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Gibt es ein Besuchsrecht für den biologischen Vater in Thailand?

Erstellt von mylaw, 08.10.2011, 17:32 Uhr · 1.071 Antworten · 83.615 Aufrufe

  1. #341
    Avatar von mylaw

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    Ich hoffe doch das ich mit 65 nicht am Stock gehe! So schnell wirds doch nicht gehn! So eine Situation erwarte ich vielleicht mit 85!

  2.  
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  3. #342
    Avatar von Ban Bagau

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    @mylaw

    Neues Urteil zur Vaterschaftsanerkennung. Wieder einmal mehr eine möglichkeit für die Mütter ihren eigenen Intressen unter dem Vorwand des angeblichen Kindswohl durchzusetzten, um sich an dem leiblichen Vater zu rächen und ihn ihrer Wilkür auszusetzten. Bin zwar nicht betroffen, aber halte die Urteile für ein Schritt in die falsche Richtung und eine weitere Möglichkeit so manchen Betroffenen zur tickenden Zeitbombe zu machen. Denn gerade Todesfälle in Verbindung zu Sorgerechtsangelegenheiten gab es gerade in der jüngsten Vergangenheit, nicht gerade wenige.
    Weiterhin halte ich diese Urteile gerade vor der aktuellen Debatte zur "Babyklappe" wo immer wieder auf die im Grundgesetz verankerten Regelung zum allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG) umfaßt, auch das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung hingewiesen wird. Gerade in diesen Zusammenhang nicht nicht für Bestandswürdig.

    Gericht weist Klagen leiblicher Väter ab

    Leibliche Väter haben nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) nicht in jedem Fall Anspruch auf rechtliche Anerkennung der Vaterschaft.

    Der Straßburger Gerichtshof wies am Donnerstag zwei Klagen von Männern aus Deutschland ab, die als Vater anerkannt werden wollten. Nach deutschem Recht kann der biologische Vater die Vaterschaft nicht einklagen, wenn zwischen dem offiziellen Vater und dem Kind eine «sozial-familiäre Beziehung» besteht.
    Die deutsche Regelung verletze weder das Menschenrecht auf Achtung des Privat- und Familienlebens noch verstoße sie gegen das Diskriminierungsverbot, entschied der EGMR. Die Mitgliedstaaten der Menschenrechtskonvention - darunter auch Deutschland - hätten in solchen Fällen einen weiten Beurteilungsspielraum. Der Gesetzgeber habe sich entschieden, dem bestehenden Familienverband zwischen dem Kind und seinem rechtlichen Vater Vorrang zu geben gegenüber der Beziehung zum leiblichen Vater (Beschwerdenummer 45071/09 und 23338/09).
    Der EGMR hatte zuletzt in mehreren Entscheidungen die Position leiblicher Väter gestärkt, wenn es um das Recht auf Umgang ging - also darum, die Kinder zu sehen und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Die nun entschiedenen Klagen hätten jedoch ein weitreichenderes Ziel gehabt, so der Gerichtshof: «Sie waren auf ihre vollständige Anerkennung als rechtlicher Vater des jeweiligen Kindes ausgerichtet und somit darauf, die Vaterschaft des existierenden rechtlichen Vaters anzufechten.»
    Die Konventionsstaaten seien zwar verpflichtet, den Umgang des leiblichen Vaters mit dem Kind zu ermöglichen, wenn dies im Interesse des Kindeswohls liege, so der EGMR. «Daraus folgt aber nicht notwendigerweise eine Verpflichtung (...), biologischen Vätern die Möglichkeit einzuräumen, den Status des rechtlichen Vaters anzufechten.»

