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Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

Erstellt von darkrider, 06.11.2003, 18:15 Uhr · 23 Antworten · 3.177 Aufrufe

  1. #1
    darkrider
    Avatar von darkrider

    Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    Hallo Community,
    habe seit 4 wochen eine schöne isaan-freundin, welche jetzt auch auf touristen-visum (so buddha will) mich für 3 monate hier in D besuchen wird. es stellt sich die frage: wenn heiraten-was ist einfacher und ggf. kostengünstiger?
    -in deutschland heiraten, oder
    -doch besser die sache dann in bangkok erledigen
    (ich gehe davon aus, daß wir uns auch nach den 3 monaten "probezeit" noch verstehen und der wunsch nach heirat dann auch bei ihr vorhanden sein wird)
    leben wollen wir dann in D, aus finanziellen gründen (zumindest vorerst)
    nach dem studium diverser foren etc. habe ich feststellen müssen, daß eine heirat ja hier mit erheblichen bürokratischen hindernissen verbunden ist, und extra nach dänemark möchte ich dafür auch nicht reisen...
    also, wie steht die sache in thailand-vereinfacht das die prozedur ?
    vielen dank für eure hilfe.
    grüße darkrider

  2.  
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  3. #2
    Avatar von AndyLao

    Registriert seit
    23.07.2003
    Beiträge
    949

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    Der Papierkrieg wird derselbe. Nur auf ein Heiratsvisum für Deutschland hat man kein Anrecht, auf Familienzusammenführung sehr wohl. Das war für meine Entscheidung ausschlaggebend und die netten Flitterwochen.

    Habt ihr allerdings die Panik (Torschluss ...) ist das procedere mit Heirat in D von der Logistik her besser. Hat man erst (a) das Heiratsvisum und ist man (b) verheiratet so kann sie (c) dann gleich bleiben.

    Bei mir war es (a) EFZ-Papierkrieg, wird (b) Heirat BKK Bang Rak mit anschließendem Visums-Antrag und muss (c) allein nach D und (d) dann warten.

    P.S. Die evtl. mögliche gemeinsame Befragung bei der ABH, die ich als total würdelos empfinde, wollte ich meiner Zukünftigen auch ersparen.

  4. #3
    darkrider
    Avatar von darkrider

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    Hallo andylao,
    danke für die antwort, jedoch habe ich den vorletzten absatz nicht kapiert ... was ist efz ?
    kann ich mit ihr nicht sofort nach der heirat in bkk nach hause fliegen -wenn ich ein "passendes" visum dort für sie beantragt habe ?
    (ich meine -es muß doch dan ein visum geben -wenn sie meine rechtmäßige gattin ist ?-das klingt so bürokratisch -aber ich bin wirklich neu in dieser sache und vor einem halben jahr hätte ich mir sowas im traum nicht ausmalen können,daß ich je vor solchen probs stehe -aber das geht uns wohl allen so...
    danke darkrider

  5. #4
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    Nein, mit dem Visum ist das nicht so einfach. Auch wenn sie deine Angetraute ist, muss die Botschaft erst bei der Ausländerbehörde rückfragen, ob alles in Ordnung ist. Schließlich kann sie dann ja dauerhaft in Deutschland bleiben und ich habe mal gehört, es soll so die eine oder andere Scheinehe geben.
    In Hamburg hat das Prozedere über zwei Monate gedauert.
    Das Visum dauert also in jedem Fall.
    Aber ihr müsst ja nichts überstürzen, wenn ihr heiratet, dann seht ihr euch ja noch lange genug.

  6. #5
    Avatar von AndyLao

    Registriert seit
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    Beiträge
    949

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    @darkrider

    EFZ == Ehefähigkeitszeugnis, das wirst Du bei Heirat in TH benötigen.

    Das mit dem "sofort mitnehmen", hat schon Erklärung gefunden.

    (mein) Programm bei Heirat in BKK:

    Tag 1:
    - dt. + th. Verlobte mit EFZ und th. ID-Card zur dt. Botschaft
    - Fragebogen für Konsularbescheinigung ausfüllen

    Tag 3 (möglicherweise auch schon Tag 2):
    - Konsularbescheinigung abholen
    - ab nach Bang Rak und Heiraten
    - Heiratsurkunde, beglaubigte Kopie des Heiratseintrages mitnehmen
    - ab damit zu S. Kiesow (Übersetzung, beeidigt)

    Tag 4:
    - evtl. gleich zum Zentralregister, im th. Pass den Namen ändern (?)

    Tag 5:
    - zur dt. Botschaft: Antrag auf Visum stellen

    Nun:
    - Flitterwochen, Familie besuchen, Beine hoch legen ...

    P.S. Werde dann berichten, wie und ob alles fuktioniert hat.

