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Ist eine gleichgeschlechtliche Heirat in Thailand erlaubt bzw. möglich?

Erstellt von Aoyprew, 29.03.2013, 15:07 Uhr · 83 Antworten · 7.855 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Zum Glück ist auch hier die Schweiz wieder mal führend und hat diese mittelalterlich faschistoide Intoleranz abgeschafft
    wen wunderts ,ist doch die Schweiz das Parade-Schwulen-Land seit ich denken kann.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von MadMac

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    Eine wichtige Frage an der Stelle waere, geht es um eine "Liebesheirat" allein oder um damit verbundene rechtliche Bedingungen. Wo lebt ihr oder wollt ihr leben? Ich denke, in Europa sollte das moeglich sein, ein Non-Immi-O Visum in Thailand wirst Du aber sicher nicht bekommen. Schaut man sich mal in ASEAN um, so sieht es sogar noch schlechter aus. Homo5exualitaet ist z.B. illegal in Malaysia oder in Singapore (male only). Damit wird sich auch mit einer evtl. ASEAN Oeffnung in 2015 nichts aendern.

    http://en.wikipedia.org/wiki/LGBT_ri...ory#South_Asia

  4. #23
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Meine Meinung?

    Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft ja, gleichgeschlechtliche Eheschliessung, was zum Beispiel auch Adoptionsrecht bedeuten wuerde, nicht. Dafuer ist und bleibt die menschliche Gesellschaft einfach zu konservativ und Kinder sollten auf keinen Fall durch irgendwelche pseudo-moderne Konstellationen Nachteile erhalten. Nach einer operativen Geschlechtsumwandlung ist eine Gleichgeschlechtigkeit nicht mehr moeglich und somit sollte unter diesen Voraussetzungen eine Eheschliessung moeglich sein.

    Leider wird jedoch immer wieder der Arm gefordert, wenn die Hand gereicht wird. Ueberaus menschlich. Kompromisse, wie beschrieben, waeren jedoch der vernuenftige Weg.
    Halleluja.
    Endlich mal eine klare Aussage von dir, der ich mich anschliesse.

    Die Tatsache dass homo5exuelle Paare Kinder adoptieren können, halte ich für liberale Exzesse, die jedem mit einem Rest gesundem Menschenverstand die Haare zu Berge stehen lassen.
    Es sollte sich mal jeder fragen, ob er es gern gehabt hätte, wenn in seiner Schulzeit 2 Typen zum Elternabend gekommen wären, anstatt Mama und Papa.
    Das sollte man einem Kind nicht zuzumuten, sondern sich einfach damit abfinden , dass eine herkömmliche Lebensweise mit
    Familie ganz einfach nicht möglich ist.

    Seinen gleichgeschlechtlichen ausländischen Partner nach Deutschland holen zu wollen, halte ich dagegen für legitim und von mir aus sollten die dann auch heiraten können, wenn es keine andere Möglichkeit für ein Visum gibt.

    So und jetzt warte ich entspannt aufs Bashing.


    Frohe Ostern wünscht Alder, der selbstverständlich auch Homo5exuelle im Bekanntenkreis hat....

  5. #24
    Avatar von Khun_Mii

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    Es sollte sich mal jeder fragen, ob er es gern gehabt hätte, wenn in seiner Schulzeit 2 Typen zum Elternabend gekommen wären, anstatt Mama und Papa.
    Das sollte man einem Kind nicht zuzumuten, sondern sich einfach damit abfinden , dass eine herkömmliche Lebensweise mit
    Familie ganz einfach nicht möglich ist.
    Das sieht die Wissenschaft aber (inzwischen) anders:

    Quelle: Rupp, M. (Hrsg.) (2009). Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Köln: Bundesanzeiger-Verl.-Ges.: : Ergebnisse der ersten repräsentativen wissenschaftlichen Studie in Deutschland über Kinder in Regenbogenfamilien
    "...
    Und was sagen die Kinder dazu?
    Kinder und Jugendliche, die in LP aufwachsen, bewerten ihre Familiensituation positiv und fühlen sich in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt und das obwohl sie ihre Famili- ensituation in der Studie nachweislich weder bewusst noch unbewusst besonders positiv dazustellen versuchten.
    Wenn von Kindern und Jugendlichen ein Einfluss auf die eigene Entwicklung durch ihr Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie wahrgenommen wird, ist er positiver Natur: Die Kinder sehen durch ihre Familienform eine Entwicklung hin zu mehr Offenheit, Toleranz und Selbständigkeit begünstigt und beschreiben positive Reaktionen von Freunden und Partnern auf ihren Regenbogenfamilienhintergrund. Einen Nachteil sehen einige in einer Angst vor ablehnenden Reaktionen anderer oder dem möglichen Erleben von Diskriminierung durch das Umfeld.
    ...
    Fazit: Die homo5exuelle Orientierung von Eltern ist zwar kein Garant doch nachgewiesenermaßen auch in Deutschland kein Hinderungsgrund für gelingende Elternschaft und eine Familie, die dem Wohl des Kindes dienlich ist."

