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Guter Deal oder nicht bei Scheidung

Erstellt von beerchang, 27.09.2009, 19:14 Uhr · 105 Antworten · 10.369 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von jai po

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von strike",p="778779
    Zitat Zitat von jai po",p="778775
    Also wenn du nicht volkommen verarscht werden willst und du sowieso den Anwalt bezahlen sollst dann nehme dir selbst einen
    Die Garantie hast Du nie.
    Vor allem von wem zu welchem Preis verarscht?
    Denn wehe es gibt etwas zu verteilen.
    Dann hast Du am Schluss eine Rechnung wegen einer vermögensrechtlichen Beratung - von der Du nie wusstest, dass es eine solche ist - am Hals.
    Und die Du selbst dann bezahlen musst, wenn der Inhalt derselben absoluter Schrott ist.
    Selbst wenn der Anwalt sich rein gedanklich nur für Sekunden mit dieser Thematik für Dich auseinandergesetzt hat - beweise da mal das Gegenteil! - kann Dich dies Tausende Euro - abhängig vom "besprochenen" Vermögen - kosten.
    Das verstehe ich jetzt nicht so ganz.
    Wenn er sowieso den Anwalt bezahlen muß dann gehe ich doch zu einem Anwalt meiner Wahl und was die Frau macht interessiert mich nicht. Sie geht mit oder sucht sich einen eigenen ganz einfach. Ich habe das alles schon durch mit einer deutschen Frau, im Falle einer Scheidung gibt es nur eigenen Anwalt sonst bist du der große Verlierer und das kann man hinterher nicht mehr ändern. Mein Anwalt hat 4000€ gekostet und war jeden Euro wert. Man kann später nichts mehr daran ändern also keine Berufung.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von beerchang

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    hallo an alle,die bisher geantwortet haben

    ganz was neues heute Abend:

    Meine Nochfrau will Summe 1400 Euro,tochter bei mir
    Sorgerecht 50/50 Aufenthaltsbestimmung bei mir

    alles andere soll nicht relevant sein

    Meine Nochfrau hat mir eine Adresse gegeben

    370 Euro und alles is vorbei

    incl.ALLEM Ich glaubs nicht

    Werd da morgen mal anrufen

    beerchang

  4. #43
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Klingt nach einem Kuhhandel - bloss, dass Du am Ende der Ochse bist. Leg Dein Wohl und das Deiner Tochter in kompetente Hände.

    Dieses ganze handeln und feilschen lässt Arges ahnen...

  5. #44
    Avatar von martinus

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    @ beerchang

    was ich da so lese, klingt nach einer miesen kleingeistigen Abzocknummer deiner zukünftigen Ex, ganz nach Thaiart.
    Ständig kommen von ihr neue Ideen und Zahlen und Prozente und neue Deals.
    Die ganzen "Tips und wechselnde Ideen" hat sie sich von ihren Landsmänninnen geholt.

    Ich kann nur zu einer "einvernehmlichen Scheidung" sagen, daß da nicht jeder Anwalt mitspielt, weil es meist zum Nachteil für die Frau ausgeht.
    Ob das nicht mehr geht, wie hier schon jemand schrieb, wage ich zu bezweifeln.

    Tips aus meiner persönl. Vergangenheit:

    - auf einen Erpressungsversuch ihrerseits würde ich keinesfalls eingehen, das ist eine Sache, die einen Anwalt interessieren könnte

    - vereinbare einen Anwaltstermin, der Advokat sollte aber keine "Flasche" sein, die dir einen Termin im November andrehen will; sollte das passieren, "...schieß ihn/sie in den Wind..." (Zitat stammt meiner Schwester = Anwaltsgehilfin)

    - ein/e gute/r Anwalt/In ist z.B. jemand, der/die normalerweise die gebeutelten Frauen aus dem Frauenhaus verteidigt

    - erzähle alle Tatsachen, auch die finanziellen Dinge, damit ein Gesamtbild entsteht und der/die Anwalt/In gut taktieren kann und was als Nächstes zu tun ist

    - ihr werdet um das Trennungsjahr nicht herumkommen (das kann einen ehelichen Unterhalt bis zur Rechtskraft der Scheidung nach sich ziehen)

    - um einen Versorgungsausgleich wirst du wohl kaum herumkommen, außer deine Nochfrau hätte während der Ehe mehr Rentenversicherung einbezahlt als du
    (als Zeit der Ehe zählt die Zeit von der Eheschließung bis zur Rechtskraft der Scheidung; wenn ich das noch richtig weiß)

    - die Tochter soll bei dir bleiben, somit stünde dir mind. 50% Kindergeld zu

    - Unterhalt für deine zukünftige Exfrau könnte bei kurzer Dauer nur bis zur Rechtskraft der Scheidung fällig werden

    - der Unterhalt richtet sich natürlich auch danach, wieviel gemeinsam erwirtschaftete Schulden angehäuft wurden

    - wozu braucht die denn ein Auto, das sie sich nicht leisten kann?
    Weg damit! Und schon sind weniger Schulden gegenzufinanzieren.
    Es gibt einen öffentlichen Nahverkehr.

