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Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

Erstellt von Nokhu, 25.07.2009, 18:09 Uhr · 61 Antworten · 5.327 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Nokhu

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    Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Brigitte Zypries´ Forderung, homo5exuellen Paaren das volle Adoptionsrecht zu geben, hat einen heftigen Parteienstreit ausgelöst. Während Unions-Fraktionschef Volker Kauder das Wohl der Kinder in Gefahr sieht, kritisieren Vertreter anderer Parteien das „mittelalterliche" und "realitätsfremde" Familienbild der Union.

    Zypries beruft sich auf eine Studie, derzufolge Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften genauso gut aufwachsen wie in hetero5exuellen Beziehungen.

    Die Zeit sei überreif, homo5exuellen Paaren mehr Rechte zu geben

    Die Ansicht, Kinder seien am besten in einer Mann-Frau Beziehung aufgehoben, sei „mittelalterlich“.


    Quelle: http://news.de.msn.com/politik/Artic...ntid=148776921


    Was meint Ihr? Ist das nur wieder Vor-Wahlkampf, oder tatsächlich eine Verbesserung für Schwule,Lesben und die Kinder?

    Also ich denke mittelalterlich! :P

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Samuianer

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Ist ein Ansatz, zu mehr Gerechtigkeit, denn darum geht es ja um mehr als um die gleichgeschlechtliche Beziehung!

    Warum sollte die automatisch (in dem Falle fuer den Nachwuchs) "schlechter" sein als eine hetero5exuelle Beziehung?


  4. #3
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Stell ich mir spannend vor, wenn dem heranwachsenden Jüngling von 2 Lesben die 5exualität erklärt wird (bzw. dem Mädchen von 2 Homo's).
    Dann lieber mittelalterlich.
    Gruß

  5. #4
    Avatar von Nokhu

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Zitat Zitat von Samuianer",p="754201
    Ist ein Ansatz, zu mehr Gerechtigkeit, denn darum geht es ja um mehr als um die gleichgeschlechtliche Beziehung!
    Gerechtigkeit für wen? Für´s Image der Gleichgeschlechtlichen Paare, oder für´s Wohl der Kinder?
    Warum sollte die automatisch (in dem Falle fuer den Nachwuchs) "schlechter" sein als eine hetero5exuelle Beziehung?
    Schlechter? Einseitiger wäre die passende Bezeichnung!
    Und ist einseitig automatisch "besser"? :-(

  6. #5
    Avatar von Micha

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Na ja, wenn sie einerseits keine Frauen mehr ins Land lassen.

    Ob da die Schwulenehe von einigen Politikern bewusst als Alternative angesehen wird?

  7. #6
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Wenn zwei Männer oder 2 Frauen es fertig bekommen, zusammen ein Kind zu zeugen, dann sollen sie natürlich auch dafür sorgen dürfen.

    Ich habe hier eine eindeutige Meinung:
    dem Kind soll es gut gehen. Ob das so ist kann man pauschal nicht sagen. Auch Hetero-Paare können schlechte Eltern sein. Und natürlich auch und insbesondere die zahlreichen alleinerziehenden oftamls egozentrischen Singles.

    Aber wen interessiert in Deutschland schon ernsthaft das Wohl eines Kindes? Ist alles nur Gelaber von irgendwelchen Hobbypsychologen und machtgeilen Politikern.

    Vom rein natürlich-weltlichen her ist mir der christliche Ansatz lieber, vom rein esoterisch-überweltlichen (Geschlechter können im Laufe der Wiedergeburten wechseln) ist es mir wurscht, da das Geschlecht eh keine langfristige Rolle spielt. Hier würde dann eher die Aufgabe des Kindes liegen, mit solch einer Situation fertig zu werden.

  8. #7
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Zitat Zitat von Nokhu",p="754197
    [i]
    Die Zeit sei überreif, homo5exuellen Paaren mehr Rechte zu geben

    Also ich denke mittelalterlich! :P
    Ich denke auch nicht, dass diese Denke mittelalterlich ist.

    Die Natur sieht einfach nicht vor, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder zeugen können.

