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Eheschließung in Deutschland - so einfach wie möglich halten

Erstellt von Mike86, 01.06.2011, 06:01 Uhr · 36 Antworten · 5.152 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    I

    Ansonsten glaube ich kaum, dass ein Handwerker den Finger rührt, wenn ich ihm sage, ich will eine Heizung und dann in einer Woche erzähle in was für einen Kesseltyp es sein soll und wieder eine Woche später, was alles noch drangehängt werden soll und wieder später, was da noch alles zu beachten ist ... ich glaube das nicht, sondern er wird 100%ig sagen, komme wieder, wenn Du alles zusammen hast
    Immer noch Nachwirkungen vom Sing und in Sing Sang Laune ?

    Ich weiss ja nicht was ihr für Handwerker in der Toskana Deutschlands habt. Wenn im übrigen Deutschland eine Auftraggeber einem Handwerker einen unterschriebenen Auftrag zur Heizungsintallation als Blankoscheck hinlegt, da wird die überwiegende Anzahl der Handwerker sehr schnell eine Reaktion erkennen lassen und dieser wird vor Entscheidung ob er den Auftrag annimmt genaueres in Erfahrung bringen. Deine Situation kennzeichnet doch gerade die Taktik der Handwerker. Erst mal Auftrag, dann schauen wir was wir dem armen Häuslebesitzer noch alles unterjubeln können.


    Der SB wird den Antrag immer annehmen, er wird auch mit Sicherheit darauf merkwürdig machen, dass der Antrag nicht vollständig ist und so nicht bearbeitet werden kann. Und je nach Policy und Fall kann es auch so sein, dass er ihn liegen lässt bis der Rest kommt oder eben aber hinweist, dass er kostenpflichtig wegen Unvollständigkeit ablehnen muss .. aber dagegen kann man es ja mit einem Rechtsmittel versuchen

    .
    Du verwunderst immer mehr. Lies mal meinen Post durch. Ich sagte immer der Antrag ist anzunehmen. Wenn er am Tag der Entscheidung keine positive Entscheidung rechtfertigt kann er abgelehnt werden. Das habe ich nie bestritten. Du hast ja gesagt, dass es rechtlich zulässig ist die Antragsannahme zu verweigern um nun in Purzelbaumrückwärtsmanier deine Meinung zu ändern.

    Der Unterschied in der Handhabung ist doch der, dass eine Schalterangestellte die die Antragsannahme verweigert, dem/r Antragsteller/in die Option verweigert selbst zu entscheiden.
    Niemand spricht der Schalterangestellten das Recht ab eine Empfehlung auszusprechen, erneut zu kommen, wenn der Antrag vollständig ist.

    Mit den kosten das ist doch an den Haaren herbeigezogen. Wenn ich aus dem ISAAN zu einem Termin um 9.00 Uhr anreisen muss, so sind 2 Tage nötig. Die Fahrtkosten sind auch nicht ohne. Die kognitiven Anlagen der Thai sind nicht schlechter als die der Deutschen. Welcher Normaldenkende Deutsche würde in so einem Fall nicht die Option wählen. Antrag da lassen, fehlende Unterlagen nachreichen (per Fax oder Post) mit der Gefahr der Ablehnung und ggf. Nachreichung der fehlenden Unterlagen im Remonstrationswege. Gesamtkosten 1 Fahrt + 60 Euro, oder die von dem deutschen Toskanabeamten vorgezeichnete Option unerledigte Rückfahrt. neue kostenpflichtige Terminvergabe, erneute Anfahrt. Zahlung von 60 Euro um in beiden Fällen dann das Totschalgsargument, fehlende Rückkehrwilligkeit auf dem Ablehnungsbescheid zu sehen. Denn in diesem Fall kann man sich u.U. die zweite Anfahrt sparen.

    Wo führe ich einen Kreuzzug? War nicht Don Quichote ein Spanier der gegen spanische Windmühlen kämpfte? Was hat dies mit Kreuzzügen zu tun? Ist es zuviel verlangt, dass deutsche Beamte sich an geltendes Recht halten und es einem freien Bürger überlassen welchen Weg er wählen möchte. Beratend zur Seite zu stehen ist doch völlig ok.

    Wie kommst du auf ein kostenpflichtige Ablehnung? Wüsste nicht, dass das Remonstrationsverfahren extra kostet, du etwa? Deutsche Beamte haben anscheinend vielfach auch in ihrem privaten Gehabe absolut unwirtschaftliche, uneffektive Verfahrensschemata. Aber sicherlich hast du nur das Beste für Thailand im Sinn, denn dein Vorschlag unverrichter Dinge nach Hause zu fahren und wieder vorstellig zu werden, beflügelt den innerthailändischen Städtetourismus, gesponsert durch Transferzahlungen aus D.

    Grundsätzlich negierst du die Option, dass einfach fehlende Unterlagen auch vor der Entscheidung nachgereicht werden können, was dann ein erneutes vorstellig werden und die Remonstration vermeidet. Sollten nicht deutsche Behörden an einem effizienten Verwaltungsablauf - auch und vor allem im Sinne der Antragsteller - ein nachhaltiges Interesse haben?

