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Heirat ohne EFZ in Thailand - Anleitung

Erstellt von gehfab, 15.05.2010, 05:57 Uhr · 328 Antworten · 38.230 Aufrufe

  1. #161
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Bei einer Frau, die nicht nur bereits mehrfach geschieden ist, sondern auch noch ihren Namen gewechselt hat, sollten aber alle Alarmglocken schrillen.
    naja, man sollte ev. noch wissen - das z.B. ein Vornamen in TH sehr einfach zu ändern ist, wird auch gerne gemacht. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern.
    Muss also gar nicht mal der Nachname sein. Die meisten sind wohl 1x verheiratet und dann ist es mit EFZ Schluss mit lustig.

  2.  
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  3. #162
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Bei einer Frau, die nicht nur bereits mehrfach geschieden ist, sondern auch noch ihren Namen gewechselt hat, sollten aber alle Alarmglocken schrillen.
    Jetzt doch nicht mehr, wo sie doch eine verheiratete "Chak" ist. Das buergt fuer Serioesitaet.

    Nicht auszudenken, wenn Du den Namen von Guttenberg oder Wulff tragen wuerdest.

  4. #163
    Avatar von Chak

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    16.512
    Ihren Vornamen wollte sie aber nicht wechseln, wahrscheinlich noch Zeichen der zweiten Staatsangehörigkeit.

  5. #164
    Avatar von Calimero

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    23
    So, es gibt etwas neues:

    Vor einer Stunde hat meine Frau noch mal bei der zuständigen Mitarbeiterin in der Botschaft angerufen und die Info bekommen, dass der "Boss" die Unterlagen noch gegenzeichnen muss und das sicher bis morgen erledigt sei.

    Dann rief sie meine Frau vor 20 Minuten zurück und sagte, dass der "Boss" (vermutlich Herr Ihrig) noch keine Stempel setzen könne und noch mal mit dem Leiter der Amphoe telefonieren muss.
    Auch ist meine Frau gefragt worden, wievie für die Eheschließung auf der Amphoe bezahlt worden ist.

    Ich habe so den Eindruck, da wird absichtlich etwas herausgezögert bzw. unterstellt.

    Die Bestätigung der Dokumente liegt wohl vor. Ich verstehe nicht, warum nun so ein ........ gemacht wird....

    UPDATE:
    Die Mitarbeiterin hat meine Frau vor wenigen Minuten nochmal angerufen.
    Sie hat wohl noch mal mit dem Chef gesprochen und ihm gesagt, dass doch alles in Ordnung wäre und er doch bitte abzeichnen solle.
    Auf den Nachdruck hätte er dann zugestimmt und sie ?!? (geht das rechtlich überhaupt ?!?) hätte die Heiratsdokumente dann abgestempelt. Meine Frau könne jederzeit kommen und die Dokumente abholen.
    Es scheint alles nun okay zu sein....aber der ganze Ablauf irritiert mich und mir bleibt ein ungutes Gefühl in der Magengegend.

    Meine Frau geht nun am Mittwoch auf die Botschaft. Sie hatte schon zuvor einen Visa-Termin gemacht und den vorhin wieder abgesagt. Nun kann sie in wieder festmachen.
    Der ganze Ablauf erscheint mir konfus - im besten Falle. Ich hoffe nur, dass der meine Frau nicht noch an Ort und Stelle runtermacht - so wie mit mir geschehen.

  6. #165
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Calimero Beitrag anzeigen
    Dann rief sie meine Frau vor 20 Minuten zurück und sagte, dass der "Boss" (vermutlich Herr Ihrig) noch keine Stempel setzen könne und noch mal mit dem Leiter der Amphoe telefonieren muss.
    Auch ist meine Frau gefragt worden, wievie für die Eheschließung auf der Amphoe bezahlt worden ist.
    ja, dies kommt uns nun immer öfter zu Ohren.