    - du mußt mehr an dich denken, nicht wie schlecht es ihr geht oder gehen könnte.

    - eine Möglichkeit wäre es z.B., daß du die ehelichen Schulden übernimmst und sie auf Unterhalt verzichtet

    - daß du die Tochter nehmen sollst, auf 50% Kindergeld verzichten sollst, für ihren Lebensunterhalt aufkommen sollst und zudem auch noch Nachehelichen Unterhalt zahlen sollst, spottet jeder Beschreibung

    - sollte sie den häuslichen Goldschmuck schon an sich genommen haben, ist das widerrechtlich, denn dir stehen davon 50% zu, sofern das Metall während der Ehe erworben wurde. Du solltest auf Herausgabe pochen, nur um zu zeigen, daß du kein Weichling bist, mit dem sie jegliches Spiel treiben kann

    - sollte sie dir Gold geschenkt haben, darfst du das behalten. Geschenke müssen generell nicht zurückgegen werden und Gold schon garnicht, auch wenn du davon kein Brot kaufen kannst.
    (den Fehler hatte ich seinerzeit gemacht; mir blieb nur noch eine 5 Baht Kette, die ich noch immer trage)

    - ihre Freundinnen und Bekannte werden nicht auf deiner Seite stehen

    - je nach Charakter deiner zukünftigen Ex an, und ich glaube es ist nur eine Frage der Zeit, wann eine Thailänderin bereit ist, wegen drohenden finanziellen Abstiegs, in gewissen Häusern mit roten Herzchen zu arbeiten.
    Der Grund warum ich das sage, ist denkbar einfach und resultiert aus meiner Beobachtung, wie sie sich gegenseitig das Geld buchstäblich in die Tasche lügen, wenn man in einem derartigen Hühnerhaus arbeitet.
    Tja... angenommen sie tut das denn letztendlich, wird sie dir dann davon erzählen und daß sie dann deinen Unterhalt nicht mehr braucht und das Kindergeld eigentlich auch nicht und daß sie so viel dabei verdient, daß du vielleicht bleich wirst und du eigentlich auf Unterhalt zumindest für die Tochter klagen könntest??

    Denk mal in Ruhe darüber nach.
    Und sprich mit geschiedenen Ehemännern, die mit ner Thai verheiratet waren und den ganzen Zirkus bereits hinter sich haben oder sprich mit geschiedenen Thailänderinnen und hole dir Infos, wie eine Frau das sieht.

    Mann, Mann, echt schade, daß du nicht in meiner Gegend wohnst, ich hätte dir eine Anwältin mit Biß.

    Martin

  6. #45
    Avatar von Thaimax

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Alles richtig, martinus, allerdings das hier

    - eine Möglichkeit wäre es z.B., daß du die ehelichen Schulden übernimmst und sie auf Unterhalt verzichtet
    kann unter Umständen gefährlich sein.

    Sollte die zukünftige Ex auf Sozialleistungen angewiesen sein, weil sie eventuell nicht arbeitet, oder nicht arbeiten wird, dann zählen Vereinbarungen betreffend dem Unterhalt nicht.

    Das kann der beste Anwalt im Ehevertrag formuliert haben, kann bei der Scheidung xfach beglaubigt ausgemacht worden sein, wenn der Staat für ihren Lebensunterhalt über Sozialleistungen aufkommen müsste wird so eine Vereinbarung einfach ausgehebelt. Kurz und schmerzlos. Man hält sich an dem Exmann schadlos.

  7. #46
    Avatar von Philip

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    @Martinus: Dass mit den Häusern mit den roten Herzen war hier nicht angebracht zu erwähnen. Sie ist berufstätig und hat schließlich einen neuen Freund.

    Jeder Fall liegt anders, jeder Richter entscheidet anders.
    Da die Frau zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht anwaltlich vertreten wird, ist es schwer gezielte Hilfestellung zu leisten. Insbesondere da die Vermögensverhältnisse nicht bekannt sind und auch kaum hier offen gelegt werden.
    Vereinbarungen mit der Frau sollten aber mit dem eigenen Anwalt abgesprochen sein.

    Anwalt: Es gibt drei Kategorien: Interesse, Schwerpunkt und Fachanwalt. Vorzuziehen ist ein Fachanwalt für Familienrecht.

    Noch was unangenehmes. Ich habe im Internet verschiedene Scheidungen Deutsch/Thai verfolgt. Der Rekord an Gerichtskosten die ein Deutscher zu zahlen hatte, lagen bei 15.000,- Euro. Hier hatte der Anwalt der Frau das Gericht mit aberwitzigen Anträgen überschüttet.

  8. #47
    Avatar von Grumpy

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Trennungsunterhalt:

    ..wenn die Frau einen Neuen hat und dort auch wohnt, braucht der Ehemann keinen Trennungsunterhalt zu zahlen...

    Urteil vom OLG Saarbrücken aus diesem Jahr...