    Im ersten Fall hatte der in Berlin lebende Kläger ein halbes Jahr lang eine Beziehung zu einer Frau, die mit einem anderen Mann zusammenlebte. Ein paar Monate später bekam die Frau eine Tochter. Ihr Freund, mit dem sie zusammenlebte, erkannte die Vaterschaft an. Das Mädchen wächst bei den beiden auf. Der heute 41-Jährige zog vor Gericht. Ein Gutachter stellte fest, dass er der leibliche Vater ist. Doch die deutschen Richter wiesen die Klage ab: Es bestehe eine sozial-familiäre Beziehung zwischen dem rechtlichen Vater und dem Kind. Äußere Störungen sollten im Interesse des Kindes vermieden werden.

    Im zweiten Fall hatte ein ebenfalls 41 Jahre alter Mann aus Willich in Nordrhein-Westfalen geklagt. Er war mit der Mutter des Kindes verheiratet, vier Monate nach der Scheidung bekam sie eine Tochter. Mehr als ein Jahr später erklärte sich ihr neuer Partner offiziell zum Vater des Kindes; kurz darauf heirateten die beiden. Auch hier lehnten die deutschen Gerichte die Klage ab. Da das Kind einen rechtlichen Vater habe, habe der Kläger auch kein Recht auf Feststellung seiner Vaterschaft durch einen Gentest.
    Das Urteil des EGMR ist noch nicht rechtskräftig. Die Kläger können innerhalb von drei Monaten die Verweisung an die Große Kammer des EGMR beantragen.
    Arcor das Newsportal

  4. #343
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ....
    Nach meiner Meinung legt ein wirklicher Mann, und nur dies kann ein echter Vater sein, seine Prioritaeten auf die Pflichten gegenueber seiner Familie und nicht auf seine Rechte. Sein eigenes Wohlergehen ist von untergeordneter Relevanz, waehrend sein absolutes Augenmerk auf dem Wohl seiner Schuetzlinge liegt. Ergo, biologischer oder rechtlicher Vater papperlapapp, und es gilt ausschliesslich zu definieren, wer tatsaechlich FUERSORGENDER Vater ist und nur dieser Person sollte dann Rechte eingeraeumt werden....
    So sehe ich das auch, dem ist eigentlich nichts hinzuzufuegen.

