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Die Einweisung....

Erstellt von Kali, 16.07.2004, 18:05 Uhr · 98 Antworten · 6.536 Aufrufe

  1. #81
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Die Einweisung....

    Zitat Zitat von Bukeo",p="152527
    Das tun übrigens Bäuerinnen in Deutschland auch nicht, Strassenmädchen von der Reeperbahn aber schon eher, oder?
    Wie soll ich denn das beurteilen, ich habe mich bisher weder mit der einen noch der anderen Bevölkerungsgruppe unterhalten.

    Aber ich bezog mich auf Johann, der dir ja widersprochen hat, dass es eine Milieutypische Sprache ist, die du da meinst zu hören, sondern vielmehr weit verbreitet. Du hingegen sagst, das mag sein, aber du verkehrst ja nur in gehobenen Kreisen und da kommt so etwas nicht vor. Daher mein Schluss: bak mai di=Landei/niedere Schicht=von Bukeo nicht sozialisiert wegen unflätiger Ausdrucksweise=Vorurteile gegen Landbevölkerung.

    Aber dein Argument, du wendest dich ja auch ab, wenn Männer untereinander über solche Themen sprechen klingt doch nun wirklich etwas lächerlich. Bist du denn so ein Chorknabe?

  2.  
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  3. #82
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die Einweisung....

    Aber dein Argument, du wendest dich ja auch ab, wenn Männer untereinander über solche Themen sprechen klingt doch nun wirklich etwas lächerlich. Bist du denn so ein Chorknabe?
    schade, dass es eigentlich bisher nur Jinjok richtig verstanden hat, um was es eigentlich geht.

    Nein, ich bin kein Chorknabe - leider kann ich die Gespräche hier nicht alle aufführen, das ginge zu weit.

    Dir macht es also z.B. nichts aus, wenn ein Mann sich mit anderen Männern unterhält, sich über den Körper seiner daneben sitzenden Frau amüsiert, sie auch noch beschreibt und ihre Vorlieben im Bett erklärt. Ev. auch noch, wieviele Mia Nois er hat und das diese dann wesentlich besser im Bett wären, als seine danebensitzende Frau.

    Ich habe nun versucht, genau einen Teil des Gesprächs, dass eben mit den Frauen stattgefunden hat - wiederzugeben.
    Dazu kommen dann aber noch mehrere Faktoren, die eben für mich Anlass genug waren, solche sog. "Party´s" eigentlich zu meiden, sofern ich es vorher weiss.

    Wenn dir solche Gespräche Spaß machen - dann nur zu.....!

  4. #83
    Johann43
    Avatar von Johann43

    Re: Die Einweisung....

    das Urteil der Frauen zweifle ich nicht an. Wenn sie sagt, sie erkennt es am zweiten Satz, dann ist das so.
    da kann ich nur feststellen, das ich das eben nicht mache. Denn auch meine Frau hat sich schon geirrt. Was nicht bedeutet, das ich nicht ernst nehme was sie sagt. Aber ich bilde mir gerne selbst ein Urteil und nicht vom Hörensagen, auch wenn es sich um meine Frau handelt.


    Klar sind das ganz normale Menschen, nur ihr Ruf und ihr Ansehen in der Öffentlichkeit wird dadurch nicht wirklich besser.
    Wieder so eine Verallgemeinerung, die ich so nicht akzeptieren kann. Welche Öffentlichkeit meinst Du? Die von Dir vertretene, oder die gesamte? Da gibt es, außerhalb des Milieus, die komplette Bandbreite, von Akzeptanz bis hin zur Ablehnung. Mit dem Ruf und ihrem Ansehen sieht es genau so aus.

