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Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

Erstellt von socky7, 05.06.2008, 12:58 Uhr · 162 Antworten · 33.721 Aufrufe

  1. #61
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    hoer mal @thaimax, du lebst im ausland so wie ich bis jetzt mit bekommen habe. so wirst du auch hier in D nicht am sozialsystem teilnehmen.
    wie kann man dann so laut bellen.
    kann es sein du dich nicht den deutschen steuern stellst?
    hoffe doch wenigstens das du dich am steuersystem deines aufenthaltlandes beteiligst.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Thaimax

    Registriert seit
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    4.075

    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Zitat Zitat von deguenni",p="725322
    hoer mal @thaimax, du lebst im ausland so wie ich bis jetzt mit bekommen habe. so wirst du auch hier in D nicht am sozialsystem teilnehmen.
    wie kann man dann so laut bellen.
    kann es sein du dich nicht den deutschen steuern stellst?
    hoffe doch wenigstens das du dich am steuersystem deines aufenthaltlandes beteiligst.
    Deguenni, ich bin weder Deutscher, noch habe ich jemals in ein deutsches Steuersystem einbezahlt, noch war ich jemals länger als 3 Tage am Stück in Deutschland.

    Wenn Du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast, was ich eigentlich erwarten kann wenn Du auf meinen Beitrag antwortest, würdest Du bemerken, dass ich im Konjunktiv schrieb. - Genauso wie ich über alle Sachen schreibe, von denen ich nicht selbst betroffen bin, sondern einfach nur schreibe, was ich als Betroffener machen würde.

    Was eine persönliche Einstellung und das Kundtun zu Themen mit "laut bellen" zu tun haben soll müsstest Du mir noch näher erklären, ich kann damit nichts anfangen....

  4. #63
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Thaimax,
    dieses Problem ist europaweit, allerdings nicht in dieser deutschen Härte gegenüber den Vätern. Deine Beiträge diesbezüglich schätze ich.

    Liest man den Link des Threadstarters durch, dann fällt mir diese Aussage auf:

    Wer (im Ausland) erfolgreich sein will muss 3 Regeln beachten:
    1. meide die eigenen Landsleute,
    2. keine einheimische Frau,
    3. kein Alkohol.


    Es ergeben sich noch andere Möglichkeiten zur Unterhaltsregelung. Zum Beispiel kenne ich hier ein Frau, die sich nicht mehr an den Namen des Vaters erinnert. Das mag bei der ersten Meldung etwas peinlich wirken, erleichtert im Nachgang einiges. Allerdings ist der Vater immer erpressbar.

    Ich hörte zudem von einem anderen arbeitslosen Pärchen, die nicht zusammenleben und sich die elterliche Sorge geteilt haben. Die Tochter lebt im Wechsel eine Woche bei Papa und dann wieder bei Mama. Dadurch entfällt der Unterhaltsvorschuss und beiden wird vom Arbeitsamt der volle Unterhalt bezahlt. Schulden fallen also für keinen der beiden Elternteile an.

  5. #64
    Avatar von Volker M. aus HH.

    Registriert seit
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    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Zitat Zitat von deguenni",p="725322
    hoer mal @thaimax, du lebst im ausland so wie ich bis jetzt mit bekommen habe. so wirst du auch hier in D nicht am sozialsystem teilnehmen.
    wie kann man dann so laut bellen.
    kann es sein du dich nicht den deutschen steuern stellst?
    hoffe doch wenigstens das du dich am steuersystem deines aufenthaltlandes beteiligst.
    Er darf also das deutsche Unterhaltsrecht nicht kritisieren, weil er nicht in die deutschen Sozialkassen einzahlt ?
    Interessanter Aspekt vor dem Hintergrund wer hier alles ueber Thailand meckert.

    Gruss Volker

  6. #65
    Avatar von tira

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    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Zitat Zitat von antibes",p="725310
    ...Die Interessen der Mütter werden dem der Kinder vorrangig gestellt. Und Väter? Vergiß sie....
    moin,

    haste doch ein depp/melkuh iss festgemacht, weshalb sollte der staat interesse haben
    was zu ändern, wäre er selbst dann in der pflicht.

    nö, die ausführungen von thaimax sind so verkehrt net, iss es doch gerade die sicht eines aussenstehenden.


  7. #66
    Avatar von Nokhu

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    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    @deguenni
    Ich bin Deutscher, habe 45 Jahre Steuern und in Sozi-Kassen eingezahlt. Darf ich jetzt bellen?

