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Frau aus Indonesien kennengelernt. Ich weiß einfach nicht weiter.

Erstellt von joj85, 04.04.2014, 22:01 Uhr · 62 Antworten · 13.796 Aufrufe

  1. #61
    RAR
    Avatar von RAR

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    Zitat Zitat von joj85 Beitrag anzeigen
    Wie ist das eigentlich wenn wir nicht verheiratet sind und das Kind kommt auf die welt ? Bin ich dann als Vater anerkannt oder wie läuft das ab?

    Sanukk mag sein das du mehr Ahnung hast dann las uns daran teilhaben . Mich als troll zu Bezeichnen weil ich ihm Hilfe Frage ist nicht ok.
    Nein - Vater werden ist nicht schwer - Vater sein dagegen sehr - Vater ist der der angegeben wird - wehrt sich der dann muss er das Gegenteil beweisen - sagt er ja .. dann ist er Vater - ob das Erbgut nun weitergegeben wurde oder nicht ist egal....

  2.  
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  3. #62
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von joj85 Beitrag anzeigen
    Wie ist das eigentlich wenn wir nicht verheiratet sind und das Kind kommt auf die welt ? Bin ich dann als Vater anerkannt oder wie läuft das ab?
    Du must eine Vaterschaftsanerkennung machen, beispielsweise auf der Botschaft in Indonesien. Anschliessend kann das Kind den deutschen Pass bekommen und alles weitere geht seinen Gang. Mutter kann dann auch problemlos ein Visa fuer Deutschland erhalten, ohne A1 Sprachtest etc pp. Die Vaterschaftsanerkennung beinhaltet allerdings nicht das Sorgerecht.

  4. #63
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    .... Die Vaterschaftsanerkennung beinhaltet allerdings nicht das Sorgerecht.
    Bei einem zukünftigen Aufenthalt in Deutschland, wird die Beantragung und das erhalten des geteilten Sorgerechts für Väter auch bei Unverheirateten in Deutschland einfacher.

    Sorgerecht
    Änderung bei Sorgerecht unverheirateter Eltern zum 19.5.2013


    Am 19.4.2013 wurde das Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt damit zum 19.5.2013 in Kraft

    Unverheiratete Väter werden künftig das Mitsorgerecht für ihre Kinder erhalten, selbst wenn die Mutter das nicht möchte. Ein gemeinsames Sorgerecht soll nur noch verwehrt bleiben, wenn dadurch das Wohl des Kindes beeinträchtigt wäre. Diese Neuregelung gilt auch für Altfälle, die seit vielen Jahren die Familiengerichte beschäftigen.

    Bisherige Regelungen:
    Bisher stand bei unverheirateten Paaren der Mutter das alleinige Sorgerecht zu. Gegen ihren Willen konnte der Vater keinen Anteil am Sorgerecht erhalten. Nur wenn sich die Eltern einig waren und dies ausdrücklich erklärten, kam ein gemeinsames Sorgerecht in Betracht.
    Es bleibt zwar beim Grundsatz, dass die unverheiratete Mutter mit der Geburt das alleinige Sorgerecht erhält. Der Vater kann aber künftig beim Familiengericht die Mitsorge beantragen. Voraussetzung für die Mitsorge bleibt, wie bei anderen Vätern und Müttern auch, dass das Wohl des Kindes durch die Einräumung des Sorgerechts nicht beeinträchtigt wird.

    Wie kommt der Vater künftig zum Sorgerecht?

