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Freistellung v. Deutschkenntnis-Nachweis

Erstellt von x-pat, 03.11.2011, 08:33 Uhr · 14 Antworten · 2.801 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    was ich will, ist eigendlich egal, was ich mir wünschen würde ist eigendlich nur, dass Du nur einmal, aber wirklich nur einmal, Deine Aussagen untermauern würdest. Ich will nicht einmal behaupten, dass keine Fehler passieren könne, aber daraus einfach zu machen, die machen das immer falsch, ist nicht in Ordnung und das ganze auf Hörensagen oder einem Einzelfall basierend. Aber immer wenn ich danach frage, kommt da nichts. Deshalb must Du Dir die Frage schon gefallen lassen.
    wir diskutierten doch schon länger in unterschiedlichen Fäden.
    Da du es ja nur einmal willst, so sei dir im Faden Nachweis einfacher Deutschkenntnisse der Post 3924 ans Herz gelegt. Schau dir dem Link folgend S 16 an und da wirst du die Quartalsentwicklung der Anerkennungen des Sprachnachweises verfolgen können. In dieser Bundesdrucksache finden sich auch noch weitere Informationen

    ein Link hierzu wäre schön gewesen, aber so arbeitst Du hal.
    soweit ich mich erinnern kann hatten wir mehrfach diese Situation, dass auf die Links hingewiesen wurde, wird diskutierten sogar ob eine Ablehnungsquote beim Familiennachzug z.b. auf die Zahl der Scheinehen und den Befragungen schließen lässt.

    wieder so eine Unterstellung, ohne jeden Nachweis. Du Verleumdest dadurch die Leute und ihre Arbeit, was in so einem Forum natürlich aus der anonymen Position der Feigheit geschieht.
    Welche Leute verleumde ich bei welcher Arbeit? Dies ist mir zu pauschal. Wer meint er wird von mir verleumdet kann gerne klagen. In diesen Fällen wird sicherlich die Adresse auf Wunsch einer Staatsanwaltschaft von den Forumsinhabern preisgegeben. Es geht auch noch einfacher. Wenn jemand meint er will mich verklagen, kann er mir seine Adresse per PN senden, soll nachweisen, dass er ein berechtigtes Interesse hat und ich werde meine Adresse gerne gegenüber der Staatsanwaltschaft mitteilen. Wer jemand einen anderen so locker beschuldigt er würde jemanden oder ganze Gruppen verleumden setzt sich der Gefahr aus der üblen Nachrede bezichtigt zu werden. Einfach ein bisschen moderater formulieren.

    Mit der Arbeitserlaubnis kann sich die Handhabe geändert haben, nachdem dies ja in verschiedenen Foren wiederholt thematisiert wurde. Wenn es die Botschaft interessiert könnte sie ja mal bei den Visadienstleistern nachfragen wie die Vergabepraxis in der Vergangenheit war. Wenn dies nicht mehr vorkommt wird sich ein solches Problem eh von alleine lösen, da die alten Fäden irgendwann in der Versenkung verschwinden. Wenn die Botschaft dies nun genauer prüft dann ist dies ein positives Zeichen und ist anzuerkennen.

    Auch wenn eine Stelle z.B. Evaluierung des Visaprozesse denke ist eine Abteilung zwischen 507 und 511 im AA kommen würde und sagt, bitte könnten sie konkreter werden dann könnte man dies sicherlich auch hinter den Kulissen tun.

    ich denke doch, dass der Visakodex für Schengenvisa steht, hier geht es aber um nationale Visa.
    da hast du recht, du dast das Visahandbuch verlinkt und anstelle Visakodex müsste Visahandbuch stehen. Doch wir dürften und eins sein, dass hier im Visahandbuch einfach nicht zwischen Fall 1 a und 1 b unterschieden wird und in allen Fällen die Kriterien von 1a angewendet werden.

    irgendwie vermischt Du hier wirklich etwas, wobei natürlich auch ein Ausnahmetatbestand, wie Du es schreibst, begrenzter (zeitlich), in die Bearbeitung einfliest.
    was wird wo vermischt?

