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Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gefragt

Erstellt von Lungkau, 11.05.2007, 11:25 Uhr · 13 Antworten · 2.491 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Lungkau

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    Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gefragt

    @ Dutlek, ich habe eine Frage an einen so „überzeugten Buddhisten“ wie dich. Was hältst du persönlich von Eltern (leibliche Mutter und Stiefvater) die ihre „Tochter“ vernachlässigen, alle Arbeiten erledigen lassen (Aschenputteldasein) und sich trotzdem einen Scheiß um dieses Kind kümmern! Das Zweite und gemeinsame Kind bekommt allerdings im Verhältnis zum Stiefkind alle Liebe die ein Kind unbedingt braucht um stark zu werden. Ich habe dieses Stiefkind kennen gelernt und wünschte mir so ein liebes Mädchen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von wingman

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    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    hallo lungkau,
    ich kann dir zwar keine antwort eines buddhisten geben sondern nur meine.
    ich habe drei kinder 1 jungen (19) zwei mädchen (14).
    sie würden genau spüren wenn ich eines bevorzugen würde.
    besonders alina hat einen ausgeprägten sinn für gerechtigkeit.
    mein sohn ist selfproduktion, die mädchen aus RO adoptiert.
    könnten aber auch aus thailand sein (zuerst wollte ich dort adotieren).
    ich denke das benachteiligte mädchen wird irgendwann die antwort selbst geben und die eltern einmal fragen ..... warum habt ihr mich immer benachteiligt.
    ich bemühe mich keinen unterschied zu machen, die mädels sind meine töchter und trotz scheidung habe ich meinen entschluss zur adoption nie bereut.
    das wichtigste und optimalste ist zu erreichen das dieses mädchen mama und papa gleichwertig liebt. bei meinen töchtern ist uns dies gelungen und sie standen auch bei der scheidung nie vor der frage sich entscheiden zu müssen. gerade ist alina wieder hier :-).

    edit wegen ergänzung

  4. #3
    Avatar von dutlek

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    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Zitat Zitat von Lungkau",p="479690
    ich habe eine Frage an einen so „überzeugten Buddhisten“ wie dich.
    Lungkau, ich fuehle mich ja geehrt, das Du Dich gerade an mich wendest, aber wie kommst Du darauf, das ich ein ueberzeugter Buddhist bin?:???: Das bin ich mit Sicherheit nicht....



    Zitat Zitat von Lungkau",p="479690
    Was hältst du persönlich von Eltern (leibliche Mutter und Stiefvater) die ihre „Tochter“ vernachlässigen...
    Ich weiss jetzt wirklich nicht, was ich Dir da schreiben soll.
    Kindererziehung, oder wie man sich einem Kind gegenueber verhaellt, hat nichts mit Buddhismus zu tun. Das ist Angelegenheit jeder einzelnen Familie. Ich kenne die Hintergruende nicht und kann als Nicht-Familienmitglied dazu auch gar nichts sagen.



    Zitat Zitat von Lungkau",p="479690
    Das Zweite und gemeinsame Kind bekommt allerdings im Verhältnis zum Stiefkind alle Liebe die ein Kind unbedingt braucht
    Wie definiert man denn ueberhaupt "einem Kind alle Liebe geben, die es braucht"?

  5. #4
    Avatar von Liggi1

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    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Natürlich ist dieses Verhalten Schei...

    Leider ist es bei Thais sehr häufig so, das ein Stiefkind schlechter behandelt wird.

  6. #5
    Avatar von DisainaM

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    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Zitat Zitat von Lungkau",p="479941
    Liggi das Stiefkind (Teenager) lebt mit der th. Mutter und ihrem deutschen Stiefvater sowie ihrem Brüderchen in Deutschland. Das Notsignal der Ritzerei begreifen die Rabeneltern anscheinend nicht so dass ich mich langsam genötigt sehe das Jugendamt einzuschalten.
    Habe in Deutschland bei verschiedenen th. Jugendlichen ebenfalls Ritzereien gesehen,
    wobei diese in der Gruppe zustande kamen, und mehr mit einem Gruppen-yabaa-feeling zstande kamen, als aus Frust eines einsamen Teenagers.

    Man kann als Aussenstehender schlecht beurteilen, was sich da im Inneren einer Familie abspielt.

    Th. Jugendliche in Deutschland haben oft mit einem Identitätskonflikt zutun, das ihnen verbietet, sich so zu verhalten, wie die Farang-Kultur. Leider haben die Eltern kaum eine Chance, zu verhindern, dass die Teenager, wenn sie denn andere treffen, die den selben kulturellen Background haben, plötzlich mit Yabba und anderen Drogen in Kontakt kommen.
    Meistens fängt das Übel schon damit an, dass die Jugendlichen rauchen, und im allgemeinen Teilen der Dinge, auch die präparierten und nachträglich gefüllten Zigaretten teilen, die ein Judas in die Gruppe einschleppt.
    In Thailand Gang und Gäbe, von Jugendlichen aus der th. Getthokultur, Jugendliche aus besseren Background drauf zu bringen, um anschließend vom monatelangen abziehen zu leben.

    Ist ein Teenager erstmal drauf, und wird es übel, dann beginnt der Abstieg, und es wird die erste Beschaffungskriminalität begangen,
    indem man zu Hause sich bedient.
    Dies bleibt natürlich der Mutter nicht lange verborgen, und es beginnt die typische Konfrontation der Erziehungskulturen,
    meine Tochter respektiert mich nicht, und will, dass ich ihr die Grenze zum Bruch aufzeige, ab wann sie nicht mehr meine Tochter ist.

