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Heiraten ohne EFZ in Thailand?

Erstellt von tomtom24, 26.03.2011, 14:05 Uhr · 141 Antworten · 20.232 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Chris67

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    Nein, ich habe das Thailändische Gesetz nicht gelesen. Das mag ja auch alles gut und richtig sein, was Du da schreibst. Von mir selbst weiß ich ziemlich sicher, dass ich geschieden bin, und ich bin auch in der Lage im Falle einer Heirat entsprechende Dokumente beizubringen. Da das Thailändische Gesetz gleiches wohl von meiner Verlobten verlangt, sollte doch wohl alles in trockenen Tüchern sein, oder? Falls das Amphoe das nicht überprüft, hätte man im Täuschungsfall natürlich ein Problem, aber wenn man heiratet sollte man den Partner doch soweit kennen, dass man sicher sein kann, dass er/sie nicht noch anderweitig verheiratet ist. Ansonsten ist er/sie definitiv der/die Falsche.

    Aber das ist wieder ein anderes Thema...

  2.  
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  3. #22
    Avatar von JT29

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    Im Prinzip hat doch Wannjai vollkommen Recht. Natürlich kann man ohne EFZ heiraten, man muss sich halt des Restrisikos bewusst sein. Die Botschaft wird die Urkunde fast immer legalisieren, es sei denn sie hätte einen Verdacht, aber das ist ein anderes Thema.

    Interessant wird die Sache erst, wenn sich später herausstellt, dass eine der Parteien eben nicht ledig war und man nun plötzlich in Bigamie lebt. Spätestens dann wird der Staatsanwalt sehr dumme Fragen stellen und dann geht es halt eben um eine gewisse Fahrlässigkeit beim Strafmass. Oder aber beim Erbe taucht dann noch noch eine weitere Ehefrau auf ...etc.

    Die Sache relativiert sich dann allerdings, wenn ein deutsches Standesamt auch mal über die Papiere gelegen ist und ein EFZ ausgestellt hat. Das Papier dient eigentlich zum eigenen Schutz und nein, die Botschaft verdient da nichts daran, im Gegenteil.

    Aber jeder ist ja alt genug und sollter wissen was er macht, darf sich halt später hier nicht beklagen.

  4. #23
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Warum ist diese Frage so schwer zu verstehen? Da sind Behörden einfach verschiedener Meinung. Die Deutsche Botschaft vertritt seit Jahren die Meinung, dass für innerthailändische Hochzeiten von Deutschen in Thailand halt ein EFZ aus Deutschland erforderlich sei.

    Sie sind der Meinung das auch deutsche Behörden die thaländischen Partner überprüfen müssen.

    Eine Reihe von thail. Standesämtern ist dagegen der Meinung, dass es auch ohne gehen müßte. Denn schließlich seien die thailändischen Bräute ja bekannt für ihre Wahrheitsliebe und die würden es immer ablehnen, etwa die Tatsache, dass sie noch mit einem thail. Mann verheiratet wären, zuzugeben, obwohl der sie schon längst verlassen habe - was ja bekanntlich ein überaus seltenes Phänomen in Thailand ist.

    Das ist ja ganz grosser Quark: Erstens wird in Thailand überprüft ob der thailändische Partner verheiratet ist- erstens durch die entsprechenden Unterlagen der Heimatbehörde und zweitens durch Nachschau im thailändischen Personenregister. Da ist jede Eheschließung unmitelbar nach Eingabe der Daten landesweit zu sehen. Wenn du Follpfosten an die bud. Ehe denkst - die hat keinerlei Rechtskraft.
    Im Gegenteil der deutsche Partner kann schon zig mal mit Ehefähigkeitszeugnis in verschiedenen Länder geheiratet haben- wenn er die Ehe nicht in Deutschland einträgt kann er die xte Eheschliessung mit dem neuen Ehefähigkeitszeugnis und der Konsularbescheinigung (die muss nähmlich vorliegen- das Ehefähigkeitszeugnis will nirgenswo jemand sehen) in Thailand vornehmen. Allerdingsnur ein mal- denn dann ist die ja landesweit einzusehen.

