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Die Zeit in der man sich nicht sieht .

Erstellt von Thaimaus, 25.06.2008, 15:07 Uhr · 37 Antworten · 4.499 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Micha L

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Wenn meine Frau wegen Familienangelegenheiten allein heimreist, bedaure ich das zunächst, genieße dann mit unseren Jungs die Männerwirtschaft, auch mit kulinarischen Extras in Restaurant und Biergarten.
    Nach 1 1/2 Wochen fehlt sie uns verstärkt. Zum Glück bleibt sie nur 14 Tage.

    Gruß

    Micha

  2.  
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  3. #12
    Avatar von MaikWut

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Zitat Zitat von Trueman",p="603707
    Videochat ist eine interessante Variante, Telefon im Moment noch praktischer.

    @Maik: Yepp, sehe ich genauso. Kauderwelsch oder "Interimssprachen", wie es die Linguisten nennen, sind eher hinderlich beim Einfinden. Ich vermeide jedes Thai und hoffe, dass wir so schnell wie möglich das Englisch durch Deutsch ersetzen können.

    Viele Grüße
    Martin
    Hallo Martin

    Camchat ist fast wie wirklich live
    Ne im Ernst, den Partner zu sehen und auch die Reaktionen im Gesicht, die Körpersprache, das kann kein Telefonat ersetzen...

    Kommt allerdings drauf an wo sie jetzt wohnt.
    Außerhalb der großen Städte sind die Leitungsgeschwindigkeiten manchmal so, dass sowieso nur ein Standbild übrig bleibt...

    -----
    Ich kann Dir echt nur empfehlen das mit dem Deutsch durch zu halten.
    Es ist sicher in den ersten Wochen/Monaten manchmal sehr mühsam und wenn es gar nicht geht muss eben auch Englisch mal wieder kurz zur Erklärung herhalten.

    Wir hatten aber z.B. jede Menge Klebezettel in der Wohnung, mit Deutsch/Thai ...

    Es lohnt sich, denn die Tiefpunkte (ich versteh nix, keiner versteht mich, das ist alles seeehr schwierig für mich...usw.) die kommen auf jeden Fall...

    Dir nochmal viel Glück für die Zukunft... :-)

  4. #13
    Avatar von Küstennebel

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="603680
    Wer ein Flugticket nach Deutschland gecshenkt bekommt -
    der hat auch die verdammte Pflicht sich hier wohl zu fühlen

    Meine Frau hatte sich hier schnell eingewöhnt,
    sie hat ja auch einen lieben Mann.

    Wir haben ja in BKK geheiratet ohne dass sie Deutschland kannte - ich dachte wenn sie erst mal auf Probe kommt
    dann gefällts ihr vielleicht nicht

    Jörg, kann es sein, dass Du ein Macho bist

  5. #14
    Avatar von tira

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Zitat Zitat von Küstennebel",p="603755
    Jörg, kann es sein, dass Du ein Macho bist ...
    Zitat Zitat von Joerg_N",p="603680
    ...erst mal ein paar Bier trinken ...Aber einewöhnungsprobleme hatte sie nicht - man muss die Menschen auch ein wenig ins kalte Wasser schmeissen,
    also nach ein paar Tagen selbst zum einkaufen schichen z.B.
    denke nö,

    eher aldi-bier-vernichter, im besonderen wenn frau einholen kann ;-D


  6. #15
    Avatar von Küstennebel

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Da wir wegen fehlender Papiere insgesamt 6 1/2 Monate aufeinander warten mussten, können sicher einige nachvollziehen, dass es eine furchtbar lange Zeit geworden ist. Wir haben zwar täglich bis zu 1 Stunde miteinander telefoniert dank des Tipps hier im Forum mit voipdiscount), aber selbst die Zeit bis zum nächsten Tag und nächsten Telefonat schien nicht vergehen zu wollen.
    Ich weiß zwar auch nicht mehr so genau, wie wir die Zeit rumgekriegt haben -bin jedoch zwischendrin für 2 Wochen nach BKK geflogen, also abzüglich 1/2 Monat = noch 6 Monate - , aber dafür sind wir jetzt täglich mehr zusammen als andere, da ich meinen Arbeitsplatz im Haus habe. Ich würde auch ungerne einen ganzen Tag auf meine Frau verzichten und umgekehrt ist es genauso.

