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Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

Erstellt von Roni, 16.03.2010, 09:01 Uhr · 6 Antworten · 2.449 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Roni

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    Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

    Hallo zusammen
    Ich bin neu im Forum und lebe in der Schweiz. Ich bin seit 3 Jahren mit meiner thailändischen Frau verheiratet und im Mai werden wird unser zweiter Sohn zu Welt kommen. Ich habe da eine Frage: Meine Frau lebt jetzt schon 3 Jahre mit mir in der Schweiz. Nach fünf Jahren, also im 2012, dann sind es 5 Jahre, möchte ich für sie ein Gesuch um "Erleichterte Einbürgerung" stellen damit sie den Schweizer Pass erhält. Soweit ich weiss, kann man das Gesuch auch schon nach rund 4 1/2 Jahre stellen, da die Schweizer Bürokratie rund 10 Monate braucht um das Gesuch zu prüfen. Muss sie als Ehegattin eines Schweizer-Bürgers eigentlich auch einen Sprachtest absolvieren oder andere Fragen zur Schweiz (Geografie/Geschichte/Kultur)beantworten?
    Soweit ich weiss, findet keine Befragung darüber statt und der Antrag wird nur aufgrund der Gesuchs-Akten geprüft werden, sicher bin ich mir da aber nicht? Weiss jemand von Euch genauer darüber Bescheid? Liege ich richtig? Vielleicht hat der Eine oder Andere unter Euch auch schon seine Frau einbürgern lassen. Jetzt schon vielen Dank für Eure Infos. Gruss Roni - PS: Habe diese Frage gestern bereits unter "Behörden und Papiere" gestellt. Da ich aber bis Dato keine verwertbaren Antworten erhalten habe, versuche ich die Frage hier unter "Ehe und Familie" nochmals zu starten und hoffe, dass ich in dieser Rubrik mehr Glück habe. Gruss Roni

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Challenger

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    Re: Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

    hallo ronie
    hatten diese woche einen termin bei der zuständigen stelle, keine tests oder ähnliches.
    die personalien werden nochmals überprüft vor ort und es gibt ein paar fragen allgemeiner art ( die wollen hören ob deine frau / mann sich mit deutsch unterhalten respektive verständigen kann (nicht sehr schwierig). aber sie sollte sich schon verständigen können, am besten einen deutschkurs absolvieren.
    gruss challenger

  4. #3
    Avatar von aalreuse

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    Re: Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

    Nun, die Bestimmungen in der Schweiz kenne ich nicht. Aber eines dürfte wie überall klar sein.... der Herr des Verfahrens ist die örtlich zuständige Behörde. Gehe einfach rechtzeitig hin und frage die zuständigen Leute wie sie es gerne hätten....

  5. #4
    Avatar von Walter58

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    Re: Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

    Zitat Zitat von aalreuse",p="837289
    Nun, die Bestimmungen in der Schweiz kenne ich nicht. Aber eines dürfte wie überall klar sein.... [highlight=yellow:81acd89f9a]der Herr des Verfahrens ist die örtlich zuständige Behörde[/highlight:81acd89f9a]. Gehe einfach rechtzeitig hin und frage die zuständigen Leute wie sie es gerne hätten....
    Bei der erleichterten Einbürgerung ist dies gerade eben nicht der Fall. Die zuständige Behörde ist das Bundesamt für Migration in Bern. Kanton und Gemeinde haben nur ein Anhörungs- und Beschwerderecht, siehe http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home/...uergerung.html

  6. #5
    Avatar von aalreuse

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    Re: Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

    Zitat Zitat von Walter58",p="837293
    Bei der erleichterten Einbürgerung ist dies gerade eben nicht der Fall. Die zuständige Behörde ist das Bundesamt für Migration in Bern.
    Nun, was aber nichts am Vorgehen ändern muss..... hingehen oder schriftlich anfragen wie das Verfahren abläuft...