    So haben sich halt die meisten Farangs danach entschieden, wo sie denn von den Behörden die wenigsten Probleme zu erwarten hätten. Planten die einen, später erst mit der vom Baum der Verführung geschüttelten thailändischen Frau in Deutschland zu leben, dann haben die halt vorsichtshalber die Anforderungen der Deutschen Botschaft erfüllt. Diejenigen, die gleich in Thailand nach der Hochzeit blieben, die haben natürlich den thailändischen Behörden vertraut. Schließlich konnten die ja auch alle das in Thai geschriebene Kleingedruckte von den thail. Amphoes lesen.
    Lesen kannst du auch nicht- jede thailändische Urkunde also auch die Eheschließung wird durch die DB auf Echtheit geprüft- völlig unabhängig von der Ledigkeitsbescheinigung- und dann ist die in Deutschland voll anerkannt. Und übrigens übersetzen lassen kann man die auch- andere die in gegesatz zu dir lesen können- sind dann durchaus in der lage den Inhalt zu erfassen.


    Edit Chris67
    Na na na, wir wollen uns doch hier nicht beleidigen, oder?

  5. #24
    Avatar von Chris67

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    JT29: [...]
    Ich hätt's nicht besser ausdrücken können!

    Ich habe ja auch nicht behauptet, dass Waanjai unrecht hat. Fest steht aber wohl auch, dass man nicht dem Zwang unterliegt mit EFZ heiraten zu müssen, sondern dass es durchaus auch ohne geht. Und das ist doch eine wichtige Feststellung. Klar das Restrisiko besteht...

  6. #25
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Im Prinzip hat doch Wannjai vollkommen Recht. Natürlich kann man ohne EFZ heiraten, man muss sich halt des Restrisikos bewusst sein. Die Botschaft wird die Urkunde fast immer legalisieren, es sei denn sie hätte einen Verdacht, aber das ist ein anderes Thema.

    Das Restrisiko ist mit oder ohne Ehefähigkeitszeugnis absolut das gleiche

    Interessant wird die Sache erst, wenn sich später herausstellt, dass eine der Parteien eben nicht ledig war und man nun plötzlich in Bigamie lebt. Spätestens dann wird der Staatsanwalt sehr dumme Fragen stellen und dann geht es halt eben um eine gewisse Fahrlässigkeit beim Strafmass. Oder aber beim Erbe taucht dann noch noch eine weitere Ehefrau auf ...etc.

    Wie ich schon geschrieben habe- das Risiko ist auf der thailändischen Seite das gleiche

    Die Sache relativiert sich dann allerdings, wenn ein deutsches Standesamt auch mal über die Papiere gelegen ist und ein EFZ ausgestellt hat. Das Papier dient eigentlich zum eigenen Schutz und nein, die Botschaft verdient da nichts daran, im Gegenteil.

    Die Gebühr für die Konsularbescheinigung ist wie hoch ??? und wieviel Arbeitsaufwand erfordert die ????

    Aber jeder ist ja alt genug und sollter wissen was er macht, darf sich halt später hier nicht beklagen.
    Genau so ist das !!

  7. #26
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Lesen kannst du auch nicht- jede thailändische Urkunde also auch die Eheschließung wird durch die DB auf Echtheit geprüft- völlig unabhängig von der Ledigkeitsbescheinigung- und dann ist die in Deutschland voll anerkannt.
    Ich kann Dich nur beglückwünschen zu Deinem Vertrauen in das Legalizationsverfahren (eigentlich Ersatz-Legalizationsverfahren) der Deutschen Botschaft in Bangkok. Aber diese legalisiert doch nur die thailändischen Urkunden als solche. Sie fragt doch nicht danach, wie diese Urkunden innerthailändisch entstanden sind. Wer jemals auf einer thail. Amphoe = Bezirksverwaltung - war, der weiß, wie dort "Urkunden" entstehen. Du nicht?

  8. #27
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Warum ist diese Frage so schwer zu verstehen? Da sind Behörden einfach verschiedener Meinung. Die Deutsche Botschaft vertritt seit Jahren die Meinung, dass für innerthailändische Hochzeiten von Deutschen in Thailand halt ein EFZ aus Deutschland erforderlich sei. Eine Reihe von thail. Standesämtern ist dagegen der Meinung, dass es auch ohne gehen müßte. zu leben, dann haben die halt vorsichtshalber die Anforderungen der Deutschen Botschaft erfüllt.
    sind das nun Meinungen der Behörden, oder gibt es da Gesetze, die befolgt/nicht befolgt werden, von den Behörden?

