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Facebook

Erstellt von wasabi, 05.04.2013, 10:17 Uhr · 243 Antworten · 19.838 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    WO ist das Problem? Das ist doch eine Pseudo-Debatte. Völlig überflüssig.
    Stimmt, Daten gibt es im Überfluß. Ein paar gebe ich dir hier, jetzt und kostenlos:
    Bahnhof 18:56, 18.5, Herkunfts-Schokolade, CLA, Katze, Iris, 345783-BTP, Bielefeld.

    Daten an sich sind nichts wert, nur Rauschen im Netz. Erst wenn sie gefiltert und verknüpft werden entstehen Infomationen und erhalten damit einen Wert - daher sollten bei der Diskussion darüber die Begriffe auch klar getrennt werden.
    Dieser Wert übersteigt die Gegenleistung dafür um ein Vielfaches, sonst würde es kaum jemand machen.
    Das ist legitim, sollte allerdings imho auch so dargestellt werden.

    Kannst du folgen?
    FB ist eine tolle Sache (die Menge macht das Gift), nur sollten sie imho ganz offen zu ihren Intensionen stehen.
    Da sie es nicht machen, sehe ich Aufklärung und Warungen als probates Mittel.

    Ob es nun Daten oder Informationen sind: Soweit ich noch eine Wahl oder Möglichkeit habe, möchte ich darüber entscheiden, ob und in welchem Umfang ich sie hergebe.

    Gut, ich verstehe das in der subjetiven Realität kein Platz mehr für den gegebenen Status Quo ist.
    Vielleicht ist die Welt der fliegenden Autos und implantiertem WLAN im Kopf ja eine bessere.
    Den Beweis des Besseren muß sie allerdings vorläufig schuldig bleiben.

  2.  
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  3. #202
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    FB ist eine tolle Sache (die Menge macht das Gift), nur sollten sie imho ganz offen zu ihren Intensionen stehen.
    Da sie es nicht machen, sehe ich Aufklärung und Warungen als probates Mittel.
    Das wäre ja so, als wenn RTL vor jeder Sendung sagen würde: "die nächste Sendung sehen sie nicht kostenlos, sondern wir verdienen Geld durch Betrachten von Werbung".
    Sag mal, selbst ich halte das Volk nicht für so bescheuert wie du.
    Jedes Kind weiß, wie Facebook Geld verdient.

  4. #203
    Avatar von phimax

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    Jetzt gibt dir aber mal (qualitativ) etwas mehr Mühe - du kannst das doch.

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ...wir verdienen Geld durch Betrachten von Werbung".
    Jedes Kind weiß, wie Facebook Geld verdient.
    Äpfel und Birnen
    Ich mag Werbung sehr gern, habe sogar immer eine Kinokarte gekauft, um die Cannes-Rolle zu schauen.
    Auch die 'zugeschnittene Werbung' bei Amazon finde ich gut.
    Es geht aber nicht um Werbung, es geht um das versteckte/verschleierte Sammeln von 'Daten'.

    Da sehe ich noch viel Arbeit, damit es wirklich jedes Kind weiß.

  5. #204
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    Es geht aber nicht um Werbung, es geht um das versteckte/verschleierte Sammeln von 'Daten'.
    Und warum werden Daten wohl gesammelt? Um eben damit gezielt Werbung einzubinden, je nachdem welche Vorlieben der Kunde hat.
    Übrigens macht das Nittaya auch. Ich habe hier schon oft Werbung gesehen, die keinen Bezug zu Thailand haben, aber sehr wohl zur vorhergehenden Website, die ich mir angeschaut habe.
    Solche Datensammlung ist also kein facebookspezifisches Vorfall, sondern wird schon seit Jahren im Internet fabriziert. Bestes Beispiel dafür ist die Adwords-Werbung bei Google.

    Oder meinst du, Facebook sammelt Daten, um dir irgendwann mal eine Organisatioen zur Bekämpfung von Schwulen auf den Hals zu schicken, weil du dich mal als Schwuler geoutet hast. Quark. Es geht nur um Einnahmen durch Werbung. Und Firmen zahlen (mehr) für gezielte Werbung, die ihnen auch etwas bringen. Und dafür können sie ihre Produkte weiterhin günstig anbieten, wodurch der Verbraucher am Ende eben diesen Vorteil wieder hat, weil er eben seine Interessen preisgegeben hat.