    das habe ich selber noch nicht erlebt.
    Sachen gibts die sollte es eigentlich nicht geben. Und das Erleben einzelner kann




    jetzt mal, aber nur ganz kurz, eine Zusammenfassung: Du bist es, im Behörden und Familientein, nicht wert, gelesen zu werden.
    das bleibt jemanden selbst überlassen. Eingeschnappt kommt aus meiner Erfahrung häufig vor wenn sich jemand persönlich betroffen fühlt. Sollte dies zu allgemein sein. Frag einen Psychiater, Psychotherapeuten oder lies was über Verhaltenspsychologie.

    In anderen Fäden hatte ich dir schon mehrfach direkte links gegeben und auf die Daten hingewiesen. Man sollte auch in der Lage sein die eigene Diskussion vernünftig mitzuverfolgen. Ich erinnere mich noch, dass du z.B. man behauptet hast bei Imran ginge es um ein Kind, was dann anhand des Links mit dem Verweis auf die entsprechenden Erwägungsgründe wiederlegt wurde. Der der diese Widerlegungen anhand von objektiven Daten vornimmt bekommt dann gesagt, man würde nur mit allgemeinplagitüten arbeiten.
    Welche vernünftige Zahl kam von dir? Meist ging es nach typischer Behördenmanier, was man mir nicht wiederlegt glaube ich nicht und meine Behauptung gilt so lange. Auch anderen dann erklären sie würden einfach mit Verleumdungen agieren haben sicher schon mehrere von Behördenvertretern gehört.

    Kurz zum Punkt EU. Gegen D laufen einige Vertragsverletzungsverfahren. Nicht gegen alle Staaten. Wie soll ein Deutscher gegen die EU Reisefreizügigkeit klagen? Dies doch nur wenn der Partner betroffen ist, dann kann der Deutsche zusammen mit dem Partner klagen. Kam zu diesem Punkt von dir eine sachdienliche Aussage?

    Wie gesagt, wenn ein Behördenvertreter eine andere Wertung vornimmt und z.B. sagen würde, im Rahmen einer Qualitätskontrolle schauen wir uns Kritikpunkte an und haben auch im ein oder anderen Fall schon die Fehlerquote senken können, so kann ich damit leben. Nur sollte eine Behörde auch damit leben, dass bei Kritik durchaus ein anderer Maßstab angelegt wird. Während die Behörden meist mit stat. Zahlen arbeitet argumentieren die Kritiker auf der Basis von Beeinträchtigungen in menschlichen Lebensplanungen mit z.T. finanziellen Folgen die bei raus aus den Schulden zu einer Privatinsolvenz führen können. Auch dass dir z.B. Zahlen geläufig werden. Wenn die Bearbeitung bis zu einem Urteil 1 Jahr dauert, dann läuft dies ja schnell. 1 Jahr Arbeitslohn z.B. 1500 netto. incl. der Veränderung beim Elterngeld 0 oder 300.-- anstelle von ca. 1100.-- sind in 2 Jahren mehr als 25 000.-- Euro. Da ist noch nicht mal der Zusatzaufwand für das 1 Jahre getrennte Haushaltsführung eingerechnet. 2x Flug um auch nachzuweisen, dass man die Ehe auch führen möchte. so kommen da locker 35 000.-- Euro zusammen.

    Deutsche Gerichte sind ja der Meinung, dass beim Nachzug zum Deutschen 2 Jahre Trennung vertretbar sind. Bei einem EU´ler als Stammberechtigten nur 15 Tage. Du kannst jetzt wieder sagen, da wird ein neues Fass aufgemacht, doch es dreht sich um die Grundprobleme einer binationalen Familie. Ähnliches ergibt sich auch, wenn der Sprachnachweis eine Familie trennt, so ist dies keinesfalls von einem Einzelfall zu sprechen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Hier der Orginaltextauszug