    Ich wünsche dir ein tollen Weitblick von Taipeh 101 verbunden mit der Hoffnung, dass dieser inspirierende Blick neue Dimensionen in deiner Denkweise erschließt.

    Viel Spass in SOA.


    P.S.:

    Viel Spass mit dem rötlichen Gesöff. Brauchst du heute schon ein Getränk mit mehr als dem doppelten Alkohol um deine eigenen Ansichten ertragen zu können? ) * nix für ungut * Hoffe dass sich dies nicht weiter steigert, denn auch in Asien gibt es u.u. Methanolfusel.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von JT29

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    Weisst Du franky, du verdrehst hier immer wieder Dinge, ich gehe drauf auch nicht mehr weiter ein; ist sinnlos. Du hast von mir aus Recht und ich meine Ruhe. Du bist mittlerweile beim Stammtischniveau angelangt, und in dieser Liga spiele ich schon lange nicht mehr; da macht es für mich keinen Sinn weitere Zeit dafür zu opfern.

    In diesem Sinne Take it easy und denke immer daran, man bekommt im Leben alles irgendwann mal wieder zurück.

    BTW, danke für die Spasswunsch in SOA, den haben wir in der Tat, zum Rest ... na ja.


  4. #23
    Avatar von franky_23

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    Braunkohlebagger sind ein regionales Phänomen in D. Sicherlich gibt es auch Dinge über die sich jeder in D ändert. KKW´s will die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr und nach Jahren kapieren es auch die konservativsten Politiker.

    In D gibt es Spielregeln, die dem Einzelnen, Anwohnern ... wesentlich mehr Optionen zum Widerspruch zulassen und auch Optionen ein Projekt zu stoppen.

  5. #24
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    In D gibt es Spielregeln, die dem Einzelnen, Anwohnern ... wesentlich mehr Optionen zum Widerspruch zulassen und auch Optionen ein Projekt zu stoppen.
    Und aus diesem Grund tritt D staendig auf der Stelle und verzettelt sich immer mehr. D braucht mehr Richter und Gerichte. Weniger Spielregeln ware allerdings auch eine Option. Vor allem kostenguenstiger.

    Die Deutschen scheinen ihre "Rechte" aus dem FF zu kennen. Mit Pflichten haben sie es aber nicht so. Heisst ja schliesslich auch demokratisches Grundrecht und nicht demokratische Grundpflicht, net wahr?

  6. #25
    Avatar von alter-apfelbaum

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    LIEBER ANFRAGESTELLER!

    Recht haben, und Recht bekommen sind 2 verschiedene Dinge!

    Ebenso betreibt Deutschland seine Politik, wenn sie eine neue EINKOMMENSQUELLE erfasst haben!

    ICH sage dir mach dich mit deinen Vorhaben (deine Freundin in der BRD zu heiraten) auf einen behoerdlichen Spiesrutenlauf gefasst!

    ...und pluendere schon mal deine Sparkonten (falls du welche haben solltest), denn du brauchst fuer dein Vorhaben nicht nur sehr viel Zeit, sondern vor allem SEHR VIEL GELD!

    Trotzdem viel Glueck,

    wuenscht dir,

    KONRAD (alter-apfelbaum).

  7. #26
    Avatar von Chak

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    Tramaico, dass es wenig zielführend ist immer auf sein Recht zu pochen, ohen Frage, aber dass Behörden nur vollständige Anträge annehmen müssen halte ich für ein Gerücht. Ich kann doch Anträge stellen wie ich will, ganz ohne Belege, ja gar ganz ohne Begründung. (Letzteres mache ich übrigens häufiger.) Die Behörde hat dann zwei Möglichkeiten, Unterlagen oder Angaben nachfordern oder den Antrag ablehnen.

    Aber es macht natürlich wesentlich weniger Arbeit, wenn man dem Antragsteller sagt: "Kommen Sie wieder, wenn Ihr Antrag vollständig ist.", denn dann muss man nicht wieder den Vorgang raussuchen und die nachgereichten Belege zuordnen.

    Und Waanjai, wieso SGB?

  8. #27
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Und Waanjai, wieso SGB?
    Weil die Kodifizierung des SGB und seiner Bücher damals gerade anstand. Man erinnere sich, dass damals auch die RVO in das SGB überführt wurde.
    Damals in einer Phase des Rufes nach einer "bürgernahen Verwaltung" war man es überdrüssig geworden, dass die Folgen einer zunehmenden funtionalen Spezialisierung und strukturellen Differenzierung der öffentlichen Verwaltung allein der Bürger durch seine "externe Koordination der Zusammenarbeit zwischen Behörden" steuern sollte. Eine Entwicklung, die ganz wesentlich durch den damals umgesetzten Datenschutz ausgelöst worden (Zweckbindung) war.
    So kam es auf Gemeindeebene nicht nur zur Schaffung von sog. Bürgerämtern, in denen man queerbeet alles beantragen konnte, was Bürger so beantragen konnte. Und natürlich ging das einher mit der Erkenntnis, dass nicht jeder Sachbearbeiter die Vollständigkeit - jenseits der formalen Vollständigkeit - der eingereichten Unterlagen auch nur im Ansatz beurteilen konnte. Rückfragen und Rücksprachen waren also nicht nur erwünscht, sondern vorgesehen. Erst recht innerhalb und zwischen den Zweigen der Sozialversicherung. Oder wollte man die Leute wirklich, von Schalter zu Schalter schicken? Vom Wohngeld, zum Kindergeld, vom Kindergeld zur Sozialhilfe, von der Sozialhilfe zum ALG/ALHI? Von dort zur AOK oder einer der anderen über 1500 Krankenkassen? und von dort wieder zurück?