    Zitat Zitat von Frederik",p="778576
    Zugewinnausgleich + Versorgungsausgleich:

    Interessiert einen Richter in einem Scheidungsverfahren herzlich wenig. Kein Richter wird in dieser Angelegenheit von sich aus aktiv. Aber wenn ein Ehepartner einen Antrag stellt, dann erst wird der Richter aktiv. Da dieser Antrag nur von einem Anwalt gestellt werden kann, werden in diesem Fall wohl zwei Anwälte tätig.
    Um eine Scheidung zu beschleunigen, können die Ausgleichsverfahren vom eigentlichen Scheidungsverfahren abgetrennt werden.

    Trennungsunterhalt:
    Es spielt absolut keine Rolle, ob die Ehefrau genug verdient um sich selber zu versorgen.
    Beispiel:
    bereinigtes Nettoeinkommen Ehemann: 3.500,- Euro.
    bereinigtes Nettoeinkommen Ehefrau: 2.000,- Euro.
    Hier hat der Ehemann 750,- Euro an Trennungsunterhalt an die Ehefrau zu zahlen!

  9. #48
    Avatar von strike

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von Grumpy",p="779008
    Trennungsunterhalt:
    ..wenn die Frau einen Neuen hat und dort auch wohnt, braucht der Ehemann keinen Trennungsunterhalt zu zahlen...
    Urteil vom OLG Saarbrücken aus diesem Jahr...
    Grumpy,
    gilt das auch, wenn der "Neue" (offiziell) nichts hat?

    Gruss,
    Strike

  10. #49
    Avatar von Philip

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    @Grumpy: Kleine Korrektur zum Trennungsunterhalt. Hier hat das OLG nach § 1579 BGB entschieden.

    Aber: Dies war ein Revisionsverfahren. Leider urteilen die Amtsgerichte nicht so. Auch sind die Hürden sehr hoch:

    Die Ehefrau ist hier eine Beziehung "während" der Ehe eingegangen und ist somit aus einer "intakten" Ehe "direkt" zum neuen Lebenspartner gezogen.

    Hier noch einige relevante Anmerkungen:
    Wenn der neue Lebenspartner z.B. Bezieher von ALG II und somit nicht Leistungsfähig ist, "darf" der Ehemann Trennungsunterhalt zahlen.
    Wenn der neue Lebenspartner über ein höheres Einkommen verfügt, kann der Ehemann ohne Trennungsunterhalt zu zahlen davonkommen.
    Unabhängig davon wird der Ehefrau ein fiktives Einkommen für die Haushaltsführung und ein Wohnvorteil angerechnet. Dieses errechnet sich prozentual vom Nettoeinkommen des neuen Lebenspartner.
    Aber in unserem Fall ist die Ehefrau intelligenterweise nicht zum neuen Freund gezogen. Damit ist § 1579 BGB hinfällig. Bei einem Getrenntwohnen wird eine neue Partnerschaft frühestens nach zwei Jahren Dauer als eine solche "Verfestigte" anerkannt. Auch wenn sonst alles gemeinsam (Urlaub, Einkäufe) gemacht wird. Und nach dieser Zeit ist das Thema Trennungsunterhalt sowieso ad 'acta gelegt.

  11. #50
    Avatar von Grumpy

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von Frederik",p="779064
    @Grumpy: Kleine Korrektur zum Trennungsunterhalt. Hier hat das OLG nach § 1579 BGB entschieden.

    Aber: Dies war ein Revisionsverfahren. Leider urteilen die Amtsgerichte nicht so. Auch sind die Hürden sehr hoch:

    Die Ehefrau ist hier eine Beziehung "während" der Ehe eingegangen und ist somit aus einer "intakten" Ehe "direkt" zum neuen Lebenspartner gezogen.

    Hier noch einige relevante Anmerkungen:
    Wenn der neue Lebenspartner z.B. Bezieher von ALG II und somit nicht Leistungsfähig ist, "darf" der Ehemann Trennungsunterhalt zahlen.
    Wenn der neue Lebenspartner über ein höheres Einkommen verfügt, kann der Ehemann ohne Trennungsunterhalt zu zahlen davonkommen.
    Unabhängig davon wird der Ehefrau ein fiktives Einkommen für die Haushaltsführung und ein Wohnvorteil angerechnet. Dieses errechnet sich prozentual vom Nettoeinkommen des neuen Lebenspartner.
    Aber in unserem Fall ist die Ehefrau intelligenterweise nicht zum neuen Freund gezogen. Damit ist § 1579 BGB hinfällig. Bei einem Getrenntwohnen wird eine neue Partnerschaft frühestens nach zwei Jahren Dauer als eine solche "Verfestigte" anerkannt. Auch wenn sonst alles gemeinsam (Urlaub, Einkäufe) gemacht wird. Und nach dieser Zeit ist das Thema Trennungsunterhalt sowieso ad 'acta gelegt.


    @ Frederik

    vielen Dank für Deine Erläuterung.....

    Gruss
    Grumpy

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