  5. #344
    Avatar von Ban Bagau

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    Bei einem durch einem Geschlechtsakt entstandenen Kind erfordert es sich meines wissens grundsätzlich um die anwesenheit eines Mannes und einer Frau.
    Ein biologischer Vater ist er damit schon. Jedenfalls nach der Definition fürs Gesetz. Solange es um Unterhalts- und Alimentationsansprüche geht.
    Der Knackpunkt ist, daß die rechtliche Regelung für das klassische Familienmodell wie im Beispiel der beiden Kläger zeigt, nicht mehr allgemeingültig und in immer größerer Anzahl nicht mehr anzuwenden ist und um zu vertretbaren Alternativen gesucht werden muß.
    Die von dir geschilderten Väter und persönlichen Bindungsbeziehungen zwischen Vater und Kind auf emotionaler Seite durch Arrangement und Fürsorge sind erstrebenswert. Aber können nur entstehen wenn auch die Möglichkeiten gegeben werden diese auszuüben.
    In den vorliegenden Beispielen der beiden Kläger belegt und ich nehme mal an, Hauptantrieb für jeden der sich um die Vaterschaftsfestellung bemüht oder gar dafür den Schritt vor Gericht wagt, sowie bei Erfolg den nachfolgenden Alimentenzahlungen, ist es jenen fern gelegen nach dem beschwerlichen Weg der Vaterschaftsfestllung mit dem Papier in der Hand und der Gewißheit sich zurückzuziehen und statt Fürsorge für das Kind, es sich selbst zu überlassen. Ich würde jedenfalls keinen Sinn, Zweck und Antrieb zu diesen Schritten sehen. Zumal ja dann dadurch auch noch die Alimentenforderung ins Haus stehen. Auch aus finanzieller Sicht gesehen, ist das anstreben einer solchen Klage schon ein gewisser Einsatz von nöten. Denn durch Prozeßkostenhilfe wird die Klage nicht gestützt.
    Jemand, der wie von dir geschildert, sich seiner Vaterschaft und den Pflichten der Fürsorge entziehen möchte wird schön die Klappe halten und sich freuen das keine Forderungen auf ihn zukommen und es jemand anderes für ihn übernommen hat.
    Das Paradoxon daran ist, (jedenfalls zu deinem Vorwurf) sollange dem einklagenden vermeintliche Vater nicht das Recht auf eine Vaterschaftsfestellung eingeräumt wird, kann dieser sich auch nicht um eine umfassende Fürsorge für das Kind, rein rechtlich bemühen. Er hat somit auch kein Recht auf Umgang mit dem Kind. (Der Gesetzgeber fungiert damit zum Mittelsmann des gesetzlich regelmentierten Kindesentzugs.)
    Eine Sorgeberechtigung oder Anteil kann auch dem "Vater/Partner" mit dem die Mutter zusammenlebt zugesprochen werden, auch wenn er nicht der rechtliche oder biologische Vater nach einer Vaterschaftsfestellung ist. (Vorausgesetzt, die Mutter erachtet dies als zweckdienlich. Sonst bleibt es ja zu 100% Prozent bei ihr.)
    Der Urteilsbegründung zufolge kann die Mutter quasi denjenigen, mit dem sie gerade zusammen ist/lebt und wenn dieser dazu bereit ist, diesen zum Vater erklären. (Kenne einige dieser Fälle die sich im zuge erster Verliebtheit und vieler Schauergeschichten der Mutter über ihren Ex-Partner, leichtsinniger Weise dazu übereden lassen haben. Einige sind inzwischen wieder von denen getrennt und bereuen diesen unumkehrbaren Schritt zutiefst. Mit dem Ergebnis, das sie wissen daß dies nicht ihr Kind ist, aber dafür zahlen müssen und sich nun gar nicht mehr darum kümmern. Weil so recht mit diesem Wissen über Distanz keine emotionale Bindung mehr aufkommen will. Ebenso mit dessen anhängiger Familienintegrität zur Verwandschaft wie Großeltern usw.)
    Eine solche Willkürregelung fördert den Mißbrauch durch die Mutter und um eventuelle Fehden zu Lasten des Kindes gegenüber des ehemaligen Partners auszutragen.
    Zumindest im ersteren vorliegenden Fall ist durch ein Gutachten schon erwiesen das der Kläger der Biolologische Vater ist, das Kind aus einem Untreueverhältnis der Mutter mit dem Kläger stammt. Auf die persönlichen Gegebenheiten und ob sie ihren immernoch Lebenspartner und jetzigen "rechtlichen Vater" überhaupt vor der Vaterschaftsanerkennung darüber aufgeklärt hat, das dies Kind aus einem Unteueverhältnis mit dem Kläger stammt, wurde nicht weiter ausgeführt. Aber zeigt das Wahrheitsangabenrisiko.
    Die Frage wäre, ob auf die "Achtung des Privat und Familienlebens" oder ob das Kindwohl und die Wahrnehmung des im Grundgesetz verankerten Rechts auf Kenntnis der eigenen Abstammung, worauf ja vordergründig immer gepocht wird, Vorrang hätten.


    @Tramaico

    Auf Umstände, Gepflogenheiten und Praktiken in Thailand kann nicht diesbezüglich nicht eingehen, da ich die gesetzlichen Regelungen und die gehandhabten Praktiken und ob kulturelle Einflüsse Unterschiede machen, in vergleichbaren Fällen nicht kenne bzw. mich nicht eingehender mit beschäftigt habe.

    Unabhängig von jeglicher rechtlichen Regelung entscheidet am Ende das Kind zu welchem der Väter oder welcher oder beide der Väter eine emotionale Bindung aufgebaut hat/haben und was sollte dem entgegenstehen, das dem Kind seine genetische Herkunft zweifelsfrei dargelegt wird, unabhängig der Persönlichkeitsentwicklung des involvierten Personenkreises.

  6. #345
    Avatar von Franky53

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    na hoffentlich trifft dem Mylaw nicht der Schlag ,wenn er das liest ,aber der will jetz eh nach Mexiko.

