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Die Bundesregierung lässt Integrationskurse finanziell aushungern

Erstellt von ChangNoi, 21.09.2010, 07:52 Uhr · 51 Antworten · 6.497 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von ChangNoi

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    Wink Die Bundesregierung lässt Integrationskurse finanziell aushungern

    report (mainz), ard, montag 20.09.2010, 21:45 uhr

    Bundesregierung lässt Integrationskurse finanziell aushungern - REPORT MAINZ | SWR.de

    den beitrag kann man sich auch dort anschauen.

    das ganze mal aus der sicht des "geldes".

    was ich bemerkenswert fand war die "wortgewandheit" der "lehrerin" (kursleiterin) aus koblenz. in unserem kurs gab es auch aehnliche (2 von 3), eventuell auch wegen der raeumlichen naehe zu koblenz (50 km).

    vielleicht sollte man nur mal den leuten mitteilen, das integrationkurs eigentlich nur als reiner sprachkurs (gramatikkurs) ablaeuft.

    der schwenk in die klasse zeigte irgendwie nur veraengstigte leute und auch eine schoene textpassage zum lesen hatte man ausgesucht.

    changnoi

  2.  
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  3. #2
    Avatar von schimi

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    schon sehr deprimierend, vor allem wenn man hört dass gerade einmal 15 Millionen fehlen

  4. #3
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Die Milliarden für die Banken fehlen dann für u.a. solche Sachen.

  5. #4
    Avatar von wingman

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    diese scheiss lobbyistenpolitik von schwarz gelb wird in der verbleibenden zeit der legislaturperiode noch viel schaden anrichten. manches wird karlsruhe kassieren aber viele dinge drückt man einfach durch. schon beängstigend wo gnadenlos gekürzt wird und so eine drecksbank wie die HRE lebt immer noch.

  6. #5
    Avatar von Andichan

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    Ich habe mir gerade diesen Bericht angesehen. Muss sagen, es verschlägt einem die Sprache.

    Da wird wochenlang über die unwilligen Ausländer diskutiert, die sich nicht integrieren lassen. Da wird diskutiert, das ein Sarrazin seine Meinung (ob zurecht oder nicht) kundtut. Da wird von seiten der Politik gefordert, dass wenn Ausländer ihre Pflicht sich die Sprache anzueignen bzw. die entsprechenden Kurse zu belegen nicht nachkommen das Geld gekürzt werden soll und dann muss man sich das ansehen???

    Scheinheiligtum ist noch immer an der Tagesordnung, wie mir scheint.

    Es geht um wirklich nicht soviel Geld. Ja 15 Millionen, sind für einen viel Geld aber für das gesamte Projekt Intergration ist dies wohl eher ein Taschengeld. Und das gerade der Innenminister diese Mittel kürzt ist genauso nicht nachvollziehbar. Was wollen die Politiker nun? Anscheinent wissen die es selbst nicht mehr. Doch sollte dies wirklich das letzte Wort gewesen sein, so denke ich, dass es wieder einen "Salto rückwärts" in Sachen Integration geben wird, aber die Diskussion darüber wird weiter bestehen.

    Meine Frau geht seit 4 Wochen (nach Geburt unserer Tochter) wieder zum Kurs und möchte diesen erfolgreich beenden. Hoffentlich klappt dies noch.



    Gruß

    Andichan

  7. #6
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Andichan Beitrag anzeigen
    .... Meine Frau geht seit 4 Wochen (nach Geburt unserer Tochter) wieder zum Kurs und möchte diesen erfolgreich beenden. Hoffentlich klappt dies noch.
    Was spricht dagegen dies in Eigenverantwortung zu tun?
    Die Randbedinungen hier sind um Laengen besser als in Bangkok.
    Mit Disziplin und Selbstorganisation - wichtige deutsche Tugenden - ist dies sicher moeglich.
    Ausreichender Wille vorausgesetzt.
    Das schoene Gefuehl, dem deutschen Steuerzahler nicht auf der Tasche gelegen zu haben, gibt es gratis dazu.


  8. #7
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Was spricht dagegen dies in Eigenverantwortung zu tun?
    Meine Thaifrau und ich machen das von nun ab auch in Eigenverantwortung. Das dauert zwar etwas länger, aber es hat auch grosse Vorteile.
    In den letzten Integrationskursen waren laut Berichterstattung meiner Frau immer einige Ausländer(innen), die noch nicht einmal ein Lehrbuch zur Verfügung hatten. Die Bundesregierung spart m.E. am falschen Ende.
    Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer ist im Übrigen völlig ungeeignet, um die Probleme in den Griff zu bekommen.
    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF ist auch total überfordert.
    Vermutlich werden die Probleme von den jeweiligen Regierungen erst angefasst und gelöst, wenn sich eine moderate Rechtspartei in Deutschland etabliert hat und den Finger in die Wunde legt ?
    auch interessant:
    http://www.diefreiheit.org/cdu-austr...von-marc-doll/

    Bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin treten im nächsten Jahr gleich zwei neue Gruppierungen an:
    "Die Freiheit" sowie "pro-Deutschland". Nach den Grundsatzprogrammen zu urteilen scheinen diese beiden Parteien nicht rechtsradikal zu sein.

