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Familienzusammenführung - worauf kommt es an bei der Botschaft/Ausländerbehörde?

Erstellt von bass_d, 05.09.2011, 20:59 Uhr · 13 Antworten · 6.411 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von bass_d

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    Question Familienzusammenführung - worauf kommt es an bei der Botschaft/Ausländerbehörde?

    Mahlzeit,

    nachdem ich im Sommer (wobei ich gelesen habe das nach dem vielen Regen die vier Jahreszeiten nun heissen "Frühling / ......... / Herbst / Winter") ja erfolgreich meine Freundin mit Besuchervisum hier nach D eingeladen habe und da ne Menge gelesen/gelernt habe mit welchen Voraussetzungen es überhaupt Sinn macht dies zu beantragen, bzw. auf was die Botschaft achtet/prüft - wie siehts eigentlich beim Visumsantrag zur Familienzusammenführung aus. Was prüft die Botschaft hier, wie oft und warum wird hier abglehnt?

    Wir würden ja nun zur Familienzusammenführung zum Deutschen ungeborenen Kind oder wie das auf Amtsdeusch heisst beantragen - macht es hier überhaupt einen Unterschied ob man schon rechtskräftig verheiratet ist oder nicht?
    Kann mir jemand sagen auf was die Botschaft hier achtet? Wird das generell gewährt wenn die nötigen Docs vorliegen (Bescheinigung der Schwangerschaft / Vatersschaftsanerkennung / usw.)

    Danke und Gruß
    bass_d

  2.  
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  3. #2
    Avatar von franky_23

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    Die Frau ist Thai und schwanger? Dann ist es egal ob ihr verheiratet seid. Die Einreise soll nach den Verwaltungsvorschriften zwischen dem 4. und 7. Monat ermöglicht werden. Allerdings kommt die Frau dann nicht in die GKV als Familienversicherte. A1 ist nicht nötig.

    Wenn nicht verheiratet ist eine Vaterschaftsanerkennung notwendig.

    Der Rest, Geburtsurkunde (orginal) etc. mit legalisationsersatzbescheinigung liest am Besten bei thailaendisch.de nach oder fragst Tramaico.

  4. #3
    Avatar von bass_d

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    Danke franky_23, restliche notwendige Dokumente sind soweit schon klar und in Vorbereitung.

    Das heisst, ich brauche mir in dem Fall eigentlich keine Gedanken machen das das Visum abgelehnt wird? Natürlich immer vorausgesetzt das alle Docs erbracht werden.

  5. #4
    Avatar von wansau

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    Auch wenn Du meine Tipps nicht brauchst. Trotzdem kurz dazu. Du findest keine Versicherung in DE, die eine Schwangerschaft/ Geburt mitversichert, dass solltest Du Dir im klaren sein. Die Kosten für Geburt in DE hast Du selbst zu tragen, solltet Ihr bis dahin nicht verheiratet sein.

  6. #5
    Avatar von zuluton

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    So ist es leider.
    Und dieses unkallkulierbare Kostenrisiko sind wir dann auch nicht eingegangen und unser Sohn kam dann noch In TH zur Welt, bevor beide nun hier in Schland sind.

  7. #6
    Avatar von franky_23

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    Wenn keine Einreisesperre von früher besteht und ihr keiner terroristischen Vereinigung angehört dann sollte es keine Probleme geben. Wenn sie schwanger ist, würde ich relativ zügig z.B. im 2. Monat das ganze beantragen (Schwangerschaftstest und eine Anlage, dass ihr eine akutelle Untersuchung mit Beginn des 4. Monats nachreicht.

    Wenn sie für D ihr Visum hat, dann kannst auch schnell in Dänemark heiraten und das Klimborium mit der Befreiung vom EFZ und deinem EFZ sein lassen oder wenn fast abgeschlossen auch in D durchziehen.
    Für eine optionale Nachbeurkundung musst du die Urkunden schon legalisieren (Legalisationsersatzverfahren) lassen.

    Die Heirat in DK ist gültig (meist sogar ohne Apostille, mit Apostille dann aber für die Registrierung in Thailand) und sie kann dann in die Familienversicherung .

    Dies ist ja dann nicht missbräuchlich, da ihr ja das Visumverfahren durchgeführt habt und dann halt zunächst §28.1.3 FNZ zum Kind drinstehen habt und nicht §28.1.1 wie beim FNZ zum Ehegatten.
    Könnte zwar ein bisschen Nachfragen geben und einige ALB´s machen dann Stress, das kannst aber auch ruhig angehen. Unabhängig von der Frau und deren Versicherung ist dein Kind aber mit der Geburt bei dir familienversichert.

    Bevor du fragst was eine Nachbeurkundung bringt. Hast du eine Heiratsurkunde aus dem Ausland, dann ist die gültig, doch jede Behörde, ob RV, Fiamt, Krankenkasse, ... Standesamt bei Geburt des Kindes, ... will dann die Urkunde vom Ausland sehen, häufig auch noch mit Legalisierung (Apostille). Wenn du die Heirat nachbeurkundest, kannst dann beim dt. Standesamt dir eine dt. Heiratsbescheinigung(Urkunde) ausstellen lassen. Diese sind ja über jeden Zweifel erhaben - zumindest bei den deutschen Behörden. Geht mal was verloren, bekommst eine neue in D.

