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Heimatland Deutschland

Erstellt von steffen1, 29.09.2004, 04:03 Uhr · 45 Antworten · 2.578 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Dieter1

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    31.990

    Re: Heimatland Deutschland

    Danke, das wusste ich nicht.

    Gruss Dieter

  2.  
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  3. #42
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Heimatland Deutschland

    Zitat Zitat von Chak2",p="173991
    ...Und du meinst nicht, dass die Mütter dann irgendwann auf die Idee kommen (sprich von irgendjemand den guten Rat bekommen) Unterhalt einzuklagen? Das sind da doch sehr wohl Folgekosten.
    Versetz´ Dich einmal in die Lage einer unverheirateten Mutter in Thailand mit einem Kind, welches in D Deutscher ist und in Thailand Thai. An wen soll sich denn diese Mutter - ist sie erst einmal nach Thailand "abgeschoben" worden - denn in Thailand wenden?
    Da sieht es ziemlich schlecht aus mit der Rechtswahrung für die thailändische Mutter. Gleiches gilt doch selbst schon für die nach Thailand wieder abgeschobenen Ehefrau, deren Ehe in Thailand nie eingetragen wurde. An wen sollen die sich wenden? Wenn sie in Thailand als unverheiratet gelten bzw. ihr Kind als Thai.

    Ich bin es gewohnt, rechtliche Regelungen danach zu betrachten, was sie im schlechtesten Fall noch "erlauben". Nicht nur die Fälle voller Harmonie. Und bei einigen Thailand-Reisenden sagt uns unsere Erfahrung, dass wir dort mit dem "Schlimmsten" zu rechnen haben.

    @ tira
    Ich hoffe auch, dass zumindest für die ledige Mutter geprüft wird, ob genügend Einkommen und Wohnraum zur Verfügung stehen. Es kann ja wohl kaum im wohlverstandenen Interesse des Kindes liegen, wenn seine Mutter - im Haushalt des Vaters nicht als Ehefrau, sondern als was sonst was tätig - in den erbärmlichsten Verhältnisse leben müßte.

    Wobei mir immer wieder deutlich auffällt, dass immer von "Familie" die Rede ist, nicht aber von Vater-Kind bzw. Mutter-Kind Situationen.
    Ist das Zusammenleben mit einer unverheirateten Frau schon eine Familie??? Wohl kaum. Dann gäb´s keine Verlobten mehr. Und macht ein uneheliches Kind, das aus diesem Zusammenleben entspringt - die Anerkennung wildfremder Kinder will ich hier erst einmal außen vor lassen - aus dieser Wohngemeinschaft eine Familie???

    @ woody
    Also, wenn man es genau nimmt, dann reden wir hier über eine Masche, wie man ein thailändisches Kind zuerst zum Deutschen macht und dieses dt. Kind dann nach Deutschland einreisen läßt. Zur Not auch ohne die Mutter (mit der man ja nicht verheiratet ist). Wüßte aber garnicht mehr, wo es dann noch um das Verbot der Trennung von Mutter und Kind geht. Im Gegenteil, wir reden dann gerade von der Trennung von Mutter und Kind. Welches Grundgesetz soll das schützen?

    P.S. Vielleicht müssen wir damit beginnen, über den grundgesetzlichen Schutz der Ehe und Familie in einer Weise zu sprechen, dass das Verbot der Trennung von Mutter und Kind (wo steht das eigentlich genau?) immer nur im Rahmen der durch Ehe gegründeten Familie gilt?

  4. #43
    woody
    Avatar von woody

    Re: Heimatland Deutschland

    Zitat Zitat von waanjai",p="174025
    ...........
    @ woody
    Also, wenn man es genau nimmt, dann reden wir hier über eine Masche, wie man ein thailändisches Kind zuerst zum Deutschen macht und dieses dt. Kind dann nach Deutschland einreisen läßt. Zur Not auch ohne die Mutter (mit der man ja nicht verheiratet ist). Wüßte aber garnicht mehr, wo es dann noch um das Verbot der Trennung von Mutter und Kind geht. Im Gegenteil, wir reden dann gerade von der Trennung von Mutter und Kind. Welches Grundgesetz soll dass schützen?
    waanjai, das ist mir zu hoch. Zur Masche wird es, wenn man kriminelle Energie an den Tag legt.

