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Guter Deal oder nicht bei Scheidung

Erstellt von beerchang, 27.09.2009, 19:14 Uhr · 105 Antworten · 10.351 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von DisainaM

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von franky_23",p="778524
    Zitat Zitat von DisainaM",p="778490
    d


    neu seit dem 1.9.09 ist außerdem

    FARANG 09-2009

    Das neue familiengerichtliche Verfahren

    Seit dem 01.09.2009 gilt das neue Familienverfahrensrecht. Die meisten Änderungen sind rein juristischer Natur und haben allenfalls mittelbare Auswirkung auf die Mandanten. Einige dürften aber auch für juristische Laien interessant sein:

    ...

    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

    Bümlein Rechtsanwaltskanzlei
    Kurfürstendamm 157
    10709 Berlin
    Telefon: 887118-0,
    Durchwahl für Thailänder: 887118-113
    Kaschierte Werbung in eigener Sache
    ne, ich bin in Hannover und kein Scheidungsanwalt,
    habs aus 2 Gründen hereingestellt,
    -gute Kurzübersicht der neuen Bestimmungen
    -Kanzlei, die Thai spricht, hat den Vorteil, dass sich die andere Seite später nicht auf Verständigungsprobleme berufen kann.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Philip

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Schulden vor der Ehe:

    Anfangsvermögen Mann: + 20.000,- Euro, Endvermögen: + 40.000,- Euro.
    Anfangsvermögen Frau: - 10.000,- Euro, Endvermögen: 0,- Euro

    Da nach dem alten Scheidungsrechts ein negatives Anfangsvermögen nicht möglich war, war das Anfangsvermögen der Frau 0,- Euro. Somit betrug der gemeinsame Zugewinn
    20.000,- Euro und der Ehemann muss der Ehefrau 10.000,- Euro geben.
    Nach dem neues Scheidungsrecht gibt es nun ein negatives Anfangsvermögen. Somit beträgt der gemeinsame Zugewinn 10.000,- Euro und der Ehemann muss der Ehefrau 5.000,- Euro geben.
    Das Endvermögen bleibt im Übrigen bei mindestens 0,- Euro. Ein negatives Endvermögen gibt es weiterhin nicht.

  4. #33
    Avatar von Philip

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zugewinnausgleich + Versorgungsausgleich:

    Interessiert einen Richter in einem Scheidungsverfahren herzlich wenig. Kein Richter wird in dieser Angelegenheit von sich aus aktiv. Aber wenn ein Ehepartner einen Antrag stellt, dann erst wird der Richter aktiv. Da dieser Antrag nur von einem Anwalt gestellt werden kann, werden in diesem Fall wohl zwei Anwälte tätig.
    Um eine Scheidung zu beschleunigen, können die Ausgleichsverfahren vom eigentlichen Scheidungsverfahren abgetrennt werden.

    Trennungsunterhalt:
    Es spielt absolut keine Rolle, ob die Ehefrau genug verdient um sich selber zu versorgen.
    Beispiel:
    bereinigtes Nettoeinkommen Ehemann: 3.500,- Euro.
    bereinigtes Nettoeinkommen Ehefrau: 2.000,- Euro.
    Hier hat der Ehemann 750,- Euro an Trennungsunterhalt an die Ehefrau zu zahlen!

  5. #34
    Avatar von Philip

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Trennung im eigenen Haus.

    Auch eine Trennung im eigenen Haus wird anerkannt, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden (Kein gemeinsames Essen, Einkäufe, Urlaub usw.).
    Aber: Auch kurzzeitige Versöhnungsversuche (z.B. 3 Wochen) unterbrechen das Trennungsjahr nicht.

    Der Beginn des Trennungsjahres kann rückdatiert werden um die Scheidung zu beschleunigen.
    Wenn beide Ehepartner übereinstimmend angeben ab einem bestimmten Zeitpunkt getrennt zu leben, wird dies seitens des Richters nur in Ausnahmefällen überprüft.

  6. #35
    Avatar von franky_23

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von Frederik",p="778576
    Zugewinnausgleich + Versorgungsausgleich:

    Interessiert einen Richter in einem Scheidungsverfahren herzlich wenig. Kein Richter wird in dieser Angelegenheit von sich aus aktiv.
    sicher??? würde jeder Logik und auch der gängigen Praxis wiedersprechen. Kann vielleicht sein, dass der Versorgungsausgleich ausgeklammert wird und in einem eigenen Verfahren durchgeführt wird. Gerade hier, wenn eine Partei wenig Geld hat, wird dies nicht passieren, mit 6 jahren war die Ehe nicht nur geringfügig.

    Trennungsunterhalt:
    Es spielt absolut keine Rolle, ob die Ehefrau genug verdient um sich selber zu versorgen.
    Beispiel:
    bereinigtes Nettoeinkommen Ehemann: 3.500,- Euro.
    bereinigtes Nettoeinkommen Ehefrau: 2.000,- Euro.
    Hier hat der Ehemann 750,- Euro an Trennungsunterhalt an die Ehefrau zu zahlen!
    was bleibt dann für Berchang übrig, wenn er den Anteil für das Kind gegenrechnet, die Abstandszahlung für Umzug, ... würde dies allerdings so schreiben, dass damit der Anspruch auf Ausgleich des Haushaltsvermögens abgegolten ist.

    Jeder Euro, z.B. Übernahme von Schulden z.B. bei der Oma auf den Vermögensaugleich anzurechnen ist, ....

  7. #36
    Avatar von beerchang

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    hallo Helfende

    erst mal recht herzlichen Dank

    is alles bisschen viel fuer mich ,
    werde erst heute abend wieder schreiben koennen,

    noch was: meine Frau meint,sie haette Bilder und verfaengliches Material,dann wuerde Sie gewinnen.