  7. #346
    Avatar von Micha

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    Blut ist dicker als Wasser.

  8. #347
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    na hoffentlich trifft dem Mylaw nicht der Schlag ,wenn er das liest ,aber der will jetz eh nach Mexiko.
    Ich befürchte auch, dass mal wieder ein ausgedehnter Tobsuchtsanfall von unserem mylaw ausgelöst wird.

  9. #348
    Avatar von mylaw

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    Ich kenne das Urteil schon. Bei mir liegt der Fall jedoch anders: Meine Tochter wuchs die ersten 3 Lebensjahre mit MIR als Vater auf, mehrere Videos in verschiedenen Altersstufen, wo sie mich mit"Papa" anspricht, belegen das!
    Selbst wenn ein Jahr für ein Kind ein Langer Zeitraum ist und es schnell vergisst, so weiss sie jedoch im Unterbewusstsein das etwas nicht stimmt, sie wird ihr Leben lang auf der suche sein und innerlich unruhig sein.
    Was Bitte soll da zum "wohle des Kindes" sein?
    Man muss sich meinen Fall ungefähr so vorstellen, wie wenn mein Kind entführt wurde, ich weiss zwar wo ungefähr es sich befindet, finde es aber nicht mehr! Das schlägt stark auf mein persönliches wohlbefinden, auch wenn manche das nicht verstehen(wollen) Das ist doch alles nicht normal!! Und das ganze nur weil sich der Psychophat einbildet ein Kind haben zu müssen und weil er weiss das ihre Mutter eine Geldgierige Bestie ist und er sie so für seine zwecke ausnützt.

  10. #349
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    Das ist doch alles nicht normal!! Und das ganze nur weil sich der Psychophat einbildet ein Kind haben zu müssen und weil er weiss das ihre Mutter eine Geldgierige Bestie ist und er sie so für seine zwecke ausnützt.
    solange du kaum in der Lage bist, deine Abneigung gegenüber den Menschen die für das Kind wichtig sind zu verbergen, solstellt sich die Frage, ob ein regelmäßiger Umgang mit dem Kind zu seinem Vorteil wäre.

    Du kennst ja die Sitaution. Das Ganze musst du vor Gerichten in Thailand klären.

  11. #350
    Avatar von mylaw

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    solange du kaum in der Lage bist, deine Abneigung gegenüber den Menschen die für das Kind wichtig sind zu verbergen, solstellt sich die Frage, ob ein regelmäßiger Umgang mit dem Kind zu seinem Vorteil wäre.

    Du kennst ja die Sitaution. Das Ganze musst du vor Gerichten in Thailand klären.
    Das Klären vor einem Thai-Gericht bringt so nichts! Das zögert sich dann Jahrelang raus-wie von den ............ beabsichtigt, bei der Urteilsverkündung ist dann sowieso alles zu spät.
    Sowas gehört SOFORT bei Gericht geklärt, hingehen -verhandlung, Urteil, ohne unnötigen aufschub.
    Warum sollte ich meine Abneigung gegenüber ............ verbergen? Es weiss doch sowieso jeder das sie von der übelsten sorte sind.
    Meinem Kind gegenüber werde ich natürlich nie erwähnen wie ich über ihre Mutter und ihren Zahltrottel denke, es würde nix bringen und ihr nur Schaden, was ich auf keinen Fall möchte.
    Da es ja meine Tochter ist wird sie auch so schlau genug sein selbst rauszufinden was für üble Menschen die beiden sind.
    So wie ich die Kindesmutter inzwischen kenne wird sie ihn sowieso früher oder später "entsorgen", genau dann wenn nix mehr zu holen ist oder ein noch grösserer Trottel auftaucht, was in ihrem Alter jedoch nicht mehr einfach sein dürfte-sie is ja inzwischen auch schon 40, da fängt es bei den meisten Thaifrauen an das man sie nicht mehr herzeigen kann-ausser in der Geisterbahn vielleicht!

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