    Es sollte doch wohl in erster Linie das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen. Und ein Kind kann wohl im bevorzugen Adoptionsalter von einigen Jahren schwerlich beurteilen, ob es bei einem gleichgeschlechtlichem Paar glücklich werden kann.
    Es gibt hier einfach Vorurteile der Mitmenschen, und da stellt sich dann halt die Frage, inwieweit ein Kind beim
    erwachsenwerden damit umgehen kann.

    Für Experimente einger durchgedrehter Politiker ist dieses
    Thema zu wichtig, vor allem für die betroffenen Kinder, die ja hier wohl am wenigsten gefragt werden können.

    Die Fähigkeit einer Erziehung von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare möchte ich hier nicht anzweifeln, ganz im Gegenteil, trotzdem bin ich hier ein
    Verfechter des "Mittelalterlichen Weges".

    Grüße
    Mandybär

  9. #8
    Avatar von DisainaM

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Adoption ist in den Medien durch das Adoptionsshopping von Madonna und Angelica Jollie in ein schiefes Licht gekommen,
    da man sich mal die United colors of beneton mal so eben im Kinderzimmer leistet, und bei Tourneen bei irgendwelchen Grannies parkt.

    Sollte eine Langzeitstudie von homo5exuellen Paaren ergeben, dass sie bedeutend kürzer zusammen sind und sich wesentlich häufiger trennen,
    so wäre dies ein Ansatzpunkt sich zu überlegen,
    weit das Kindeswohl bei ego-Partnerschaften gewährleistet ist, und die Leute adoptionsfähig sind.

    Alleine aus dem Umstand, dass die meisten Pädophilen sich kleine Jungs suchen, sollte kein Ausschlussgrund für homo-Paare sein.

    Ob die Mutterrolle durch ein feminien Homo ausgefüllt werden kann, und ob das feminine Tuntenverhalten Ersatz für mütterliche Wärme sein kann, müssten Psychologen entscheiden.

    Ob die Umgebung generell soweit ist, ein Kind aus einer Homo-Beziehung nicht auszugrenzen, und dem Kind dadurch psychisches Leid zufügen würden, ist wohl stark von der Region abhängig,
    in den Grossstädten vermute ich mal auf mehr Toleranz,
    und das Kind würde von seinen Mitschülern nicht gleich als Schwulenspielzeug gebrandmarkt werden.

  10. #9
    Avatar von Yenz

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    warum sollte man es nicht erlauben...
    die welt ist doch schon kaputt genug.
    fernsehen und internet machen die kids sowieso schon komplett balla balla.
    der ganze quatsch mit dem wir alle jeden tag zugemüllt werden, sorgt eh dafür, dass immer mehr kinder gestört werden.
    das wohl der kinder interessiert doch sowieso niemanden.
    also kommt es doch eigentlich auch nicht drauf an, ob den kindern gleich ein falsches bild von einer (evolutionstechnisch sinnvollen) partnerschaft mit in die wiege gelegt wird.
    das schlimmste was passieren kann ist doch, dass er dafür in der schule verprügelt wird.vielleicht hat er aber auch glück, und wird nicht deswegen verprügelt,sondern nur weil er nicht das neueste handy hat.

    also.kein problem.oder ?

  11. #10
    Avatar von Micha L

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    Re: Familienbild der Union "realitätsfremd" ?

    Für die Paare eine schöne Sache. Probleme mit der Umwelt sind die eh gewöhnt. Sie können auch nicht anders.
    Aber für die Kinder kann das schlimme Probleme mit dem Mitmenschen (Schulklasse, Firma, Partnersuche) ergeben. Sie müssen das aber nicht haben, könnten auch anders. Im üblichen Adoptionsalter fragt man sie natürlich nicht. So müßten sie später mit vollendeten Tatsachen leben.

    Das Wohl des Kindes sollte vor der Selbstverwirklichung der Paare stehen. Eine solche Adoption ist eine scherwiegendere Angelegenheit als zum Beispiel ein seltsamer Name, der nicht genehmigt wird.

    Gruß

    Micha

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