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Eine in Thailand geschlossene Ehe in Deutschland registrieren lassen oder nicht?

Erstellt von bangkok, 11.03.2014, 15:55 Uhr · 57 Antworten · 6.863 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich nicht irre, dann kann die junge Witwe, nachdem sie zwei Jahre lang die "Kleine Witwenrente von 25 %" bezog, im Alter von 45 Jahren plus wenige Monate erneut Witwenrente beantragen. Dann bekommt sie lebenslänglich noch die "Große Witwenrente von 55 %". Demnach braucht sie nur die Zeit zwischen dem Ende der "Kleinen Witwenrente" und dem Beginn der "Großen Witwenrente" durch Arbeit überbrücken.
    555555
    Das wäre doch etwas für Altvater Ede, der mit 70 'ne 20-jährige in Thailand zwecks gemeinsamer Freuden und später häuslicher Pflege
    heiratet. Wenn der mit 80 stirbt, hinterläßt er eine "Perspektiv-Witwe", die mit 45 o.m. Jahren für vielleicht weitere 35 Jahre die "große Witwen-Rente" durch sein Ja-Wort bezieht. Mächtiger Zauber das.

    Wie naiv kann man als Deutscher denn noch gegenüber einer so hirnrissig handelnden Rentenversicherung sein?

  2.  
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  3. #52
    Avatar von sombath

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    Hallo socky7 ,
    da wird es kompliziert .
    Nach meinen Infos gibt es die große Witwenrente nur dann , wenn sich der Anspruch zeitlich unmittelbar
    an die kleine WR anschließt .
    Wenn es einen Unterbruch gibt , ist der Anspruch auf die große WR verfallen .
    Der Gesetzgeber geht davon aus , daß die relativ junge Frau arbeiten gehen kann .
    Wenn ich etwas mehr Zeit habe , werde ich einen Brief mit dieser Frage nach Berlin schreiben .
    Ich denke , das betrifft uns beide .

    Sombath



    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich nicht irre, dann kann die junge Witwe, nachdem sie zwei Jahre lang die "Kleine Witwenrente von 25 %" bezog, im Alter von 45 Jahren plus wenige Monate erneut Witwenrente beantragen. Dann bekommt sie lebenslänglich noch die "Große Witwenrente von 55 %". Demnach braucht sie nur die Zeit zwischen dem Ende der "Kleinen Witwenrente" und dem Beginn der "Großen Witwenrente" durch Arbeit überbrücken.

  4. #53
    Avatar von sombath

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    5555555 , ist leider nicht zum lachen .
    Ich sehe das ganz gelassen , wenn die RV uU 30 Jahre 55% Große Witwenrente zu meiner Thai-Witwe überweisen muß .
    Meine erste Frau hat 25 Jahre Beiträge in die RV einbezahlt u. der Rentenanspruch ist heute gleich NULL .
    Wenn der Anspruch meiner ersten Frau verfallen ist , so kann die RV von dem Geld viele Jahre Rente an meine Witwe zahlen .

    Sombath



    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    555555
    Das wäre doch etwas für Altvater Ede, der mit 70 'ne 20-jährige in Thailand zwecks gemeinsamer Freuden und später häuslicher Pflege
    heiratet. Wenn der mit 80 stirbt, hinterläßt er eine "Perspektiv-Witwe", die mit 45 o.m. Jahren für vielleicht weitere 35 Jahre die "große Witwen-Rente" durch sein Ja-Wort bezieht. Mächtiger Zauber das.

    Wie naiv kann man als Deutscher denn noch gegenüber einer so hirnrissig handelnden Rentenversicherung sein?

  5. #54
    Avatar von waanjai_2

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    Es kommt wohl ganz entscheidend darauf an, wie oft und wann der deutsche Rentner verstirbt.

    Verstirbt er, wenn seine Frau noch keine 45 Jahre alt ist, dann wird die Frau zur Kandidatin für eine kleine Witwenrente. Nach altem Recht sogar recht lange.
    Verstirbt er, wenn seine Frau schon 45 Jahre alt ist, dann wird die Frau zur Kandidatin für ein große Witwenrente.

    Vernachlässigen wir zunächst den wahrscheinlich seltenen Fall, daß ein deutscher Rentner mehrmals stirbt. Dennoch kann eine Witwe mit nur kleiner Witwenrente durchaus auch zu einer Witwe mit einer großen Witwenrente werden.
    Sie braucht dafür nur als Witwe einen anderen deutschen Bald-Rentner finden, den sie heiratet und später bewitwet, wenn sie schon 45 Jahre alt ist.

    Man muß sich das alles so ähnlich wie beim Staffel-Lauf vorstellen. Dann klappt das auch mit der Rentenversicherung.