    Und wie gesagt, das Visum zur Ehegattennachzug kann bis zu 3 Monaten dauern, da (a) die Heiratsurkunde i.A. noch durch die Botschaft legalisiert werden muss und dies wegen Personalengpässen bis zu 4 Wochen dauern kann. Und dann erst werden Deiner ABH die Papiere zugestellt, die Dich dann zu dem Sachverhalt auch noch sprechen wollen.

    Tja, der Amtsschimmel! Man traut also einem deutschen Bürger zu, bei seiner Heirat nicht dabei gewesen zu sein, oder eine gefälschte Heiratsurkunde angenommen zu haben oder was auch immer ...

    Da ich meine ABH (Berlin) schon mal kontaktiert habe, gab man mir bereitwillig Auskunft über die erforderlichen Dokumente für das Visum, ohne dabei eine Legalisierung zu erwähnen. Bei Nachfrage empfahl man mir aber diese nun doch.

  7. #6
    darkrider
    Avatar von darkrider

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    @andylao:
    das habe ich jetzt begriffen, danke für die auskünfte !
    werde das wohl auch so handhaben (eltern besuchen im isaan-die interessieren mich wirklich, sollen kommunisten gewesen sein -wahrscheinlich in verbindung mit vietnam-krieg-werde ich noch `rausbekommen...
    Übrigens: ich finde nicht, daß das ganze leben vive la merde ist-manchmal scheint doch auch für unsereinen die sonne ... man muß es nur rechtzeitig erkennen ... )
    bis denne
    darkrider

  8. #7
    Päng und Klaus
    Avatar von Päng und Klaus

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    Hallo,
    Päng und ich haben auch in Thailand geheiratet.
    Das mit dem Papierkram ist der selbe, wie bei einer Heirat in
    Deutschland.
    Die Rückfrage der Botschaft beim Ausländeramt, kann man aber
    beschleunigen. Ich bin schon vorher zum Ausländeramt und habe
    nach einer schriftlichen Zustimmung für die Botschaft gefragt.
    Diese haben wir dann in Bangkok auf der Botschaft abgegeben.
    Wir mussten nur noch die Heiratsurkunde vorlegen und einen
    Tag später hatten wir das Familienzusammenführungs-Visum.
    Gruß
    Klaus und Päng

  9. #8
    Avatar von AndyLao

    Registriert seit
    23.07.2003
    Beiträge
    949

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    @Päng und Klaus

    Hallo Ihr beiden,

    welches Ausländeramt war denn das? Meins hat meine Frage nach dieser "Vorabzustimmung" negativ beantwortet. Sollte ich noch schnell umziehen? Oder gibt es da wieder einen Trick?

    Leider konnte ich meiner Liebsten diese Wartezeit nur sehr schwer erklären.

    Gruß !
    Andreas

  10. #9
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    Zitat Zitat von AndyLao",p="95325
    @
    welches Ausländeramt war denn das? Meins hat meine Frage nach dieser "Vorabzustimmung" negativ beantwortet. Sollte ich noch schnell umziehen? Oder gibt es da wieder einen Trick?
    Leider konnte ich meiner Liebsten diese Wartezeit nur sehr schwer erklären.
    Gruß !
    Andreas
    Es ist eine Ermessenssache der Ausländerbehörde diese Vorabzustimmung zu erteilen. Bei uns kenne ich eine Ablehnung(kenne aber auch den Typen ...) und kenne aber auch Zustimmungen. Der Trick ist ganz einfach: Sehr freundliches Auftreten, geschniegelt und gebügelt im Sonntagsanzug mit Krawatte. Meistens hilft es.

    Gruss
    C N X

  11. #10
    Avatar von AndyLao

    Registriert seit
    23.07.2003
    Beiträge
    949

    Re: Heiraten in Deutschland oder besser in Bangkok ?

    Danke CNX!

    Mir hat man die Möglichkeit der Vorabzustimmung so erklärt, dass es als Nicht-Verheiratete keinerlei Möglichkeit gäbe. Dann wieder zu hause angekommen und verheiratet, darf ich durchaus mal auftauchen, um damit dann das ganze Verfahren zu beschleunigen, da ich ja sowieso vorsprechen müsste.

    Aus den Verwaltungsvorschriften zum Ausländergesetz:
    Die Erteilung einer Vorabzustimmung kommt in Fällen des § 8 AAV in Betracht. Eine Vorabzustimmung über diese Fälle hinaus ist bei Vorliegen eines gesetzlichen Anspruchs auf Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung, eines öffentlichen Interesses oder aus dringenden humanitären Gründen möglich.

    Und nach Aussagen von Leidensgefährten wird in FFM und B grundsätzlich so verfahren:
    (noch) nicht verheiratet = kein Anspruch = keine Vorabzustimmung

    Damit ist mir auch die Idee nicht mehr gekommen, hinzugehen und einfach mal darum zu bitten.

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