    Manchmal hat dieses Konzept erfolg, und die Tochter läßt vom Kontakt zu den neuen, anderen th. Freunden los, und erwirbt wieder den Respekt der Mutter,
    leider viel zu oft geht der Bruch unweigerlich Hand in Hand, mit der weiteren Drogenentwicklung der Tochter.

    Als Aussenstehender sieht man gerade die harte Erziehung, die Abgrenzungslinie der Eltern,
    doch nicht das, was vorher passiert ist,
    doch sollte man sich genau überlegen, was man macht,
    denn kein Jugendamt kann etwas einer Drogensucht im Pubertätsalter eines th. Teenagers entgegen setzen.

    Man mag von Aussen ev. denken, die Erwachsenen nützen den Menschen nur aus, nach dem Motto,
    nicht mein Blut,
    nur eine Art Auftragskind, das man von einer Mutter geschenkt bekam, um als Dienstbote ihr Leben zu fristen,

    doch diese Kinder finden selten ihren Weg nach Deutschland, wo das Schulsystem die Entfremdung von der Aufgabe bedeutet, und sich ein Rebellenkind entwickelt,
    dass nicht die th. Keuschheit und Schüchternheit leben will, sondern sich genauso frei, wie die anderen dt. Teenager verhalten will,
    auf der anderen Seite die Farangkultur per se, als unterentwickelt ablehnt, weshalb eine Berufsausbildung in der Regel geschmissen wird, und man in seiner Rolle in einer Thai Jugendklicke aufwächst.

    (weil nicht überall eine th. Jugendgruppe sich bildet, sind es in anderen Gegenden, mit zuwenigen Thais, Jugendgruppen aus ausländischen Jugendlichen, wo von türkischer, oder balkanesischer Seite meist der Drogenkanal in die Gruppe eröffnet wird)

    ((manches klingt pauschal, sorry, aber das ausführen der Beispiele sprengt den Rahmen))

  7. #6
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Zitat Zitat von Liggi1",p="479913
    Natürlich ist dieses Verhalten Schei...[...]
    Natürlich ! Ich habe eine solche Frau geheiratet.

    Nachdem ihre Mutter ihren Vater verlassen und sich einem anderen Mann zugewandt hatte, wurde sie 1 Woche nach der Einschulung von der Schule genommen und durfte arbeiten, u.a. noch in den ersten Jahren dreimal am Tag Wasser aus dem Brunnen in 2 km Entfernung holen.

    Ich erspare mir die weitere Geschichte, mein heutiger Schwager wies mich bereits, als wir uns kennen gelernt hatten (12/2000), dass sie das Aschenputtel in der Familie gewesen wäre.

    Ihre Sucht nach Zuwendung und Anerkennung steckt noch heute in ihr, parallel zur Neigung sich ausnutzen zu lassen.

    Doch da stehe ich vor

  8. #7
    Avatar von dutlek

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    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Zitat Zitat von Liggi1",p="479913
    Leider ist es bei Thais sehr häufig so, das ein Stiefkind schlechter behandelt wird.
    Diese Aussage stoert mich ein bischen.
    Sicherlich gibt es unter den Thailaendischen Familien auch viele, die ihre Kinder vernachlaessigen, mal mehr, mal weniger. Auch in der heutigen Zeit ist der Zusammenhalt in einer Thailaendischen Familie immer noch hoeher einzuschaetzen, als bei uns. Aber unter dem Nenner gebracht, gehen Farang-Familien schlimmer mit unseren Kindern um.


    @Lungkau

    Wie schon geschrieben: Ich kenne die Gegebenheiten nicht. Wenn Du aber der Ansicht bist, das die Zustaende fuer das Kind (Wie alt ist sie jetzt?) nicht zu verantworten sind, schalte das Jugendamt ein.
    Ich meine aber, das Jugendamt wird da auch nicht viel helfen (koennen). Wenn das Kind koerberlichen oder seelischen Schaden davontraegt, wird das Jugendamt eingreifen. Ansonsten wird das nur Sache der Eltern sein, wie sehr sie ein Kind in die Hausarbeit einbinden.

    Zitat Zitat von Lungkau",p="479690
    die ihre „Tochter“ vernachlässigen, alle Arbeiten erledigen lassen (Aschenputteldasein) und sich trotzdem einen Scheiß um dieses Kind kümmern!
    Wenn das Kind ungluecklich ist und immer gezwungen wird, etwas zu tun, wird es irgendwann die Eltern dafuer hassen. Das kann auch schwere Depresionen ausloesen. Ein Gespraech mit dem Jugendamt kann daher nicht schaden.

  9. #8
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Zitat Zitat von dutlek",p="481132
    Aber unter dem Nenner gebracht, gehen Farang-Familien schlimmer mit unseren Kindern um.
    Wie verblendet muss man eigentlich sein von dem Thailandvirus, um solch einen Unsinn von sich zu geben? :O

  10. #9
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Zitat Zitat von dutlek",p="481132
    ...Aber unter dem Nenner gebracht, gehen Farang-Familien schlimmer mit unseren Kindern um...
    Link?

  11. #10
    Avatar von dutlek

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    Re: Dutleks Meinung oder die eines echten Buddhisten ist gef

    Da gibt es keinen Link, da das meine persoenliche Meinung ist. Wenn jemand anderer Meinung ist, so hat er auch andere Erfahrungen gemacht. Ich kann nur das wiedergeben, was meine eigenen Erfahrungen sind. Ich kann also daher nicht schreiben, das die Thais schlimmer sind, da ich nur das Gegenteil kennengelernt habe.

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