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Die Zeiten ändern sich

Erstellt von x-pat, 07.09.2012, 07:31 Uhr · 129 Antworten · 9.549 Aufrufe

  1. #121
    ILSBangkok
    Avatar von ILSBangkok
    Ich dachte immer, dass ich ein Träumer bin. Seit ich aber die Kommentare von Knarfi lese muss ich sagen - ich bin ziemlich ein Realist.

    Ich finde die Gedanken von Knarf gut und interessant, nur wird das wohl kaum Eintreffen oder zumindest nicht in dieser Art.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Und die Photosynthese hilft uns inwiefern bei unserem Energieproblem?
    Schauen wir uns doch mal an, was unter Photosynthese laut Wikipedia zu verstehen ist:

    Photosynthese oder Fotosynthese bezeichnet die Erzeugung von energiereichen Stoffen aus energieärmeren Stoffen mit Hilfe von Lichtenergie.

    Das sagt doch alles:
    du hast wenig Energie, fügst Lichtenergie hinzu und hast dann sehr viel Energie.
    So funktionieren Pflanzen. Hast du schon mal einen Baum mit einem Solardach drauf gesehen?
    Nein? Ich auch nicht.
    D.h., man braucht eben nichts umständliches wie Solardächer, um Sonnenenergie zu beziehen, zu speichern und umzuwandeln.
    Man muss eben nur feststelen, wie der Baum das macht und dieses künstlich nachbilden. So, wie man es eben bei Mikrofon, Kamera etc. auch gemacht hat.

    Und die Logik sagt mir folgedes: wenig Energie plus Sonne = viel Energie plus Sonne = noch mehr Energie plus Sonne..... = unendlich viel Energie, die die Welt gar nicht alleine verbrauchen kann.

    Wie man das macht, brauche ich nicht zu wissen. Wann der Mensch das effektiv nachbilden kann, kann ich auch nicht genau sagen. Aber es ist praktisch sicher, dass es irgendwann möglich sein wird und natürlich auch sinnvoll ist (sonst hätte die Natur so etwas für Pflanzen nicht eingeführt).

    Was man auch nicht vergessen sollte: die Eigenenergie des Menschen. Auch hier stecken noch völlig ungeahnte Energieformen drin.

  4. #123
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von ILSBangkok Beitrag anzeigen
    Ich dachte immer, dass ich ein Träumer bin. Seit ich aber die Kommentare von Knarfi lese muss ich sagen - ich bin ziemlich ein Realist.
    Das hat mit Träumen nicht viel zu tun. Ich sehe mich hier als Realist. Es sind ja nicht alles Dinge, die ich mir wünsche, sondern wie ich sie aufgrund von historischen Erfahrungswerten und auch bereits geplanten und erstellten Dingen in der Zukunft einschätze.
    Mit der Einschätzung liege ich ja auch nicht sehr weit von gut bezahlten professionellen Zukunftsforschern entfernt, die ja ähnlich vorgehen.

    Es klingt nur sehr utopisch und unrealistisch, weil die meisten Leute eben nur im Jetzt oder in der Vergangenheit leben. Neuentwicklungen werden einfach so zur Kenntnis genommen, abner die wenigsten Leute sagen: "wäre doch mal schön, wenn es so etwas geben würde". Das wiederum liegt daran, dass wir im Grunde schon ein sehr hohes Bequemlichkeitsniveau erreicht haben. Alles, was jetzt folgt, ist Luxus. Und manche, sie die sich eher arm oder mittelmässig fühlen, haben wohl eher ein Problem damit, sich auch mal Luxus zu gönnen und davon träumen zu dürfen.

    Daher wird kaum jemand die Realität als solche erkennen, dass an irgendwann nicht mehr arbeiten muss.
    Das ist in etwa so wie beim Mensch, der täglich sein Essen beschaffen muss. Hätte man ihm gesagt, dass es mal Supermärkte geben würde, in dem man ganz einfach sein Essen kaufen könne, der hätte einen doch für bekloppt gehalten. Aber eben aus der Sicht heraus, dass es einfach zu viel des Guten wäre. Wie hat man so etwas verdient als einfacher Höhlenbewohner?

