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Was ist euch passiert, wenn Deutsch B1 nicht nach 2 Jahren abgeschlossen war?

Erstellt von kart672, 27.08.2010, 21:26 Uhr · 37 Antworten · 13.258 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von berliner35 Beitrag anzeigen
    Möchte auf die Gesetzeslage in Deutschland hinweisen,im Bezug auf eine Ausländerin verheiratet mit einem GEBÜRTIGEN Deutschen.Diese braucht nur einen A1 Wissensstand für die Niederlassungserlaubnis nach 3 Jahren haben,in Wort und Sprache. Solange die Ehe fortbesteht.
    Alles andere würde gegen das Grundgesetz verstoßen.
    Ich empfehle jedem, der Ärger mit der ABH hat,meine empfohlene Seite sich auszudrucken und den Mitarbeiter auf seine gesetzwridrige Anforderung zum lesen geben.
    Danke, berliner35 !
    Das ist endlich mal wieder eine gute Nachricht !
    Denn mein Ärger mit der ABH Berlin ist vorprogrammiert. Das fing schon an, als die ABH meiner Frau und mir eine Scheinehe unterstellte und die deutsche Botschaft sich weigerte, meiner Thaifrau trotz Zertifikat Deutsch A 1 ein Visum zu erteilen, obgleich ich zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre ununterbrochen Tag und Nacht mit meiner Frau in Thailand zusammenlebte.. Nach getrennter Befragung von zig Fragen u.a.:
    "Wie heißt Ihre Schwiegermutter mit Vornamen und wann ist die geboren ?" sowie " Was haben Sie Ihrer Frau zur Verlobung und zur Hochzeit geschenkt ?" wurde das erste Problem mit der ABH Berlin beseitigt. Aber die Probleme gingen weiter.
    Ich empfehle in ungelösten Fällen die Einschaltung einer Fachanwältin für Ausländerrecht. Dann lösen sich alle angeblichen Probleme in Wohlgefallen auf. Bei Bedarf kann ich euch in einer PN zwei Top-Anwältinnen aus Berlin benennen.
    Wenn von euch keine Bedenken gemeldet werden, dann werde ich aufgrund des o.g. Hinweises die Schulbesuche meiner 41-jährigen Thaifrau erst einmal beenden und sie im täglichen Umgang mit der deutschen Sprache vertraut machen. Da macht sie gute Fortschritte.
    Das schematische Lernen der Grammatik dagegen im Integrationsunterricht bereitet ihr richtige Probleme. Da sind 20-jährige Abiturientinnen gefragt, die das mit Schema "F" spielend lernen, aber nicht meine Frau, die seit 25 Jahre keine Schule mehr besucht hatte und nach dem Unfalltod ihres Mannes ihre kleine Familie mit anständiger, harter Arbeit durchbringen musste.
    Ich bin über diesen Tipp begeistert !
    MfG socky7

  2.  
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  3. #32
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Danke, berliner35 !
    Das ist endlich mal wieder eine gute Nachricht !
    Ich habe diesen Text auf Seite 196 unten ausgedruckt:
    "Die Anforderungen an die Deutschkenntnisse sind durch das 2.Änderungsgesetz an die Voraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis an Ehegatten angepasst worden. Es sind jeweils einfache Sprachkenntnisse erforderlich, die Beschränkung auf das Mündliche entfällt. Von einem atypischen Fall („in der Regel eine Niederlassungserlaubnis“) ist nicht auszugehen, wenn der Ausländer zwar gem. § 44 a Abs. 1 S. 1 Nr. 1 zu einem Integrationskurs verpflichtet wurde, dieser Verpflichtung allerdings aus welchen Gründen auch immer nicht nachgekommen ist oder trotz ordnungsgemäßer Teilnahme nur einfache Sprachkenntnisse erwerben konnte. Der Gesetzgeber stellt hier in Kenntnis der Neufassung des § 44 a Abs. 1 S. 1 durch die Neufassung des § 28 Abs. 2 S. 1 für die Erteilung der Niederlassungserlaubnis bewusst geringe Anforderungen. Für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis an Ausländer, deren Lebensgemeinschaft mit Deutschen fortbesteht, soll somit grundsätzlich ein anderer Maßstab gelten als für sonstige Ausländer gem. § 9 Abs. 2 S. 1 Nr. 7 und 8. Der Regelungszweck des § 28 Abs. 2 S. 1 verbietet hier die Annahme eines atypischen Falles."
    - 196 -
    Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob es eine "kann-Bestimmung" ist ?

    http://dejure.org/gesetze/AufenthG/9.html

    7. er über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt,
    8. er über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt

    Im Übrigen kann zur Vermeidung einer Härte von den Voraussetzungen des Satzes 1 Nr. 7 und 8 abgesehen werden.

  4. #33
    Avatar von berliner35

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    Hallo @Socky7 und allen Anderen.
    Es ist keine kann Bestimmung,es ist eine muß Bestimmung!
    Auf eine Ausländerin,verheiratet mit einem gebürtigen Deutschen,ist kein § der Ausländergesetzgebung anwendbar,solange die Ehe vortbesteht.

    Egal,wo das Ehepaar wohnt.

    Hier greift nur der Artikel 6 des GG und der Artikel 8 der EMRK.

