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Fernehe

Erstellt von Bajok Tower, 27.01.2011, 20:03 Uhr · 1.081 Antworten · 61.999 Aufrufe

  1. #431
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Nicht zu viele, aber genug.

  2.  
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  3. #432
    Avatar von Ban Bagau

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    Ich tippe auf ne`n 3 er Pack.

  4. #433
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Bingo.

    Aber das ist ja nicht das Thema. Es geht um einen passenden Nachnamen für die Kinder.

  5. #434
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Bingo.

    Aber das ist ja nicht das Thema. Es geht um einen passenden Nachnamen für die Kinder.
    Nimm doch einfach den Namen der Frau an.

  6. #435
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Hitori Beitrag anzeigen
    Nimm doch einfach den Namen der Frau an.
    Ich bin mir nicht sicher ob das möglich ist. Würde ich permanent in Thailand leben, würde ich das sofort tun. In Deutschland können aber nicht alle einen solchen Namen aussprechen.

  7. #436
    Avatar von Ban Bagau

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    Weiß nicht wie`s in Thailand geregelt ist.


    Deutschland hat folgende Regelung:

    Im Grunde gibt es nur drei Möglichkeiten der Namensänderung des Kindes:
    1. Namensänderung des Kindes aus wichtigem Grund,
    2. Namensänderung des Kindes durch Einbenennung mittels Heirat des jetzigen Freundes,
    3. Namensänderung des Kindes in den Namen des Freundes mittels Adoption.
    Die Gründe zu erziehlen, bedarf es schwierige Vorraussetzungen zur Begründung dieser.

    In Deutschland sind die Gesetze zur Namensänderung strikt geregelt. Damit die Öffentlichkeit eine eindeutige Identifizierung der Person vornehmen kann, ist es natürlich sinnvoll, dass Namen nicht einfach ohne weiteres geändert werden können.

    Ist einmal der Name vergeben, gilt dieser fortdauernd, und nur bestimmte Umstände gemäß BGB können zu einer Namensänderung des Kindes führen wie z. B. Heirat, Scheidung und Adoption. Nur im Ausnahmefall gibt es abweichend vom BGB die Namensänderung aus wichtigem Grund gemäß NamÄndG.


    Neuheirat
    In Deuschland geht das nur mit Urkundlich beglaubigter Zustimmung des leiblichen Vaters. Bei Heirat zur Namensangleichung. Eine freiwillige Zustimmung erleichtert und beschleunigt das Verfahren.
    Falls der andere Elternteil seine Zustimmung nicht gibt, kann diese auf Antrag durch das Familiengericht ersetzt werden. Aber ganz so einfach das nicht.
    Über den Antrag entscheiden in erster Instanz die Rechtspfleger, in zweiter Instanz die Oberlandesgerichte (OLG).
    Für die Antragsteller ist es sehr schwierig, die fehlende Einwilligung des anderen Elternteils durch die Gerichte ersetzt zu bekommen. Dem Antrag auf Namensänderung für das Kind wird nur dann zugestimmt, wenn wirklich gewichtige Gründe vorliegen. Mit einem "Neuanfang" oder eine "verbesserte Integration" für die Kinder ist es längst nicht getan.

    Dabei gibt aber gesonderte Verfahren je nach Sorgerechtsverteilung.
    Geht es ausschließlich um die Namensänderung des Kindes (unverheiratete Vereinigung) bei anschließender Heirat des einen Elternteils, der mittels Einbenennung eine Namensänderung des Kindes erreichen möchte - ggf. ohne Zustimmung des anderen Elternteils. Wenn dieser zustimmt, ist natürlich alles entsprechend einfacher.
    Es gibt noch zahlreiche andere Beispielfälle der Namensänderung, z. B. bei Scheidung und Neuheirat.
    Die Rechtslage trotz der teilweise sehr komplexen Familienverhältnisse und sehr recht übersichtlich.