    Alleine Urlaub machen o.ä. Scherze kommt nicht in Frage.

  7. #16
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Hallo Thaimaus, interessant finde ich auch diesen Hinweis auf Zweifel, ob es denn so richtig ist...

    [...]Dazu kamen diese ganzen Selbstzweifel: war es jetzt so richtig, was ich da angefangen hatte? Wenn ich an die vier Wochen hinter mir dachte, kam mir alles noch so unwirklich vor. Ich war in eine vollkommen fremde Welt eingetaucht, die so ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten hat, die mir bisher immer fremd waren. Und ich hatte vor, eine Frau nach Deutschland zu holen, für die unsere Welt total fremd ist.[...]
    Quelle: PDF-Datei

    Telefoniert hatten wir ein Mal in der Woche, samstags, wenn sie nicht zur Arbeit war.
    Geschrieben gar nicht - wie auch ?

  8. #17
    Avatar von Küstennebel

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Zitat Zitat von Kali",p="603788

    Telefoniert hatten wir ein Mal in der Woche, samstags, wenn sie nicht zur Arbeit war.
    Geschrieben gar nicht - wie auch ?

    wie immer --- kurz und knapp :bravo:

  9. #18
    Avatar von Thaimaus

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Ach Jungs,

    das sind hier schöne Geschichten und diese Zweifel hatte wohl jeder, aber ihr habt alle euer grosse Los gezogen.

  10. #19
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Zitat Zitat von Palawan",p="603685
    Zitat Zitat von MaikWut",p="603675
    Es ist sehr hilfreich von Anfang an immer Deutsch miteinander zu sprechen.
    Auch wenn es schwer fällt, es erleichtert die Integration enorm und stärkt das Selbstwertgefühl des Partners.

    Wir haben einige Bekannte kennen gelernt, da sind die Frauen seit Jahren hier und sprechen mit Ihrem Mann einen Kauderwelsch aus Deutsch und Englisch, wobei Englisch überwiegt.

    Wie soll das denn hier funktionieren...
    Bin bereits jetzt schon mal auf sein Statement gespannt den auf alles was mit Deutsch / Deutschland zu tun hat kommt der Abwehrreflex direkt vom Rückenmark aus gesteuert.
    Warum soll der Herr (also ich) auf alles antworten, wenn er seine Meinung schon oft genug kundgetan hat?

    Aber auf besonderen Wunsch nochmal:
    ich bleibe bei meiner Einstellung, dass es zwar sinnvoll ist, wenn BEIDE Partner die Sprache des anderen erlernen (natürlich ohne Zwang von irgendwelchen zweifelhaften Regierungen!), aber trotzdem eine gemeinsame Sprache als Basis genutzt wird, gerade um das Selbstwertgefühl des Zugereisten in der Ehe nicht zu zerstören und Kindern durch ein dreisprachiges Aufwachsen eine höhere spätere Berufschance zu vermitteln.

    Aber das kann ja jeder sehen, wie er will. Leider sehen das manche Regierungen nicht, die sich in jede Intimität von Bürgern einmischen wollen.

    Zudem habe ich überhaupt nichts gegen Deutschland. MEIN Deutschland der 60er, 70er und teilweise 80er habe ich sehr gemocht.
    Was mich ankotzt sind aber rechtsradikale und weltherrschende Tendenzen von der sogennanten Mitte der Gesellschaft aus, Scheinheiligkeit und unberechtigte Großkotzigkeit, Totalüberwachung und Zerschlagung von Grundrechten, eine Kälte in der Gesellschaft und in Unternehmen, Hängemattenmentalität und Neid, Inflation von überflüssigen und schädlichen Gesetzen, Zerstörung von Ehen usw.

