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Gewalt in der Familie

Erstellt von madam, 07.01.2013, 04:45 Uhr · 512 Antworten · 39.480 Aufrufe

  1. #341
    Avatar von Micha

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    Angelesenes theoretisches Wissen ist eine Sache, praktische Lebenserfahrung eine andere. Letztere würde ich dem Soctrates010160 nicht absprechen wollen. Und wenn ich mich recht erinnere war- und ist er auch nebenbei als Schöffe tätig?! Und als solcher weiß er sehr wohl über die Möglichkeiten der ungewissen Ausgänge von Gerichtsverfahren bescheid.

  2.  
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  3. #342
    Avatar von sunnyboy

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    er ist also nicht nur Jurist sondern auch Psychotherapeut....
    das mit den getürkten Selbstmordversuchen ist eigentlich kein Geheimnis.

    eine Sache, praktische Lebenserfahrung eine andere.
    da hat er aber Äpfel und Birnen miteinander verglichen.

    Gruß Sunnyboy

  4. #343
    Avatar von phitim

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mich recht erinnere war- und ist er auch nebenbei als Schöffe tätig?! Und als solcher weiß er sehr wohl über die Möglichkeiten der ungewissen Ausgänge von Gerichtsverfahren bescheid.
    Umso mehr glaube ich das nicht, dass er jemals Schöffe gewesen ist. Ansonsten würde ein Socrates, wie er sich nennt, über das deutsche Rechtswesen nicht solche Aussagen treffen. Vorallem vor einem Verwaltungsgericht was für ausländerrechtliche Angelegenheiten zuständig ist, interessiert die Lebenserfahrung und was er mal gehört ziemlich wenig bis gar nichts, weil es dort nur um Fakten geht. Schöffen sollen zwar zur Verwurzelung der Lebenswirklichkeit in einem Urteil und Entscheidung mit einfliessen, aber der Vorsitzende (Berufsrichter) lässt dabei geltendes Rechts aussprechen. Wer als Schöffe jemals tätig war sollte eigentlich nicht solche Aussagen wie Socrates treffen und vorallem vorsichtig sein mit falschen juristischen Informationen, die dem Betroffenen wenig helfen und nur für Verwirrungen sorgen. Nicht unbeachtlich finde ich auch, dass Socrates Verweise (§§) auf geltendes Recht einfach ignoriert und sich nur auf Lebenserfahrung beruft und meint §§ wären anfechtbar. Anfechtbar ist kein §§, sondern die Auslegung und Anwendbarkeit. Das sollte ein Schöffe wissen, wenn er jemals ein Schöffe gewesen sein sollte.

  5. #344
    Avatar von Hermann2

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    Spekuliert nicht sondern wartet doch erst ab, wie sie ihren Suizid-(hoffentlich erfolglosen -Versuch) inszeniert hat!
    Erst dann sind seriöse Aussagen und Ratschläge erlaubt!

    Der Ratschlag eines leider selbst Betroffenen!

  6. #345
    Avatar von Socrates010160

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    Bevor hier weiter über die Herkunft meiner juristischen Kenntnisse von Euch diskutiert wird. Ich war tatsächlich 8 Jahre als Schöffe tätig. Doch da lernt man nicht all zu viel. Darüber hinaus war ich 17 Jahre als Arbeitgebervetreter als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht... die Ernennungsurkunde des bayrischen Wirtschaftsministerium sowie die Dankesurkunde, nachdem ich vor 2 Jahren diese Tätigkeit beendete liegen in D.

    Falls jetzt gleich wieder einer meint, dass eine Ernennung als Richter am Arbeitsgericht nicht durch das Wirtschaftsministerium erfolgt, folgendes: diese Funktion erhält man, wenn man entweder von den Gewerkschaften auf Arbeitnehmerseite oder auf der Arbeitgeberseite von den einzelnen Fachverbänden (Innungen, Einzelhandelsverband etc.) dazu vorgeschlagen wird. Dies bedeutet, dass man (freiwillig) an regelmässigen juristischen Schulungen teil nimmt. Das Wirtschaftsministerium ernennt dann die ehrenamtlichen Richter am Arbeitsgericht. Das Arbeitsgericht ist paritätisch besetzt: Ein Arbeitgebervertreter, ein Arbeitnehmervertreter und ein hauptamtlicher Richter.