    Übrigens Auch Thailand hat da schon längst gegengesteuert. Bei den Amphoes gibt es den "One Stop-Service": An einem Schalter kann man viele Sachen beantragen, die der SB natürlich nicht alle inhaltlich vorprüfen kann.

  9. #28
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Tramaico, dass es wenig zielführend ist immer auf sein Recht zu pochen, ohen Frage, aber dass Behörden nur vollständige Anträge annehmen müssen halte ich für ein Gerücht. Ich kann doch Anträge stellen wie ich will, ganz ohne Belege, ja gar ganz ohne Begründung. (Letzteres mache ich übrigens häufiger.) Die Behörde hat dann zwei Möglichkeiten, Unterlagen oder Angaben nachfordern oder den Antrag ablehnen.
    Hat nicht jeder Dienstleister aus eigenem Interesse das Recht, entspechende Vorgaben zu machen, da er ja schliesslich Hausrecht hat? "Unvollstaendige Antraege werden nicht angenommen", "Wenn ihr weiter auf diesem Niveau bleibt, dann gibt es ein wenig Erholung im Bootcamp", "Kunden in kurzen Hosen werden nicht bedient", "Betreten der Rasenflaeche verboten"...? Letzteres koennte natuerlich mit dem GG kollidieren, wenn es ein offentlicher Park ist.

    Einfach ein entsprechender Aushang oder ein Merkblatt mit einem entsprechenden Hinweis. Koennte ich mir im Falle der Botschaft in Bangkok draussen im Glaskasten an der Botschaftsmauer gut vortellen, in unuebersehbaren grossen Buchstaben. Waere im Interesse von allen, da dann nicht unvorbereitete Stoffel die Wartezeiten unnoetig blockieren wuerden.

    Manche gehen anscheinend in's Schwimmbad ohne Badehose und meinen dann, "ach, Badehose muss ich mitbringen, wo steht denn das?".

    Kunde ist letztendlich doch nur Koenig, wenn er sich wie einer benimmt. Halte ich uebrigens als Dienstleister genauso. Du doch wohl auch oder wie gehst Du mit einem um, der da hereinkommt, "hey, Steuerfuzzi, mach' mal, dass ich 'ne Handvoll Euros Steuerrueckzahlung bekomme. Belege habe ich nicht, sind mir beim letzten Saufgelage verlorengegangen, aber nun ja, Du wirst das schon irgendwie hinbiegen. Kohle gibt es aber nur, wenn Du Erfolg hattest. Nun mach zu, schliesslich bin ich Koenig und habe entsprechende Rechte".

  10. #29
    Avatar von franky_23

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    Lieber Tramaico,

    bleiben wird doch mal beim Finanzamt. Wir hatten doch den Fall, dass ein unvollständiger Antrag abgegeben wird. Unstreitig dürfte doch für dich sein - denke du willst hier nur eine Diskussion um der Botschaft zu zeigen, dass nicht nur du meinst, sie sollten auch nicht vollständige Anträge annehmen - Dass der unterschriebene Mantelbogen als abgegebene Steuererklärung gilt. Wird in einer angegebenen Zeit der REst nicht nachgereicht, so kann die Behörde die fehlenden Besteuerungsgrundlagen schätzen.

    Nur dieses Prinzip wird doch von der Botschaft erwartet. Antrag wird abgegeben. Fehlt etwas, so kommuniziert man miteinander und dann wird über einen Antrag entschieden. Entscheidend ist wie in einem Verwaltungsgerichtsverfahren, welche Informationen zum Zeitpunkt der Entscheidung vorhanden sind.

    Die deutsche Botschaft ist doch meist überfordert einen Termin für ein erneutes Vorsprechen schriftlich mitzuteilen, sei es in Form eines Briefes, einer SMS oder einer e-Mail. Da werden teilweise mündl Termine vereinbart, die dann irgendwie als Aktennotiz dastehen und ggf. keinen Sinn ergeben.

  11. #30
    Avatar von michael59

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    Das finanzamt ist ein gutes beispiel : der sachbearbeiter schätzt das einkommen oder berücksichtigt die kosten nicht- dann hats du 4 wochen zeit einspruch einzulegen und entsprechend nachzureichen. zahlen musst du zum termin- wie lange dann die bearbeitung dauert, ob alles anerkannt wird ?? du bist injedem fall der dumme.

    du hattes recht und den finanziellen nachteil prima!

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