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Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

Erstellt von Gabriel, 10.05.2009, 13:52 Uhr · 130 Antworten · 15.062 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von strike

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="723315
    ...........
    Unfassbar. Nun haben wir es also schwarz auf weiß.
    Deutsch und Geld. Als nächstes kommt dann die Konvertierung in eine andere Religion.
    .........
    Auch wenn ich dies im Bezug auf Ehegattennachzug zu Deutschen nicht wirklich gut finde, wirklich unterscheiden tut sich Deutschland da nicht von vielen anderen Staaten.
    Ich weiss, dass Du diese vergleiche nicht magst, aber dennoch bleiben es fast zaghaft zu nennende Ansprüche im Gegensatz zu z.Bsp. Thailand.
    Achtung: ich spreche von dauerhaftem Zuzug.

    Gruss,
    Strike

  2.  
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  3. #42
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Zitat Zitat von strike",p="723320
    Auch wenn ich dies im Bezug auf Ehegattennachzug zu Deutschen nicht wirklich gut finde, wirklich unterscheiden tut sich Deutschland da nicht von vielen anderen Staaten.
    Ich weiss, dass Du diese vergleiche nicht magst, aber dennoch bleiben es fast zaghaft zu nennende Ansprüche im Gegensatz zu z.Bsp. Thailand.
    Achtung: ich spreche von dauerhaftem Zuzug.
    Wenn es NUR um das Thema Finanzierung geht, gebe ich dir ja total recht. Wie ich schon mehrmals geschrieben habe, sollte der Staat ja Einwanderern gar keine Sozialleistungen geben. Und wo der Staat nicht eingreifen muss, bräuchte er ja nicht mal eine Verpflichtungserklärung.
    Aber selbst wenn, wäre das ja noch tragbar. Thailand verlangt das ja auch.

    Aber es geht ja um Geld UND Deutschkenntnisse. Und das ist dann mindestens eine Forderung zu viel, die es so auch nicht in vielen anderen Ländern gibt.

    Also: Deutschtest weg, dafür aber Finanzierungsbeleg ja. Weil: man muss ja eh seine Frau versorgen oder sie sich selber. Das ist ja ein natürlicher Prozeß.

    Aber eben nicht beides! Darum finde ich das einen noch höheren Skandal als den A1-Test alleine schon.
    Gegen eine Verpflichtungserklärung alleine(!) hätte ich gar keine Einwände (mal abgesehen von meinem generellen Welbild ohne Grenzen und Visa).

  4. #43
    Avatar von Gabriel

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    43

    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Ich habe in meiner Anfrage an die Botschaft den Sachverhalt eindeutig formuliert. Also erst Heirat, dann Nachzug. Antwort kam von einem Auszubildenden. Erkennt man an der E-Mail Adresse. Ich hoffe, es handelt sich um eine falsche Info seitens der Botschaft. Habe nochmal nachgefragt und werde die erneute Antwort hier posten.

  5. #44
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Zitat Zitat von Gabriel",p="723308
    Habe die Frage nun auch der Botschaft Bangkok gestellt: Kann ich ohne Nachweis meiner Einkommensverhältnisse (also ohne Verpflichtungserklärung), meine Frau nach Deutschland holen? Hier die Antwort der Botschaft:

    "Für einen Visumantrag bedarf es immer eines Finanzierungsnachweises. Das gilt auch für das Familiennachzugsvisum. Kann Ihre Verlobte anderweitig nicht glaubhaft darlegen, dass ihr Lebensunterhalt in Deutschland gesichert ist, raten wir Ihnen eine Verpflichtungserklärung mit einzureichen."
    Ich habe ´mal unterstrichen, was mich stutzig macht:

    Warum soll auch für ein Familiennachzugsvisum ein Finanzierungsnachweis erforderlich sein? Familiennachzugsvisum heißt doch: Nachzug eines Familienmitglieds, in diesem Fall der Ehefrau.

    Schon ewig war ein Finanzierungsnachweis für das Heiratsvisum nach D für die thail. Verlobte erforderlich. Das ist also nichts Neues.
    Deshalb fuhren ja die armen Schlucker immer nach Bangkok um dort zu heiraten. Hatten dann die Frau und das (damalige) GG-Verständnis hinter sich.


    Deshalb erneut die Frage an die Spezialisten: Wird da versucht, die Voraussetzungen für den Nachzug der in Thailand geheirateten Ehefrau zu verschärfen? Etwa mit derselben Begründung wie vom Bundesverwaltungsgericht: Es müsse verhindert werden, dass gleich von Anfang an die Sozialhilfe einzuspringen habe?

  6. #45
    Avatar von strike

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="723336
    ..............
    Deshalb erneut die Frage an die Spezialisten: Wird da versucht, die Voraussetzungen für den Nachzug der in Thailand geheirateten Ehefrau zu verschärfen? Etwa mit derselben Begründung wie vom Bundesverwaltungsgericht: Es müsse verhindert werden, dass gleich von Anfang an die Sozialhilfe einzuspringen habe?
    Geht das den überhaupt: jemand zieht nach und erhält umgehend was weiss ich , HartzIV oder so etwas?
    Solange der Mann eine Arbeit hat besteht doch sicherlich gar kein Anspruch darauf?

