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Fernehe

Erstellt von Bajok Tower, 27.01.2011, 20:03 Uhr · 1.081 Antworten · 61.976 Aufrufe

  1. #51
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Was meint ihr denn mit "Eintragen"? Weder meine erste, noch meine zweite Ehe sind irgendwo hier in Deutschland "eingetragen".
    Abgesehen davon, wozu sollte Bajok Towers zukünftige Frau denn eine Aufenthaltsgenehmigung brauchen? Wenn sie zweimal im Jahr für einen Monat hier ist, dann reicht auch jedes Mal ein Touristenvisum.
    früher gab es das Familienbuch, das gibt es nun nicht mehr - somit erfolgt keine Eintragung beim Standesamt, jedoch bei der Meldebehörde.
    Sonst hätte man wohl einen Nachteil bei der Lohnsteuer. Auch wäre man dann in D nicht verheiratet und könnte praktisch, trotz dem vielgeliebten EFZ sogar in D nochmals heiraten. :-)

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Chak

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    Bukeo, ein Familienbuch war nicht notwendig, nur empfohlen. Bei der Meldebehörde erfolgt nur eine Anmeldung. Das Finanzamt bekommt auf Nachfrage eine Kopie der Heiratsurkunde nebst Übersetzung, dann klappt das auch mit dem Ehegattensplitting. Man ist in Deutschland nicht erst durch irgendeine ominöse Eintragung verheiratet, sondern bereits durch die thailändische Eheschließung.

    Wie gesagt, das sind alles persönliche Erfahrungen. Nicht, dass ich mir davon irgendeinen Vorteil verspreche, sondern weil ich es einfach nicht einsehe unnötigen bürokratischen Aufwand zu betreiben.

  4. #53
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    .... Kleidung und Auftritt spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle!
    jo,

    ..... jetzt zur winterszeit, iss es schon besser, das knappe schwarze bleibt im schrank

  5. #54
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, das sind alles persönliche Erfahrungen. Nicht, dass ich mir davon irgendeinen Vorteil verspreche, sondern weil ich es einfach nicht einsehe unnötigen bürokratischen Aufwand zu betreiben.
    ja, man ist international gesehen verheiratet, nur wenn es keiner in D weiss - giltst du in D als ledig. Ich gehe also schon davon aus, das man beim Meldeamt als verheirat gelten sollte.
    Sonst könnte man ja auf die Idee kommen, nochmals zu heiraten, weil dann die Aufenthaltsbescheinigung mit Vermerk "ledig" ausgegeben werden würde.
    Keine Ahnung, ob es noch andere Nachteile gibt - bin schon zulange von D weg.

    In Karlsruhe muss die Eheschliessung wohl im Bürgerbüro angemeldet werden.

    Siehe hier:

    Allerdings sind Sie verpflichtet, Ihre Eheschließung umgehend dem Bürgerbüro Ihres Wohnortes anzuzeigen.
    Karlsruhe: Eheschlieung: Eheschlieung im Ausland (Deutsche haben im Ausland geheiratet)

  6. #55
    Avatar von Chak

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    Entscheidend ist der Absatz vorher:
    In Deutschland gibt es keine Behörde, bei der Sie die ausländische Eheschließung anerkennen lassen müssen. Jede Behörde, der Sie Ihre Heiratsurkunde vorlegen, entscheidet selbst darüber, ob und mit welcher Überbeglaubigung sie die Urkunde akzeptiert.
    Bürgerbüro gibt es hier nicht, und eine Rechtsgrundlage steht da ja auch nicht. Der Meldebehörde muss der Zuzug gemeldet werden.

  7. #56
    Avatar von Chak

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    Damit der Threadstarter auch etwas von dieser Diskussion hat: Da die Ehefrau sich hier nur besuchsweise aufhält, braucht sie sich auch nicht anzumelden.

  8. #57
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Entscheidend ist der Absatz vorher:


    Bürgerbüro gibt es hier nicht, und eine Rechtsgrundlage steht da ja auch nicht. Der Meldebehörde muss der Zuzug gemeldet werden.
    ich glaub, wir missverstehen uns - nein, Anerkennung ist nicht nötig, da lt. intern. Recht der Heiratsstaat entscheidet, welche Papiere nötig sind.
    Aber man wird wohl bei der Meldebehörde seinen Familienstand ändern lassen müssen - das sollte dann als Anmeldung reichen.
    Bis 2012 gibt es noch keine elektronische Lohnsteuererfassung - also muss man wohl zur Meldebehörde, um sich eine Bescheinigung für den Arbeitgeber holen.
    Spätestens da ist dann eine Meldung der Heirat nötig, denke ich mal - da man sonst in die falsche LSTKL gestuft wird.

    Ansonsten, wenn man die Ehe nirgends meldet - dann wäre ja der Antrag für ein neues EFZ möglich - da man ja als ledig gilt, oder sehe ich da was falsch?

  9. #58
    Avatar von JT29

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    Da dies ein melderechtlicher Vorgang ist, geht man in der Tat mit seiner beglaubigten Heiratsurkunde zum Bürgerbüro oder eben zum Meldeamt - je nach dem was da ist. Einen Eintrag ins Familienregister kann man machen - muss man nicht - hat höchstens den Vorteil, dass ich dann schnell mal eine (deutsche) Urkunde zur Hand habe, falls eine benötigt wird und man nicht diese erst umständlich aus TH besorgen muss. (muss sich halt jeder selbst überlegen).

  10. #59
    Avatar von Chak

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    Bukeo, du bringst da einiges durcheinander.

    Seine Lohnsteuerkarte (2010 gilt für 2011 weiter, da ja, wie du richtig sagst, die elektronische Lohnsteuerkaret um ein Jahr verschoben wurde) ändert man beim Finanzamt. Damit wird man dann aber eben beim Finanzamt als verheiratet geführt. Das entfällt allerdings für Bajok Tower, da seine Frau ja hier keinen Wohnsitz begründen möchte. Da sie sich dadurch auch nicht anmelden müsste wissen die Behörden in der Tat nicht, dass er verheiratet ist.

    Dein Argument, dass dann ein neues EFZ möglich wäre erschließt sich mir nicht. Vieles ist praktisch möglich, was strafrechtlich sanktioniert ist.

  11. #60
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Da dies ein melderechtlicher Vorgang ist, geht man in der Tat mit seiner beglaubigten Heiratsurkunde zum Bürgerbüro oder eben zum Meldeamt - je nach dem was da ist. Einen Eintrag ins Familienregister kann man machen - muss man nicht - hat höchstens den Vorteil, dass ich dann schnell mal eine (deutsche) Urkunde zur Hand habe, falls eine benötigt wird und man nicht diese erst umständlich aus TH besorgen muss. (muss sich halt jeder selbst überlegen).
    Die thailändische Urkunde nebst beglaubigter Übersetzung hat man ja auch zur Hand. Der Vorteil einer zusätzlichen deutschen Urkunde, die 60 € kostet, erschließt sich mir daher nicht. Das Standesamt konnte mir auch keinen nennen.

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