    Das nennt man ganz einfach Marktwirtschaft. Und ich will schwer hoffe, dass jedem Kind das so früh wie möglich vermittelt wird. Sicherlich nicht durch Schulen, weil die ja fast nur Blödsinn vermitteln, aber eben durch Eltern, TV und Internet. Es ist ja auch logisch, dass niemand kostenlos arbeitet und nur aus Lust und Laune solch ein großes Projekt wie Facebook aufbaut. Woher soll denn Zuckerberg seine Milliarden bekommen haben? Durch Bankeinbrüche?

    Wer also nachdenkt, der ist klar im Vorteil. Und da Kinder ja - im Gegensatz zu vielen Erwachsenen - noch an vielen Neuen interessiert sind, werden sie es ja auch begreifen. Meine 5jährige Tochter weiß jedenfalls, wie ich mein Geld verdienen und wie Marktwirtschaft funktioniert. Und Facebook macht nichts anderes als vernünftige und nachvollziehbare Markltwirstchaft - fast wie aus dem Lehrbuch. Da steckt kein Geheimnis hinter. Das komplette Internet lebt praktisch von dieser Methode (aber auch vorher schon war sie bekannt und gängig). Das ist nichts Gefährliches, sondern dient dem Vorteil von allen Beteiligten.

    Eigentlich wird es erst gefährlich, wenn der Verbraucher aus dem System ausbricht. Dann gehen viele Firmen pleite, Produkte und Dienstleistungen werden wieder teurer, die Arbeitslosenzahlen steigen, die Armut wächst, Bürgerkriege entstehen usw. Man hat ja bei der Banken/Euro/Immobilienkrise gesehen, welche Auswirkungen eine grundlose Panik verursacht. Also lasst doch einfach der Natur ihren freien Lauf. Und die Strukturen der freien Marktwirtschaft sind ja mit das Natürlichste, was man sich vorstellen kann.
    Also, lettin' swing und alle freuen sich. Und nicht den Teufel an die Wand malen, sonst kommt er wirklich noch. Das ist mein heutiger kostenloser Lebensratschlag an alle.

  6. #205
    Avatar von phimax

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    Geht doch

    Natürlich hat sich das Internetz über die Jahre zu einem immer perfektern Wirtschaftszweig entwickelt und wird sich weiterentwickeln. Im Gegensatz zu dir sehe ich allerdings noch Aufklärungsbedarf, wie es funktioniert und welche (subjektiven) Risiken eingegangen werden. In der nicht-virtuellen hat es ja auch einige Zeit gedauert, bis es bspw. einen halbwegs brauchbaren 'Verbraucherschutz' gab.

    @lucky2103 hat hier ja ein schönes Bsp. aus der realen Welt gebracht. Deklarierung der Inhaltsstoffe in Lebensmittel, vor einigen Jahren undenkbar und von den Produzenten massivst abgelehnt, perdigten den Zusammenburch der Lebensmittelbranche, ja sogar den Weltuntergang. Und Heute? In D Normalität und alle verdienen fröhlich weiter. Verstöße dagegen gibt es (die Marktteilnehmer sind ja auch nur Menschen), können nun aber verfolgt werden. Menschen denen es egal ist was sie essen ebenfalls. Ich finde eine gute Entwicklung, da jeder (mehr oder weniger) frei entscheiden kann, wie er am Markt teilnimmt resp. was er kaufen möchte.

    Warum nicht auch etwas vergleichbares im Internetz?
    Ansätze/Insellösungen dazu gibt es ja. Als Seitenbetreiber in D musst du angeben, wem die Daten der Besucher gesendet werden. Cookie-Management, Werbe- und Skriptblocker tun ein weiteres.

    Also noch einmal die (eigentlich) Frage: Warum ist es für FB (stellvertretend für die Datensammler) geschäftsschädigend, wenn sie ihre 'Inhaltsstoffe' öffentlich und deutlich anzeigen?

    Da sie es geflissentlich unterlassen, tun es halt andere.
    Aber in diesem Punkt sind wir uns ja schon einig geworden: Aufklärung schadet niemanden.

  7. #206
    Avatar von phimax

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    OT

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Meine 5jährige Tochter weiß jedenfalls, wie ich mein Geld verdienen und wie Marktwirtschaft funktioniert.
    Etwas anderes kann man bei so einem genialen (Selbstbeschreibung) Vater nicht erwarten

    Gerade unter Dusche ging mir folgende Frage durch den Kopf:
    Alles Wissen (und Lebensweisheiheiten) findet man im Internetz.
    Wie ist es eigentlich da hineingekommen?