    Ich weiss, wie es bei Gericht zugeht und das nicht nur am Arbeitsgericht. Es ist ein Geschachere und Gefeilsche zwischen den Anwälten. Der Richter hofft in den meisten Fällen, dass sich die Parteien gütlich einigen, da dann ein Beschreiten der nächsten Instanz unterbleibt und die höheren Gerichte entlastet werden..... Verwaltungsrecht ist genau so differenziert auslegbar, wie jedes andere Recht.

    ich kann nur jedem raten, sich gütlich zu einigen. Denn wie schon an anderer Stelle geschrieben: vor Gericht und auf hoher See...

    und noch was zu dem Einwand von Mr. Phitim, dass sich Richter an die Gesetze zu halten haben.... fast jedes Gesetz ist auf verschiedene Art aus zu legen. Darüber streiten die Anwälte... und es gibt bei Nicht Akzeptanz eines Urteils die Möglichkeit in die nächsthöhere Instanz zu gehen. Bis hin zum EUGH.... und das kann Jahre dauern. Bis dahin, und darum geht es in diesem Thread ist "Madam" längst geschieden.

  7. #346
    Avatar von papa

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Du warst doch laut eigener Aussage selbst ne zeitlang gleichzeitig Tankwart und Fastbundeskanzler und Feuerwehrpraesident.
    Socrates, bitte nicht übel nehmen, ich möchte keine Partei ergreifen, aber Dieter, danke schön. Der war Klasse, hat mir ein herzlichen Lachen an einem sonst eher stressigen Morgen beschert

    Ansonsten finde ich, die Leute die hier Ratschläge geben, sollten sich nicht derart in die Wolle kriegen. Diejenigen, die Rat geben können und wollen, sollten demjenigen der Rat braucht helfen, und sich nicht gegenseitig angreifen oder diskreditieren.

    Ich möchte, obwohl Laie, noch eine Anmerkung zu dem Verhalten von Madam's Frau machen. Zusätzlich zu den bereits angesprochenen Aspekten würde ich persönlich auch in Erwägung ziehen, dass ja auch der Frau nach der Messerattacke klar geworden sein könnte, dass sie sich gravierend daneben benommen hat. Wenn man mal davon ausgeht, dass ihre Streitkultur aus eher drastischen Methoden besteht (um es mit freundlichen Worten zu sagen), könnte nicht ein nicht wirklich ernst gemeinter Selbstmordversuch auch ein Versuch sein, den Zorn von madam über die Messerattacke (die vielleicht auch nicht wirklich ernst gemeint sondern eher als Hysterie und Verzweiflung zu verstehen gewesen sein könnte?) in Mitgefühl umzuwandeln und so die Folgen der Messerattacke abzuwenden?

    Es hängt ja sehr von den beteiligten Persönlichkeiten ab, und wir wissen nichts über madam's Ehefrau, also ist das alles nur Theorie. Ich habe keinerlei medizinisches oder psychologisches Fachwissen, aber ich kannte als junger Mann in meinem weiteren Bekanntenkreis Fälle wo ähnliche Verhaltensmuster auftraten.

  8. #347
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Hansi Beitrag anzeigen
    So,So: Kostenlose Rechtsberatung im Internet und das anonym. Daß dies gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz verstößt ist Dir doch klar?
    muss mich ja mit der Thematik auch des öfteren auseinandersetzen.

    In der Regel ist es so, dass selbst wenn es eine rechtliche Beratung gegeben haben könnte,
    die über das in § 5 Rechtsdienstleistungsgesetz hinaus gehen,
    würde dies per se, noch keine, von der Staatsanwaltschaft zu verfolgende Ordnungswiedrigkeit
    im Sinne des § 20 Rechtsdienstleistungsgesetz darstellen.

    Sanktioniert werden danach nur Verstösse, soweit Rechtsdienstleistungen,
    die in § 10 Rechtsdienstleistungsgesetz zur Registrierung vorgesehen sind, betroffen sind.