    1.
    - Wenn ein Elternteil heiratet und den Namen des Kindes entsprechend ändern will, so muss das Kind, dessen Name geändert werden soll, im gemeinsamen Haushalt mit dem Ehepartner wohnen.
    - Der andere Elternteil, bei dem das Kind nicht wohnt, kann aufgrund von Heirat und entsprechender Veränderung des eigenen Namens keine Namensänderung des Kindes aufgrund von Heirat, also mittels Einbenennung, erzielen.

    2.
    - Um den Namen des Kindes mittels Einbenennung aufgrund von Heirat ändern zu können, muss der verheiratete Elternteil zwingend mindestens die gemeinsame Sorge innehaben, oder aber die Alleinsorge.
    - Für den sehr fiktiven, aber nicht unmöglichen Fall, dass das Kind allein durch persönliche Absprachen im eigenen Haushalt wohnt, ohne rechtlich aber die gemeinsame oder alleinige Sorge zugesprochen bekommen zu haben, ist eine Namensänderung des Kindes per Einbenennung nicht möglich, da keine rechtliche Grundlage besteht. (In diesem Fall sollte der Elternteil aber zunächst das Sorgerecht neu feststellen lassen).

    Diese beiden Faktoren sind für den verheirateten Elternteil also zwingend erforderlich, wenn der Name des Kindes aufgrund per Einbenennung durch Heirat geändert werden soll:
    - mindestens das geteilte Sorgerecht,
    - Kind muss im Haushalt wohnen.

    Nur so bestehen laut § 1618 BGB, Bürgerliches Gesetzbuch, überhaupt Chancen, eine Einbenennung durchführen zu können.

    Nach dem 5. Lebensjahr bedarf es auch der Einwilligung des Kindes durch Amtsnachfrage (Jugendamt). Sowie sind Standesamtliche Fristen genau zu beachten.
    Ein Tag überschreitung kann schon über erfolg oder mißerfolg des Verfahrens entscheidend sein, danach gibt es ohne Vorausetzungsänderung, erneute Heirat/Scheidung keine Eingriffsmöglichkeit mehr. Die jedoch dann auch zum Kindswohl kritischer hinterfragt wird.


    @Bajok Tower

    Bei mehreren Kindern muß das Verfahren für jedes Kind seperat gehändelt werden. Also 3 Kinder solltest du dies in Deutschland tun wollen, auch 3 Verfahren und drei mal Gebühren.

    Ps.: Ein Name entscheidet nicht darüber ob ein Kind zu einem Papa sagt.

  8. #437
    Avatar von sunnyboy

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    Vorher würde ich ja noch die Frage klären, ob das überhaupt möglich ist, ohne sie zu adoptieren.
    null problemo, aber wer will denn den Kindern denn einen deutschen Namen geben und sie damit diskreditieren. Thai rak Thai ist angesagt, da ist für die Zukunft ein deutscher Nachname nicht umbedingt hilfreich.

    Gruß Sunnyboy

  9. #438
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von sunnyboy Beitrag anzeigen
    da ist für die Zukunft ein deutscher Nachname nicht umbedingt hilfreich
    Das war auch meine Vermutung.

    @ Ban Bagau

    Danke für die umfangreiche Info, schreckt mich ein bißchen ab.

  10. #439
    Avatar von Ruedi

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    538
    Im Prinzip kann man in Thailand problemlos eine Namensänderung der Kinder auch ohne Adoption durchführen , wenn die Mutter bereits diesen Namen trägt .
    Die Frage ist eher , macht es Sinn , dass die Kids einen Falangnamen führen ? Es wird nur alles recht viel teurer , und später einen Müller oder Meier in der TH Armee ???? Ist nicht gerade hilfreich .

  11. #440
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    An Deiner Stelle BT würde ich die Kinder adoptieren. Nur so bekommst dann auch Kindergeld vom Vater Staat und macht das Leben leichter oder erträglicher.
    Willi, du hast meine Frage immernoch nicht beantwortet. Wie ist es denn möglich? Der Vater Staat zahlt doch kein Kindergeld für die im Ausland lebenden Kinder, die nie in Deutschland waren...

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