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Ehefähigkeitszeugnis direkt in der Botschaft

Erstellt von Silom-O-matic, 18.04.2011, 10:28 Uhr · 116 Antworten · 11.271 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    Man wundert sich immer wieder, was dabei rauskommt, .
    erzähl, was kommt denn deiner Erfahrung nach so dabei raus? Hast du da Referenzen?

    In Deutschland kommen auch hin und wieder mal Fakes vor. Bloß das interessiert kaum jemanden.

  2.  
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  3. #112
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Genauso wie alle Protagonisten des Ehefähigkeitszeugnisses, trotz mehrfachen Bitte, bisher noch keinen gefunden haben der in Thailand geheiratet hat, unter Vorlage seiner Aufenthaltsbescheinigung, und dann Opfer einer Doppelehe war. Bitte meldet euch doch.
    Wie naiv muß man dafür sein?

  4. #113
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    Du denkst da zu umständlich. Welche Thai, gerade aus der Provinz ist schon in Uganda verheiratet?
    war ja ein Extrem-Beispiel.
    Hier im Dorf ist eine mit einem Malaysier verheiratet. Sie hat die Ehenatuerlich hier registrieren lassen.
    Aber wenn nicht, dann gilt sie in TH als nicht verheiratet und koennte ohne Probleme mit EFZ oder Dokumentenpruefung einen Auslaender heiraten.
    Wer prueft schon in Malaysien nach einer Ehe. Auch in Singapur arbeiten viele Thais, auch dort kann eine Thai bereits verheiratet sein, kommt nach TH zurueck, lernt hier einen Farang kennen und heiratet diesen gany normal - egal mit welchen Papieren.
    Daher ist ein EFZ fuer die Katz...

    Geprüft wird ganz einfach, erst formelle Richtigkeit der Urkunden und dann die inhaltliche und das ist der Punkt. Da begeben sich, beauftragte Agenten, in die Provinz, schauen sich die Register an, befragen die Nachbarn in allen Orten des Aufenthalts während der letzten 20 Lebensjahre....
    ja, nur das ist ja in TH nicht noetig, jede Ehe wird ins Zentralregister eingetragen, ein Bliack dorthin genuegt.
    Die Agenten wuerden auch in diesem Verfahren keine Ehe in Singapur feststellen koennen, vor allem auch dann nicht, wenn diese Dame schon jahrelang nicht mehr im Heimatdorf lebt. Wie man weiss, leben ja die Damen, vor allem aus einem bestimmten Gewerbe, meist nicht zuhause, sondern in Pattaya, Phuket usw.

    Man wundert sich immer wieder, was dabei rauskommt, obwohl doch alles so schön registriert ist, sogar im zentralen Standesamt des jeweiligen Landes. Und so toll, ie Du es immer darzustellen versuchst sind weder Bürokratie, noch Urkundenwesen, Thailands.
    so toll auch nicht in D, mit ein paar Tricks heirate ich auch dort einigemale, ohne dass die Standesaemter das merken.
    Haben die in D ueberhaupt schon ein Zentral-Heiratsregister?

    In TH gab es vor ca 12 Jahren Unregelmaessigkeiten, also vor der PC-Einfuehrung. Heute ist TH in Sachen Dokumente recht sicher und ich wette - eine Dokumentenpruefung findet in TH nicht statt. Wegen was auch - gibt ja keine Beanstandungen. Frag mal die Botschaft?

  5. #114
    Avatar von jerry1959

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    hallo Bukeo,
    bei den vielen Extremmöglichkeiten, die Du hier immer benennst, kann es ja immer nur schwieriger werden. Dass ist wohl auch der Grund, warum in immer weniger Ländern die Botschaften legalisieren und die Standesbeamten in Deutschland, für Staatsangehörige dieser Länder, immer weniger Ermessen haben, ob sie Urkunden aus diesen Länder anerkennen dürfen.
    Internationales Recht ist immer so eine Sache, solange die einzelnen Länder dafür sorgen, dass ihr Urkundenwesen ok ist. Ist das, aus Sicht eines anderen Landes nicht so, so hat dieses durchaus das Recht, die Richtigkeit jeder einzelnen Urkunde prüfen zu lassen. Bestehen dann noch immer Bedenken gegen diese Urkunde, kann und wird einem Einreisebegehren widersprochen werden.

  6. #115
    Avatar von franky_23

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    jerry, das sind dann einfach mal so die Argumentationsketten der Verwaltung.

    Nur fragt sich was eine Behörde veranlasst bei einem Bericht eines Vertrauensanwaltes, den sie selbst bestimmt hat, nur Bedenken anzumelden. Entweder die Behördenvertreter haben den A in der Hose und stellen fest, dass es keine korrekte Urkunde ist, oder aber sie lassen es. So ähnlich wie bei Scheinehe: Entweder man stellt anhand von objektiven, nachprüfbaren Kriterien fest, oder ....

    Aber zurück zu Thailand und sprichst ja immer so die offizielle Behördensprache. Wieviele Fakeheiraten (keine hinkenden Ehen) sind denn bisher in Thailand Dingfest gemacht worden, die zu diesem horrenden Aufwand führen bzw führten?

    Du hast hier nachhatlige Optionen aufgezeigt bekommen, wie man auch mit dem ganzen Klimbim mehrere Ehen führen kann. Wieviele gefälschte Urkunden habt die Deutsche Botschaft im Rahmen des Legalisationsersatzverfahrens als Fakes enttarnt? Wieviele gefälschte Urkunden haben zu einer rechtmissbräuchlichen Einreise geführt?

    Sicherlich stellt sich die Frage, weshalb Thailand nicht einfach der Haager Konvention Beitritt. z.T. ärmere Länder sind dazu in der Lage.

    Diese Zahlen sollten dann auch zu den von D gefakten Dokumenten in Relation gestellt werden .

  7. #116
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    hallo Bukeo,
    bei den vielen Extremmöglichkeiten, die Du hier immer benennst, kann es ja immer nur schwieriger werden.
    nein, solche Extrem-Beispiele, wie sie auch waanjai2 immer wieder bringt, sind äusserst selten. Vermutlich so selten, das hier keine Verschärfung der Bestimmungen zu erwarten ist.
    Thailand wird ja von Jahr zu Jahr sicherer, was die Speicherung, Verarbeitung usw. von Daten betrifft. Schon jetzt ist eine illegale Vor-Ehe in TH so gut wie nicht möglich.
    Im Ausland geschlossene Ehen sind hier problematischer, da sie in keiner Datenbank, ausser dem Heiratsstaat erfasst werden. Hier sind also der Bigamie Fenster und Türen geöffnet.
    Das ist aber auch durch eine Verschärfung der Dokumentenüberprüfung nicht unter Kontrolle zu bekommen.

  8. #117
    Avatar von franky_23

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    Diese Bigamieoption besteht auch für einen Deutschen und es wäre unsäglich für einen anderen Staat höhere Ansprüche an das Dokumentenwesen zu stellen als für den eigenen Staat.

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