    Und so ist es eben auch aktuell. Aber ja, wir haben uns den Luxus verdient: nichts mehr machen müssen, sondern mehr Zeit für die wichtigsten Dinge im Leben haben. Und das ist kein Traum.
    Ein Traum wäre es höchstens, wenn ich sagen würde, wir würden den Zustand schon nächste Woche erreichen. Das ist aber Blödsinn. Ob wir es überhaupt erleben ist auch fraglich, aber nicht unmöglich.

  5. #124
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Alles ringsherum wie Kulisse, Raumschiffattrappen, Special Effects, Kostüme können gedruckt werden.
    Ich habe geahnt, dass dieses Argument kommt. Das ist wohl mittlerweile deine Lösung für alles.

  6. #125
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Schauen wir uns doch mal an, was unter Photosynthese laut Wikipedia zu verstehen ist:

    Photosynthese oder Fotosynthese bezeichnet die Erzeugung von energiereichen Stoffen aus energieärmeren Stoffen mit Hilfe von Lichtenergie.

    Das sagt doch alles:
    du hast wenig Energie, fügst Lichtenergie hinzu und hast dann sehr viel Energie.
    Du hast da leider das Wort "Stoffe" überlesen. Das Endprodukt der Fotosynthese ist keine frei verfügbarge Energie, sondern Glukose. Ein bisschen weiter hätetst du den Wikipedia-Artikel schon lesen sollen. Dann wäre dir auch aufgefallen, dass Photosynthese etwas komplizierter ist als du meinst. Vor allem erzeugen die Pflanzen auch nicht einfach irgendetwas, vor allem keine Energie, nur aus Sonnenlicht.

    Wie man das macht, brauche ich nicht zu wissen.
    Das solltest du schon zumindest ansatzweise verstehen, damit du nicht weiterhin so einen Unsinn verbreitest.

  7. #126
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du hast da leider das Wort "Stoffe" überlesen. Das Endprodukt der Fotosynthese ist keine frei verfügbarge Energie, sondern Glukose. Ein bisschen weiter hätetst du den Wikipedia-Artikel schon lesen sollen. Dann wäre dir auch aufgefallen, dass Photosynthese etwas komplizierter ist als du meinst. Vor allem erzeugen die Pflanzen auch nicht einfach irgendetwas, vor allem keine Energie, nur aus Sonnenlicht.
    Es geht um das grundsätzliche Prinzip und nicht darum, Bäume und Planzen 1:1 zu kopieren!

    Ein letzter Versuch, um meine Denkweise zu verdeutlichen:
    in den letzten Millionen Jahren hat die Natur es geschafft, aus den gegebenen Rahmenbedingungen das zu schaffen, was wir ringsherum sehen.
    Was waren die Grundlage: eine Sonne, ein Mond, ein Planet mit Gestein und Wasser. Das war praktisch alles.
    Daraus haben sich Lebewesen, Planzen, Tiere, das Wetter und durch dieses Dinge wie Autos oder Flugzeuge entwickelt.

    Meinst du nicht, dass das schon sehr erstaunlich ist, wenn man an die Rohstoffe denkt?
    Und daher frage ich dich: warum sollten nicht weitere Dinge möglich sein, bzw. wwarum sollte die Entwicklung nun nach Millionen Jahren Entwicklung plötzlich stoppen? So etwas zu glauben ist Schwachsinn.
    Im Gegenteil: wir stehen wohl immer noch ganz am Anfang einer Entwicklung.

  8. #127
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ...wir stehen wohl immer noch ganz am Anfang einer Entwicklung.

    In geistiger Hinsicht sehe ich das so, eigentlich ist es ein Stillstand, wenn nicht Rueckschritt zu beobachten.

    In den vergangenen Jahrtausenden haben sich einige Menschen geistig weiterentwickelt, das reicht aber nicht.

    Die Masse der Zeitgenossen sind Steinzeitler und Steintischler.