    Ich denke die Thailand-Erfahrung von Bukeos Frau läßt ihre Urteilsfähigkeit über ihrer Mitmenschen auf einem entsprechend guten Niveau einordnen.
    Das mag stimmen, ich kenne sie aber nicht und darum muss ich dem ja nicht zwingend folgen und kenne ihr Niveau nicht. Jeder wie er möchte. Ihr glaubt den Menschen, bei denen ihr es für richtig haltet. Damit kann ich leben. Persönlich halte ich es so, das ich nur glaube was ich selbst sehe und erlebe.

    Bemerkenswert wird es wohl erst dann, wenn man es nicht mehr verbergen kann und ich denke dieser Umstand brachte Bukeo überhaupt erst dazu sich hier zu beteiligen.
    Dann soll er es auch so schreiben. Im Gegensatz zu Vielen hier, lese ich es so, wie es geschrieben steht und interpretiere nicht. Das gleiche erwarte ich bei mir.


    @ chak,

    Ist es denn besser, wenn es jetzt so aussieht, dass er keine Vorurteile gegen ehemalige Bardamen hat, sondern gegen alle Thai aus dem Agrarbereich?
    Auf deine Frage, eine klare Antwort. Nach meiner Meinung ist es nicht besser. Doch es ist seine Einstellung und die kann ich tolerieren, aber ich werde sie bestimmt nicht übernehmen.

    Oder er emint vielleicht noch einmal die Kurve bekommen zu haben?
    Den Eindruck könnte man gewinnen, doch das soll der Leser entscheiden.

    Gruss aus dem Isaan

    Johann

  5. #84
    Avatar von DisainaM

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    Re: Die Einweisung....

    Als ich seinerzeit nach München umzog, mußte ich auch feststellen, daß die Bayern etwas deftiger sprachen, meine normale preussische Sprache kam da schnell an, wie a geh, redens net so geschert daher ....
    Kam man Anfang der 80 Jahre ins Cafe Reitschule, dann sassen an den vorderen Tischen Mädchengruppen, die über manche Männer daher zogen.
    Man klärte mich auf, daß Frauen, die vom Hasenbergl kamen, grundsätzlich eine zünftige Arbeitersprache sprechen, die die Milieusprache bei weitem in den Schatten stellte.

    Von daher kennt man aus dem eigenen Land, dass in unterschiedlichen Gruppen, eine unterschiedliche Sprache gesprochen wird, und das Kinder, die an einer Schule in einem Sozialwohnungsviertel aufwachsen, mit einer anderen Sprache aufwachsen.

    Man muß nicht alles gut finden, trotzdem, aus IMO, bin ich kein Typ, der die Nase hoch trägt, ohne gleich in eine pubertäre Sprache zu verfallen.

    In Thailand ist das mit den schichtspezifischen Sprachen nicht anders, als in Deutschland, mit dem Unterschied, daß jede Thai, wenn sie im Tempel mit dem Mönch spricht, sich in einer neutralen Form ausdrücken kann.

    Natürlich sprechen Thailänderinnen, wenn sie sich 'unter ihren eigenen Leuten' befinden (ihre soziale Gruppe), in dem spezifischen Gruppenslang ('eh Alter, was geht ab' sagt auch eine Jugendlicher kaum zum Polizisten)

    Mir persönlich sind z.B. bestimmte Gespräche, die von anwesenden Katoeys über ihre Operation geführt werden, auch nicht sehr beliebt, nur muß ich ja nicht hinhören.

    Den Kontakt würde ich deshalb mit denjenigen nicht gleich abbrechen, da dies nur ein kleiner Punkt des Menschen ausmacht.

  6. #85
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die Einweisung....

    Den Kontakt würde ich deshalb mit denjenigen nicht gleich abbrechen, da dies nur ein kleiner Punkt des Menschen ausmacht
    nein, ich würde dann den Kontakt auch nicht abbrechen - nur wenn diese Gespräche dann bei jedem Treffen Hauptthema sind, dann wird es für mich einfach zu langweilig - dass hat mit hochnäsig o.ä. sicher nichts zu tun.