  8. #7
    Avatar von bass_d

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    Zitat Zitat von wansau Beitrag anzeigen
    Auch wenn Du meine Tipps nicht brauchst. ...
    wansau, keine Ahnung wie Du darauf kommst, ganz im Gegenteil, bin im Moment für jeden Hinweis dankbar, schätze Du hast wohl in einem anderen Beitrag was in den falschen Hals bekommen.

    @franky_23: Danke für die Info, wir werden das dann jetzt mal schleunigst angehen mit dem beantragen des Visums, die Botschaft, bzw. das Call Center das die Termine vergibt meinte das kann 2 Monate dauern mit dem Visum? Die ALB hier vort Ort sprach von 1 Monat.

    Ich gebs zu, ich war so "vernebelt" die letzte Zeit das ich immer noch den Zeitplan/Ablauf im Kopf hatte mit Hochzeit -> A1 -> Visum beantragen, nur jetzt ist die Situation ja eine andere.

    Also werden wir jetzt dann schnell noch die restlichen Docs zusammensammeln und den Antrag stellen, da kann man ja drauf hinweisen das eine Hochzeit im Oktober geplant ist wenn das für die überhaupt von Interesse ist.

    Allerdings werden wir auf Grund der knappen Zeit ohne EFZ im Heimatamphoe meiner Freundin heiraten, hoffe das die Botschaft da nicht den beleidigten spielt

  9. #8
    Avatar von franky_23

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    Überleg dir, wie das Ganze dann abläuft, insbesondere wenn sich der Name ändert, dann hätte sie evt. einen Pass mit falschem Namen. Den kann sie in D auch beantragen, aber manche Behörden vermuten hinter jedem Ausländer schon fast einen Kleinkriminellen. Kann problemlos gehen, kann Probleme machen. Einfach im Auge behalten. Übrigens wenn ihr bei der Ehe keine Festlegung des Familiennamens macht, dann kann man die nach dt. Recht später nachholen.

    Eine parallele Beantragung von FNZ zum Kind und zum Ehemann stellt k e i n e missbräuchliche Umgehung des Sprachnachweises als Einreisevoraussetzung dar.

  10. #9
    Avatar von Hausmeischda

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Die Frau ist Thai und schwanger? Dann ist es egal ob ihr verheiratet seid. Die Einreise soll nach den Verwaltungsvorschriften zwischen dem 4. und 7. Monat ermöglicht werden. Allerdings kommt die Frau dann nicht in die GKV als Familienversicherte. A1 ist nicht nötig.

    Wenn nicht verheiratet ist eine Vaterschaftsanerkennung notwendig.

    Der Rest, Geburtsurkunde (orginal) etc. mit legalisationsersatzbescheinigung liest am Besten bei thailaendisch.de nach oder fragst Tramaico.

    verstehe ich das richtig? wenn die Thaifreundin von mir schwanger ist aber nicht mit mir verheiratet ist, kann ich sie trotzdem nach Deutschland holen ohne dass die den Deutsch A1 Test machen bzw. bestehen muss?

    Wie funktioniert das mit der Vaterschaftsanerkennung? Forgehensweise....

  11. #10
    Avatar von franky_23

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    Vaterschaftsanerkennung: Zum Jugendamt gehen. Die Freundin bestätigt dies bei der dt. Botschaft. Oder ihr macht es gemeinsam auf der Botschaft in BKK. Besser erst mal einen Termin beim Jugendamt machen und fragen was da für Infos und Docs benötigt werden.

    Du hast Recht, der Familienzusammenführung zum deutschen Kind braucht man kein A1. Es gibt auch eine Schutzvorwirkung des Art 6 GG, so dass normalerweise die Einreise zwischen dem 4. und 7. Schwangerschaftsmonat ermöglicht wird.

    Das Problem ist natürlich, dass die Mutter unverheiratet, vor der Geburt nicht in deine Familienversicherung rein kommt. Ob sie z.B. Anspruch auf Sozialhilfe hat, bin ich überfragt.

    Auch dafür gibt es eine schnelle Lösung. Denn bei einem Aufenthaltsanspruch wie hier bei §28.1.3 ist auch eine Heirat in Dänemark nicht schädlich für das Aufenthaltsrecht. Ihr zählt juristisch als verheiratet. Somit mal schnell nach DK rüber und heiraten. Da die Eheschließung ja auch bei den Thaibehörden gemeldet werden soll, ist eine Überbeglaubigung des Aussenministeriums von DK und der Botschaft von Thailand in DK nötig. (Schau mal auf die Seite vom Thai Generalkonsulat in Frankfurt) Wenn du allerdings eine Nachbeurkundung in D machst, dann kannst auch auf die Überbeglaubigung von Thailand verzichten.

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