    Fuer die technische Entwicklung und darueberhinaus gilt immer noch "Der Krieg ist der Vater aller Dinge"

    Von daher sehe ich fuer die breite Masse wenig Hoffnung.

    Das ist keine pessimistische Sichtweise, sonder Realismus pur.

    Meine Technikbegeisterung ist von der Realitaet eingeholt worden.

    Als Mann der Chemie und Physik habe ich die Entwicklung aufmerksam verfolgt.

    Es sind nur Versprechungen die fuer einen kleinen Teil der Menschheit in Erfuellung gehen,

    der 'Rest' muss fuer die Anderen auf der Sonnenseite buckeln, mir ist nicht wohl dabei...

  9. #128
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Meine Technikbegeisterung ist von der Realitaet eingeholt worden.
    Als Mann der Chemie und Physik habe ich die Entwicklung aufmerksam verfolgt.
    Es sind nur Versprechungen die fuer einen kleinen Teil der Menschheit in Erfuellung gehen,
    der 'Rest' muss fuer die Anderen auf der Sonnenseite buckeln, mir ist nicht wohl dabei...
    Welche Versprechungen wurden denn nicht eingehalten? Ist vielleicht die Erwartungshaltung zu groß?
    Der Teil, der buckelt, hat ja auf Dauer auch Vorteile. Mittlerweile können alle Arbeiter in ihre gemietete Wohnung und dank Steckdose Strom abzapfen.
    Solange noch Geld die Hauptrolle spielt, werden natürlich zunächst einmal einige wenige profitieren (wenn man sich bei der betrachtung nur auf das Geld konzentriert). Doch der Vorteil an Bequemlichkeit und Qualitätsgewinn kommt doch bei allen an.

    Mal ganz platt gesagt: dank der Erfindung der Becher können Bettler ihr Geld nun in Bechern sammeln und müssen nicht alles in ihrer Hand legen.
    Das klingt zunächst mal makaber. Das liegt aber eher daran, dass man die Vorteile der Entwicklung gar nicht richtig würdigt und laum wahrnimmt. Das wiederum liegt aber an der besonders starken Fixierung auf das Geld. Dem Bettler ist der Becher halt egal, weil er ja trotzdem weiterhin Geld sammeln muss. Rein objektiv betrachtet wird ihm das aber nun erleichtert.

    Und so ist das mit vielen Dingen. Wenn ich mein Leben in den 70ern mit heute vergleiche habe ich allein schon dank PCs und Internet einen Komfort-Gewinn von über 100000% erzielt.

    Geld wird spätestens dann seinen Stellenwert verlieren, wenn es alles umsonst gibt. Das ist ja heute in vielen Bereichen schon so. Nur wird das kaum wahrgenommen. Gibt es eine Gehaltserhöhung von 3% wird das mit einem müden Lächeln zur Kenntnis genommen: "Na toll. Davon kann ich mir ja gerade ein Eis im Monat mehr kaufen". Aber wehe, es wird um 3% gekürzt. Dann bricht die Welt zusammen: "wie soll ich nun meine Kinder ernähren?" Na ja, mit einem Eis weniger.

    Soll also heißen: die Welt wird Tag für Tag besser, nur die Menschen werden von Tag zu Tag blinder. Auch Verwöhntheit führt natürlich zu Blindheit. Daher brauchen manche auch ab und zu mal Naturkatastrophen oder sonstige Schicksale, um mal wieder zu erkennen, wie gut sie es haben. Und dass eben Geld nicht der Gipfel des Erfolgs ist, sondern ein genußvolles Leben. Im Moment erleichtert Geld das Leben noch. Aber nicht mehr lange - dank weiterer Erfindungen.

    Und dann bleibt die Zeit für die geistige Entwicklung. Denn durch den scheinbaren Überlebenskampf wurde diese leider - aber durchaus verständlich - in den Hintergrund gestellt. Das wird sich sicherlich gewaltig ändern. Ich bin da sehr optimistisch. Nicht, weil ich an die Menschen glaube, sondern an die Logik und den Lauf der Geschichte.