    § 4
    Teilnahmeberechtigung
    Uff.Auf diese Detailstufe wollte ich eigentlich gar nicht hineinzoomen, denn wie sich der Pragraphensalat im Einzelnen gestaltet ist mir eigentlisch wurscht. Trotzdem danke dass ihr euch die Mühe gemacht habt. Ich fand Tramaico's Beitrag sehr hilfreich. Demnach dürfte sich ein Uni-Abschluss in Amerika oder in der EU positiv auf die Prognose auswirken. Nicht ganz klar ist mir jedoch folgendes:

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Erfahrungsgemaess muss sich die antragstellende Person einer kurzen Befragung durch einen der deuschen Entscheidungstraeger unterziehen.
    Wie funktioniert das praktisch wenn der Entscheidungsträger das AA in DE ist und die Person in TH?

    Cheers, X-Pat

  4. #13
    Avatar von jerry1959

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    Beiträge
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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Wie funktioniert das praktisch wenn der Entscheidungsträger das AA in DE ist und die Person in TH?

    Cheers, X-Pat
    das geschieht in der Botschaft.

  5. #14
    Avatar von franky_23

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    Damit ist gemeint, dass ein Visaentscheider auch ein paar Worte mit der Antragstellerin wechselt. Normalerweise hat die Antragstellerin Kontakt mit der Thai Schalterangestellten.
    Mache der Antragstellerin deutlich, dass sie ggf. um dieses Gespräch bittet und einfordert.

    Auch ist dir sicherlich klar, dass die Entscheidung die Ausländerbehörde trifft. Da scheint es so zu sein, dass z.B. die ALB in Berlin ein bisschen großzügiger ist, somit meist einen geringen Integrationsbedarf anerkennt, eine andere ALB auch mal erklärt, dass ein geringer Integrationsbedarf nur dann angenommen werden kann, wenn die Integrations erfolgt sei, was ein Widerspruch in sich ist.

    Nach den Verwaltungsvorschriften sollte dies beim Familiennachzug zum Deutschen eh relativ einfach anerkennungsfähig sein, da ja §28 (2) die schnellere Integration festschreibt.
    Somit sollte ein Masterabschluss bei dem Englisch evt. Studiensprache oder Abschlussbestandteil war ohne Berufserfahrung durchaus reichen (zumindest in Berlin).
    Der andere Punkt ist der, wenn eine normale Person ohne Studienabschluss z.B. auf einer Stelle sitzt, die normalerweise eine Studienabschluss erfordert oder jemand einen Studienabschluss hat und einschlägig berufstätig war, dann bedarf es nach der IntV keiner Prognose über die Aussicht in absehbarer Zeit in D einen Job zu finden.

    Unis in den USA streuen natürlich sehr stark, aber im Grunde hast du recht, doch wie es von der Botschaft angedacht ist kann ja vielleicht jerry näher erläutern. Wie dann die jeweilige ALB reagiert ist auch wieder so eine Sache. Wenn jemand einen Abschluss in Touristik hat und z.B. in Spanien studierte, sollte auch Spanisch als zusätzliche Sprache reichen.

  6. #15
    Avatar von franky_23

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    Da jerry ja meine Argumentation wäre rein erfunden.

    so mal eine Abschrift des Visums Nr. 040386050 Da stand Erwerbstätigkeit nicht gestattet, Nur gültig zur Familienzusammenführung. Aufenthaltsanzeige nach Einreise. Dies war die Entscheidungspraxis im September 2010. Nach meinem Kenntnisstand war gleiches im April 2011 festzustellen. Die Botschaft möge einfach mal die erteilten Visa zum Familiennachzug prüfen, wenn die Ehe in Th stadtfand. Auf alle Fälle sollte sie in der 2. Dekade des Monats fündig werden.

    Somit ist es nicht ein Einzelfall. Ich habe keine besonderen Kontakte mit Visaantragstellern, bin kein Visahelfer etc.

    Wenn jerry selbst für sich mit vernünftigen Daten aufwartet und nicht immer nur anzweifelt, dann ist auch eine sachliche Diskussion führbar.

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