    Das ist schon ersichtlich aus § 51.2.2.jede Ausländerin,verheiratet mit einem gebürtigen Deutschen,kann sich Jahrelang im Ausland aufhalten,
    aber jederzeit wieder in Deutschland einreisen,auch ohne A1 und Visum.
    Die Ehefrau hat auch keinen Anspruch auf eine Sprachkurs.
    Die Eheleute haben Ansruch auf HartzIV bis an ihr Lebensende.Da wird der Sprachkurs von der ARGE bezahlt,für 600 Stunden,wegen einer Arbeitsaufnahme.

    Jeder sollte das Ausländergesetz genau durchlesen,da steht nur etwas über Deutsche die Eingebürgert sind,diese können Aufgefordert werden,in ihrer Heimat eine Arbeit aufzunehmen.

    Kann ein Deutscher Aufgefordert werden ins Ausland zu gehen,oder gezwungen werden seine Ehe aufzulösen,seine Frau des Landes verwiesen werden,nur weil es einige Mitarbeiter so auslegen wollen mit dem Ausländergesetz?

  5. #34
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von berliner35 Beitrag anzeigen
    Jeder sollte das Ausländergesetz genau durchlesen
    Das Ausländergesetz ist am 31.12.2004 außer Kraft gesetzt worden

  6. #35
    Avatar von berliner35

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    Habe nochmal im Internet gesucht und bin fündig geworden.

    Den Link von @Socky7 öffnen,dan auf der rechten Seit anklicken "Übersich Aufenthaltsgesetz"

    Nun nach unten gehen bis zur Gesetzgegung der EU.
    Öffnen "Richtlinie 2003/86/EG des Rates vom 22.Sept.2003

    "Betreffend das Recht auf Familienzusammenführung"

    Da steht alles,wie auch im Ausländergesetz.

    Wichtig ist aber für uns der Artikel 3
    unter 3 ABs.3 steht. Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf Unionsbürger.

    Diese Seite ausdrucken und ohne Worte der Sachbearbeiterin vorlegen.

  7. #36
    Avatar von berliner35

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Das Ausländergesetz ist am 31.12.2004 außer Kraft gesetzt worden
    Lachen hält Gesund,ist aber manchmal Blamabel.Bis 2004 Gesetz,ab 1.1.2005 kein Gesetz mehr?

    Würde der ABH Berlin schreiben,sie haben nicht das Recht,nach 2004 noch den Ausdruck Gesetz in ihren,
    Textverbreitung über das Ausländergesetz zu benutzen.Mache ihnen Deine Vorschläge!

    www.ABH Berlin.de ergoogeln,rechter Seite die VAB Verfahrenshinweise öffnen.

    Nun könnt ihr auf Seite 11 lesen
    A1 Zweck des GESETZES.

    Unter 1.2.1.2. Steht Wörtlich:Unionsbürger und ihre Familienangehörigen grundsätzlich vom Anwendungsbereich des Aufenthaltsgesetzes
    ausgenommen sind.

  8. #37
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von berliner35 Beitrag anzeigen
    Wichtig ist aber für uns der Artikel 3
    unter 3 ABs.3 steht. Dieses Gesetz findet keine Anwendung auf Unionsbürger.

    Diese Seite ausdrucken und ohne Worte der Sachbearbeiterin vorlegen.

    Die Sachbearbeiterin würde in dem Fall milde und verständsvoll lächeln, aber innerlich platzen vor Lachen!

    Selten so ein Blödsinn gelesen.

    Zum einen geht es in der vom Berliner zitierten Richtline, nein es kein Gesetz, um die Familienzusammenführung. Was das mit dem Thema hier, nämlich weiterer Aufenthaltsstaus in Form einer Niederlassungserlaubnis zu tun hat ....


    Schauen wir uns trotzdem die Sache an:

    Artikel 3, sollte man halt komplett lesen und vor allem auch immer drum herum.

    1. Absatz: "Diese Richtlinie findet Anwendung, wenn der Zusammenführende im Besitz eines von einem Mitgliedstaat ausgestellten Aufenthaltstitels mit mindestens einjähriger Gültigkeit ist, begründete Aussicht darauf hat, ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht zu erlangen, und seine Familienangehörigen Drittstaatsangehörige sind, wobei ihre Rechtsstellung unerheblich ist.

    Was der Zusammenführende ist, steht im Artikel 2 c : "Zusammenführender" den sich rechtmäßig in einem Mitgliedstaat aufhaltenden Drittstaatsangehörigen, der oder dessen Familienangehörige einen Antrag auf Familienzusammenführung mit ihm stellt bzw. stellen

    Aha! Es geht also um Drittstaatenangehörioge, die in der EU leben, und nun Antrag auf Familienzusammenführung gestellt haben und folgerichtig, dass diese Richtlinie nicht für Unionsbürger gilt.

  9. #38
    Avatar von JT29

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    "Lachen hält Gesund,ist aber manchmal Blamabel.Bis 2004 Gesetz,ab 1.1.2005 kein Gesetz mehr?"

    Blamabel bist Du mit deinem Altersstarrsinn - aber die geneigte Leserschaft kann ja gerne die alten Postings ansehen
    Wenn das Ausländergesetz (AuslG) am 31.12.2004 ausser Kraft gesetzt wurde, dann ist es in der Tat kein gültiges Gesetz mehr, oder ?

    "Mache ihnen Deine Vorschläge!"
    Das brauche ich gar nicht, die machen das schon richtig, die schreiben auch nicht vom Ausländergesetz, sondern vom aktuell gültigen Aufenthaltsgesetz - großer Unterschied

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