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Familiengeld!

Erstellt von Otto-Nongkhai, 30.04.2009, 04:53 Uhr · 42 Antworten · 4.703 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Familiengeld!

    Zitat Zitat von strike",p="720073
    Achtung:
    das eine ist Kindergeld (164 Euro), das andere Elterngeld (mindestens 300 Euro).
    Ja, das ist mir bewusst. Aber Charly meinte ja, es gäbe weder das eine (Elterngeld) noch das andere (Kindergeld).
    Meine Aussage/Frage bezieht sich nur auf das Kindergeld.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von franky_23

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    Re: Familiengeld!

    Bei einem dauernden Aufenthalt nicht in D gibt es normalerweise kein Kindergeld.
    Ich kenne niemanden der in dieser Situation Kindergeld erhält. So zahlen teilweise dt. Unternehmen die ihre Mitarbeiter dauerhaft ins Ausland entsenden, das Kindergeld als Lohn, denn es besteht kein Anspruch.

    Die Variante z.B. Wohnsitz in D und befristeter Urlaubsaufenthalt in einem nichteuropäischen Land müsste allerdings funktionieren. Wie lange oder häufig der Urlaub sein kann/darf ist mir nicht bekannt.


    Bei Elterngeld kenne ich nur die Formulierung dass ein Wohnsitz in D vorhanden sein muss. Ob man während der Elternzeit längere ausgedehnte Weltreisen unternehmen kann ist mir nicht bekannt.

  4. #43
    Avatar von strike

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    Re: Familiengeld!

    Zitat Zitat von franky_23",p="720078
    Bei einem dauernden Aufenthalt nicht in D gibt es [highlight=yellow:ba4d671d82]normalerweise [/highlight:ba4d671d82]kein Kindergeld.
    ..............

    Kindergeld.
    Naja, wenn man ein wenig googelt, findet sich so etwas (allerdings von 2006!):

    ".........Ausgangspunkt für die Frage nach dem Kindergeldanspruch von Deutschen, die im Ausland leben, ist § 62 Abs. 1 EStG, der folgenden Wortlaut hat:

    Für Kinder im Sinne des § 63 hat Anspruch auf Kindergeld nach diesem Gesetz, wer
    1. im Inland einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat oder
    2. [highlight=yellow:ba4d671d82]ohne[/highlight:ba4d671d82] Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland
    a) nach § 1 Abs. 2 unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist oder
    b) nach § 1 Abs. 3 als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt wird.

    Jedenfalls der von Ihnen zitierte Herr Hass - wie es bei Ihrem Bekannten aussieht, weiß ich naturgemäß nicht, aber wahrscheinlich vergleichbar - fällt unter die Nr. 2b dieser Vorschrift. Denn ausweislich des Zeitungsartikels bezieht er eine von der deutschen Rentenversicherung gewährte Frührente, ansonsten hat er wohl kein Einkommen. Bei der Frührente handelt es sich um Einkünfte im Sinne von §§ 49 Abs. 1 Nr. 7, 22 Nr. 1 Satz 1 Buchstabe a EStG. Als Bezieher derartiger Einkünfte fällt Herr Hass unter die Vorschrift des § 1 Abs. 3 EStG, auf dessen Grundlage er beantragen darf, dass er als in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig behandelt werden soll. Dies wird er getan haben, weshalb ihm nach § 62 Abs. 1 Nr. 2b EStG ein Kindergeldanspruch zusteht. ..."

    Quelle: http://www.frag-einen-anwalt.de/foru...18330&ccheck=1
    Das Wort "unbeschränkt einkommensteuerpflichtig" scheint die entscheidende Formulierung zu sein, bei dem das "normalerweise" nicht mehr gilt.

    Gruss,
    Strike

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