  8. #207
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    Also noch einmal die (eigentlich) Frage: Warum ist es für FB (stellvertretend für die Datensammler) geschäftsschädigend, wenn sie ihre 'Inhaltsstoffe' öffentlich und deutlich anzeigen?
    Du hast ja den Verbraucherschutz angesprochen. Der mag ja von der ideen her gut gemeint sein und manchmal macht er auch Sinn. Doch oftmals fasse ich mir an den Kopp und denke mir, wer hat sich das denn wieder ausgedacht? Weil es nämlich in vielen Fällen den Verbraucher eher schadet, aber er denkt, er sei jetzt sicher.

    Ich könnte dir hierzu ein wunderbares Beispiel präsentieren. Mache ich aber nicht, weil ich nämlich gerade durch eine Regelung des Verbracherschutzes, die vor ein paar Jahren eingeführt wurde, enorm als Unternehmer profitiere. Umso mehr natürlich, dass meine Kunden selbst denken, sie würden einen Vorteil haben. Wenn jetzt der Kunde aber selbst mal nachdenken würde, würde er diesen Unsinn schnell durchschauen. Macht aber niemand. Meine Kunden können froh sein, dass ich ein sehr kundenfreundlicher Unternehmer bin und meine Kunden nicht ausnutze, aber trotzdem noch genug profitiere (ich kann sogar nicht anders, weil ich ja gesetzlich dazu gezungen werde - wie absurd).
    Leider kann ich das Beispiel nicht nennen, weil es dann nicht mehr funktionieren würde.

    Aber auch ansonsten sehe ich keinen Vorteil. Im Gegenteil. Dazu mal ein anderes Beispiel: ich bin gezwungen, jede Menge Pflichtinformationen auf Websites, Widerspruchs-Belehrungen bei Online-Shops zu geben. Die AGBs werden lang und länger. Das können natürlich Leute ausnutzen, die die Verbraucher täuschen wollen. Denn gerade bei so vielen Pflichtinformationen ist es ein Leichtes, einiges Hinterlästige darin zu verstecken.
    Denn wer liest denn wirklich alle AGBs und anderes im Detail komplett durch? Bestimmt nicht Otto Normalverbraucher, auf den es die Schurken abgesehen haben.

    Vieles verwirrt auch komplett. Ich wurde schon oft gefragt, warum ich dies und das schreibe. Es wirke so, als wenn ich dem Kunden mißtraue. Ich muß dann immer antworten, dass ich dazu rechtlich verpflichtet wäre. In Wirklichkeit könne er den ganzen Quatsch aber vergessen, da in meinem Laden noch das Wort zählt. Ich brauche keine Standardverträge und der Kunde kann sich auch auf mich verlassen.

    Die ganzen Information in Nahrung etc. laden doch gerade dazu ein, die Leute zu täuschen. Man definiert eben das eine oder andere um und schon passt es wieder.
    Es ist sicherlich gut gemeint, alles im Detail offen zu legen - kein Widerspruch. Doch die Art und Weise ist völlig daneben und kann dadurch erst recht schaden.

    Und was soll denn Facebook offen legen? Meiner Meinung gehört es zur Allgemeinbildung und die sollte man in Schulen erwarten (inkl. der Vorteile, die die User durch das System haben). Sollte Facebook vor der Registrierung erstmal auf 100 Seiten genau erklären, wie ihr Geschäftsmodell funktioniert, wird das von 99% aller User eh ungelesen als gelesen abgehakt.
    Man sollte Bildung nicht zwanghaft auf die Unternehmen verlagern. Die zahlen eh schon genug für die staatlichen Schulen. Und wenn die ihre "Kunden" nicht richtig ausbilden können, können Unternehmen auch nichts für.

    Also: Bildung, Information, Verbraucherschutz: alles ja, aber mit Verstand und Sinn - also anders als jetzt.

  9. #208
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen
    Alles Wissen (und Lebensweisheiheiten) findet man im Internetz.
    Wie ist es eigentlich da hineingekommen?
    Ich habe das Internet geschrieben

  10. #209
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Also: Bildung, Information, Verbraucherschutz: alles ja, aber mit Verstand und Sinn - also anders als jetzt.
    Wusste ich doch, wir sind in einigen Dingen gar nicht so weit voneinander entfernt.
    Auch nicht in der Ansicht, dass bspw. in vieles D überreguliert ist.

    Da ist es dann nicht weiter tragisch, wenn wir 'anders' unterschiedlich definieren.

  11. #210
    Avatar von phimax

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Ich habe das Internet geschrieben
    Und angefangen hast du damit auf'm VC20 -

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