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Eheschließung in Deutschland / München

Erstellt von JackMad, 17.01.2015, 11:29 Uhr · 53 Antworten · 6.621 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von JackMad

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    Eheschließung in Deutschland / München

    Hallo liebe Foren-Gemeinde,
    mein Name ist Klaus, ich bin 32 Jahre jung und komme aus Minga (München).
    Meine Verlobte heißt Li, ist 21 Jahre jung, geboren und aufgewachsen in Ubon Ratchathani, wo sie auch immer noch lebt, sie war noch nie verheiratet und hat auch keine Kinder.
    Kennengelernt haben wir uns in April 2013 und haben seitdem jeden Tag Kontakt miteinander.
    Ende letzten Jahres haben wir beschlossen zu heiraten und kurz darauf ging auch schon die rennerei wegen den ganzen Papieren bzw. Urkunden los.
    Dank dieses Forums fiel mir einiges leichter als zuvor vermutet. Für die ganze Abwicklung sowie Übersetzungen habe ich Kiesow in Bangkok beauftragt, die Ihre Arbeit bis jetzt ganz ordentlich machen und ihr Geld bisher wert sind, meiner Meinung nach.

    Nun war ich auch hier in München unterwegs um alle Dokumente zusammen zu bekommen, nur bin ich nun ein klein wenig verwirrt.
    Kiesow hat mir mitgeteilt, dass eine Verpflichtungserklärung nicht von der Deutschen Botschaft in Bangkok benötigt wird, die Ausländerbehörde sagt aber es wäre besser diese Erklärung zusammen mit dem Visumantrag abzugeben, da dies den Prozess ein klein wenig beschleunigen kann, da ja dann meine Bonität bereits geprüft ist. Also Verpflichtungserklärung für die Zeit der Einreise bis zur Eheschließung gemacht und ab damit nach Bangkok zu Kiesow, die ich schon im Vorfeld darüber informiert habe.

    Zur Zeit prüfe ich noch verschiedene Versandmethoden, da ja von gut 15 € (Deutsche Post EIL-Brief) bis 130 € (Kurier) alles dabei ist.
    Habt ihr da vielleicht Erfahrungen oder Empfehlungen?

    Über den Ablauf bin ich mir durchaus bewusst, aber dennoch sitze ich hier auf heißen Kohlen, da man nirgendwo genaue Infos zur Laufzeit lesen kann. Nehme ich die Laufzeiten, die auf den zuständigen Behördenseiten zu finden sind, kann das ganze 8 - 20 Wochen dauern.
    Deshalb wollte ich fragen, was eure Erfahrungen sind mit diesen Laufzeiten, speziell in München???

    Aktuell befinden sich die Dokumente seit 1 Tag zur Legalisierung bei der Deutschen Botschaft. Über den weiteren Ablauf halte ich euch auf den laufenden.

    Grüße
    Klaus

  2.  
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  3. #2
    Avatar von J.O.

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    In München wirst Du vermutlich die Arschkarte gezogen haben. Zumindest vor 15 Jahren bin ich deshalb extra aus München -offiziell-weggezogen damit die nicht mehr zuständig waren. Hat die Sache ungemein beschleunigt. Aber vielleicht ist heute ja alles ganz anders...wer's glaubt....

  4. #3
    Avatar von sunnyboy

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    Zur Zeit prüfe ich noch verschiedene Versandmethoden, da ja von gut 15 € (Deutsche Post EIL-Brief) bis 130 € (Kurier) alles dabei ist.
    Habt ihr da vielleicht Erfahrungen oder Empfehlungen?
    5 Tage für 6 € Posttarif (ab Flughafen Frankfurt gehen die Unterlagen automatisch ins DHLsystem über, lohnt sich deshalb nicht überhöhte Gebühren zu zahlen) bis BKK und dann noch anders wohin vielleicht noch mal ein paar Tage. Der geprüfte Unterlagenkram von der Botschaft nach D ca. 5 Wochen (NRW).

    aber dennoch sitze ich hier auf heißen Kohlen,
    immer locker bleiben, verheiratet bis du dann noch lang genug oder auch nicht. Lohnt sich wirklich nicht sich im Vorfeld schon verrückt zu machen.

    Was die Behörden dann mit den Unterlagen in D treiben ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich.
    Man sollte es kaum glauben selbst in NRW gibt es da gewaltige Unterschiede.

    die Ausländerbehörde sagt aber es wäre besser diese Erklärung zusammen mit dem Visumantrag abzugeben
    zum Thema Auländerbehörde kann ich nur aus eigener Erfahrung nur sagen, da fehlt das Detailwissen für div. Thematiken zu mindestens in unserer Stadt und was Kiesow in Bkk von sich gibt ist auch nicht alles Gold was glänzt. Habe damals viel von Kiesow in BKK machen lassen und war auch mit dem Service hoch zufrieden, musste aber bei Kleinigkeiten korrigieren.

    Gruß Sunnyboy
    (dessen Ausländerbehörde immer froh ist einein halbwegs zivilisierten Menschen zu sehen und Vorgänge in einer Minute abnickt, bei denen man z.B. in Köln (ein paar Kilometer weiter) einen extra Termin für eine längeres Meeting vereinbaren muss )

  5. #4
    Avatar von Helli

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    Auch wir waren mit Kiesow (BKK) sehr zufrieden. Meine Frau war einmal persönlich dort, sie bekam alle Infos, die sie brauchte, hat ihre Checkliste für die notwendigen Papiere aus TH in einem Tag abgearbeitet - und das war's. Von mir kam die Verpflichtungserklärung incl. der KV (ADAC) aus DE dazu und der Rest wurde alles von Kiesow erledigt (auch mit der Botschaft!). Zwei Monate später stand meine Frau bei mir in DE auf der Matte und eine Woche später haben wir geheiratet.
    Der Kracher war, dass das deutsche Standesamt wegen der thail. Unterladen beim Oberlandesgericht eine "Befreiung von der deutschen Formularvorschrift" beantragen musste. Es lebe der heilige Bürokratius!!!

