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Ehevertrag in Deutschland und Thailand

Erstellt von JayNonthaburi, 09.07.2009, 12:52 Uhr · 51 Antworten · 7.430 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von JayNonthaburi

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Super Danke fuer die Info.

    Das Geld ist auf meinem Konto in Deutschland und die Firma ist eine Thai Firma die ihr gehoert aber ich besitze 49% davon.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Zitat Zitat von DisainaM",p="747848
    in Deutschland beginnt das Verfahren mit 1 Jahr Trennungsjahr
    Ja, aber nicht erst ab Antragsstellung.
    Wenn Du in D die Scheidung einreichst, muß Dein Anwalt darauf hinweisen, dass ihr seit einem Jahr getrennt leben würdet. Und gut iss es. Ab dann gibt es ein schwebendes Verfahren, was eigentlich auch thail. Gerichte berücksichtigen müßten, wenn Du denen mitteilst, dass es einen deutschen Ehevertrag geben würde. Habe aber keinerlei Primärerfahrungen.

  4. #43
    Avatar von DisainaM

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    die Zuständigkeit eines th. Gerichtes besteht erst dann, wenn ein Ehepartner in Thailand die Scheidung einreicht,

    ist dies der Fall, muss in deinem Fall der Ehemann seinen Ehevertrag einreichen.

    Liegt lediglich ein Ehevertrag nach deutschem Recht vor, prüft das th. Gericht, ob der gesamte Ehevertrag unwirksam ist, weil er gegen th. Recht verstösst, oder ob eine Teilwirksamkeit vorliegt.

    Trägst Du vor, dass Du die Zuständigkeit des th. Gerichtes bestreitest, weil du Scheidung bei einem deutschen Gericht beantragt hast,
    (wie Boris Becker, der den Antrag in München gestellt hatte, um die Zuständigkeit vom Scheidungsrichter in Florida wegzuziehen)
    so geht dies in den meisten Fällen schief.

    Selbst bei einem Vortrag bei dem deutschen Gericht, dass man bereits seit einem Jahr getrennt lebt, und man das verkürzte Trennungsjahrverfahren von ca. einem halben Jahr beantragt,
    klappt dies nur, wenn auch der Anwalt der Frau dies bestätigen würde,
    ansonsten läuft in Deutschland 1 Jahr,
    und bis dahin bist du bereits in Thailand geschieden.

  5. #44
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Vielen Dank für die Antworten.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings, dass bei einer sog. einvernehmlichen Scheidung
    a. auf die Tatsache verwiesen werden kann, dass man bereits über ein Jahr getrennt leben würde. Zeitaufwand entsteht dann nur noch durch die Klärung der Rentenkonten für den Versorgungsausgleich.
    b. die Ehefrau nur einen eigenen Anwalt braucht, sofern sie eigene Anträge stellen will. Viele teilen sich deshalb nur die Kosten für einen Anwalt.

    Aber das ist wohl nicht die typische Ausgangslage bei einer Scheidung in Wut, von der Du wohl ausgehst. :-)

  6. #45
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Heute ist mir ein schöner Spruch zugezwitschert worden, der hier gut passt:

    Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos. (Jean Paul Getty)

  7. #46
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="749711

    Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos. (Jean Paul Getty)
    kann ich nicht bestätigen.
    Ich war froh, das ich mit meiner 1. Frau einen Ehevertrag hatte. Hat die Scheidung immens erleichtert.

  8. #47
    Avatar von franky_23

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="749711
    Heute ist mir ein schöner Spruch zugezwitschert worden, der hier gut passt:

    Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos. (Jean Paul Getty)
    Wenn Du so leben willst wie er, dann kannst ihm ja nacheifern, dürfte aber nicht deiner Philosopie entsprechen. So weit mir bekannt machte es ihm sogar Freude seinen Vater mit seiner Firma in den Ruin zu treiben.

  9. #48
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Zitat Zitat von franky_23",p="749738
    Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist ein Vertrag nutzlos. (Jean Paul Getty)
    Wenn Du so leben willst wie er, dann kannst ihm ja nacheifern.
    Warum sollte ich das?
    Auch den schlimmsten Menschen kann doch mal ein guter Spruch rausrutschen. Und um den alleine geht es hier.
    Ich finde ihn sehr passend und richtig und er passt zu meiner Philosophie und Erfahrung.

  10. #49
    Avatar von Joerg_N

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    wir hatten beide vorher keine grossen vermögenswerte - darum auch lkein Vertrach

    ausserdem - bis das der Tod euch scheidet

  11. #50
    Avatar von DisainaM

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    Re: Ehevertrag in Deutschland und Thailand

    Zitat Zitat von waanjai_2",p="749550
    Zeitaufwand entsteht dann nur noch durch die Klärung der Rentenkonten für den Versorgungsausgleich.
    FARANG 06-2009
    Reform des Versorgungsausgleichs beschlossen
    Zum 01.09.2009 werden eine Reihe von Gesetzen mit familienrechtlichen Regelungen, u.a. auch die Vorschriften zum Versorgungsausgleich, geändert. Am 06.03.2009 hat der Bundesrat dem Gesetz zur Reform des Versorgungsausgleichs zugestimmt.

    Der Versorgungsausgleich regelt die Verteilung der Rentenanwartschaften der Ehegatten, die von der Heirat bis zur Beantragung der Scheidung erworben worden sind. Bekanntlich führt gerade der Versorgungsausgleich zu einer enormen Verzögerung des Scheidungsverfahrens, zumal nach derzeitigem Recht dieser auch bei einer kurzen Ehe und auch dann zwingend durchzuführen ist, wenn beide Ehegatten eigentlich nichts voneinander wollen - außer schnell geschieden zu werden.

    Das neue Gesetz lockert die starren Regelungen, indem es vorsieht, dass der Versorgungsausgleich nicht stattfindet bei:

    - einer kurzen Ehezeit von bis zu 3 Jahren - einschließlich Trennungsjahr;

    - es nur um geringe Ausgleichswerte geht (bei monatlich auszugleichendem Rentenbetrag von bis zu 25 Euro);

    - beide Ehepartner annähernd gleiche gesetzliche Rentenansprüche erworben haben.

    Darüber hinaus bietet das neue Gesetz nunmehr viel mehr Spielraum für individuelle Vereinbarungen. [highlight=yellow:432314e373]So sind beispielsweise ehevertragliche Vereinbarungen nicht mehr wie bisher unwirksam, wenn innerhalb eines Jahres nach Abschluss des Ehevertrages, welcher auch während der laufenden Ehe gestaltet werden kann, die Scheidung eingereicht wird[/highlight:432314e373]. Wenn im Rahmen des Scheidungsverfahrens eine Ausgleichs- oder Verzichtsvereinbarung geschlossen wird, entfällt die bislang erforderliche Genehmigung durch das Familiengericht.

    Der Richter darf zwar überprüfen, ob nicht durch die Vereinbarung der schutzbedürftige Ehegatte erheblich benachteiligt wird. Wenn aber keine Bedenken gegen die Wirksamkeit der Verzichtsvereinbarung bestehen, ist das Familiengericht - anders als bisher - daran gebunden.

    Das Gesetz gilt für alle Scheidungsverfahren, die ab dem 01.09.2009 eingeleitet worden sind. Spätestens ab dem 01.09.2010 wird das neue Recht dann für alle Scheidungsprozesse gelten, die in der ersten Instanz noch nicht entschieden sind.

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