  9. #8
    Avatar von Andichan

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    Hallo @Strike, das mit der Eigenverantwortung ist hier überhaupt nicht das Problem. Denn meine Frau hat während sie mit dem Kind zu Hause war, mehr Deutsch gelernt, als sie es im Vorfeld getan hatte.
    Ich habe geeignete Lehrbücher gekauft. Ich habe mich mit meiner Frau, so gut es ging, auf den neuen Unterricht über 13 Monate lang vorbereitet.

    Die Bedingungen, die auch schon jetzt mehr als zu wünschen hoffen lassen, sind mit Verlaub gesagt, UNTER aller SAU. Ich beziehe mich hier auf den gesehenen Bericht.

    Deweiteren kann es doch nicht war sein, dass es um 15 Millionen gehen soll die wiedereinmal gerade dort gekürzt werden sollen, wo sich die Betroffenen überhaupt nicht wehren können. Hier nehme ich die Frau Böhmer mal in schutz, obwohl ich diese Frau sonst nichts abgewinnen kann.
    Sie hat überhaupt keinen Einfluss darauf ob und wieviel Geld sie für ihren Bereich bekommt. Es ist eben sehr leicht mal schnell die Mittel zu Kürzen und de Maiziere hat zudem andere Probleme, da er ebenfalls in seinem gesamten Bereich Kürzungen vornehmen muss. Nur die Bundesregierung ist hier in der Pflicht und muss vorgeben. Doch diese haben nichts anderes zu tun und bewilligen für die Pleitebänker der Real Estate nochmals Bonizahlung. Hier stimmen einzig und allein die Verhältnismäßigkeiten der Mittel nicht mehr.

    Da wird auf der einen Seite im Bundestag Großkotzig über Integration und Bildung der Ausländer diskutiert und auf der anderen Seite hält man die Mittel zurück oder gibt erst gar keine. Und frage ich hier: wer soll den die Lehrer bezahlen? Wer soll denn hier die Schüler die Mittel geben, damit diese auch die Angebote annehmen können zu denn diese ja verpflichtet sind?

    Stundenlohn 8 bis 10 Euro für die Lehrer. Streichung der Fahrtkostenzuschüsse. Keine ausreichenden Lehrmaterialien. Und und und.

    Und im übrigen @Strike, ich bin oft deiner Meinung in den Postes, aber heute muss ich mal kontern. Meine Frau hat (meiner Meinung nach) mit Abstand, gegenüber ihren Mitschülern, den größten Willen diesen Kurs erfolgreich abzuschließen. Meine Frau hat, bis auf das Elterngeld, zu keinem Zeitpunkt dem deutsch Steuerzahler auf der Tasche gelegen. Ich selbst war dagegen, dass sie sich in die Reihe der Hilfeempfänger stellt. Auch wenn wir den Anspruch dazu hätten.

    Ja auch solche Menschen gibt es.

    Ich hoffe mich klar ausgedrückt zu haben.

    Und @Socky7, da hast du mir mal wieder aus der Seele geschrieben. Möglicherweise müssen die Deutschen erst wieder durch Schmerzen lernen, wenn sich die Rechten im Bundestag breitgemacht haben. Vieleicht fangen die Menschen im Lande dann entlich wieder an zu denken.


    Gruß


    Andichan

  10. #9
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    diese scheiss lobbyistenpolitik von schwarz gelb wird in der verbleibenden zeit der legislaturperiode noch viel schaden anrichten. manches wird karlsruhe kassieren aber viele dinge drückt man einfach durch. schon beängstigend wo gnadenlos gekürzt wird und so eine drecksbank wie die HRE lebt immer noch.
    Auf die Lobbypolitik warte ich allerding simmer noch. Die FDP ist ja auch nicht abgestürzt in den Umfragen, weil sie ihrem Klientel so viel gutes tun, sondern eben weil sie nicht wie erwartet handeln.

  11. #10
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Auf die Lobbypolitik warte ich allerding simmer noch. Die FDP ist ja auch nicht abgestürzt in den Umfragen, weil sie ihrem Klientel so viel gutes tun, sondern eben weil sie nicht wie erwartet handeln.
    Sind es wirklich 15% der Wahlberechtigten Bevökerung die auf Lobbyismus angewiesen ist?
    Oder eher 5%. Dann würden die Zahlen für die FDP wieder stimmen.

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