    Was gilt ab 19.5.2013? Mit der Geburt erhält die Mutter zunächst die alleinige Sorge. Am einfachsten ist es, wenn Vater und Mutter gemeinsam – womöglich noch vor der Geburt - beim Jugendamt gleich mit der Anerkennung der Vaterschaft erklären, dass sie gemeinsam das Sorgerecht ausüben wollen. Der Vater kann dies aber auch allein beantragen. Ist die Mutter nicht einverstanden, kann der Vater das Familiengericht anrufen.
    Entscheidungskriterien: Die Beteiligung am Sorgerecht kann dem Vater künftig nur noch dann verwehrt werden, wenn schwerwiegende Gründe dagegen sprechen. Entscheidend ist nach dem Gesetz allein das Kindeswohl und grundsätzlich wird zunächst davon ausgegangen, dass es dem Kindeswohl dient, wenn beide Eltern das Sorgerecht gemeinsam ausüben.
    Mit den oft die Kindheit des betroffenen Kindes durchziehenden Gerichtsmarathonläufen soll es vorbei sein. In der Regel soll das Familiengericht in einem beschleunigten und vereinfachten Verfahren entscheiden. Eine Anhörung des Jugendamts und eine persönliche Anhörung der Eltern gelten zunächst als entbehrlich, sofern die Mutter entweder gar nicht Stellung nimmt oder Gründe für eine Versagung vorträgt, die mit dem Kindeswohl nicht im Zusammenhang stehen.

    • Anders als nach der bisher geltenden Regelung des § 1672 BGB soll künftig aber lediglich eine negative Kindeswohlprüfung stattfinden; es soll nicht mehr erforderlich sein, dass die Übertragung der Alleinsorge auf den Vater dem Kindeswohl dient.
    • Es soll im normalen, nicht vereinfachten Verfahren nunmehr grundsätzlich auf Einvernehmen hingewirkt werden.

    ...

    http://www.haufe.de/recht/familien-erbrecht/aenderung-bei-sorgerecht-unverheirateter-eltern-zum-1952013_220_175240.html
    Warum brauche ich das Sorgerecht?

    Sie brauchen das Sorgerecht nicht für Ihre Alltagsrolle als Vater. Die meisten Eltern denken nicht einmal daran - sie treffen alle ihre täglichen Entscheidungen über die Erziehung Ihres Kindes gemeinsam. Das Sorgerecht gibt Ihnen aber die Möglichkeit, auch die großen Entscheidungen für Ihr Kind zu treffen, bis es 18 ist oder auf eigenen Füßen steht. Zu den Dingen, die Sie dann entscheiden dürfen, gehört:
    • Einverständnis für medizinische Behandlungen des Kindes zu geben
    • Die Schule des Kindes aussuchen zu dürfen
    • Einen Pass für das Kind beantragen zu können
    • über seine religiöse Erziehung zu entscheiden
    • über den Wohnort zu entscheiden
    • die Zustimmung zu einer Hochzeit des Kindes vor dem 18. Geburtstag zu erteilen
    • das Vermögen des Kindes zu verwalten, z.B. ein Konto in seinem Namen zu eröffnen.

    Streng genommen dürfen Väter ohne Sorgerecht nicht einmal ihr Kind vom Kindergarten oder von der Schule abholen, es sei denn, die Eltern haben eine schriftliche Umgangsregelung getroffen. Eine Erzieherin oder ein Erzieher, die/der einem Vater ohne Sorgerecht seinen Sohn nicht mitgeben will, ist juristisch gesehen im Recht.

    Für viele Familien ist das Sorgerecht nur eine gesetzliche Absicherung dessen, was sie in sich selber sehen: Ein Schutz für ihr Kind. Unter tragischen Umständen kann es sehr wichtig sein, dass Sie dieses Sicherheitsnetz haben. Wenn beispielsweise die Mutter des Kindes stirbt, dann wären Sie folgerichtig die Person, die sich um das Kind kümmert, rechtlich sein Elternteil sind und sein Beschützer.

    Obwohl vermutlich jedes Gericht Ihnen in dieser Situation das Sorgerecht zusprechen würde, gibt es dafür keine Garantie. Manchmal beantragen andere Verwandte das Sorgerecht und dann kann es kompliziert werden. Eventuell kann Ihnen hier eine testamentarische Verfügung für das Sorgerecht helfen.

    Sorgerecht für unverheiratete Väter - BabyCenter

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