    Andere Rechtsbereiche, ausserhalb der Inkassodienste, Rentenberatung, sowie Rechtsdienstleistungen in einem ausländischen (EU-) Recht,
    sind somit der Regelung nicht unterworfen.

    Diese, nicht unter § 10 Rechtsdienstleistungsgesetz fallenden Rechtsberatungen,
    die deshalb nicht gemäss § 20 Rechtsdienstleistungsgesetz von der Staatsanwaltschaft als Ordnungswiedrigkeit verfolgt werden,
    können nur mit den Mitteln des Zivil bz. Wettbewerbsrecht bekämpft werden,
    wenn ein mittelbar Betroffender entsprechende Klage einreicht.

    Von Staatswegen, wird von der Staatsanwaltschaft in diesen Fällen jedenfalls nichts unternommen.

    Von daher lässt sich pauschal die Frage, wer, in welcher Situation, gegen das Rechtsberatungsgesetz verstösst,
    nicht beantworten,
    hier muss jeder selber das Gespühr haben, in welchem Rahmen er zulässig agieren kann,
    ohne von einem Abmahnanwalt eine Unterlassungsverfügung zu bekommen,
    die dann gerichtlich (Zivilrecht) geklärt werden muss.

  9. #348
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Socrates, bitte nicht übel nehmen....
    ich versuchs nochmals: weshalb soll ich es Dir übel nehmen, wenn Dich ein anderer zum Lachen bringt. Oft sind es Clowns, die selbst nichts zu lachen haben, mit denen andere ihre Freude haben.

  10. #349
    antibes
    Avatar von antibes
    Es gibt den Begriff "emotionale Erpressung", der hier bei Madam`s Story wohl besser greift. Durch Androhung bzw. versuchten Selbstmord wird dem anderen Partner eine Verantwortung für eigenen Probleme zugewiesen, was Schuldgefühle verursacht. Nur wenn sich Madam auf das Spiel einlässt hat die Erpresserin Erfolg. So zweifelt der Mann an sich, vermeidet Konflikte, entschuldigt sich für sein Verhalten als Betroffener und ist unfrei in seinen Entscheidungen.
    Borderline lässt grüßen.

    Die Mär von der Hauptlast von Gewalt in der Ehe durch Männer kann man getrost zu den Akten legen. Weibliche Gewalt ist in Auswirkung und anteilig der des Mannes wohl ebenbürdig, manchmal durch andere Maßnahmen, wie z.B. Liebesentzug, Wutausbrüche oder passiver Rückzug, ohne etwas mitzuteilen.

    Eine Messerattacke als Kavaliersdelikt bzw. thaitypische Verhaltensweise zu bagatellisieren halte ich für unverantwortlich. Dies Frau gehört in die Psychatrie, da die nächsten Konflikte schon vorprogrammiert sind.
    Das Onewayticket nach LOS ist die andere wohl bessere Alternative.

  11. #350
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Es gibt den Begriff "emotionale Erpressung", der hier bei Madam`s Story wohl besser greift. Durch Androhung bzw. versuchten Selbstmord wird dem anderen Partner eine Verantwortung für eigenen Probleme zugewiesen, was Schuldgefühle verursacht. .
    ist es weibliche Intuition, da dieses Vorgehen weltweit zu finden ist ?

    Die verursachten Schuldgefühle führen dazu, dass "Mann" wieder auf seine Partnerin zugeht. Es beginnt eine Gewaltspirale der emotinalen Art, bei der am Ende der Mann in die völlige Überforderung gerät und es zum unausweichlichen Gewaltausbruch kommt.... wenn er nicht vorher dieses grausame Spiel durchschaut und das Weite sucht.

    Denn sobald er in seiner Überforderung zur körperlichen Gewalt greift, ist alles, womit sie ihn zur Gewalt führte, nicht mehr relevant. Plötzlich ist er der Gewalttäter und bekommt die Folgen knallhart zu spüren.

    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Die Mär von der Hauptlast von Gewalt in der Ehe durch Männer kann man getrost zu den Akten legen. Weibliche Gewalt ist in Auswirkung und anteilig der des Mannes wohl ebenbürdig, manchmal durch andere Maßnahmen, wie z.B. Liebesentzug, Wutausbrüche oder passiver Rückzug, ohne etwas mitzuteilen.
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