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Ehevertrag

Erstellt von DisainaM, 08.01.2001, 14:50 Uhr · 18 Antworten · 2.414 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Ehevertrag

    --- nach deutschem Recht ---

    Erklärungen zum Ehevertrag findet man unter :

    http://www.notar-schwarzer.de/ehevertr.htm

  2.  
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  3. #2
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Re: Ehevertrag

    ehevertrag ist doch nichts mehr wert in deutschland.

    schau dir den schiffbruch von eurem bobeli an
    bruno

    soll keine anmache gegen deutsche sein, nur zum vorherigen erklären.

  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    26.841

    Re: Ehevertrag

    Hallo Bruno,
    Amerika ist halt ein heißes Pflaster.
    Wohnsitz da, mit einer Amerikanerin verheiratet
    (wie Ex-Frau von Boris) und schon ist die Möglichkeit da, nach amerikanischem Recht behandelt zu werden.
    (Klar, wenn ein deutscher Ehevertrag gegen amerikanisches Recht verstößt, nutzt er wenig)
    Nur die andere Seite von Ami-Recht,
    keine BRAGO (Gebührenordnung für deut. Rechtsanw.)
    das heißt, ein Ami-Anwalt wird tätig, und ist prozentual an der Streitsumme beteiligt.
    Bei den extremen Fällen, bis zu 50 %.
    Im Fall Becker schätze ich 20 %.


  5. #4
    siddhartha
    Avatar von siddhartha

    Re: Ehevertrag

    ich glaub, eine persönliche Beratung von Kompetenten Fachleuten ist immer gut(für beide Seiten)

    aber wenn es zur Scheidung kommt, sieht meistens alles anders aus :-(


  6. #5
    Chainat-Bruno
    Avatar von Chainat-Bruno

    Re: Ehevertrag

    diese clinton-monika amis meinen ja sowiso, sie könnten sich über jedes recht in der welt setzen.
    bruno

  7. #6
    Avatar von DisainaM

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    26.841

    Re: Ehevertrag

    Ist halt besonders heftig, wenn es um Sorgerechtstreitigkeiten um Kinder geht.
    Bruno kennt bestimmt noch das letzte Schweiz-USA
    Drama um Kinder, die in den Staaten unter staatliches Sorgerecht gestellt wurden, jedoch nicht in einem Foster-Heim, sondern in einem Umerziehungslager. Nina Hagen ist auch bedient,
    und verläßt Berlin kaum noch.

    Mal eine andere Frage, ist eigentlich bei Ecki alles klar gegangen ?

  8. #7
    RobertStancke
    Avatar von RobertStancke

    Re: Ehevertrag

    Der Fall Bobele zeigt nur, wie wichtig es ist, bei einer binationalen Ehe die internationalen Bezüge zu beachten. Ich habe den Fall nicht im einzelnen geprüft - aber meines Erachtens wäre der Vertrag auch in den USA wirksam gewesen, wenn eine Beglaubigung bei der US-Botschaft stattgefunden hätte..

  9. #8
    Harakon
    Avatar von Harakon

    Re: Ehevertrag

    Auch wenns bei mir noch lange nicht aktuell ist, beschäftigt mich das Thema doch genug, daß ich es mal wieder ans Licht zerre:

    Hat denn schon jemand einen, wie soll ich sagen, vernünftigen und für alle Seiten annehmbaren Ehevertrag veröffentlicht? Ich würde mir sowas gerne mal ansehen. Nach dem Link oben sind die standardmäßigen Bedingungen ja schlicht nicht vernünftig anwendbar.

