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Heirat in Deutschland nach thailändischem Recht

Erstellt von Rolex, 16.10.2014, 19:43 Uhr · 15 Antworten · 2.024 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Was willste denn noch alles absichern und ausschliessen? Gütertrennung ist wohl in den allermeisten Konstellationen Quatsch, wenn man nicht gerade in die Quandt-Familie einheiratet.
    Ich stehe sowieso auf dem Standpunkt, dass 50% Zugewinn der Frau einfach zustehen. Das was du vorher hattest, bekommt sie sowieso nicht.
    Diese Einstellung kann bei Selbständigen existenzbedrohend sein, deswegen empfehle ich immer zumindest das Unternehmen aus dem Zugewinnausgleich zu nehmen (modifzierter Zugewinnausgleich).

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Sollten wir nach etlichen Jahren doch darauf kommen, dass es besser ist getrennt zu sein, zahle ich ihr freiwillig eine Summe x und biete ihr an, auf die Scheidung zu verzichten und besser die Witwenrente zu kassieren als die 153€ Rente aus dem Versorgungsausgleich mit 67.

    Naja, macht was ihr wollt....
    Ich bin jemand, der deinem ganzem Beitrag, mit einem Schmunzeln zustimmt.
    Vor allem der letzte Absatz zeugt von Weisheit.

  4. #13
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Rolex Beitrag anzeigen
    ...

    Gütertrennung: ...So können die Partner zum Beispiel vereinbaren, dass der Zugewinnausgleich nur für den Fall einer Scheidung entfallen soll.
    ich bin kein Jurist... zweifle aber dass das wirklich legal ist.... und mit einem guten Anwalt sollte diese Fassung in einem Ehevertrag keinen Bestand vor Gericht haben.... vor allem, wenn ein Kind da ist und die Frau nicht arbeiten konnte, da sie sich um Haushalt und Kind gekümmert hat....

    Eheverträge waren in der Nachbetrachtung immer ein Ärgernis während der Ehe, da es dann hieß: mir gehört hier eh nichts...

    Lass den Mist mit Ehevertrag... lege fest, was jedem von Euch vor der Ehe gehört hat und beteilige sie am Zugewinn... und Nutznießer wird Euer Kind.

    einzige Ausnahme: wenn Du eine eigene Firma hast... dann siehe Chak.

    Sorgerecht ist nur in einem besonderen Fall einem Elternteil zuzusprechen... (Alkohol, Gewalt usw.) Du kannst zwar das Sorgerecht jetzt schon regeln... aber im Fall der Scheidung kann das jeder Anwalt vor Gericht als Zwang zur Eheschließung darstellen...

    Wenn Deine Frau eine Frau zum Heiraten ist, solltest Du nichts von all dem benötigen... ist sie es nicht, dann solltest Du sie nicht heiraten.

  5. #14
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Rolex Beitrag anzeigen
    Wir planen in Deutschland zu heiraten, ein notarieller Ehevertrag scheint vernünftig,
    u.a. sollen Gütertrennung, Versorgungsausgleich, Unterhaltsverzicht geregelt werden.
    Ein Ehevertrag kann m.E. auch ohne teuren Notar geschlossen werden, wenn keine Immobilien vorhanden sind.
    Insofern könnte man den Ehevertrag nach bestimmten Beispielen in der neueren Fachliteratur selbst entwerfen.
    Ich hatte vor zehn Jahren ein ausführliches Beispiel gefunden nach dem Muster :
    "Reicher, älterer Professor heiratet arme ausländische Studentin"

    Ein Ehevertrag sollte moderat verfasst sein, damit auch der objektive Beobachter - wie z.B. ein Familiengericht - den Ehevertrag nicht aushebelt.
    Ich habe einen Prozess beobachtet, in dem in der zweiten Instanz beim Landgericht die Vorsitzende Richterin * zu der jungen Ausländerin sagte:
    "Das Geld kann ihre Familie in ihrem Heimatland sicher gut gebrauchen !" und brummte dem geschiedenen deutschen Ehemann nach nur fünf Jahren Ehe - entgegen der Vereinbarung im Ehevertrag - eine stattliche Abfindung auf, obgleich die Ausländerin kein Kind hatte und in Deutschland einen auskömmlich bezahlten Vollzeitjob hatte.

    Viel wichtiger noch als ein Ehevertrag ist eine einvernehmliche Scheidung nach der Trennung mit nur einem gemeinsamen Rechtsanwalt. Das spart Kosten und Ärger !

    (* vermutlich eine grüne Richterin, getarnt unter einer schwarzen Robe)

  6. #15
    Avatar von J.O.

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    Wenn jeder wüsste, das ist die Richtige oder das ist die Falsche, dann wäre ein Ehevertrag sowieso Schwachsinn. Aber bekanntlich weiß man(n) das meistens nicht. Darum werden auch so viele Ehen wieder geschieden. Übrigens, könnte es sich ja auch der weibliche Part mal überlegen und zum Schluss kommen mit so einem Riesen-A. nicht länger verheiratet sein zu wollen. Im allgemeinen hat der liebe Gott denen auch ein Hirn gegeben.

    Richtig ist aber zweifellos, dass ein Ehevertrag keinen einseitig benachteiligen darf. Tut er das wird ein Richter im Scheidungsfall diesen ziemlich rasch als Altpapier entsorgen. Für solche Fälle wäre vielleicht auch ein Arbeitsvertrag sinniger, von mir aus auch als Putzfrau als ein Ehevertrag. Denn wer heiratet denn sonst schon seine Putze nur weil er sie hin und wieder auch noch v-ögelt?

    Abgesehen davon kann ein Ehevertrag auch für Nichtselbständige Sinn machen. Beispielsweise wenn Kinder aus anderen Beziehungen noch da sind und ein mögliches Erbe zu verteilen wäre. Es muss also nicht immer nur um Scheidungsfolgen und Kosten gehen.

  7. #16
    Avatar von JT29

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    Ein Ehevertrag ist für die Wenigsten sinnvoll, dazu einfach zu Eurem Notar gehen und ein paar Euros in Hand nehmen für eine ausführliche Beratung, den Gang zum Anwalt kann man sich sparen.
    Wichtig ist nur, den Vertrag mal alle paar Schaltjahre wieder auf Aktualität prüfen zu lassen und ggf. der Rechtsprechung anzupassen (was auch wieder Kosten verursacht). Was vor 10 Jahren problemlos vertraglich machbar war, wird heute zerpflückt. Aber wie schon geschrieben, ein Vertrag macht nur in ganz wenigen Konstellationen Sinn, dort ist er aber auch tatsächlich notwendig.

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