    OK!
    Zitat Zitat von Thaimax",p="725319
    Ich würde gar nichts bezahlen, würde mich der Staat dazu verurteilen käme für mich keine Arbeit mehr in Frage, dann wäre ich Hartz4-Empfänger
    Ich würd´s genauso machen. Und ich hätte garantiert kein schlechtes Gewissen, denn....
    Wer in diesem Land "Gewissen" zeigt, hat schon verschissen.

    Woher ich das weiss?

    Guck TV!


    PS: Gewissen<>verschissen. Reimt sich sogar.

  8. #67
    Avatar von Thaimax

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    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Zitat Antibes:
    Thaimax,
    dieses Problem ist europaweit, allerdings nicht in dieser deutschen Härte gegenüber den Vätern. Deine Beiträge diesbezüglich schätze ich.
    Danke, ja, Unterhaltsregelungen gibt es europaweit, die "deutsche Härte" jedoch ausser in Deutschland nur mehr in Österreich, selbst die Schweiz, die jahrelang am schlimmsten war, geht jetzt zumindestens den Weg, dass man Geschiedenen ohne Sorgerecht nicht mehr in den wirtschaftlichen Abgrund stösst.

    Es ergeben sich noch andere Möglichkeiten zur Unterhaltsregelung. Zum Beispiel kenne ich hier ein Frau, die sich nicht mehr an den Namen des Vaters erinnert. Das mag bei der ersten Meldung etwas peinlich wirken, erleichtert im Nachgang einiges. Allerdings ist der Vater immer erpressbar.
    Diesen Weitblick von wegen der Erpressbarkeit werden allerdings die wenigsten haben. Kommt es zu so einer Regelung gibt man als geschiedener Vater der Mutter des gemeinsamen Kindes ja trotzdem Geld, nebenbei bekommt die Mutter aber Unterhaltsvorschuss vom Amt. Kommt es zum Streit zwischen den beiden steht das Ergebnis auf jeden Fall fest. Die Vater muss den Unterhalt der vergangenen Jahre nachbezahlen + den laufenden Unterhalt bezahlen. Die Mutter hat mit keinerlei Konsequenz zu rechnen, darf sowohl das Geld behalten, das der Vater ihr bezahlt hat, und den Unterhaltsvorschuss natürlich auch, weil den ja der Vater bezahlen muss.
    Diese Regelung, die tatsächlich auf den ersten Blick wie das Gelbe vom Ei aussieht kann den finanziellen Supergau werden (Unterhaltsschulden werden nämlich unter das Existenzminimum gepfändet. - Wie man dann legal überleben kann erschliesst sich mir nichtmal im Ansatz.

    Ich hörte zudem von einem anderen arbeitslosen Pärchen, die nicht zusammenleben und sich die elterliche Sorge geteilt haben. Die Tochter lebt im Wechsel eine Woche bei Papa und dann wieder bei Mama. Dadurch entfällt der Unterhaltsvorschuss und beiden wird vom Arbeitsamt der volle Unterhalt bezahlt. Schulden fallen also für keinen der beiden Elternteile an.
    Ja, alles geht, die Voraussetzung dafür ist aber, dass Mutti auch möchte. Versteht man sich nach der Trennung gut gibt es auch selten Probleme.
    Es liegt aber absolut nicht in der Hand des nicht sorgeberechtigten Elternteils(das ist in über 90% der Fälle der Vater), wenn Mutti nicht möchte kann sie dem Expartner das Leben zur absoluten Hölle machen, ohne dass man ein rechtliches Mittel zur Gegenwehr hätte.
    Das ist für mich sehr einseitig, nicht selten entstehen nach einer Trennung Rachegefühle, diese auszuleben stellt für Frauen kein Problem dar, sie erhalten vom Steuerzahler alle dafür notwendigen Mittel um den Ex zu ruinieren. Argumentiert wird natürlich immer mit dem "Kindeswohl".