  9. #28
    Avatar von tomtom24

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    Ich finde das deshalb interessant,weil sich mir die Frage aus einem anderen Grund heraus stellt: ich habe eine Burmesin kennengelernt. Ich will sie jetzt ja nicht heiraten, allerdings, da ja so vieles nicht moeglich ist mit Burmesen, finde ich das ausgesprochen interessant und es ist einfach ganz allgemein die Frage aufgekommen:

    Eine Anfrage bei der deutschen Botschaft in Rangoon hat naemlich ergeben, dass es offiziell nicht moeglich ist, eine/n burm. Staatsbuerger/in zu heiraten, da man kein EFZ machen kann, weil die burmesischen Behoerden die Papiere, die dazu noetig sind (die, die deutschen Behoerden haben wollen), verweigern.

    Kann ich aber jetzt eine Burmesin OHNE das EFZ in Thailand heiraten (was mir ja auch schon beantwortet wurde, dass das auch mit einer Burmesin gehen muesste bzw. mit beiden Ehepartnern als Nicht-Thailaender), weiss ich, dass das nicht nur geht, sondern auch nach internationalem Recht eine anerkannte Heirat ist UND auch von den deutschen Behoerden anerkannt werden muss. Denn die Unterlagen, die die thail. Amphoe haben will, sind zu besorgen und stellen mich nicht so sehr vor das Problem, wie die von D geforderten; vor allem sagt D von Haus aus, es ist nicht moeglich, eine Burmesin zu heiraten. Ende der Durchsage..

    Man sieht also, die Hintergruende, auf ein EFZ zu verzichten, koennen verschiedene Gruende sein. So wie unter diesen Voraussetzungen, dass ich schlicht keins bekommen wuerde, ginge ich den Weg ueber die deutsche Botschaft in Rangoon. Die einzige Alternative dazu war bisher die Ansicht, ein gemeinsames Kind zu haben. Jetzt weiss ich aber, dass es doch einen Weg gaebe.

    Das wiederum macht es leichter, mich eventuell auf eine Beziehung zu dieser Burmesin einzulassen, da ich jetzt weiss, sollte es denn wirklich was ernsteres werden, und ich z.B. nach Deutschland zurueckgehen, ich sie nicht hier "zuruecklassen" muesste, sondern dass ich tatsaechlich eine vollwertige Beziehung aufbauen koennte.

  10. #29
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von tomtom24 Beitrag anzeigen

    Man sieht also, die Hintergruende, auf ein EFZ zu verzichten, koennen verschiedene Gruende sein. So wie unter diesen Voraussetzungen, dass ich schlicht keins bekommen wuerde, ginge ich den Weg ueber die deutsche Botschaft in Rangoon. Die einzige Alternative dazu war bisher die Ansicht, ein gemeinsames Kind zu haben. Jetzt weiss ich aber, dass es doch einen Weg gaebe.
    du müsstest im Prinzip nur eine amtliche Bestätigung der burmesischen Behörden auftreiben können, woraus hervorgeht, das sie ledig ist.
    Dann ist es sicher machbar.

  11. #30
    Avatar von berliner35

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    Was sagt der Thailändische Gesetzgeber zu einer Heirat von Thai mit einem Ausländer?
    Die Thai Botschaft ist da Korrekt,das G.Konsulat in Frankfurt ist da etwas Korrupt.Es geht nur um die Gebührenabzocke!

    Thaibotschaft,unten auf die Seite von " Ministry of Foreign Affairs " gehen,nun kommt die Seite des Ministeriums.
    http://mfa.go.th/web/2630.php
    "Public Services"öffnen.
    "Naturalization/Legalization" öffnen.
    http://mfa.go.th/web/2689.php
    " How to register marriage under Thai law "öffnen.
    Marriage for Foreigner in Thailand
    Für die Konsularbescheinigung liegen die Blankoformulare in den Botschaften aus.
    Unten auf der Seite klicken Sie an "Provincial Administration Department"

    dort steht die Thaigesetzgebung in Englisch.
    Marriage

    Ich kann in diesem Gesetz keinen Passus finden,der vorschreibt,ein Thaibürger muß sich von deutschen Behörden überprüfen lassen um in Thailand vor einem Amphö die Ehe einzugehen.

    So steht es auch nicht in der EMKV.
    Dort steht nach der Gesetzgebung des Heiratstaates.Unter Artikel 12.

    Europarat - SEV Nr. 005 - Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten

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