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Ehefrau mit Schengenvisum nach Deutschland einladen möglich?

Erstellt von Tyler, 26.12.2011, 18:56 Uhr · 62 Antworten · 7.614 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Tyler

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    Zitat Zitat von weyon Beitrag anzeigen
    wird nicht so einfach sein. wenn man natürlich in Thailand gemeldet ist, ist es einfacher. Die Rückkehrbereitschaft der Ehefrau ist dann sehr hoch, weil ja mit dem MAnn gemeinsam in Thailand gelebt wird.
    Wenn aber der Mann ausschließlich in Deutschland lebt und die Ehefrau in Thailand, wird es schwer die Botschaft zu überzeugen das die Ehefrau wieder zurück nach Thailand will/geht.

    Macht doch das Visum zu Familienzusammenführung. Da A1 schon vorhanden ist der Zeitraum überschaubar (ca. 6 Wochen Legaliserung der Unterlagen, 2-3 Wochen OLG, ca. 1 Woche Standesamt/ALB).
    überschaubar? hm auf der Homepage der Botschaft steht Bearbeitungsdauer von 3 Monaten...und das ist mir definitiv zu lange :-(

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Tyler

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Test A1 kann man selbstverständlich in D machen. Ziel ist es, dass der Sprachnachweis bereist vor der Einreise vorliegt.

    Tyler,

    bei dir bin ich mir nicht so recht klar.

    Deshalb einfach mal eine Art Fallstudie.

    Beide sind seit einiger Zeit verheiratet und jeder hat noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt in seinem Heimatland. Sprich hubby in D, lady in Thailand.

    Die Thailady hat mehrere Kinder, verfügt über A1

    Jetzt möchten beide dass sie ein Teil des Ehelebens zunächst im Sinne einer Besuchsgemeinschaft in D leben (Schengenrechtliche Grundlagen 3 Monate in 6 Monatszeitraum reicht) Keine Notwendigkeit einer Arbeitserlaubnis für D.

    Für diesen Fall ist nicht ersichtlich, weshalb bei schon länger gelebter Ehe, dies vor dem hohen Schutz von Art. 6 GG nicht ermöglicht werden sollte. Da auch der - rechtlich umstrittene - Sprachnachweis vorliegt und wenn dann der LU gesichert ist, sollte es keine höher anzusetzenden rechtlich relevanten staatl. Interessen geben, weshalb die Form der Eheführung verwehrt werden sollte.

    Gleich ein unechtes Jahresvisum beantragen. Mehr als nur ein einfaches Schengenvisum kann nicht dabei rausspringen.
    Danach unechtes Jahresvisum mit längerer Gültigkeit beantragen. Mehr als ablehnen (kürzere) Laufzeit sollte auch kaum denkbar sein, sofern die Einreisevoraussetzungen weiterhin erfüllt sind.
    hm ja der Anfang ist korrekt, die Frau damals Freundin war auch schonmal in Deutschland...

    also wäre es besser die Ehefrau würde mit Schengenvisum OHNE den A1 einreisen?

    Angenommen sie macht in den 3 Monaten Deutschlandaufenthalt ihren A1 geht dann zur Ausländerbehörde und beantragt eine Aufenthaltserlaubniss für bleiben zu dürfen?

    Meine Grundfrage war eigentlich nur die ob die Botschaft das Schengenvisum ablehnt da erkennbar ist, dass die Antragstellerin mit dem Einlader verheiratet ist?

  4. #13
    Avatar von franky_23

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    Bist du verheiratet oder nicht? War die Frau schon in D? Wenn ja, wie oft, wie lange? Gab es da Probleme mit der Rückreise?

  5. #14
    Avatar von Tyler

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    jaja die Frau war schon in Deutschland für 4 Wochen, gab keine Probleme mit der Rückreise alles perfekt.

    also Karten auf den Tisch, bis alle Papiere legalisiert worden sind usw..dauert Ewigkeiten, dazu ist die Bearbeitungsdauer des Familiennachzugsvisum auf der HOmepage der Botschaft mit 3 Monaten angegeben und und und....

    Das Ding ist Ehemann und Ehefrau wollen nicht 4-6 Monate getrennt leben und sich schnellstmöglich wiedersehen, daher meine Frage ob die Einreise mit einem Schengenvisum grundsätzlich möglich ist oder schon im Vorfeld abgelehnt wird da der Einlader der Ehemann ist?!