    Wir haben nun diesem Herrn bei der Botschaft mal ein Email geschickt und um etwas Zurückhaltung gegenüber den Antragstellern gebeten.
    Es wird nicht nur mögliche Bestechung vorgeworfen, sondern tw. auch - ob die Heiratsurkunde auf der Khao San Rd. gekauft worden ist.

    Ändert dieser Herr sein Verhalten nicht, werden wir den Bundestag, Auswärtige Amt, Botschafter davon in Kenntnis setzen (wurde auch höflich im Schreiben bemerkt) und ggf. auch gegen diejenigen Amphoe-Leiter eine Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen, die die Anweisung des thail. Aussenministeriums nicht befolgen. Ev. hat dann dieser Herr bei der Botschaft genau das Gegenteil davon erreicht, was er eigentlich wollte.

  7. #166
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    In der Tat spannend und vor allen Dingen hoechstpolitisch, vor allem weil bei dieser Thematik Behoerden des Inneren und des Auesseren zu einem Konsens kommen muessen. Koennte mir vorstellen, dass die Auslandsvertretungen bei der Visumantragstellung die entsprechende Auslaenderbehoerde informieren, dass die Ehe im Ausland ohne Verwendung eines Ehefaehigkeitszeugnisses/Konsularbescheinigung geschlossen wurde.

    Diese koennte nur in Verbindung mit dem zustaendigen Standesamt treten und dieses dann wiederum das obergeordnete Oberlandesgericht informieren. Heiraten Auslaender in Deutschland ist ja eine Einschaltung des Gerichts zwingend notwendig, da dieses im Regelfall von der Beibringung eines Ehefaehigkeitszeugnisses befreien muss (meist auf der Grundlage, dass das Heimatland keine Ehefaehigkeitszeugnisse ausstellt). Dennoch muss natuerlich der bekannte Papierwust zu Feststellung der Ehefaehigkeit des Auslaenders nach deutschem Recht beigebracht werden.

    Somit koennte dann die Thematik Eheschliessung im Ausland um den deutschen Behoerdenmuehlen zu entkommen sehr schnell zum innerdeutschen Politikum werden, speziell wenn da ein Stein richtig ins Rollen gebracht wird.

    Hier ein interessanter Passus, aus dem sich bei geeinigter Behoerdenseite ein Ansatzpunkt ergibt:

    Einer im Ausland geschlossene Ehe kann in Deutschland die Anerkennung nicht verweigert werden. Aber die Heirat im Ausland führt nicht immer automatisch zur Anerkenntung durch die deutschen Behörden. Manchmal wird dann gleichwohl zur Anerkennung wieder ein Ehefähigkeitszeugnis gefordert.

    Quelle: Ersatz für Ehefähigkeitszeugnis Familienrecht

    Also schauen wir mal, wie starrsinnig die Deutschen an ihrem "guten, alten" Ehefaehigkeitszeugnis festhalten werden oder ob sie letztendlich klein beigeben. In den letzten Jahren ging ja die Politik eher kontinuierlich dahin, das Prozedre zu verkomplizieren als zu vereinfachen.

    @Calimero
    Nein, es ist unwahrscheinlich, dass Deine Frau bei der Abholung der Dokumente Stoff in der Art wie Du ihn bekommen hast noch einmal erleben wird. Sicherlich nur Du und nicht Deine Frau, die von innerdeutscher Behoerderlei keine Ahnung haben kann, wirst als der "Buhmann" gesehen. Somit sollten dann auch Deine Befuerchtungen unbegruendet sein. Die thailaendische Mitarbeiterin fuehrt im Prinzip nur die Anweisungen des deutschen Chefs aus und ist der Regel sehr umgaenglich. Der Chef der Abteilung spricht kein Thailaendisch und muesste somit uebersetzen lassen, wobei dann sicherlich nach thailaendischer Manier eher abgemildert werden wuerde.