    Außerdem sind es keine pupertären Themen, sondern hier werden tw. einfach Episoden aus der Arbeit erzählt, ohne jetzt genau zu erwähnen, dass diese Arbeit eigentlich in den Prostituierten-Bereich fällt. Wird auch sehr gerne mit "Barfrau" umschrieben.
    Ich mag hier aber auch nicht alles aufzählen, was da so gesprochen wird, auf keinen Fall - dass von dir oben beschriebene.
    Da geht es schon mehr zur Sache, z.B. Tricks wie man beim Farang als Jungfrau durchgeht usw.
    Ich behaupte nochmals - diese Gespräche führt keine Lehrerin oder andere Angestellte, zumindest nicht die Masse.

  7. #86
    Avatar von DisainaM

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    Re: Die Einweisung....

    Fühle mich selber ja grundsätzlich auch nicht wohl, wenn die Wortwahl eintönig werden sollte.
    (da gabs in meiner Jugend eine Cartoon-Serien, wo der weibliche Part She-Men hieß ...)

    Als ich nach Bayern kam, mußte man sich an das bayrische Wort für hinterhältig (=hinterfotzig) erstmal gewöhnen, da dies mit bayrischer Mundart manchmal derart häufig von manchen Personen ausgesprochen wurde, daß einem nur noch ein Wortteil in den Ohren klang.

    Bewegt man sich lange Zeit privat in gewohnten Bekanntenkreisen,
    wird man sensibler reagieren, wie jemand, der eine hohe Neu-kontakt-Rate hat, und dadurch immer mit dem Unvorhersehbaren rechnen muß.

    Beide Wege haben ihre Vorteile.

  8. #87
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die Einweisung....

    Als ich nach Bayern kam, mußte man sich an das bayrische Wort für hinterhältig (=hinterfotzig) erstmal gewöhnen
    ja, nur ist es eigentlich egal, in welcher Sprache man z.B. seinen Gatten schlecht macht - es ist einfach nicht in Ordnung, wenn man den anwesenden Ehemann vor allen Thai-Frauen bloßstellt, über ihn lacht und wenn er dann fragt, warum man lacht, ihm irgendeinen Bären aufbindet.
    Vielleicht bin ich hier konservativ - ich verabscheue so etwas halt mal.

  9. #88
    Avatar von DisainaM

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    Re: Die Einweisung....

    Zitat Zitat von Bukeo",p="152712
    es ist einfach nicht in Ordnung, wenn man den anwesenden Ehemann vor allen Thai-Frauen bloßstellt, über ihn lacht und wenn er dann fragt, warum man lacht, ihm irgendeinen Bären aufbindet.
    Vielleicht bin ich hier konservativ - ich verabscheue so etwas halt mal.
    Deshalb in anderem Zusammenhang,
    Zitat Zitat von DisainaM",p="151422

    [highlight=yellow:11b406d162]die Schönheit des Wais ist abhängig von der Qualität des Lehrers[/highlight:11b406d162]
    denn wenn es eine unechte Beziehung ist, bekommt der Farang nur falsches zum lernen.

    Kalis großes Glück ist deshalb auch, daß er eine Partnerin gefunden hat, die ihn mit echten Informationen versorgt, so konnte er in der kurzen Zeit einen sehr guten Überblick über das Thaileben in D. bekommen.

    Was das Herziehen über den Ehemann angeht,
    gibt es noch einen anderen Aspekt, der von Menschen aus verschiedenen Schichten unterschiedlich umgesetzt wird;

    Nationalismus.

    Während der dt. Nationalismus relativ auf 'platten Füssen' daher kommt, gibt es auch bei den Thais Identitätsbekenntnisse,
    indem man Vertreter der Gastkultur als idiotisch darstellt.
    Hier muß man immer die Gruppendynamik sehen, denn wenn das Treffen vorbei ist, sieht vieles wieder anders aus.