    Is denn nicht egal ,wer Schuld hat???

    Beerchang

  8. #37
    Avatar von tira

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von beerchang",p="778740
    ...meine Frau meint,sie haette Bilder und verfaengliches Material,dann wuerde Sie gewinnen.
    Is denn nicht egal ,wer Schuld hat???.....
    moin,

    so iss es, keine frage/einfluss nach der schuld. bei meinem verfahren vor jahren wurde
    ohne vorher abgeschlossenen versorgungsausgleich net geschieden.

    btw. verlieren werdet ihr beide. sei dir dessen gewiss.


  9. #38
    Avatar von Philip

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Schuldfrage spielt bei Trennung keine Rolle. Ausnahme: § 1579 BGB. Aber: sehr hohe Hürden
    --------------------------------------------------------------------------
    Bruttoeinkommen
    ./. Rentenversicherung
    ./. Arbeitslosenversicherung
    ./. Krankenversicherung
    ./. Sol. Zuschlag
    --------------------------------------------------------------------------
    = Nettoeinkommen
    ./. Unterhaltszahlungen
    ./. Zins- und Tilgungen für vor oder während der Ehe aufgenommen Kredite
    ./. 4% vom Brutto für Altersvorsorge, wenn Hypotheken-Darlehen vorhanden
    ./. Grundsteuer + Gebäudeversicherung bei Wohneigentum
    ./. 5% berufliche Aufwendungen (bis 150,- Euro)
    ./. Fahrtkosten
    + Eigenheimzulage
    + Wohnvorteil (Mieteinnahmen bzw. fiktive Mieteinahmen)
    --------------------------------------------------------------------------
    = bereinigtes Nettoeinkommen

    --------------------------------------------------------------------------

    Andere Erklärung Zugewinn: (Anfangsvermögen 0,- Euro)

    Endvermögen in bar/Konto: 0000,00 * 2000,00 * 4000,00
    Verbindlichkeiten:............. 2000,00 * 2000,00 * 2000,00
    ------------------------------------------------------
    Zugewinn:...................... 0000,00 * 0000,00 * 2000,00

    Das heist: Schulden können nur von einem Vermögen abgezogen werden. Es gibt keinen negativen Zugewinn.

    ---------------------------------------------------------------------------

    Bei einer Scheidung gibt es Gewinner und Verlierer.
    Die Gewinner sind die Anwälte! Insbesondere bei Streitigkeiten. Denn das Honorar wird nach Streitwert bemessen. Und je mehr sich ein Paar streitet, umso höher das Honorar.

  10. #39
    Avatar von jai po

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von Frederik",p="778558
    - Auch wenn ich mich wiederholen sollte: Ein gemeinsamer Anwalt ist nicht zulässig. Ein Anwalt darf nur eine Partei vertreten.
    Kostensparen durch eine „einverständliche Scheidung”.
    Mit nur einem Scheidungsanwalt vor das Familiengericht.

    Die sogenannte „einverständliche Scheidung” mit nur einem Anwalt bedeutet nicht die Vertretung beider Eheleute durch einen Anwalt, sondern dass nur ein Ehegatte mit „seinem” Anwalt vor Gericht auftritt. Allerdings ist der vor Gericht auftretende Anwalt nur „einseitiger” Interessenvertreter seines Mandanten. Der vor Gericht nicht anwaltlich vertretene Ehegatte, sollte sich daher zumindest von einem anderen Anwalt im Rahmen einer außergerichtlichen Erstberatung ( Normalfall: EUR 190.- zuzügl. MwSt.) beraten lassen. Dies ist immer noch billiger als zwei Anwälte vor Gericht. Es muss daher vor allem geklärt sein, welchen Ehegatten der Anwalt vertritt.

    Quelle: http://www.rechtsanwalt-eschle.de/Fa...scheidung.html

    Also wenn du nicht volkommen verarscht werden willst und du sowieso den Anwalt bezahlen sollst dann nehme dir selbst einen und was deine noch Frau macht muß dich nicht jucken.
    Unterhaltszahlungen gibt es eigentlich so nicht mehr, da jetzt jeder für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen soll oder muß. Ich spreche hier von normalen Familien nicht von super Reichen. Bei Kinder verhält es sich natürlich anders, hier wird deine noch Frau an dich bezahlen müssen.
    Versuche nicht jetzt den einen oder anderen Tausender zu Sparen das ist zu wichtig, lieber jetzt 3 oder 4 Tausend bezahlen und dan Ruhe. Mein Rat ist "Nimm dir einen eigenen Anwalt" und dann wirst du sehen das viele Forderungen haltlos sind. Es ist nicht mehr so wie früher, noch dazu hast du das Kind. Also viel Glück und lasse dich nicht einlullen, sondern immer erst informieren das ist das wichtigste.

  11. #40
    Avatar von strike

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    Re: Guter Deal oder nicht bei Scheidung

    Zitat Zitat von jai po",p="778775
    Also wenn du nicht volkommen verarscht werden willst und du sowieso den Anwalt bezahlen sollst dann nehme dir selbst einen
    Die Garantie hast Du nie.
    Vor allem von wem zu welchem Preis verarscht?
    Denn wehe es gibt etwas zu verteilen.
    Dann hast Du am Schluss eine Rechnung wegen einer vermögensrechtlichen Beratung - von der Du nie wusstest, dass es eine solche ist - am Hals.
    Und die Du selbst dann bezahlen musst, wenn der Inhalt derselben absoluter Schrott ist.
    Selbst wenn der Anwalt sich rein gedanklich nur für Sekunden mit dieser Thematik für Dich auseinandergesetzt hat - beweise da mal das Gegenteil! - kann Dich dies Tausende Euro - abhängig vom "besprochenen" Vermögen - kosten.

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