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Die Einweisung....

Erstellt von Kali, 16.07.2004, 18:05 Uhr · 98 Antworten · 6.557 Aufrufe

  1. #21
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die Einweisung....

    Dann verkennst Du, daß die Logistik, oder die Bedienungsanleitung, zur Handhabung eines Farang, längst nicht Milieubezogen ist, sondern sich schon längst außerhalb verselbständigt hat
    möglich, dann kannst du aber immer noch an der Sprache feststellen, ob sie schon mal längere Zeit in der Bar gearbeitet hat.
    Auch andere Gewohnheiten lassen meist auf einem Bargirl oder Ex-Bargirl schließen, sei es um Geld Karten spielen o.dgl.
    Das macht z.B. so gut wie kein Mädchen, dass in eine Krankenhaus o. dgl. arbeitet.

  2.  
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  3. #22
    woody
    Avatar von woody

    Re: Die Einweisung....

    Zitat Zitat von Bukeo",p="151926
    ....Auch andere Gewohnheiten lassen meist auf einem Bargirl oder Ex-Bargirl schließen, sei es um Geld Karten spielen o.dgl.
    Das macht z.B. so gut wie kein Mädchen, dass in eine Krankenhaus o. dgl. arbeitet.
    Bukeo, ich glaub da liegst du falsch. Das Kartenspiel um Geld findest du in allen Gesellschaftssichten, es ist eine Volkskrankheit in Thailand von der sehr viele betroffen sind.

  4. #23
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die Einweisung....

    Bukeo, ich glaub da liegst du falsch. Das Kartenspiel um Geld findest du in allen Gesellschaftssichten, es ist eine Volkskrankheit in Thailand von der sehr viele betroffen sind
    also ich kenne es von Hamburg, Berlin - da wird in den Parks Somtam gegessen und Karten gespielt.
    Einmal war ich mit meiner Frau dabei - sie meinte damals, es wären von der Sprache und Ausdrucksweise her wohl Bargirls. Wir sind dann auch nicht lange geblieben.
    Wenn du Thai beherrscht, kannst du dies auch am Gesprächsverlauf feststellen.
    Bei altgedienten Bargirls wirst du dann den Ausdruck eines bestimmten Körperteils des Mannes in jedem 2.Satz finden :-)
    Das machen z.B. berufstätige Krankenschwestern, Büroangestellte usw. eher nicht.
    Es ist halt wie bei uns auch, eine Prostituierte - die länger schon tätig ist, erkennst du 1. an der Kleidung und 2. an der Sprache.

    Übrigens spielen bei uns im Dorf keine jungen Thai-Frauen Karten - ev. ist dies mehr im Isaan der Fall.

  5. #24
    Johann43
    Avatar von Johann43

    Re: Die Einweisung....

    bukeo,

    muss mich dem anschließen. was meine Vorgänger da geschrieben haben, wie DisainaM und woody.

    Diese Problematik zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Nur ist es eben schwieriger dahinter zu kommen, wenn die Frau eine bessere Ausbildung genossen hat, weil sie es einfach schlauer anstellt.

    Nur als ein Beispiel zu nennen. Es gibt in BKK sehr viele Studentinnen, die ihr Studium dadurch finanzieren, in dem sie sich verkaufen. Insider wissen das. Glaubst Du im Ernst, das sie dies ihrem Mann, den sie irgendwann ehelichen, egal ob Thai oder Ausländer, auf die Nase binden? :???:

    Bitte nicht falsch verstehen, dies ist keine negative Bewertung dieser Frauen. Es ist einfach so. Sie sind nun mal anders, aber ganz anders, als die meisten denken. Man sollte damit leben lernen.

    Übrigens spielen bei uns im Dorf keine jungen Thai-Frauen Karten - ev. ist dies mehr im Isaan der Fall.
    Das Dorf in LOS in dem nicht gezockt wird, Volkssport hier in LOS, das musst Du mir zeigen. Entschuldigung, das kann ich Dir nicht glauben. Das ist mit Sicherheit, kein isaantypisches Problem, das geht durch das ganze Land.