    Wenn eine thailändische Mutter sich von ihrem Kind trennen will, wie du es unterstellst, dann ist es möglich das Kind zur Adoption freizugeben.
    Es gibt viele amerikanische und europäische kinderlose Ehepaare, die sich um die Adoption eines thailändischen Kindes bemühen.
    Thailand war in der Zusage von Adoptionen durch Ausländer im Vergleich zu z.B. den Filipinen immer sehr zurückhaltend und restriktiv.

  5. #44
    Abu
    Avatar von Abu

    Registriert seit
    22.09.2004
    Beiträge
    251

    Re: Heimatland Deutschland

    Zitat Zitat von tira",p="173996


    soo abu,

    dann hab ich halt auch mal gegoogled familienzusammenführung wenn das schon
    mit den wohnverhältnissen und einkommen bei eheleuten geprüft wird, spielt das
    bei unverheirateten dann natürlich keine rolle.......... :???:

    gruss
    Also, jetzt noch mal langsam:

    1) Es handelt sich um einen Familiennachzug zum Kind , geregelt in § 23 Abs. 1 Nr. 3 Ausländergesetz:
    "Die Aufenthaltserlaubnis ist nach Maßgabe des § 17 Abs. 1 ... dem ausländischen Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat;..."

    2) Der Anspruch auf Familiennachzug zu Deutschen besteht unabhängig von Einkommen und Wohnraum. Schön erklärt ist das z. B. hier am Beispiel Ehegattennachzug, aber für den Nachzug zu einem deutschen Kind gilt das gleiche:
    http://www.info4alien.de/index.htm
    unter FAQ - Eheschließung/Ehegattennachzug:
    "Frage: Kann eine Familienzusammenführung an niedrigem Einkommen oder fehlendem Wohnraum scheitern?
    Antwort: Ja, das ist möglich. Bei Eheschließungen zwischen Ausländern ist es regelmäßig erforderlich, dass der hier lebende Ehegatte den Lebensunterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit sicher stellt. Ferner muss ausreichender Wohnraum vorhanden sein. Im Falle einer deutsch-ausländischen Ehe spielt weder Einkommen noch die Wohnungsgröße eine Rolle, auch wenn man immer wieder hört, dass manche ABH´s entsprechende Nachweise verlangen. Das lässt sich damit erklären, dass § 23 Abs. 1 Nr. 1 AuslG nur auf § 17 Abs. 1 AuslG, nicht auf § 17 Abs. 2 AuslG verweist."

    Zitat Zitat von woody",p="174031
    waanjai, das ist mir zu hoch. Zur Masche wird es, wenn man kriminelle Energie an den Tag legt.
    :bravo: :bravo: :bravo:

    Abu

  6. #45
    Tel
    Avatar von Tel

    Re: Heimatland Deutschland

    Zitat Zitat von waanjai",p="173952
    Die Vaterschaftsanerkennung ist eine Erklärung. Kein Ergebnis eines Gen-oder Blut-Tests. Sofern Deine thailändische Freundin ein uneheliches Kind hat, kannst Du im nachhinein die Vaterschaft dafür anerkennen. Hat bislang kaum jemand gemacht, weil der einzige Vorteil darin bestand, sich eine Unterhaltsverpflichtung einzuhandeln.
    Ich versteh dein Anliegen nicht? Die Tatsache, das die Mutter eines deutschen Kindes hierzulande Aufenthaltsrecht hat, begründet sich aus dem Ausländergesetz und das schon seit ziemlich langer Zeit. Eine Vaterschaftsanerkennung ist nichts was man mal so nebenbei macht und selbst 'Scheinvaterschaften' gegen Bezahlung sind nicht wirklich lukrativ, da ein Auflösen kaum mehr möglich ist (im Gegensatz zu Scheinehen) - von daher sehe ich auch keine Missbrauchsmöglichkeit.

  7. #46
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Heimatland Deutschland

    Zitat Zitat von waanjai",p="174025
    Zitat Zitat von Chak2",p="173991
    ...Und du meinst nicht, dass die Mütter dann irgendwann auf die Idee kommen (sprich von irgendjemand den guten Rat bekommen) Unterhalt einzuklagen? Das sind da doch sehr wohl Folgekosten.
    Versetz´ Dich einmal in die Lage einer unverheirateten Mutter in Thailand mit einem Kind, welches in D Deutscher ist und in Thailand Thai. An wen soll sich denn diese Mutter - ist sie erst einmal nach Thailand "abgeschoben" worden - denn in Thailand wenden?
    Mir fällt da spontan mindestens ein zwielichtiger Möchtegern-Advokat ein, der sich sicherlich solch eines Falles annehmen würde. ;-D

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