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Eine in Thailand geschlossene Ehe in Deutschland registrieren lassen oder nicht?

Erstellt von bangkok, 11.03.2014, 15:55 Uhr · 57 Antworten · 6.862 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von bangkok

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    Eine in Thailand geschlossene Ehe in Deutschland registrieren lassen oder nicht?

    Welche Vor- oder Nachteile hat es, wenn ich meine in Thailand geschlossene Ehe in Deutschland registrieren lasse? Ich lebe seit sechs Jahren in Thailand und bin in Deutschland abgemeldet.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Chak

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    Was meinst du mit registrieren? Beim Standesamt ein Familienbuch beantragen? Ich konnte ohne noch keinen Nachteil feststellen.

  4. #3
    Avatar von markobkk

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    Man kann die thailaendische Heirat in Deutschland nachbeurkunden lassen und sich eine internationale Heiratsurkunde ausstellen lassen.

    Der einzige "Nachteil" welcher mir einfallen wuerde das man im Fall einer Scheidung wahrscheinlich mehr Aufwand haette. Laesst man die Ehe nicht nachbeurkunden kann man sich auf dem Amphor in Thailand scheiden lassen und die Sache koennte erledigt sein. Wenn die Heirat aber in Deutschland nachbeurkundet wurde muss man bezueglich Scheidung fuer Deutschland vielleicht zusaetzliche Wege gehen. Weiss das aber nicht genau.

    Ansonsten solange man keine steuerlichen Vorteile oder sonstiges in / aus Deutschland in Anspruch nehmen will ist die Nachbeurkundung eigentlich ueberfluessig wuerde ich sagen.

  5. #4
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    Ansonsten solange man keine steuerlichen Vorteile oder sonstiges in / aus Deutschland in Anspruch nehmen will ist die Nachbeurkundung eigentlich ueberfluessig wuerde ich sagen.
    Marko, die Nachbeurkundung ist immer überflüssig. Wir machen gemeinsame steuerliche Veranlagung, meine Frau ist als Ehefrau eingebürgert worden, hat vorher ihre Aufenthaltserlaubnis bekommen, alles mit thailändischer Heiratsurkunde.

  6. #5
    Avatar von markobkk

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    Ok, wenn Du das sagst. Weisst Du vermutlich besser. Ich habe meine Heirat damals nachbeurkunden lassen einfach "der Vollstaendigkeit" wegen. Bin aber nicht in Deutschland und habe dadurch weder Vorteile noch Nachteile. Aber ich hab jetzt auch ne internationale Heiratsurkunde, fuer 100 irgendwas Euro. Kann man doch auch nicht meckern

  7. #6
    Avatar von maeeutik

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    Es besteht keine Pflicht eine auslaendische Verheiratung in Deutschland zu melden.
    Persoenlich rate ich jedoch eine solche "Information" dem Rentenversicherer zukommen zu lassen.
    Koennte mal viel Aerger ersparen.

    maeeutik

  8. #7
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von maeeutik Beitrag anzeigen
    Es besteht keine Pflicht eine auslaendische Verheiratung in Deutschland zu melden.
    Persoenlich rate ich jedoch eine solche "Information" dem Rentenversicherer zukommen zu lassen.
    Koennte mal viel Aerger ersparen.
    Du meinst es koennte auch nur einen einzigen interessieren, ob die thail. Ehefrau, die den dann verstorbenen Ehemann aufopferungsvoll bis zum Tode gepflegt hat, nun auch problemlos an die ihr zustehende Witwenrente gelangt?
    Die Rentenansprüche sind in Thailand zumeist schon mehrfach "getauscht" worden mit Damen, die rein altersmäßig nie die große Witwenrente beziehen dürften. Deren Pech, Hauptsache der Mann wurde gepflegt.

  9. #8
    Avatar von JT29

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    Einen Eintrag ins Heiratsregister (früher Familienbuch) ist in der Tat keine Pflicht. Sie hat lediglich den Vorteil, dass man mal schnell eine neue "deutsche" Urkunde bekommt, falls mal gefordert bzw. die ausländische Urkunde nebst Übersetzung verschollen/vernichtet oder sonst wie nicht greifbar ist.

  10. #9
    Avatar von sombath

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    Hast du ja schon des Öfteren geschrieben , sehe ich nicht so .
    Ich 70 , meine Frau 43 und ich versuche schon noch die 2 Jahre u. 8 Monate durchzuhalten ,
    damit sie die große Witwenrente bekommt .
    Fast alle meiner Bekannten sind in ähnlicher Situation u. die Männer sind darauf bedacht ,
    daß die Frauen die große Witwenrente bekommen .
    Mir persönlich ist kein Fall bekannt , bei der die Frau so jung ist , daß sie keine Change hat ,
    die Rente zu bekommen .
    Aber sicherlich gibt es solche Fälle auch .

    Sombath


    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Du meinst es koennte auch nur einen einzigen interessieren, ob die thail. Ehefrau, die den dann verstorbenen Ehemann aufopferungsvoll bis zum Tode gepflegt hat, nun auch problemlos an die ihr zustehende Witwenrente gelangt?
    Die Rentenansprüche sind in Thailand zumeist schon mehrfach "getauscht" worden mit Damen, die rein altersmäßig nie die große Witwenrente beziehen dürften. Deren Pech, Hauptsache der Mann wurde gepflegt.

  11. #10
    Avatar von maeeutik

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Du meinst es koennte auch nur einen einzigen interessieren, ob die thail. Ehefrau, die den dann verstorbenen Ehemann aufopferungsvoll bis zum Tode gepflegt hat, nun auch problemlos an die ihr zustehende Witwenrente gelangt?...
    Die Witwe duerfte es auf jeden Fall interessieren (sollte es wirklich so kommen, dass der Ehemann zuerst stirbt).
    Darueber hinaus duerfte es auch den noch lebenden Ehemann interessieren, zu wissen, dass seine Frau
    versorgt sein wird wenn er dafuer keine Sorge mehr tragen kann.

    Und was dieses Statement...
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    ...Die Rentenansprüche sind in Thailand zumeist schon mehrfach "getauscht" worden mit Damen, die rein altersmäßig nie die große Witwenrente beziehen dürften. Deren Pech, Hauptsache der Mann wurde gepflegt.
    ...anbelangt, so fehlt mir jeglicher Zusammenhang zur Frage des threadoeffners wie auch hin zu meiner
    persoenlichen Empfehlung.
    Was also ist unter "Rentenansprueche getauscht" zu verstehen?
    Und egal ob es sich irgend wann mal um eine kleine oder grosse Witwenrente handeln koennte - worin begruendet
    sich denn Deine m.E. recht missguenstige Aussage "deren Pech, Hauptsache der Mann wurde gepflegt"?

    Ich kenne jetzt Deine Familienverhaeltnisse nicht - ich bin mir aber sicher, dass der ein oder andere, in Thailand
    verheiratete Farang, sich mit einer solchen Vorgehensweise nicht anfreunden koennte.

    maeeutik

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