    Darum sollte man manche Gruppenshow nicht überbewerten,
    aber klar, unnötig macht sich kaum ein Deutscher zum Kasper.

  10. #89
    Avatar von Jinjok

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    Re: Die Einweisung....

    Zitat Zitat von Johann43",p="152579
    Klar sind das ganz normale Menschen, nur ihr Ruf und ihr Ansehen in der Öffentlichkeit wird dadurch nicht wirklich besser.
    Wieder so eine Verallgemeinerung, die ich so nicht akzeptieren kann. Welche Öffentlichkeit meinst Du? Die von Dir vertretene, oder die gesamte? Da gibt es, außerhalb des Milieus, die komplette Bandbreite, von Akzeptanz bis hin zur Ablehnung. Mit dem Ruf und ihrem Ansehen sieht es genau so aus.
    @ Johann43
    Das ist nun beiweiten keine Verallgemeinerung, das ist eine landläufig bekannte und gelebte Tatsache vor der nur manche gern die Augen verschließen wollen. Ich will hier nicht über die Dimensionen des Wortes Öffentlichkeit diskutieren, weil das nur vom eigentlichen Thema ablenkt. Nimm öffentlich als Gegenteil von privat. Die gesamte Bandbreite an Akzeptanz wird es mit Sicherheit geben. Das will ich nicht bestritten haben. Nur mit welcher verteilung und damit welcher Bedeutung der einzelnen Teile des Spektrums ist die entscheidende Frage.

    Es ist doch also nach wie vor eine Tatsache, daß der Beruf einer Prostituierten weder in Deutschland noch in Thailand gesellschaftsfähig ist. Es gibt nur eine ganz kleine Reihe weitere Berufe, über die man unter keinen Umständen außerhalb seiner eigenen 4 Wände Angaben macht wenn man nicht dazu gezwungen ist (Polizei), es sei denn unter Kolleginnen. Das nehme ich mal als ein Indiz.

    Letzten Herbst hatte ich hier eine Diskussion aus der Nation übersetzt, in der es im Bestrebungen ging, den Beruf der Prostituierten in Thailand zu legalisieren, das Gewerbe zu registrieren um die Frauen zu entkriminalisieren und auch die Kriminalität in dem Millieu zu reduzieren. Aber schon im Laufe dieser von progressieven Kräften eingerühten öffentlichen Diskussion wurde klar, die Vorbehalte gegenüber Prostituierten in Thailand sind derart tief und verfestigt, daß eine Legalisierung und Erfassung der Prostitution für die Frauen einer Brandmarkung und Isolation gleichkäme.

    Sie könnten als nicht anderes mehr arbeiten, wenn sie einmal als Prostituierte bekannt wären, weil sie niemand beschäftigen würde. Damit war das Thema dann auch wieder vom Tisch, weil für absehbare Zeit in Thailand hoffnungslos. Von Akzeptanz keine Spur. Akzeptanz ist wohl nur unter Gleichen zu finden und außerhalb des Millieus selten. Nun ist es eine Frage welchen Umgang man hat - wer sich meist im Millieu oder dem Umfeld aufhält wird natürlich fast ausschließlich Akzeptanz kennenlernen und wer sich nie in solchen Kreisen aufhält wird hauptsächlich die andere Seite der Medaillie sehen. Ein Gradmesser wie die Öffentlichkeit dazu steht, findet man immernoch im Spiegel der Verhaltensweisen der Betroffenen selbst, der Gesetze und der Medien.

    In Thailand ist das keine Frage, da ist Prostitution verboten, da weiß kaum einer der nächsten Verwandten davon um einen Weg ins normale Leben zurück offenzuhalten. Dort ist kaum öffentliche Akzeptanz zu finden. Das heißt natürlich nicht, daß es sie nicht gibt und sie wird vor allem da am größten sein, wo man von der Prostitution am meisten profitiert. Die meisten führen daher ein Doppelleben, eines in Pattaya und eines in Ban Lek Hin. Was also die Öffentlichkeit angeht, da ist man als Prostituierte in Thailand in der sozialen Rangordnung ganz unten einsortiert. Da ist wohl ein weitere Grund zu sehen, warum man diese Tätigkeit besser verschweigt (Hauptgrund ist Illegalität).