    Ansonsten, werde ich am Mittwoch zwecks einer Visumantragsstellung um 10.30 Uhr ebenfalls in der Botschaft sein. Bekommt Deine Frau unberechtigter Weise Stoff, dann kann sie sich an mich wenden, falls sie sich noch an mich erinnert. Wuerde ihr dann natuerlich beistehen, denn wie gesagt, sie ist bei der ganzen Sache "schuldlos". Wenn man jemanden Vorwuerfe machen koennte dann Dir, aber nicht ihr. Also sie soll da nicht mit irgendwelchen Sorgen zur Botschaft gehen oder eventuell erst so um ca. 10.45 Uhr beim Schalter 4 vorsprechen. Werde dann zufaellig in der Naehe sein.

  8. #167
    Avatar von Calimero

    Registriert seit
    13.02.2010
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    23
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    @Calimero
    Nein, es ist unwahrscheinlich, dass Deine Frau bei der Abholung der Dokumente Stoff in der Art wie Du ihn bekommen hast noch einmal erleben wird. Sicherlich nur Du und nicht Deine Frau, die von innerdeutscher Behoerderlei keine Ahnung haben kann, wirst als der "Buhmann" gesehen. Somit sollten dann auch Deine Befuerchtungen unbegruendet sein. Die thailaendische Mitarbeiterin fuehrt im Prinzip nur die Anweisungen des deutschen Chefs aus und ist der Regel sehr umgaenglich. Der Chef der Abteilung spricht kein Thailaendisch und muesste somit uebersetzen lassen, wobei dann sicherlich nach thailaendischer Manier eher abgemildert werden wuerde.

    Ansonsten, werde ich am Mittwoch zwecks einer Visumantragsstellung um 10.30 Uhr ebenfalls in der Botschaft sein. Bekommt Deine Frau unberechtigter Weise Stoff, dann kann sie sich an mich wenden, falls sie sich noch an mich erinnert. Wuerde ihr dann natuerlich beistehen, denn wie gesagt, sie ist bei der ganzen Sache "schuldlos". Wenn man jemanden Vorwuerfe machen koennte dann Dir, aber nicht ihr. Also sie soll da nicht mit irgendwelchen Sorgen zur Botschaft gehen oder eventuell erst so um ca. 10.45 Uhr beim Schalter 4 vorsprechen. Werde dann zufaellig in der Naehe sein.
    Sie wird sich sicher noch an Dich erinnern. Allerdings hat sie den Termin für den Visumantrag bereits um 9.45 Uhr. Somit muss sie wohl schon bei Öffnung der Botschaft dort sein, um die Heiratsdokumente in Empfang zu nehmen.
    Ich denke auch, dass dort nix mehr "passiert". Ich werde ihr nur mit auf den Weg geben, dass sie nicht auf Fragen vom dt. Beamten antworten soll und auf mich verweisen soll - bin ja schließlich telefonisch zu erreichen.

    PS: Ich wohne in RLP, dort gibt es eine Befreiung von der Erbringung des EFZ, welche nat. beim OLG Koblenz beantragt werden muss.
    Und zu Deinen Überlegungen von mir folgende Argumentation: Würde durch diese Verhaltensweise (erst Anerkennung der Ehe durch geeignete Nachweisdokumente bzw."nachträgliches" EFZ) der grundsätzlichen Anerkennung der ausländischen Dokumente nicht die Gültigkeit bzw. Echtheit abgesprochen ? Wie soll den ein EFZ nachträglich ausgestellt werden ? Wenn die Hochzeit gültig ist, dann ist zumind. für die thail. Ehefrau kein Ledigkeitsnachweis mehr durchführbar ? Die von Dir zitierte Quelle bezieht sich auf die Aussage eine Anwältin. Gibt es dafür auch eine belastbare Gesetzesgrundlage ?