    Mag natürlich sein, dass ich diese Begriffe derzeit alle mit Deutschland verbinde. Kann es vielleicht daran liegen, dass ich in anderen Ländern erkannt habe, dass es auch anders geht (zumindest teilweise)? Ist natürlich auch nur meine subjektive Sicht.

    Sollte Deutschland und seine Einwohner wieder ihren ursprünglichen Weg wieder finden, dann könnte das Land auch wieder mein Lieblingsland werden. Respekt verdient man sich und bekommt man nicht nur, weil man in dem Land zufällig geboren ist. Meine Meinung.

    Aber auch das kann doch jeder so sehen, wie man will. Ich kennen viele, die fühlen sich in Deutschland pudelwohl, weil sie halt bestimmte Situationen noch nicht erlebt haben und von den Vorzügen profitieren.

    Vor 5 Jahren hätte ich auch nie im Leben gedacht, dass ich mal in einem anderen Land wohnen würde. Auch mit meiner Frau wollte ich zunächst in Deutschland leben. Wir haben rund 18 Monate jeden zweiten Tag per ICQ (wo wir uns auch kennengelernt haben) gechattet und uns in der Zeit 4 mal gegenseitig besucht (um mal wieder zum Thema zurückzukommen). Da wir ohnehin fast bis zur Hochzeit eine rein platonische Beziehung führten (ein halbes Jahr sogar völlig ohne Foto- oder Videokontakt), war es auch noch einigermaßen erträglich.

    Die Kommunikation erfolgte natürlich auf englisch, auch wenn meine Frau freiwillig 2 Deutschkurse am GI machte und ich etwas thai lernte. Beides war aber für eine vernünftige Kommunikation zu wenig. Nur für Scherze oder Small talk ließen wir deutsche und thailändische Wörter einfließen. Klappt bis heute wunderbar.
    Das wird auch so bleiben, falls wir mal wieder zeitweise in Deutschland oder in einem anderen Land wohnen sollten.
    Wir lassen uns doch nicht von Politikern vorschreiben, wie wir sprechen dürfen, welche Kleidung wir tragen müssen oder wie häufig wir in der Woche intim sein dürfen oder müssen. Das geht weder der Regierung etwas an noch unseren Nachbarn (auch wenn das hier im Forum viele anders sehen).

    Meine Frau lass ich jedenfalls nicht ins kalte Wasser springen. Sie bekommt von mir immer nur schön angewärmtes - mit Quietcheentschen.

  11. #20
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Die Zeit in der man sich nicht sieht .

    Wir waren fast ein Jahr getrennt. Nur von 3 Urlauben unterbrochen. Da Schatzi ein Internetcafe hat, haben wir morgens und abends gechattet. In summe so 3-4 Stunden pro Tag. Ich bin in der Zeit so gegen 4:30 aufgestanden. Abends dann, bis sie zu müde zum quatschen war. In der Winterzeit war das besonders blöd wg 6 Std Zeitunterschied. Im ersten Urlaub 2007 habe ich dann mal einen Blick in ihren Router geworfen. Mich haben die Standbilder genervt. Diese Tolle high speed ADSL Verbindung war dann in Wirklichkeit eine 256K Verbindung. Haben wir dann sofort auf eine 2000er Leitung gewechselt.
    Auf jedenfall ist uns die Zeit sehr schwer gefallen. Ich habe heute noch schlechte Gefühle, wenn ich zum Flughafen Samui gehe.Andererseits aus heutiger Sicht hat uns die lange Vorbereitungszeit sehr geholfen. Fast nix vergessen/übersehen :-)

    Gruss Volker

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