  10. #129
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Welche Versprechungen wurden denn nicht eingehalten? Ist vielleicht die Erwartungshaltung zu groß?
    Naja, betrachten wir mal den FRIEDEN. Seit Jahrzehnten hat man uns erklaert nur mit Waffen ist der Frieden erreichbar.

    Wir haben immer mehr und leistungsfaehigere Waffen, aber dem steht nicht mehr Frieden gegenueber. Die globale Gesellschaft

    ist aggresiver geworden.




    Wie schaut es mit NAHRUNG und TRINKWASSER aus ? Die Zahl der Menschen, die nicht genug Nahrung und sauberes Trinkwasser

    haben geht in die Milliarden, das ist unvorstellbar, aber real. Die Einen leben im Ueberfluss, die Andern sterben weil sie nicht genug Nahrung

    und Trinkwasser haben.




    Haben wir eine SAUBERE UMWELT, durch unsere Technik geschaffen ? Nein - das Gegenteil ist der Fall !

    Es wird auf Deibel komm raus ausgebeutet. Schau dir an wie es die reichen westlichen Laender machen.

    Zuhause sind die Umweltauflagen zu hoch - macht nix - ab nach Asien.




    Von Gerechtigkeit fuer alle, will ich garnicht erst schreiben, es ist eines der dunkelsten Kapitel der Industrialisierung

    ueberhaupt. Entwicklung und Technik dient heute sehr oft der Bestandssicherung von einigen wenigen Vermoegenden

    im Westen und skrupellosen Auf-steigern, wie man sie gehaeuft in Asien beobachten kann.



    Es ist in meinen Augen eine unruehmliche Show die den Menschen geboten wird.

    Ich will dich nicht als weltfremden Traeumer hinstellen, aber versuch einmal den Fortschritt der Menschheit anhand der

    obigen Stichworte zu untersuchen, ob du wirklich zu einer echten positiven Bilanz kommst.




    Bevor ich es vergesse, dieses System-von-Hoffnungen-erwecken und das GELDSYSTEM gehen HAND in HAND .

    Die Ernuechterung kommt noch, aber bis dahin bleibt noch Zeit sich mit ALKOHOL und DROGEN 'abzulenken'.

    Keine wirklich erstrebenswerten Aussichten.


    Dennoch habe ich Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

    GOTT sei Dank.

  11. #130
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Naja, betrachten wir mal den FRIEDEN. Seit Jahrzehnten hat man uns erklaert nur mit Waffen ist der Frieden erreichbar.
    Wir haben immer mehr und leistungsfaehigere Waffen, aber dem steht nicht mehr Frieden gegenueber. Die globale Gesellschaft
    ist aggresiver geworden.
    Du musst natürlich schauen, wer die Versprechungen macht. "Waffen führen zum Frieden" ist natürlich kompletter Unsinn. Dieser Schwachsinn wird seit Jahrhunderten von Staatsführern vorgepredigt, die alles andere als den Frieden im Kopf haben, sondern reine Machterhaltung oder Ausweitung. Im Gegenteil: würde es keine Waffen geben, würde es auch logischerweise keine Kriege geben.
    Eine Waffe ist also keine Zukunftstechnik. Die gab es schon in der Steinzeit und gehört somit ins Museum für Geschichte.

    Die Agression ist also nicht durch Fortschritt entstanden, sondern durch den Egoismus der Weltherrscher.
    Ich aber sage dir: die Weltherrscher werden irgendwann abtreten - mit Unterstützung neuer Technologien. Und das werden keine Waffen sein.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Wie schaut es mit NAHRUNG und TRINKWASSER aus ? Die Zahl der Menschen, die nicht genug Nahrung und sauberes Trinkwasser
    haben geht in die Milliarden, das ist unvorstellbar, aber real. Die Einen leben im Ueberfluss, die Andern sterben weil sie nicht genug Nahrung und Trinkwasser haben.
    Auch das ist ja nicht die Schuld der Technik. Auch wenn die Europäer viele Kontinente ausgebeutet haben (aus Herrschsucht), so muss man objektiv feststellen, dass sich der Bestand an Nahrung und Trinkwasser an sich, z.B. in Afrika ja nicht verschlechtert hat. Die Bevölkerung ist halt angewachsen. Das könnte man durch neue Entwicklungen wie Kondom oder Pille etwas eindämmen.
    Aber es gibt natürlich auch hier relativ neue Entwicklungen, z.B. die keimfreie Herstellung von Trinkwasser aus Schmutzwasser in einer PET-Flasche:
    Die Sonne kann noch mehr « Sonne-ist-Leben