  9. #168
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Calimero Beitrag anzeigen
    Wie soll den ein EFZ nachträglich ausgestellt werden ? Wenn die Hochzeit gültig ist, dann ist zumind. für die thail. Ehefrau kein Ledigkeitsnachweis mehr durchführbar ? Die von Dir zitierte Quelle bezieht sich auf die Aussage eine Anwältin. Gibt es dafür auch eine belastbare Gesetzesgrundlage ?
    die Ehe ist gültig und zwar nicht nur nach deutschen Recht, sondern auch nach intern. Recht und da würde sich Deutschland mit Sicherheit schwer tun - das zu ignorieren. Ansonsten wären ja alle Ehen ohne EFZ ungültig und müssten ggf. mit einem neuen EFZ bestätigt werden. Das wären dann wohl an die 192 Länder weltweit.
    Kann man also vergessen...

  10. #169
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
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    8.731
    Erst mal abwarten und cool bleiben. Mit dem Legalisationsersatzverfahren, das positiv abgeschlossen sein sollte (bzw. ist), ist die Urkunde anerkannt. Alles andere wäre äußerst ungewöhnlich.

    Calimero. Sollte es fortwährend Probleme geben, so ist es von RLP doch nicht so weit nach F. Auch ein weiterer Wohnsitz würde ggf. EU Freizügigkeit auslösen. Auf EU Ebene ist nur ein einfacher Nachweis z.B. mit Personalausweis oder HU erforderlich.

  11. #170
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Erscheint, als ob wir uns in einer Art Grauzone befinden. Zwar muss eine im Ausland nach dortiger Ortsform geschlossen Ehe anerkannt werden, doch kann es durchaus Vorschriften bezueglich der Durchfuehrung der Anerkennung geben. Genau dieses wollte die Anwaeltin wohl zum Ausdruck bringen.

    Grundsätzlich werden in der Bundesrepublik Deutschland Ehen auch dann anerkannt, wenn sie im Ausland geschlossen werden. Allerdings muss die Ehe dann in der Form geschlossen werden, die in dem jeweiligen ausländischen Staat üblich ist.

    Diese Aussage bezueglich der Anerkennung von Auslandsehen stuetzt sich auf folgende Gesetzgebung.

    Art. 11 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB)
    Für eine Eheschließung im Ausland (wenn die Ortsform beachtet ist)

    Art 11
    Form von Rechtsgeschäften


    (1) Ein Rechtsgeschäft ist formgültig, wenn es die Formerfordernisse des Rechts, das auf das seinen Gegenstand bildende Rechtsverhältnis anzuwenden ist, oder des Rechts des Staates erfüllt, in dem es vorgenommen wird.

    Quelle: BGBEG - Einfhrungsgesetz zum Brgerlichen Gesetzbuche

    Hier wird als von formgueltig und nicht rechtsgueltig gesprochen, wobei sicherlich die Formgueltigkeit eine Grundvoraussetzung ist um ueberhaupt Rechtsgueltigkeit erlangen zu koennen. Daher dann anscheinend auch "nur" die Formulierung, dass eine im Ausland geschlossene Ehe anzuerkennen ist, wenn sie nach der dortigen Ortsform formgueltig geschlossen wurde.

    Somit wird dann anscheinend der Prozess der Anerkennung selbst nicht gesetzlich, sondern durch Vorschriften geregelt.

    Nachtraegliches Erfordernis einer Beibringung eines Ehefaehigkeitszeugnisses:

    Hier waere vorstellbar alle Unterlagen wie bei der Anforderung eines Ehefaehigkeitszeugnisses beizubringen plus eine Familienstandsbescheinigung, die ausweist, dass am soundsovielten mit einer bestimmte Person die Ehe geschlossen wurde, aber keinerlei weitere Eintragungen zu Vorehen und Scheidungen bestehen.

    Aber sicherlich kein Grund zur Panik, denn anscheinend hat bis dato noch niemand hier im Forum diese Erfahrung machen muessen, obwohl hier sicherlich im Laufe der Jahre einige Mitglieder ohne Verwendung eines Ehefaehigkeitszeugnisses geheiratet haben. Somit theoretisieren wir lediglich ueber die Thematik.

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