    Nokhu schrieb:
    Ich würd´s genauso machen. Und ich hätte garantiert kein schlechtes Gewissen, denn....
    Wer in diesem Land "Gewissen" zeigt, hat schon verschissen.
    Ich denke, dass in so einem Fall niemand ein schlechtes Gewissen haben sollte. Wenn der Staat, an den man jahrelang die Hälfte seines Einkommens in Form von Steuern und Sozialabgaben bezahlt, auf einmal der Meinung ist meine eigenen Interessen nicht mehr zu schützen ist es einfach nur das Logischste, dass es sich mit der Abgabenzahlerei ab diesem Zeitpunkt erledigt hat. Es wäre ja eine Perversität sondersgleichen, dass ich die Hälfte meines Einkommens unter anderem dafür bezahle, dass Leute ohne Arbeit ein Auskommen haben, ich aber dann trotzdem noch für eine einzelne Person zusätzlich in die soziale Verantwortung genommen werde, und zwar für eine Person, mit der ich offensichtlich ja nichts mehr zu tun haben möchte, oder die mit mir nichts mehr zu tun haben möchte, weil es eben eine Trennung gab.
    Wenn dann noch eine Weigerung betreffen eines Vaterschaftstests kommt ist der Ofen sowieso mal komplett aus, man lässt sich ja eh viel gefallen, aber irgendwann muss halt mal Schluss sein.

    Es ist ja in Österreich der gleiche Schmarrn, wieviel Leid und Unrecht dieses vorgebliche "Wohl des Kindes" schon verursacht hat glaubt man erst, wenn man mit betroffenen Leuten zu tun hatte. Also mit Obdachlosen.

  9. #68
    Avatar von Nokhu

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    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Na, sag ich doch! :bravo:

  10. #69
    Avatar von phi mee

    Registriert seit
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    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Was mir an dieser Sache grundsätzlich auffällt ist der Verstoß gegen den Grundsatz: "Im Zweifel für den Angeklagten".

    Der Vater ist doch in diesem Fall, Verweigerung der Unterhaltszahlung wegen Nichtanerkennung der Vaterschaft, der Angeklagte der dazu verurteilt werden soll Unterhalt zu zahlen. Also wäre die Gegenpartei (Exfrau) doch in der Pflicht die Rechtmäßigkeit der Unterhaltsansprüche zweifelsfrei nachzuweisen. Somit müsste die Frau einem Vaterschaftstest zustimmen.

    Wäre mal eine interessante Frage an einen Rechts[s:106dce6db2]verdreher[/s:106dce6db2]anwalt oder Familienrichter.



    phi mee

  11. #70
    Avatar von franky_23

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    Re: Die "legale" Unterhaltsflucht aus Deutschland

    Zitat Zitat von phi mee",p="725837
    Was mir an dieser Sache grundsätzlich auffällt ist der Verstoß gegen den Grundsatz: "Im Zweifel für den Angeklagten".

    Der Vater ist doch in diesem Fall, Verweigerung der Unterhaltszahlung wegen Nichtanerkennung der Vaterschaft, der Angeklagte der dazu verurteilt werden soll Unterhalt zu zahlen. Also wäre die Gegenpartei (Exfrau) doch in der Pflicht die Rechtmäßigkeit der Unterhaltsansprüche zweifelsfrei nachzuweisen. Somit müsste die Frau einem Vaterschaftstest zustimmen.

    Wäre mal eine interessante Frage an einen Rechts[s:02acfeca6e]verdreher[/s:02acfeca6e]anwalt oder Familienrichter.

    Ich denke ihr macht da alle einen entscheidenden Fehler. ERstens der Unterhaltsanspruch für das Kind ist eine Sache zwischen Vater und Kind, sprich der Rechtsanspruch auf Kindesunterhalt hat das Kind. Stimmt eine Mutter einem Vaterschaftstest nicht zu, so kann das Jugendamt den Willten der Mutter ausser acht lassen. Denn die Mutter agiert ja als Erziehungsberechtigte, Sorgeberechtigte, .. nur im Auftrag des Kindes und das REcht des Kindes auf Kenntnis der Abstammung ist höher zu bewerten, da gab es vor 1 oder 2 Jahren ein entsprechendes Urteil des BVG.

    Beim Unterhalt gegenüber der Kindesmutter gibt es auch einige Veränderungen in den letzten Jahren. Doch meist noch keine höchstrichterliche Urteile.

    Das Kind könnte auch jederzeit die Mutter auf Preisgabe des Namens des Vaters verklagen.

    Wenn dann die Mutter sich nicht mehr erinnert, dann ist es Sache des Gerichtes Schritte zu unternehmen. Dies kann nichts heissen, Bußgeld bis hin zu Haft, wobei letzteres die Ausnahme sein dürfte.

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