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Ehefähigkeitszeugnis direkt in der Botschaft

Erstellt von Silom-O-matic, 18.04.2011, 10:28 Uhr · 116 Antworten · 11.266 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von waanjai_2

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    Ich habe es immer genossen, in D Goldcard-Member-mäßig behandelt zu werden. Man stelle sich bloß vor, man komme nach D zurück und die Leute auf dem Amt würden die Augenbrauen hochziehen und dumme Fragen stellen.

  2.  
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  3. #72
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Ich habe es immer genossen, in D Goldcard-Member-mäßig behandelt zu werden. Man stelle sich bloß vor, man komme nach D zurück und die Leute auf dem Amt würden die Augenbrauen hochziehen und dumme Fragen stellen.
    da dürftest du kein Goldcard-Member sein
    Aber ev. ein Anwalt, der dort ein und ausgeht.

    Ich war letztes Jahr auf der Botschaft in PP / Kambodscha. Alle warteten schon recht lange, da kamen dann einige Mitarbeiter von Visabüros rein, gingen gerade aus zum Schalter und übergaben denen dann einen ganzen Stapel Pässe - dauert fast 30 min. - erst dann konnten die anderen wieder ran. Hatten also auch solche Privilegien.

  4. #73
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Leute, die immer nur den Weg des geringsten Widerstandes gehen wollen,...
    Warum machst Du Dir Gedanken ueber das Schicksal von anderen Leuten? Erwaehnte doch schon, dass jeder SEINES Glueckes Schmied ist. Ich hatte damals hier in Thailand mit EFZ geheiratet. Habe den Standesbeamten angerufen, den ich noch von meiner damaligen Eheschliessung mit meiner deutschen Frau kannte und ihm mitgeteilt, dass ich jetzt in Bangkok sei und heiraten wolle. Sei eine Legalisierung der Papiere unbedingt erforderlich, da dieses doch sehr zeit- und kostenaufwendig sei? Er verzichtete darauf. Somit bereitete ich alle Papiere vor, schickte sie an meinen Vater. Der beantragte das EFZ, schickte es mir nach Bangkok und meine thailaendische Verlobte und ich heirateten in Bang Rak. Das war im August 2002. Danach liess ich die Heiratspapiere uebersetzen und legalisieren, schickte sie an meinen Vater und dieser liess ein Familienbuch anlegen (gab es damals noch). In 6 Wochen war alles ueber die Buehne. Hierbei ist anzumerken, dass es damals noch keine Sofortlegalisierung von Bang Rak Dokumente gab, daher die 6 Wochen.

    Angenommen ich waere heute nach knapp 9 Jahren und entsprechendem erheblichen Erfahrungszugewinn wieder in der Situation, nun dann wuerde ICH es wieder genauso machen. Sehe keinerlei Grund in irgendeiner Weise anders zu handeln und nun ja, als Sozialdarwinist betrachte ICH MICH ausschliesslich fuer MEIN eigenes Handeln verantwortlich. Bin meines Glueckes eigener Schmied. Unabhaengig von Gesetzen, Verordnungen, Behoerden, dem lieben Gott oder dem Teufel.

    Tuen sich fuer mich Probleme auf, nun dann schaffe ich sie aus der Welt mit allen aus meiner Sicht erfoderlichen Mitteln. Will ich die Welt veraendern oder gar verbessern? Mitnichten. Das ist aus sozialdarwinister und buddhister Sicht nicht moeglich. Natuerlich muss ich hierbei erwaehnen, dass ich sozialdarwinister Buddhist bin oder nach Belieben auch buddhistischer Sozialdarwinist. Die Grenzen zwischen diesen beiden Philosophien sind fliessend. Ein Buddhist muss kein "guter" Mensch sein, denn es geht ja lediglich darum, SICH vom Leid zu befreien. Der Welt und der Menschheit Heil bringen zu wollen kann nur in's Auge gehen.

  5. #74
    Avatar von franky_23

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    Lieber Bukeo,

    irgendwo hast schon eine Paranoia. Niemand verbietet dir in D zu leben oder in D zu heiraten. Für eine "nur " Heirat in D kannst dir sogar ein Schengenvisum geben lassen. Niemand in D verbietet dir in DK zu heiraten.

    Die Anforderungen - insbesondere die finanziellen - sind höher um als binationales Paar in Thailand leben zu können.

    Un du gehst immer von Dingen aus. Wenn jemand nur kurzfristig einen Aufenthaltstitel für Ungarn hat, dann heisst dies noch lange nicht, dass die Drittstaatenperson dann unverzüglich ein EU Freizügigkeitsbescheinigung bekommt. Insbesondere könnte sich dies als Missbrauch herausstellen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht in den Osten verlagerte.

  6. #75
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Warum machst Du Dir Gedanken ueber das Schicksal von anderen Leuten?
    Weil es meine Kinder wären?

  7. #76
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Un du gehst immer von Dingen aus. Wenn jemand nur kurzfristig einen Aufenthaltstitel für Ungarn hat, dann heisst dies noch lange nicht, dass die Drittstaatenperson dann unverzüglich ein EU Freizügigkeitsbescheinigung bekommt. Insbesondere könnte sich dies als Missbrauch herausstellen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt nicht in den Osten verlagerte.
    doch, momentan läuft es über Ungarn recht gut. Aber ist natürlich auch vermutlich nur mittelfristig möglich, weil irgendwann wird auch Ungarn vorherige ungarische Sprachkenntnisse haben wollen und dann ist wohl Schluss mit dieser Methode.

  8. #77
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Weil es meine Kinder wären?
    Hm, dann mache DU doch das, was Deiner Meinung nach fuer DEINE Kinder am besten ist. Mache ich auch und zwar unabhaengig davon, was andere Leute machen und meinen.

  9. #78
    Avatar von Chak

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    Tramaico, wozu denn das Familienbuch?

  10. #79
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Nun, mein Gedankengang damals war, dass meine Frau als meine rechtmaessige Ehefrau in Deutschland registriert sein sollte, speziell weil ich ja auch eine Lebensversicherung in Deutschland laufen hatte. Somit war dann schon mal den deutschen Behoerden zur Kenntnis gebracht, dass eine Frau Hall existierte und der Nachweis musste nicht erst noch erbracht werden, wenn ich bereits mit dem Teufel Karten spiele. 2002 war ich natuerlich auch noch weitaus deutscher als in 2011.

    Familienbuch am letzten deutschen Wohnort wurde ja zwischenzeitlich abgeschafft und durch ledigliche Registrierung der im Ausland geschlossenen Ehe, wobei es dazu aber keine gesetzliche Verpflichtung gibt. Zwischenzeitlich werden ja auch die Personalakten an das Standesamt 1 nach Berlin geschickt, wenn es keinen deutschen Wohnsitz mehr gibt. Wird nach Deutschland dann zurueckgekehrt, dann muss sich die Behoerde am neuen Wohnort die Akte aus Berlin anfordern.

  11. #80
    Avatar von franky_23

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    Bukeo, du begreifst das System immer noch nicht.

    Als von einem EU´ler abgeleitetes Aufenthaltsrecht gibt es nach den europäischen Entscheidungen für niemanden einen Sprachnachweis.

    Das Problem ist ob die EU Freizügigkeitskarte in der von dir erwähnten Konstellation rechtlich haltbar sein wird.

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