  7. #6
    Avatar von waefi

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    Re: Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

    Hallo Roni
    bei uns ist es nun 5 Jahre her seit der Einbürgerung.
    Es lief alles schriftlich ab, wir mussten nie irgendwo vorsprechen.
    Einmal kam die Kantonspolizei unangemeldet zu uns nach Hause und wollte sehen ob wir wirklich zusammen leben, dauerte etwa 5 Minuten.
    Ich weiss aber von einem Kollegen in Zürich, da war der Polizeibesuch 2 Stunden lang dort.

    Gesammte Dauer des Verfahrens war bei uns etwa 10 Monate.

  8. #7
    Avatar von Roni

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    Re: Erleicht. Einbürgerung/CH-Pass f. thail. Frau

    Hallo, da bin ich wieder
    Wie ich bereits geschrieben habe, lebt meine thail. Frau nun knapp 3 Jahre mit mir zusammen in der Schweiz und wir werden Ende April oder Anfangs Mai unser zweites Kind bekommen. Nun erhielten wir vor etwa 10 Tagen einen Brief (B-Post) des Büros für Migration unseres Wohnkantons. Wohlgemerkt der Brief kam am Freitag an und darin stand so ungefähr, dass meine Frau jetzt 3 Jahre in der Schweiz sei und man wolle sie zu bisherigen Integration befragen, weshalb sie in den nächsten 30 Tagen einen Terminvorschlag erhalten werde. Am Samstag, also nur einen Tag später, kam ein zweiter Brief (A-Post) worin stand, dass der Termin schon am Montag sein soll. (Anm. Was ist das für eine Planung? Die Fahrdistanz vom Wohnort zum Ausländeramt beträgt ungefähr 2 x 58 KM und dauert rund eine Stunde mit dem Auto. Mit Bus und Bahn ginge es natürlich noch länger.
    Obwohl ich mich über die total überstürzte Terminplanung zuerst fürchterlich geärgert habe, gingen wir dann doch hin. Ich dachte, was gemacht ist, ist gemacht. Wir wurden von einer netten Mitarbeiterin des Ausl.amts befragt und damit dies auch ordentlich über die Bühne ging, war eine thail. Übersetzerin anwesend. Da meine Frau, wie ich leider zugeben muss, auch nach drei Jahren und trotz ununterbrochenem Sprachkursbesuch noch nicht gut Deutsch spricht und versteht, hat die Dame vom Amt dann in einer "Migrationsvereinbarung" von uns resp. von meiner Frau verlangt, dass sie sich bis im Sommer zu einem weiteren Sprachkurs anmelden soll. Das Problem ist nur, dass meine Frau in Bälde zwei kleine Kinder zu betreuen hat und das unser guter Kanton zwar einige Kursangebote hat, bei denen sogar die Kinder mit zur Schule genommen werden können, aber das nächste Angebot ist mit Bus und Bahn mindestens 50 Minuten von uns zu Hause entfernt.Mit zwei kleinen Kindern 1 Baby und 1 2 Jahre altem Wirbelwind)? Ich bin sofort dabei, wenn meine Frau mehr Deutsch lernen soll, weil ihr das hier in der Schweiz nur helfen kann. Aber dann soll der Kanton bitte schön auch in der näheren Umgebung Kurse anbeiten oder etwas warten bis die Baby-Pause durch ist. Was meint Ihr zu diesem Thema? Wir mussten, da sogar eine "Vereinbarung" unterzeichen. Es hiess so schön, wer nicht unterschreibt, stelle sich somit der Integration entgegen. Da kann man sich wohl an den Fingern ablesen, dass nichtunterschreiben zu Problemen führen würde. Z. B. wenn meine Frau in zwei Jahren den CH-Pass beantragen wird. Wie ich von Euch gelesen habe, ging das bei Euch allen ohne grosses Tamtam, weil Eure Frauen wie meine ja auch, Ehefrauen von CH-Bürgern waren. Die Dame vom Amt meinte aber, dass diese Integrationsvereinbarungen nun neu auch von Ehepartnern von Schweizer Bürgern unterzeichnet werden müssen.

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