psychopathie geht häufig mit antisozialen Verhaltensweisen einher, so dass begleitend oft die Diagnose der dissozialen/antisozialen Persönlichkeitsstörung gestellt werden kann.[2] Dennoch ist die Zahl der Psychopathen selbst unter Gefängnisinsassen gering.[3]


    Psychopathie

    Fuer einen normalen Menschen mag diese Aussage bedenklich und furchteinfluessend sein, waehrend se jedoch fuer den Pychopathen der normalen Realtiaet entspricht. Aber egal, wir kommen vom Thema ab.

    Im Grunde koennen es sich viele einfach machen und mich einfach als Psychopathe abhaken. Problem geloest und beide Seiten sind zufrieden. Das von den ungeborenen Kindern aber natuerlich noch nicht. Sie unterliegen ausschliesslich der (gnadenlosen) Macht der zeugungsfaehigen Erwachsenen. Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage, die bei der Geburt erst einmal von Anderen beantwortet wurde. Der Rest ergibt sich spaeter, stark abhaenigig von den speziellen Umstaenden.

  10. #139
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Überhaupt keine Frage. Das Leben verläuft nicht immer glücklich. Aber es könnten die Menschen, die im Leben keinen Sinn mehr sehen, dieses Problem durch Selbsttötung lösen. Das passiert zwar manchmal, aber die Anzahl derer, die trotz widriger Umstände weiterleben möchten, ist bei weitem höher.
    Nun, es ist sicherlich klug das Beste daraus zu machen, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt.

    Meiner Meinung nach ist Selbsttoetung eine fragliche Handlung, aber nicht auf ethischer, moralischer Basis sondern auf Basis des Verstandes. Sterben wird man auf jeden Fall und wer frueher stirbt ist lediglich laenger tot. Betrachtet man das Leben lediglich als ein Spiel wie eine Partie Mensch-aergere-Dich nicht, dann wird vieles einfacher. Dieses scheint aber vielen Menschen leider nicht zu gelingen und hier ist dann ein wesentliches Problem und das Leben wird fuer nichts und wieder nichts vergeudet, wenn man schon mal damit "beglueckt" wurde.

    Also Suizid ein schlechter Alternative, speziell wenn hierdurch wiederum Leid fuer Andere ausgeloest wird. Thematik wurde ja schon einmal an anderer Stelle diskutiert.

    Hatte mal einen Sportkumpel, Polizist im Ruhestand mit Schussverletzung. Guter Kumpel, umgaenglicher Typ und auch recht humorvoll. Er hatte aber wohl erhebliche gesundheitliche Probleme. Keine Ahnung, ob die mit der Schutzverletzung zu tun hatte oder anderer Art waren. Er erwaehnte mal beilaeufig, dass er sich die Kugel geben wuerde, wenn er es eines Tages nicht mehr aushalten wuerde.

    An einem Trainingsabend kam sein Kumpel Guenther alleine, ohne Achim und teilte mit, dass dieser seine Ankuendigung wahrgemacht habe.

    Achim war in den Sechzigern, Kinder, wenn ueberhaupt welche sicherlich bereits erwachsen. Wohnte mit seiner Frau zusammen, die aber meines Wissens nach durch die Pension versorgt war. Achim hat eine Entscheidung getroffen, die ich durchaus respektiere. Zu urteilen ist schwer, da seine persoenlichen Umstaende nicht bekannt sind, doch zumindest hatte es immer den Anschein, als ob er ansonsten mit Allem im Reinen war.

    Es erscheint manchmal so, als wuede es sicherlich weitaus mehr Selbsttoetungen geben, wenn nur der "Mut" dafuer gefunden wird. Ansich ist es ja ein Handeln wider gegen einen Naturinstinkt, gegen den sich durchgesetzt werden muss. Sei es durch eiskalte dominante geistige Erwaegungen oder durch eine Ausschaltung bedingt durch Ueberhand nehmende Verzweiflung, Depression, Frustration, Schmerz oder was auch immer.

    Ansich sollte der Mensch meiner Meinung nach durch seine natuerlich gegebenen geistigen Faehigkeiten in der Lage sein, verstaerkt vernunftbasierend zu agieren anstatt aus dem Bauch oder rein emotionsbedingt zu handeln. Eine staendige Abwaegung der Gegebenheiten und aller Komponenten und dann hierauf basierend eine Entscheidung zu treffen. Wuerde dies die Majoritaet der Menschen tuen, dann gaebe es keine Probleme mehr auf diesem Planeten und auch keinerlei Leid mehr.

    Das Prinzip, auf dem die buddhistische Philosophie beruht. Befreiuung durch den eigenen Verstand. Somit faellt es mir dann auch leicht "meinen Eltern zu vergeben", was immer das Leben mir auch noch bringen mag. Ob meine Mutter jedoch letztendlich ueber den vorzeitigen Tod Ihrer Tochter hinwegkommt, weiss ich nicht. Sie hat zumindest einige Fortschritte gemacht, wobei ich sicherlich auch eine wesentliche Rolle gespielt habe.

    Somit muss sich Franky dann auch keine Sorgen machen, dass ich Muttern weiterhin mit Vorwuerfen belasten werde. Sie neigt hoechstens manchmal dazu darueber nachzudenken, was sie haette besser machen koennen, worauf ich ihr dann aber mitteile, dass es genauso gut war wie es war und ist. Haette es unsere Familie nie gegeben, waere es sicherlich noch viel einfacher, doch nun ja, wenn das Kind schon einmal in den Brunnen gefallen ist, was bleibt, als das Beste daraus zu machen. Nicht mehr und nicht weniger.

  11. #140
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Befreiuung durch den eigenen Verstand.

    Durch den eigenen Verstand kann man sich bis zu einem bestimmten Grad befreien - darueberhinaus muss man erkennen der Verstand hat seine Grenzen.

    Wer versucht das Leben rein verstandesmaessig zu begreifen lebt nicht wirklich, er verfaengt sich in seinen Hirngespinnsten und vergeudet wertvolle Lebenszeit.

    Wir leben in der Gemeinschaft mit anderen Menschen, nur dort zeigt sich das echte Leben und dazu gehoeren Kinder ganz selbstverstaendlich dazu. Eine

    meiner schoensten Erfahrungen hier in Thailand sind spielende zufriedene Kinder. Wenn ich an die armen 'Kinder der WESTLER' denke und ihre anerzogenen Neurosen

    wird mir uebel...

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