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Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartner

Erstellt von matthi, 05.11.2003, 19:20 Uhr · 13 Antworten · 1.574 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von matthi

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    Re: Wahl des Namens und Heirat

    Eins verstehe ich nicht, warum werden in Thailand die ausländischen Ehepartner so schlecht behandelt. Ich will das nicht so negativ darstellen, aber (leider) war ich schon mal verheiratet. Man heiratet eigentlich nur einmal. Aber es passieren Dinge, die hat man nicht unter Kontrolle. Meine Exfrau war Philippina, mittlerweise hat sie die deutsche Staatsangehörigkeit. Wenn ich zusammen mit meiner (Philippina)Ehefrau einreiste, brauchte ich vorab kein Visum. Ich erhielt bei Einreise ein 1-jähiges Visum. Warum geht das in Thailand nicht ? Ich habe es schon erlebt, dass ich getrennt eingereist bin, da ich vorher geschäftlich anderswo in Asien zu tun hatte. Bei Einreise erkannte der Beamte anhand der Stempel (Balik Bayan), dass ich mit einer Philippina verheiratet sein müsste und auch hier erhielt ich meinen Jahres(Balik Bayan)-Stempel. Ist die Bürokratie in Thailand der deutschen so ähnlich, dass sie übergenau sein müssen ???

  2.  
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  3. #2
    Avatar von seven

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    Re: Wahl des Namens und Heirat

    Hallo Matthi,

    es ist einfach nicht politisch gewollt. Wenn ich mich nicht täusche gab es diesbezüglich erst vor kurzem ein Urteil in Thailand, dass diese Ungleichbehandlung auch mit der Verfassung vereinbar ist. Das Ausländer- und Einwanderungsrecht ist recht nationalistisch, das deutsche mit all seinen Schikanen im Vergleich immer noch recht liberal.

  4. #3
    Chak
    Avatar von Chak

    Re: Wahl des Namens und Heirat

    ausländische Frauen von Thais können vereinfacht die Staatsangehörigkeit erwerben, umgekehrt funktioniert es nicht (also für die meisten von uns).

  5. #4
    Avatar von Jinjok

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    Re: Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartne

    Thailand hat unter dem Druck von immer mehr illegal eingereisten Dauergästen/Schwarzarbeitern seine Visabedingungen immer mal wieder angepaßt. Wir Deutsche haben da noch bessere Karten wenn man bedenkt, wie schwer ein Visum für Deutschland für einen Thailänder zu bekommen ist.

    Thailand und die Phillipinen zu vergleichen ist dabei nicht ganz passend. Ich vermute das letztere kein ähnliches Migrationsproblem haben.
    Jinjok

  6. #5
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartne

    Ich wurde von Jinjok aufgefordert mein Posting hier zu zensieren.
    Da das Posting aber der Warheit entsprach habe ich ,ausser eine Rausnahme des Geschriebene ,keine andere Moeglichkeit gesehen.

    Warheit ,auch wenn sie unangenehm ist ,ist eben nicht mehr gefragt

  7. #6
    Avatar von AndyLao

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    Re: Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartne

    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai",p="95152
    Jetzt reisen wir meistens immer getrennt ,bzw meine Frau bleibt zu hause.

    Otto
    He, he, he Otto! Moderne Ehe ???

    Übrigens hat Thailand die geringsten Probleme mit uns Asien-Deutschen. Was man Verhindern will, ist die (bei uns immer noch so einfache) Immigration über reale oder virtulle Ehen aus Myanmar, Laos, Kambodscha ...

    Ähnliches Problem wie bei uns, nur sehr sehr pragmatisch gelöst und wir stellen einfach nur die Kollateralschäden dar. Immerhin: gleiches (un)Recht für alle Nicht-Thais.

    Wenn ihr mal ein volles Lachen ernten (aber trotzdem den Farang-Preis bezahlen) wollt, sagt im Museum, dass ihr eigentlich Thai-Jai seid.
    [hr:b6da05b683]
    The whole life is vive la merde [Ringelnatz], aber nicht immer [ich]!

  8. #7
    Avatar von Micha

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    Re: Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartne

    Hallo Otto,

    wenn ich so Deine Mitschnitte von erlauschten Gesprächen unter Thailändern lese, sollte ich vielleicht doch mal versuchen Englisch zu reden. Na ja, ich nehm es mir ja auch jedes mal vor, aber bisher...

  9. #8
    Avatar von seven

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    Re: Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartne

    Zitat Zitat von Jinjok",p="95147
    Thailand hat unter dem Druck von immer mehr illegal eingereisten Dauergästen/Schwarzarbeitern seine Visabedingungen immer mal wieder angepaßt. Wir Deutsche haben da noch bessere Karten wenn man bedenkt, wie schwer ein Visum für Deutschland für einen Thailänder zu bekommen ist.

    Thailand und die Phillipinen zu vergleichen ist dabei nicht ganz passend. Ich vermute das letztere kein ähnliches Migrationsproblem haben.
    Jinjok
    Das kann ich nicht so ganz teilen. Wenn man die Rechte von ausländischen Ehepartner in beiden Ländern vergleicht, dann hat deine Frau wesentlich mehr Rechte in Deutschland als Du in Thailand. Ihr ist es möglich hier uneingeschränkt zu leben und zu arbeiten.
    Wenn es denn wirklich stimmt, dass diese Regelung in Thailand nur auf ausländische EheMÄNNER zutrifft, dann ist es Diskriminierung pur. Möchte wissen, was es für einen Aufschrei geben würde, wenn Deutschland solche rückständigen Gesetze hätte.

  10. #9
    Avatar von tira

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    Re: Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartne

    hallo seven,

    das ist thailand......

    männliche farangs soll auf alle fälle der erwerb von grund und boden
    verwehrt werden.... ist es das.... :???:

    aus dem farang kopiert:

    Es bleibt wie gehabt: Mit einem Thai verheiratete Ausländerinnen k๖nnen schneller und problemloser die thailändische Nationalität erlangen als mit einer Thai verheiratete Ausländer. Das Verfassungsgericht hat Anfang Oktober mit Stimmenmehrheit (9:4) ein zügigeres, auch kostenneutraleres Einbürgerungs-Verfahren für Ehemänner abgelehnt. Das Justizministerium sieht in der ungleichen Behandlung einen Verstoss gegen das Grundgesetz. Die Mehrheit der obersten Richter sehen das anders.

    gruss

  11. #10
    Avatar von seven

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    Re: Geteilt: Ungerechte Politik gegen ausländische Ehepartne

    Zitat Zitat von tira",p="95204
    aus dem farang kopiert:

    Das Justizministerium sieht in der ungleichen Behandlung einen Verstoss gegen das Grundgesetz. Die Mehrheit der obersten Richter sehen das anders.

    gruss
    Wenn es das Justizministerium so sieht, warum ändert dieses Ministerium dann die bestehenden Gesetze nicht?
    Dafür ist es doch da. Richter bewerten doch nur bestehende Gegebenheiten.

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