  10. #9
    Avatar von

    Re: Ehevertrag

    Über die Rechtsstaatlichkeit der Amerikaner kann man nun in der Tat so seine eigenen Vorstellungen haben. Abgesehen von den unverschämt hohen "penalty"-Strafgelder für vermutete oder tatsächliche Fahrlässigkeit (2 Mio US$ von MacDo für eine Frau, die sich am heißen (!) Kaffee verbrüht hat, weil ein Warnhinweis fehlte..) bis hin zum angemaßten Gerichtsstand (wie iS Bumbum gegen Barbara) oder dem Lawinenunglück in Österreich oder gar den Zwangsarbeiter-Entschädigungen... stößt mir alles sauer auf. Wieso können Zwangsarbeiter im 2. Weltkrieg in den USA Ansprüche gegen deutsche Firmen bzw deren Rechtsnachfolger geltend machen, selbst wenn der Betroffene weder US-Bürger ist, noch in den USA zur Zwangsarbeit herangezogen wurde ? Und wieso kann Frau Becker unserem Bobbele die Millionen abpreßen, ihn noch dazu öffentlich vor laufenden Kameras im Gerichtssaal bloßstellen, wo doch ganz offensichtlich München und nicht Fisher Island in Florida NICHT der Familiensitz der Beckers war, sondern letzteres lediglich deren Urlaubsdomizil ?

    Also, Schlußfolgerung: Wenn jemand aus dem Kreis der Forumsteilnehmer sich mit dem Gedanken tragen sollte, eine Thai mit US-Paß oder sonstigem US-Bezug zu ehelichen, dem kann man nur raten, sowohl nach deutschem als auch nach US-Recht einen Ehevertrag ausarbeiten zu lassen. Kostet dann zwar 2x Anwaltsgebühren, aber ich bin sicher, Boris wären auf diese Weise etliche Mio US$ erspart geblieben, die er nun an seine Ex und diese teilweise an ihren US-Anwalt abgeschwitzt hat... Ach ja, natürlich, wenn ihr arme Schlucker sein solltet und euch weder einen deutschen noch einen US-Anwalt zwecks Aufsetzung eines Ehevertrages leisten könnt: auch gut. Wo nichts zu holen ist, wird erfahrungsgemäß auch nicht prozessiert...

    Letzte Änderung: MarkoR am 19.09.01, 23:11

  11. #10
    Harakon
    Avatar von Harakon

    Re: Ehevertrag

    So, nochmal nach oben.

    Ich zitiere:

    Der Unterhaltsanspruch

    Nach dem Gesetz hat ein Geschiedener, der nicht selbst für seinen Unterhalt sorgen kann, in bestimmten Lebenslagen (Alter, Krankheit, Kinderbetreuung) einen Unterhaltsanspruch gegen seinen früheren Ehegatten. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach dem Lebensstandard während der Ehe, aber auch nach der Leistungsfähigkeit des Verpflichteten.

    All dies gilt auch für Ehen von verhältnismäßig kurzer Dauer und kann unter Umständen zu lebenslangen Unterhaltspflichten führen, deren Höhe zur Zeit der Eheschließung nicht absehbar ist.

    Die gesetzliche Regelung kann vertraglich in nahezu jeder Hinsicht verändert werden, bis hin zum gegenseitigen vollständigen Unterhaltsverzicht.

    [...]

    Der Versorgungsausgleich

    Der Versorgungsausgleich betrifft die Aussichten auf Rentenzahlungen, die während der Ehezeit erworben oder aufrecht erhalten worden sind. Im Fall der Scheidung werden die Anwartschaften, z. B. auf eine Rente, die für die Ehegatten bei der Rentenversicherung gebucht sind, verglichen und — wenn ein Unterschied besteht — dieser hälftig geteilt.


    Wenn ihr wollt, schildert doch mal ganz kurz, ob und wenn, dann wie ihr die Punkte geregelt habt. Also ich meine, habt ihr völligen Unterhaltsverzicht vereinbart oder wie? Und ich hab schon gehört, daß der Rentenanspruch für jemanden, der ins Ausland zieht, verfällt, während der, der da bleibt, trotzdem weniger bekommt, also haben beide in dem Fall verloren... Sollte man da auch völlige Trennung vereinbaren?

    Gruß, Harakon

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