    Die Erzeugung von Solarenergie in der Wüste könnte den Afrikanern auch den wirtschaftlichen Durchbruch bringen, wenn sie sich nicht von den Europäern unterbuttern lassen. Aber das sind auch eher wieder Probleme auf menschlicher Ebene und nicht auf technischer Basis.

    Gerade für Afrika sehe ich eine goldene Zukunft voraus. Sie werden wohl die größten Nutznießer der Neuentwicklungen werden. Da werden sich Europa und Amerika noch schwer wundern.


    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Haben wir eine SAUBERE UMWELT, durch unsere Technik geschaffen ? Nein - das Gegenteil ist der Fall !
    Das kann man schwer pauschalisieren. Hier besteht sicherlich in vielen Bereichen noch Handlungsbedarf. Das Problem ist, dass viele Entwickler die Priorität erstmal auf andere Dinge gesetzt haben: erstmal zum Laufen bringen und uns dann später um die Umwelt kümmern. Das Auto ist dafür eine Paradebeispiel.
    Aber ich würde auch nicht vom Gegenteil sprechen. Man ist ja bemüht. Mir persönlich geht das aber auch zu langsam. Und im Grunde sollte man die Umwelt in der Tat von Anfang an viel stärker berücksichtigen. Ich denke jedoch, dass man das in Zukunft auch intensiver machen wird. Auch in Asien wird das bald eine Rolle spielen.


    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Von Gerechtigkeit fuer alle, will ich garnicht erst schreiben, es ist eines der dunkelsten Kapitel der Industrialisierung
    ueberhaupt. Entwicklung und Technik dient heute sehr oft der Bestandssicherung von einigen wenigen Vermoegenden
    im Westen und skrupellosen Auf-steigern, wie man sie gehaeuft in Asien beobachten kann.
    Hier bin ich ja grundsätzlich der Ansicht, dass jeder wählen kann, zu welcher Schicht er gehören möchte. Gerechtigkeit gibt es nicht. man kan nur selbst versuchen, sich so gut wie möglich einzubringen. Und das wird natürlich in Zukunft einfacher werden, wenn es die Trennung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht mehr geben wird.


    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Ich will dich nicht als weltfremden Traeumer hinstellen, aber versuch einmal den Fortschritt der Menschheit anhand der
    obigen Stichworte zu untersuchen, ob du wirklich zu einer echten positiven Bilanz kommst.
    Man muss ja den Fortschritt der Menschheit unterscheiden vom Fortschritt der Technik. Was die geistige Entwicklung angeht, die immer noch hervorstechende Sucht nach Macht, sieht es natürlich sehr erbärmlich aus. Und würden wir auf dem technischen Stand von heute stehen blieben, würde sich daran auch kaum etwas ändern. Keiner hört auf die positiven Menschen. Heutzutage hätte kein Jesus, Mohammed oder Buddha eine Chance. Die würden alle als Scharlachtane, naive Gutmenschen oder gar als Volksverhetzer enden.

    Der Rückschritt der geistigen Entwicklung kam nicht erst mit der technischen Revolution. Sonst hätte es ja nicht ständig im Mittelalter und früher Kriege und Eroberungen gegeben.

    Daher kann uns ja nur eine verbesserte Technik helfen, die eben die Voraussetzungen für die Macht auslöschen kann, d.h. kein Geld mehr nötig, keine Aufteilung in Arm und Reich, gleiche Lebensbedingungen überall auf der Erde, keine Beschäftigungsverhältnisse und die nötige Zeit, um sich auf innere Werte zu konzentrieren. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber die Zeit wird kommen. Man muss nur Geduld haben.

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