  6. #55
    Avatar von sombath

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    Tut mir leid , man muß vermutlich lange im Isaan gelebt haben um deinen Beitrag zu verstehen .
    Mehrfachtod eines Rentners ?
    Staffellauf ?
    Ist die Frau älter , nach dem neuen Recht 47 , ist es nicht mehr so einfach einen Partner zu finden .
    Der Isaan ist voll mit älteren Damen die einen Versorgungsrentner suchen .
    Und hier in D. ist es auch nicht viel besser .
    Grund
    Sehr viele ältere Frauen aus dem Westen haben eine kleine Witwenrente mit der sie nur bescheiden leben können .
    Daher suchen sie einen Witwer , der ja in der Regel seine 100% hat und tun sich mit diesem zusammen .
    Sie lösen einen Haushalt auf und leben . ohne zu heiraten , dann mit 100% + 60% sehr gut zusammen .
    Also hat der deutsche Rentner mit einer guten Rente die Entscheidung zu treffen , junge nette Thai ,
    oder ältere Lehrerwitwe mit toller Pension .
    Hat der Rentner eine kleine Rente , gibt es im Normalfall keine Wahl für ihn .

    Sombath



    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Es kommt wohl ganz entscheidend darauf an, wie oft und wann der deutsche Rentner verstirbt.

    Verstirbt er, wenn seine Frau noch keine 45 Jahre alt ist, dann wird die Frau zur Kandidatin für eine kleine Witwenrente. Nach altem Recht sogar recht lange.
    Verstirbt er, wenn seine Frau schon 45 Jahre alt ist, dann wird die Frau zur Kandidatin für ein große Witwenrente.

    Vernachlässigen wir zunächst den wahrscheinlich seltenen Fall, daß ein deutscher Rentner mehrmals stirbt. Dennoch kann eine Witwe mit nur kleiner Witwenrente durchaus auch zu einer Witwe mit einer großen Witwenrente werden.
    Sie braucht dafür nur als Witwe einen anderen deutschen Bald-Rentner finden, den sie heiratet und später bewitwet, wenn sie schon 45 Jahre alt ist.

    Man muß sich das alles so ähnlich wie beim Staffel-Lauf vorstellen. Dann klappt das auch mit der Rentenversicherung.

  7. #56
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Sehr viele ältere Frauen aus dem Westen haben eine kleine Witwenrente mit der sie nur bescheiden leben können . Daher suchen sie einen Witwer , der ja in der Regel seine 100% hat und tun sich mit diesem zusammen . Sie lösen einen Haushalt auf und leben . ohne zu heiraten , dann mit 100% + 60% sehr gut zusammen .
    Nix Neues. Nannte man früher Onkel-Ehen. Ehen die keine waren, weil die Kriegerwitwe Angst hatte, ihre Kriegerwitwenrente zu verlieren.

  8. #57
    Avatar von Teddy

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    die Gesetze sind ja so bescheuert, auf dem Papier steht, wenn eine Witwe wieder offiziell heiratet fällt die Rente weg. Welche Witwe ist so bescheuert und heiratet wieder ?? Sie leben in einem Haushalt zusammen und haben somit 200 %

    Ich kenne in Thailand einen Fall, die Frau lies ihren Ehemann mit samt ihrer Kinder in Thailand zurück und ging nach Deutschland. die erste deutsche Ehe ging zu Bruch, weil die Schwiegermutter das sagen hatte. So lies sie das Kind bei ihrem Mann und suchte einen neuen Partner. Mit diesem war sie dann verheiratet, bis er mit ihr nach Thailand zog. Hier baute er ein Haus, einige Jahre vergingen und er verstarb. Nun bekam sie seine beiden Renten - einmal BFA- Rente und einmal Volkswagen- Rente. Als sie dann 60 wurde bekam sie die Nachricht, dass sie eine Nachzahlung bekam und in Zukunft die volle Witwenrente erhalten würde, dies obwohl sie mit ihrem ersten thail. Mann zusammenlebt!!! Dies ist kein Einzelfall, dies gibt es auch in Deutschland zuhauf !

  9. #58
    Avatar von michael59

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    So ist es- Narumol hat deswegen ja auch nur kirchlich geheiratet. Aber wo siehst du denn da ein Problem? Willst du das Kontrolleure der DRV die Betten aller WR Empfänger unangekündigt kontrollieren? Der Mann hat Beiträge gezahlt- bei der GRV noch nicht mal aus freien Willen- und nun erhält seine Frau eine aus der Beitragszahlung resultierende Leistung. Dabei spielt übrigens die Nationalität keine Rolle.
    Ein Nachbar lebt nachdem er neu verheiratet war nicht nur mit seiner ersten Frau wieder zusammen- er hat sie sogar nochmal geheiratet.
    Na und - das darf er. Genau so darfst du auch was von 200% schreiben- nur von was?

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