    Zusammenfassung hier: http://lsvd.de/fileadmin/pics/Dokume...BMJ-Studie.pdf

  6. #25
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Khun_Mii Beitrag anzeigen
    Das sieht die Wissenschaft aber (inzwischen) anders:

    Quelle: Rupp, M. (Hrsg.) (2009). Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Köln: Bundesanzeiger-Verl.-Ges.: : Ergebnisse der ersten repräsentativen wissenschaftlichen Studie in Deutschland über Kinder in Regenbogenfamilien
    "...
    Und was sagen die Kinder dazu?
    Kinder und Jugendliche, die in LP aufwachsen, bewerten ihre Familiensituation positiv und fühlen sich in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt und das obwohl sie ihre Famili- ensituation in der Studie nachweislich weder bewusst noch unbewusst besonders positiv dazustellen versuchten.
    Wenn von Kindern und Jugendlichen ein Einfluss auf die eigene Entwicklung durch ihr Aufwachsen in einer Regenbogenfamilie wahrgenommen wird, ist er positiver Natur: Die Kinder sehen durch ihre Familienform eine Entwicklung hin zu mehr Offenheit, Toleranz und Selbständigkeit begünstigt und beschreiben positive Reaktionen von Freunden und Partnern auf ihren Regenbogenfamilienhintergrund. Einen Nachteil sehen einige in einer Angst vor ablehnenden Reaktionen anderer oder dem möglichen Erleben von Diskriminierung durch das Umfeld.
    ...
    Fazit: Die homo5exuelle Orientierung von Eltern ist zwar kein Garant doch nachgewiesenermaßen auch in Deutschland kein Hinderungsgrund für gelingende Elternschaft und eine Familie, die dem Wohl des Kindes dienlich ist."

    Zusammenfassung hier: http://lsvd.de/fileadmin/pics/Dokume...BMJ-Studie.pdf
    Soso.
    Der "Lesben uns Schwulenverband" ist also eine wissenschaftliche Institution.

    Merkste selber ne........

  7. #26
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Soso.
    Der "Lesben uns Schwulenverband" ist also eine wissenschaftliche Institution.

    Merkste selber ne........
    Ich hab mal draufgeklickt und lese da: "Die Studie wurde im Auftrag des Bundesjustizministeriums (BMJ) vom Bayrischen Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) durchgeführt und ergänzt durch eine psychologische Kinderstudie vom Bayrischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München (ifp)."

  8. #27
    Avatar von Khun_Mii

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    Soso.
    Der "Lesben uns Schwulenverband" ist also eine wissenschaftliche Institution.

    Merkste selber ne........
    Wenn dich die Veröffentlichung der Zusammenfassung dort stört, dann nimm eben die gesamte Arbeit: http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloa...ublicationFile

  9. #28
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Ich hab mal draufgeklickt und lese da: "Die Studie wurde im Auftrag des Bundesjustizministeriums (BMJ) vom Bayrischen Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) durchgeführt und ergänzt durch eine psychologische Kinderstudie vom Bayrischen Staatsinstitut für Frühpädagogik in München (ifp)."
    Naja, über solche Untersuchungen zu diskutieren halte ich für müssig. Dass natürlich der "Lesben und Schwulenverband" sowas nur zu gern zitiert dürfte wohl jedem klar sein.
    Wenn ich Zeit und Lust hätte könnte ich jetzt mal im Netz nach "Studien" recherchieren, die genau das Gegenteil behaupten.

    In solchen Dingen verlass ich mich lieber auf meinen gsunden Menschenverstand, als auf dubiose Untersuchungen von Lobbyisten.

  10. #29
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Khun_Mii Beitrag anzeigen
    Einen Nachteil sehen einige in einer Angst vor ablehnenden Reaktionen anderer oder dem möglichen Erleben von Diskriminierung durch das Umfeld.
    Hier sehe ich moegliches Problempotential fuer die betroffenen Kinder. Zumindest zu meiner Kinder- und Jugendzeit ging es bei Anderartigkeit in der Klasse ziemlich schnell zur Sache. Selbst ein ungewoehnlicher Name konnte hier ausreichen. Ist derzeit zumindest in Thailand nach meinen Erfahrungen auch immer noch so.

    Z. B. keinen Vater zu haben, kann schon Manko sein, das dann regelmaessig von Klassengenossen und Klassengenossinen "aufs Brot geschmiert wird".

    Sicherlich hat zwischenzeitlich in D durch "Multikulti" eine gewisse Aenderung stattgefunden und Toleranzgrenzen sind dadurch bestimmt bis zu einem gewissen Grade groesser geworden oder es bilden sich opposotionelle Gruppierungen. Die gegen uns und wir gegen die. Ein einziges Kind in einer Klasse oder gar Schule mit zwei Vatern oder zwei Muettern hat nach meiner Einschaetzung nach erheblichen Problemzuendstoff. Eventuell auch nicht nur bei den Kindern sondern auch bei den Eltern.

    Welche Alternativen gibt es dann fuer das betroffene Kind? Psychologische Behandlung, um das Selbstvertrauene zu staerken, Spezialschule fuer Aussenseiter oder...?

  11. #30
    Avatar von Khun_Mii

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    Wenn ich Zeit und Lust hätte könnte ich jetzt mal im Netz nach "Studien" recherchieren, die genau das Gegenteil behaupten.
    Schade, die würde ich gerne mal lesen. Vielleicht hast Du ja später dafür Zeit.

    Mit dem gesunden Menschenverstand und der Schwarmintelligenz kann man manchmal kräftig daneben liegen.

    Wenn Du Zeit hast, kannst Du ja auch mal erklären, was das bedeuten soll:
    dubiose Untersuchungen von Lobbyisten.
    .
    Ist das Bundesministerium jetzt Lobbyist für Homo5exuelle? Das wird die schwarz-gelbe Regierung wohl nicht so sehen!

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