    Gruss aus dem Isaan

    Johann

  6. #25
    Avatar von bmei

    Registriert seit
    12.01.2004
    Beiträge
    378

    Re: Die Einweisung....

    hallo @ all,

    muss an dieser Stelle mal meinen senf dazugeben. Ich höre häufig, dass thailadys nur auf die kohle scharf sind. Natürlich sind sie dass, aber sind dass die Farangladys nicht auch :???:

    Meine geschiedene hatte einen kauffimmel, wenn ihr versteht was ich meine... Die konnte in einer woche manchmal 500 EUR sparen, indem sie nur das Zeug kaufte, was heruntergesetzt war.

    Und wenn man weiss, dass das Sozialsystem in LOS anders funktioniert, dann spare ich bieber mal 500 EUR im Monat, das ist dann unterm Strich immer noch billiger.

    Ich habe das glück, dass meine zukünftigen Schwiegereltern ein geschäft für Landmaschinen haben und ich so, derzeit, keinen festen betrag überweise. Habe dafür schon mal ein Darlehn mit wucherzinsen getilgt.

    an anderer Stelle hatte ich auch schon mal berichtet, dass ich schon mal ein darlehn zur verfügung gestellt hatte, was ich auf heller und cent zurückbekommen habe. böse schreiber werden jetzt bemerken wollen, dass ich nur warten müsse, bis das darlehn einmal groß genug ist und dann könne ich mit zitronen handeln. ich denke auch hier bedarf es immer eines offenen wortes und dass wissen um die ausnutzung, die ich nicht akzeptieren werde.

    gruß

  7. #26
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die Einweisung....

    Es gibt in BKK sehr viele Studentinnen, die ihr Studium dadurch finanzieren, in dem sie sich verkaufen
    ja, das mit den Studentinnnen ist mir bekannt - wir sprachen aber von Barfrauen, mehr oder weniger aus Pattaya.
    Ich denke mal, dass dort die Mehrheit nicht an Unis studiert :-)

    Bei den einzelnen Studentinnen magst du recht haben, da die nicht im gleichen Umfeld prostituieren wie Bargirls und meist hören die dann auch nach dem abgeschlossen Studium auf - werden seriöse Angestellte oder rutschen - falls sie länger keinen Job erhalten - wieder komplett ins Milieu ab. Dann gilt aber nach einiger Zeit in diesem Job wieder meine Erklärung dazu von vorhin.

    Studentinnen die sich ihr Studium mit Prositution verdienen gibt es übrigens bei uns auch - gar nicht so selten.

  8. #27
    Bukeo
    Avatar von Bukeo

    Re: Die Einweisung....

    Natürlich sind sie dass, aber sind dass die Farangladys nicht auch
    ja, sehe ich auch so :-)

    Die Thai-Frau versucht natürlich anfangs auszuloten, wie weit sie gehen darf.
    Ich habe das bei meiner Frau so gehalten, dass ich schon ein wenig früher zum grimmig schauen begonnen habe, als es eigentlich notwendig war (hoffentlich liest meine Frau nicht mit) :-)
    Seitdem ist sie gegenüber der Verwandtschaft oftmals geiziger als ich, sodaß schon ich mal dem Cousin o .dgl. mal ein wenig Geld heimlich zustecke.
    Bevor ich prinzipiell jemanden Geld gebe (Schwiegermutter ausgenommen) überprüfe ich schon zuerst, ob dieser nun arbeitet,für was er das Geld benötigt usw.
    Wenn es sich dann als Notfall raustellt, z.B. Hochzeit, Krankheit, Hausstand-Anschaffung usw. - dann bin ich auch nicht geizig.
    Nichtstun fördere ich prinzipiell nicht.

  9. #28
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Die Einweisung....

    Richtig, bmei, es sind bei weitem nicht alle so, ich würde sogar hehaupten, die meisten haben eine ganz liebe, ehemann- und familienorientierte Einstellung.
    Es war ja auch nicht meine Absicht, milieutypisches Verhalten aufzuzeigen, sondern es ist genau so, wie DisainaM beschrieb, dass sich diese vernunftorientierte Einstellung mittlerweile auf andere übertragen hat.
    Hatte hier bereits mal zu der Situation in meinem schönen Kreise was gesagt:

    ... in meinem Kreis hier gibt es ausländeramtlich ca. 150 gemeldete Thais. Ich selbst kenne davon – incl. meiner Angetrauten – insgesamt 13. Für die Interessierten: von diesen 13 stammen 5 aus demselben Dorf und 5 aus derselben Familie (von diesen 3 aus dem Dorf). 6 der 13 (davon 1 aus meiner Familie) kommen nachweislich aus der Barscene, der Rest hat mehr oder weniger brav in seinem Heimatort gesessen, gearbeitet, Mann und Kinder versorgt, u.U. noch die Eltern – und ist dann natürlich irgendwie auch auf den Geschmack gekommen – bzw. die ´eingedeutschten´ Angehörigen oder Bekannten haben sie drauf gebracht...
    Nun war das bereits im Oktober 2002, inzwischen dürfte die Zahl der ThailänderInnen noch gestiegen sein, das prozentuale Verhältnis dürfte sich allerdings nicht geändert haben.
    Der Grossteil von denen, die hier leben, willt mit denen, die sich jenseits der moralischen Vorstellungen des Restes durchs Leben bewegen, gar nichts zu tun haben. Von daher bekommt man auch schwer Kontakt zu denen, durch Zufall schon mal, und dann betonen diese vehement, dass sie mit der beschriebenen Clique absolut nicht (mehr) in Berühung kommen wollen.

    Zitat Zitat von Bukeo",p="151880
    ...Sie meinte auch dazu, an der Sprache weiß man schon, woher die Thai-Frau kommt....
    Aus´m Issaan ? Aus Chiang Mai ? Aus Bangkok ? Aus´m Süden....?
    Da Du ja ein humorvoller Mensch bist, gestatte ich mir mi einem Scherz zu antworten:

    Sitzen ein Kapitänleutnant und ein Matrose beim Friseur. Wird der Kaleu gefragt, ob es denn ein wenig Haarwasser sein dürfte. "Um Gottes Willen, nein, sonst denkt meine Frau noch, ich wäre im ....... gewesen", rief er erschrocken.
    "Tun sie mir ruhig was drauf," meinte der Matrose, "meine Frau weiss nicht, wie es im ....... riecht..."
    ;-D

  10. #29
    Johann43
    Avatar von Johann43

    Re: Die Einweisung....

    bukeo,

    tut mir leid, auch da stimme ich Dir nicht zu.

    möglich, dann kannst du aber immer noch an der Sprache feststellen, ob sie schon mal längere Zeit in der Bar gearbeitet hat.
    auch in Patty, stelle ich Dir heute noch, an einem Tag, hunderte vor, man muss nur wissen wo, bei denen du es weder an der Sprache, Benehmen oder Kleidung feststellen wirst. Ich denke, das was Du sagen möchtest, geht eher in eine andere Richtung. Frauen aus dem Agrarbereich, haben eine andere Art zu sprechen, als eben Frauen mit entsprechender Ausbildung. Aber diese Art der Sprache, gleichzusetzen mit einer Tätigkeit in der Bar, obwohl das sicherlich bei Einigen abfärbt, halte ich für zu weit hergeholt, jedenfalls bei der Mehrzahl dieser Frauen.

    Allerdings erlebe ich hier auf den Dörfern, das eben viele junge Frauen, den Profis glauben schenken und eben deren Sprachweise einfach übernehmen. Werde oft gefragt von Frauen, ob dies oder jenes, denn gut sei, was sie da reden. Viele haben davon keine Ahnung, sondern wurden eben nur von "Profis" eingewiesen.

    In diesem Sinne

    Johann

    aus dem Isaan
    der aber auch die anderen Schichten in vielen Jahren sehr gut kennen gelernt hat.

  11. #30
    Avatar von Lille

    Registriert seit
    22.04.2004
    Beiträge
    3.481

    Re: Die Einweisung....

    ich glaube nicht das man an der sprache erkennt woher jemand stammt sondern daran, worüber und wie davon gesprochen wird.
    auch kann ich niemanden verurteilen der alles in seiner macht stehende tut um sich und oder seine familie über die runden zu bringen.
    und ich glaube auch zu wissen das wenn jemand die bar einmal hinter sich gelassen hat, wirklich für sich abgeschlossen hat, nicht mehr dahin zurückgehen will.
    dazu gehört aber auch eine situation in der sich alle beteiligten wohlfühlen.

    mfg lille

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