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Heirat in Thailand mit doppelter Staatsbürgerschaft

Erstellt von B.Modlich, 22.09.2013, 11:54 Uhr · 12 Antworten · 1.915 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von B.Modlich

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    Heirat in Thailand mit doppelter Staatsbürgerschaft

    Hallo, ich lese hier schon seit einiger Zeit mit und habe jetzt nun eine Frage,

    ich besitze zwei Staatsbürgerschaften (Deutsch, Thai) durch Geburt. Ich möchte jetzt in Thailand eine Thailänderin heiraten. Ich lebe hier in Deuschland (seit 2001) und ein Familienachzug sollte daraufhin erfolgen. Wie ist die Gültigkeit und Anerkennung der Ehe in Deutschland wenn ich als Thailänder in Thailand heirate?

    Mit freundlichen Grüßen
    Ben

  2.  
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  3. #2
    Avatar von michael59

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    100%

    die Urkunde muss legalisiert werden- das macht die deutsche Botschaft


    http://www.bangkok.diplo.de/contentb...nloaddatei.pdf


    den ganzen quatsch mit Ehefähigkeitszeugniss kannst du dir durch deinen Thaipass sparen.


    für den Familiennachzug- dh. dauerhaft in Deutschland gilt für euch auch der A1 und die entsprechenden Nachweise die im Merkblatt der Botschaft aufgeführt sind. Hier ist es immer hilfreich sich mir der Ausländerbehörde deines Wohnortes in Verbindung zu setzen.

  4. #3
    Avatar von B.Modlich

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    die Deutsche Botschaft kann mir also keine Probleme machen, wenn ich in der Heiratsurkunde als Thai mit thailändische Personalnummer drin stehe? Habe da bisschen angst will nicht das es probleme gibt bei den Visaantrag später.

    Werde aber auf jeden fall ein Aufenthaltsbescheinigung (Beglaubigt, übersetzt etc.) mitnehmen.

    Als Thai zu heiraten wäre halt deutlich einfacher für mich, wenn da keine Probleme gibt.

  5. #4
    Avatar von JT29

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    Es wäre in der Tat einfacher, man wird zwar hellhörig werden, weil kein EFZ vorlag, aber der Hinweis auf TH-Staatsbürgerschaft und nun Legalisierung wegen Einbringens der Urkunde in den deutschen Rechtsverkehr sollte völlig ausreichen.

  6. #5
    Avatar von Doby

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    ... weil kein EFZ vorlag, aber der Hinweis auf TH-Staatsbürgerschaft
    Auch Deutsche sowie andere Ausländer benötigen zum heiraten in Thailand kein EFZ:

    Diese EFZ beruht auf einen Reichsbeschluß, ist somit NS Kultur sollte schon lange verboten werden.

    ÖNB-ALEX - Deutsches Reichsgesetzblatt Teil I 1867-1945

    beachte §5

    Im Ausland heiraten.

  7. #6
    Avatar von B.Modlich

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    Also zusammengefasst, es sollte kein Probleme bei der Legalisierung der Urkunde geben? Und auch bei spätere Visaantrag, wenn ich als Thai geheiratet habe. Schließlich ist es ja der selbe Person, ob Thai oder Deutsch, oder?
    Fliege nämlich jetzt am Freitag nach Thailand und will dann auch heiraten ^^

  8. #7
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von Doby Beitrag anzeigen
    Diese EFZ beruht auf einen Reichsbeschluß, ist somit NS Kultur sollte schon lange verboten werden.
    Das EFZ gab es schon in der Weimarer Republik

  9. #8
    Avatar von Knut_0815

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    Gibt ja auch noch das Deutsche Reich. Ruht eben nur.

  10. #9
    Avatar von MadMac

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    Wenn der Reichskanzler keinen Einspruch einlegt? Geht es eben so weiter

  11. #10
    Avatar von Doby

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Das EFZ gab es schon in der Weimarer Republik
    Beweisen!!!!

    Die Weimaer Republik gab es von 1918 - 1933!!!

    Das deutsche Ehefähigkeitszeugnis wird erstmals als Rechtsbegriff im Gesetzestext 1934 erwähnt, um zu verhindern, "daß geistig oder körperlich erkrankte Blutströme sich überhaupt fortpflanzen....Die Eheschie-
    ßung ist nur rassereinen, erbgesunden Vollbürgern zu gestatten, daher E h e f ä h i g k e i t s z e u g n i s ."
    (Zentralorgan des Bundes Nationalsozialistischer Deutscher Juristen, Hrsg. D. Hans Frank S.151 vom 10.04.
    1934). BGB Anhang 8a.: Verordnung zur Vereinheitlichung der Zuständigkeit in Familien- und Nachlaß-
    sachen vom 31.Mai 1934 (Reichsgesetzblatt I S.472.) § 4 "Ehefähigkeitszeugnis für Ausländer" und § 5
    "Ehefähigkeitszeugnis für einen Deutschen im Auslande". Heute § 1309 BGB (das Wort "Ausländer" wurde
    1998 durch 3 Zeilen ersetzt) und § 39 PStG. Nur im deutschsprachigen Raum bekannt und durch zwischen-
    staatliche Abkommen nach dem II. Weltkrieg wirksam. Schon vor der Rassegesetzgebung sollte somit eine
    Grundlage geschaffen werden und eine Umgehung im Ausland verhindert werden. Aufgrund der Geschichte (Freiheitsbewegung) lehnen die USA und Frankreich eine derartige staatliche "Heiratserlaubnis" ab.
    Das englische "certificate of no impediment" ist letzlich eine Ledigkeitsbescheinigung für eine Person. Das
    deutsche "Ehefähigkeitszeugnis" ist ein Zwei-Personenzeugnis und behindert in verschiedenster Weise
    je nach Art des Standesbeamten oder Gerichtes die Eheschließung eines Deutschen mit einem Ausländer.
    Neuerdings muss der Ausländer (z.B bestimmte Asiaten) erst Deutsch lernen, um seinem Partner in die
    deutsche Heimat begleiten zu können.
    Das deutsche "Ehefähigkeitszeugnis" ist international unbekannt, rechtlich ohne zwischenstaatliche Ab-
    kommen ein Unding, da eine ausländische "innere Behörde" ein derartiges Zeugnis nicht ausstellt und nicht
    ausstellen kann. Daher müssen in der Regel bei Heiraten in Deutschland Ausländer hiervon vom deutschen
    Gericht befreit werden (§ 1309 Abs.2 BGB), dies war auch die Absicht der NS-Juristen


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