    In Thailand ist die soziale Hierarchie so wichtig, weil man nicht alleine für sich selbst verantwortlich dasteht, sondern immer auch den Status und Rang seiner Eltern und Freunde mit beeinflußt. Wer will schon als Freund eines sozial sehr niedrig stehenden gelten. Ich schätze es wird noch eine ganze Weile dauern, bis dieses (oberflächliche) Wertesystem in Thailand verschwindet. Was die Akzeptanz in Deutschland angeht, das ist zu vielschichtig und lasse ich mal außen vor (Ausländerproblematik etc.)
    Jinjok

  11. #90
    Avatar von DisainaM

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    Re: Die Einweisung....

    Zitat Zitat von Jinjok",p="152861
    Was also die Öffentlichkeit angeht, da ist man als Prostituierte in Thailand in der sozialen Rangordnung ganz unten einsortiert. Da ist wohl ein weitere Grund zu sehen, warum man diese Tätigkeit besser verschweigt (Hauptgrund ist Illegalität).

    In Thailand ist die soziale Hierarchie so wichtig, weil man nicht alleine für sich selbst verantwortlich dasteht, sondern immer auch den Status und Rang seiner Eltern und Freunde mit beeinflußt. Wer will schon als Freund eines sozial sehr niedrig stehenden gelten.
    Hierbei sollte man jedoch auch die Graubereiche sehen;

    eine Frau, die aus kleinen Verhältnissen kommt, dann zur Geliebten (mia Noi) eines Wohlhabenden wird, wodurch sie ihre Familie wirtschaftlich besser ausstatten kann, wird gesellschaftlich anerkannt, weil sie gutes für ihre Eltern tut (tam buhn), und im Falle, wenn sie es schafft, das der Freund sie zur öffentlichen Nebenfrau macht, sie im Ansehen steigt.
    Entstanden ist diese Sichtweise, weil manche Mitglieder der Königsfamilie sich einen großen Kreis von Freundinnen hielten, welche sofort im Ansehen der Bevölkerung stiegen (für manchen Königssohn mag es vielleicht nicht förderlich gewesen sein) - auserwählt zu sein, von der höchsten hirarchischen Ebene.
    Dieses Handeln setzte sich natürlich auch bei Ministern und Politikern, reichen Geschäftsleuten usw. fort, die auch alle schöne junge Mädchen für ihre Freizeit auserwählten.

    Wurde dann mal ein junges Mädchen fallen gelassen, mußte sie sich bemühen, möglichst schnell einen gleichwertigen Ersatz zu finden, um nicht im Ansehen zu sinken.

    So wurden denn viele Frauen zu 'Springerinnen', von denen manche es schafften, als anerkannte Nebenfrau mit verantwortungsvollen Positionen und gesellschaftlichen Aufgaben von ihrem Gönner 'geadelt' zu werden,
    andere schafften nur den wirtschaftlichen Aufstieg ihrer Familie.

    Doch auch, wenn man nur letzteres schaffte, stellt dies aus buddhistischer Sicht soviel tam buhn dar, daß dieser Weg für manche Frauen aus unteren Schichten sehr interessant ist.

    Spricht man in Thailand von Anerkennung, so erkennt man als erstes das hirarchische Pyramidensystem an, Personen, die unter einem stehen, werden eben nur als solche anerkannt.
    Wer es schafft, im Turbolift an einem vorbeizusausen, bekommt Anerkennung und Respekt, wer es nicht schafft, bleibt sowieso unter einem.

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