  6. #15
    Avatar von franky_23

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    Also seid ihr derzeit kurzfristig verheiratet. Wenn dies nur zur Überbrückung des Ehegattennachzugs dient sind Probleme wahrscheinlich. Wenn es für die nächsten 2-3 Jahre ein Konzept für die Ehe auf der Basis der Führung einer Besuchsgemeinschaft sein soll, kommt es auf die Beurteilung der Botschaft an. Die Visaentscheider haben aus meiner Erfahrung nur einen beschränkten Weitblick. Da ein Schengenvisum nichts kostet wäre es einen Versuch wert.

    Das Argument mit den 4-6 Monaten ist so eine Sache, da hat das BVerfG mal erläutert, dass Trennungen bis zu 2 Jahre zumutbar sind und ggf. der Deutsche zu Besuch fahren kann.

    Gibt es bei z.b. bei erneuten 4 Wochen Schengenvisum ein Programm, dass auch andere EU Staaten besucht werden sollen? Wäre positiv, da ja ggf. die EU Freizügigkeit (dazu zählt auch die EU Reisefreizügigkeit) eingeschränkt würde und dies somit gegen EU Recht verstoßen könnte, wenn D nicht als Hauptreiseland identifizierbar ist. z.B. 2 Wochen D, zwei Wochen I.

    Wenn du jetzt einfach so glaubst, heiraten und dann zwei Tage später ein Schengenvisum beantragen, da ja Jungvermählte sich gerne nahe sein wollen, dann dürfte dieses Argument alleine nicht greifen.

    Wenn ein Visaentscheider nein sagt, dann dauert dies auch. Erstens Zeit bis zur Entscheidung, ggf. Remontration, Entscheidung über Remonstration, ... Was dann, wenn immer noch abgelehnt wird?

    A1 wäre ein Argument die Umgehung des nationalen Visums zu entkräften.

  7. #16
    Avatar von Tyler

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    ja korrekt.

    jein Besuchsgemeinschaft nicht unbedingt, meine Grundidee war nur später während des Schengenvisums bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen damit die Frau dauerhaft bleiben kann vorausgesetzt ihr gefällt es in Deutschland und sie möchte dann gerne dauerhaft bleiben.

    Vorteil: somit hätte ich den ganzen Papierkram für das Visum "Ehegattennachzug" gespart und müsste auch keine 4-6 Monate warten bis ich meine Frau wiedersehen kann.

    nunja ich hätte dann beim nächsten Schengenvisum 3 Monate beantragt und auch im Einladungsschreiben angegeben dass noch andere EU Staaten besucht werden also quasi Urlaub oder so.

    Ich dachte nur auf diese Idee seien schon andere gekommen und mir sagen ob es prinzipell möglich ist, was aber auch wohl von der ALB meiner Stadt abhängt...?!

  8. #17
    Avatar von franky_23

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    Das was du meinst funktioniert nicht, da es die typische Form der Umgehung des nationalen Visums darstellt. Das macht nur Sinn, wenn die Frau eh wieder für einige Zeit nach Thailand zurück will/muss.

    Geh den normalen Weg und gut ist es.

  9. #18
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von Tyler Beitrag anzeigen
    ja korrekt.

    jein Besuchsgemeinschaft nicht unbedingt, meine Grundidee war nur später während des Schengenvisums bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen damit die Frau dauerhaft bleiben kann vorausgesetzt ihr gefällt es in Deutschland und sie möchte dann gerne dauerhaft bleiben.

    Vorteil: somit hätte ich den ganzen Papierkram für das Visum "Ehegattennachzug" gespart und müsste auch keine 4-6 Monate warten bis ich meine Frau wiedersehen kann.

    nunja ich hätte dann beim nächsten Schengenvisum 3 Monate beantragt und auch im Einladungsschreiben angegeben dass noch andere EU Staaten besucht werden also quasi Urlaub oder so.

    Ich dachte nur auf diese Idee seien schon andere gekommen und mir sagen ob es prinzipell möglich ist, was aber auch wohl von der ALB meiner Stadt abhängt...?!
    wie willst Du denn die Rückkehrbereitschaft Deiner Frau nachweisen. Die Idee ist übrigens wirklich alt.

  10. #19
    Avatar von weyon

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    @tyler
    das schengenvisum lässt sich nicht umwandeln in ein dauerhaftes. die alb wird dann argumentieren, das hätten sie auch gleich machen können.
    3 Monate Schengenvisum ist eher unwahrscheinlich, wer in Thailand bekommt vom arbeitgeber 3 Monate urlaub. Und wenn kein job, (meistens) kein Schengenvisum.

  11. #20
    Avatar von sunnyboy

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    Finde das Thema interessant, da ich ja in der selben Situation bin. Fernehe, Madame hat A1 und soll jetzt erst zu Besuch für einen Monat rüberkommen.
    Frage mich schon wie ich das der Botschaft richtig verklicker

    Gruß Sunnyboy

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