  6. #5
    Avatar von Mantoo

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    Zitat Zitat von JackMad Beitrag anzeigen
    Zur Zeit prüfe ich noch verschiedene Versandmethoden, da ja von gut 15 € (Deutsche Post EIL-Brief) bis 130 € (Kurier) alles dabei ist.
    Habt ihr da vielleicht Erfahrungen oder Empfehlungen?
    Wenn ich was nach TH versende, dann meist per Maxibrief International incl. Einschreiben zu 9,15 EUR bei bis zu max. 1000g. Hat den Vorteil der Nachverfolgung bis zur thailändischen Haustür. Laufzeit meiner Erfahrung nach zwischen 5 und 10 Tagen.
    Bei wichtigen Dokumenten benutze ich auch mal DHL Express, das ist dann aber mit Preisen ab 67,90 EUR richtig teuer, dauert im Allgemeinen maximal 2-3 Tage.
    Die Laufzeiten beziehen sich auf die Zieldestination Rayong, wahrscheinlich wird das innerhalb TH auch sehr differenzieren.
    Verluste von Sendungen habe ich aber bei beiden Methoden noch nicht gehabt.

  7. #6
    Avatar von Chak

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    Rechne erstmal damit, dass es lange dauert und bereite deine Frau darauf vor.

    Die Freude ist dann hinterher um so größer.

  8. #7
    Avatar von JackMad

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Rechne erstmal damit, dass es lange dauert und bereite deine Frau darauf vor.
    Eindeutig zweideutig, meinst du jetzt auf Deutschland oder auf die lange Wartezeit?

    Danke für eure Antworten, morgen reist meine Verlobte nach Bangkok um die Schriftliche Anmeldung zur Eheschließung auszufüllen und die Unterschriften bei der DB beglaubigen zu lassen. Schritt für Schritt geht es langsam vorran....

  9. #8
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Der Kracher war, dass das deutsche Standesamt wegen der thail. Unterladen beim Oberlandesgericht eine "Befreiung von der deutschen Formularvorschrift" beantragen musste. Es lebe der heilige Bürokratius!!!
    Du meinst evtl. das es in TH. keine EHEFÄHIGKEITSZEUGNIS gibt..?
    Und von daher..der Weg ? Mal aus der Erinnerung heraus.

  10. #9
    Avatar von J.O.

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Der Kracher war, dass das deutsche Standesamt wegen der thail. Unterladen beim Oberlandesgericht eine "Befreiung von der deutschen Formularvorschrift" beantragen musste. Es lebe der heilige Bürokratius!!!
    Das ist noch steigerungsfähig! Meine Frau war in Thailand ohne Gerichtsurteil geschieden worden. Das musste vom OLG München ebenfalls erst "genehmigt" werden. Als das geschehen war wurden die gleichen Unterlagen nochmals beim OLG bez. der "Formularvorschrift" eingereicht. Und siehe da, plötzlich waren die gleichen Unterlagen nicht mehr gut genug (zu alt was insbesondere an der verzögerten Bearbeitung des OLG geschuldet war). Was darauf folgte war eine 1/2 stündige Schreierei im Richterzimmer weil wir die gleichen Unterlagen nochmals neu ausgestellt in Thailand besorgen sollten. Natürlich auch wieder übersetzen usw.

    Der Kompromiss war nach der "heftigen Diskussion", dass ein Stempel der Botschaft in Berlin auch reichen würde. Naja, war zumindest schneller und billiger zu bekommen als wieder nach Thailand und die ganzen Dokumente sich nochmals ausstellen zu lassen.

    Wir also nach Berlin Stempel besorgt und geheiratet. Der Knaller kam dann als wir die Aufenthaltsberechtigung beantragten. Dazu musste laut Ausländeramt Rosenheim erst der Name im Pass geändert werden. Ergo, zum zweiten Mal ab nach Berlin zur Botschaft. Stempel in den Pass mit neuem Familiennamen. Hatte mich schon fast geärgert, dass ich nicht den Namen der Frau angenommen habe....

    Heute kann ich drüber lächeln. Insbesondere über die "Diskussion" mit dem Richter war schon richtig gut. Das Beste daran war die Vorzimmer-Tussis hatten die Polizei gerufen die der Richter aber gleich wieder weg schickte.

  11. #10
    Avatar von Beachboy

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    Mit dem Kiesow waren wir auch zufrieden. Geheiratet haben wir aber in Bangkok. War unkomplizierter, da keine Verpflichtungserklärung und keine private Krankenversicherung benötigt wurde bei der anschließenden Einreise nach Deutschland. Auch den oftmals erforderlichen Übersetzer beim Standesamt in Deutschland habe ich mir bei der Heirat in Thailand/Bangkok erspart.
    Natürlich konnte meine Frau nach der Heirat in Bangkok mit Reisepass auf meinen Namen ausgestellt in Deutschland einreisen. Die Heirat in Thailand war insgesamt von den Kosten her günstiger.

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