    Gruss,
    Strike

  7. #46
    Avatar von JT29

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Finde ich immer lustig, was so manche ablassen ... ich gehe auch schon lange nicht mehr auf jeden Blödsinn ein, den manche hier allgemein loslassen - hinterher kommt eh das das große Geheule.

    Wer des Gesetzeslesen kundig ist - nicht war Berliner -, wird die Lösung finden, denn so gaaannnnz Unrecht hat der Stift nicht (wobei ich hier nicht glaube, dass auf einer Auslandsvertretung ein AzuBi arbeitet - eher vielleicht ein Refrendar, aber das ist eine andere Liga ):

    §28 AufenthG

    1) Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen

    Ehegatten eines Deutschen .... zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat.
    ......
    ......
    Sie soll in der Regel abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 erteilt werden.

    SOLL heisst nichts anderes wie MUSS NICHT.

    also 2 Voraussetzungen:

    1. Der deutsche Ehegatte ist in DE gemeldet.
    2. In aller Regel (also gibt es auch Ausnahmen, die natürlich auch stichfest ermessensfehlerfrei begründet werden müssen) SOLL wenn kein Geld vorhanden/Lebensunterhalt gesichert ist (das steht im §5) eine AE erteilt werden.

    Von daher empfiehlt es sich eben mit seiner AB in Verbindung zu setzen, denn dort spielt die Musik.

    ABER in der Realität dürfte dieser Passus normalerweise keine Rolle spielen, das ist dann zu einzelfallabhängig.

    @strike
    Sobald das Paar hier ist, und er nicht genug verdient fällt sie selbstverständlich mit in die Bedarfsgemeinschaft und sie können Hilfe beantragen.
    Hier greift nun das GG unmittelbar; von daher gibt es eben auch keine Möglichkeit dieses bei Ausländern zu beschränken, sie steht jedem Hilfebedürftigen zu.

  8. #47
    Avatar von begowal

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Zitat Zitat von JT29",p="723373
    §28 AufenthG

    1) Die Aufenthaltserlaubnis ist dem ausländischen

    Ehegatten eines Deutschen .... zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat.
    ......
    ......
    Sie soll in der Regel abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1 in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 erteilt werden.

    SOLL heisst nichts anderes wie MUSS NICHT.

    also 2 Voraussetzungen:

    1. Der deutsche Ehegatte ist in DE gemeldet.
    2. In aller Regel (also gibt es auch Ausnahmen, die natürlich auch stichfest ermessensfehlerfrei begründet werden müssen) SOLL wenn kein Geld vorhanden/Lebensunterhalt gesichert ist (das steht im §5) eine AE erteilt werden.

    Von daher empfiehlt es sich eben mit seiner AB in Verbindung zu setzen, denn dort spielt die Musik.

    ABER in der Realität dürfte dieser Passus normalerweise keine Rolle spielen, das ist dann zu einzelfallabhängig.

    @strike
    Sobald das Paar hier ist, und er nicht genug verdient fällt sie selbstverständlich mit in die Bedarfsgemeinschaft und sie können Hilfe beantragen.
    Hier greift nun das GG unmittelbar; von daher gibt es eben auch keine Möglichkeit dieses bei Ausländern zu beschränken, sie steht jedem Hilfebedürftigen zu.
    Richtig,aber sie versuchen es immerwieder.
    Les dir mal folgenden Fred aus einem anderen Forum durch

    http://www.info4alien.de/cgi-bin/for...38855902/20#20

    Hoffe das einstellen ist erlaubt

  9. #48
    Avatar von JT29

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    gerne, nach meinem Urlaub .. kann mir aber schon vorstellen um was es geht - ähnlichen Fall gab es auch bei unserer AB, nur wenn man die Akte kennt, wird vieles klarer ... aber die sehen ja die meisten nicht - hat oftmals schon so seine gewissen Gründe, mehr möchte ich auch nicht darauf eingehen ... sind wie gesagt Einzelfälle.


  10. #49
    Avatar von begowal

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    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Zitat Zitat von JT29",p="723454
    gerne, nach meinem Urlaub ..
    Viel Spass im Urlaub :-)
    Mit den mal nach lesen meinte ich, dass Gabriel es mal lesen soll. Hab mich leider etwas verquert ausgedrückt

  11. #50
    Avatar von zicki

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    276

    Re: Heirat in Thailand/Ehegattennachzug

    Hallo Zusammen

    heute habe ich nun mein Ehefähigkeitszeugnis bekommen , nachdem uns die Behörden in Thailand zum schwitzen gebracht haben . Die Botschaft hatte schnell reagiert und uns noch rechtzeitig alle Heiratspapiere zukommen lassen . Am Freitag den 15. Mai gehts ab München .. ins LOS .. ich werde dann bis ca 27 Mai in BKK bleiben und dann nach Hua Hin in die Flitterwochen gehen .. dann nach Songkhla zur Familie , am 5.Juni wieder in BKK und am 6.Juni nach Frankfurt , Ich hoffe , ich kann meine Liebste dann gleich mitnehmen ..
    vorausgesetzt, sie schafft am 22. Mai die Prüfung am GI ... schau mer mal ........

    machst mal gut alle zusammen

    gruß Zick

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