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Deutsche Botschaft vergibt Visum für Thais zu leichtfertig!

Erstellt von franki, 12.09.2011, 15:58 Uhr · 45 Antworten · 5.522 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von Hausmeischda Beitrag anzeigen
    wie ist die Vorgehensweise..?
    - Termin verienbaren
    - Dort dann Antragsakte abgeben
    - Interview (geht nach einem Fragenkatalog)
    - Protolkoll und Akte gehen zum deutschen Entscheider und dieser entscheidet nach Aktenlage
    - spätestens 3 Tage später hat man das Ergebnis = Schengenvisum oder Ablehnung.

  2.  
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  3. #22
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Hausmeischda Beitrag anzeigen
    hm interessant! ich dachte immer das Interview findet später in einem Raum unter 4 oder 6 Augen statt...

    also nachdem das Interview am Schalter stattgefunden hat, kommt jemand von der Botschaft und spricht dann quasi mit der Schalterfrau und die Schalterfrau sagt dann ja oder nein und der gute Mann mit Entscheidungsgewalt muss dann nur noch JA oder NEIN sagen oder ziehen die sich erst zur Beratung zurück und die Antragstellerin muss Wochen später wieder antanzen?

    wie ist die Vorgehensweise..?
    Waehrend der Antragstellung findet die Befragung zwar in thailaendischer Sprache statt, doch werden die entsprechenden Notizen in deutscher Sprache niedergeschrieben.

    Nachmittags sieht sich dann einer der drei deutschen Entscheidungstraeger das Komplettpaket an, bestehend aus Visumantragsformular, begleitenden Dokumenten und Gespraechsnotizen und trifft auf dieser Basis die letztendliche Entscheidung. Gegebenenfalls koennen in Grenzfaellen auch noch Dokumente nachgefordert und/oder um eine erneuten Vorsprache gebeten werden. Bearbeitungszeit gewoehnlich ca. 3 Arbeitstage. Engegennahme von Entscheidungen nur dienstags und donnerstags.

  4. #23
    Avatar von Hausmeischda

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    ok alles verstanden danke jetzt kann ich mir wenigstens den Ablauf vorstellen.

  5. #24
    Avatar von Yala

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    Toll wenn man so einen Bericht hier reinstellt.

    Es gibt ja wohl auch Angehörige der Deutschen Botschaft in BKK die dieses Forum regelmässig besuchen.

    Vielleicht überdenken diese dann ihre Entscheidungen in der Zukunft noch besser.

  6. #25
    Avatar von michael59

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    Die haben für so etwas keine Zeit. da brauchst du keine Angst zu haben. Sollte die Besucherin nicht pünktlich zurück sein- dann wird sich damit wieder beschäftigt-sonst haben die andere Sorgen.

    Übrigens sich das ganze vor Ort mal ansehen- zB. wenn man die Frau bei der Abgabe der Visaunterlagen oder des A1 begleitet- dann wird das Bild plastischer.

  7. #26
    Avatar von Paedda

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    Schöne detaillierte Ablaufbeschreibung von Tramaico. Und hier wird auch die Sprachbarriere deutlich: die auf Deutsch skizzierte Kurzanalyse der thailändischen Mitarbeiterin aufgrund des "Interviews" am Schalter ist die HAuptgrundlage für die Bewertung des Entscheidungsträgers. Stehen in dieser Kurzanalyse falsche "Fakten" (z.B. kein Landbesitz vorhanden) trotz beiliegender Unterlagen des Antragstellers mit Landbesitz-Nachweis, entscheidet der Entscheidungsträger i.d.R. nur aufgrund der deutschen Notizen über das Visum. Er kann ja auch nicht das in thai aisgestellte Landdokument entziffern. Er ist also als "Blinder" komplett auf die fehlerfreie Arbeit seiner Zuarbeiterin angewiesen.

    Eine kleine Ergänzung zu Traimaicos Beitrag: nicht nur das AA kann zusätzliche Dokumente anfordern sondern auch ein Antragsteller nach Ablehnung des Visums um ein zusätzlichen Gesprächstermin bitten, bei dem dann auch einer der Entscheidungsträger im einzigen abgeschlossenen Schalterraum zusammen mit einer thailändischen MA mit dabei ist.
    So kann es unter Umständen direkt nach Visaablehnung dann doch zu einer Analyse-Umkehr und zu einer Visa-Erteilung kommen. Aber das ist wohl eine Ausnahme.
    - Alles selber pesönlich erlebt.

    Andererseits: wenn man sieht, wer so alles mit seinem (nach durchzechter Nacht noch leicht angeschlagenen) deutschen Freund im AA erscheint und auf sein vermeintliches Recht auf Visaerteilung für die "holde Schönheit" pocht, kann man verstehen, dass es manchmal bei den Verantwortlichen auch zu Ausreißern, zu Fehlentscheidungen kommt. Es soll ja bei deutschen Arbeitsämtern durchaus auch zu Fehleinschätzungen kommen.

    Gruß,
    pädda1

  8. #27
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    ... Ein paar Fotos werde ich wohl bei Gelegenheit noch hier einstellen.
    Von dem gekauften Land?
    Von der Mia Noi?*)
    Vom Sponsor?*)
    Oder vom Visum?



    *) dann bitte die Persoenlichkeitsrechte beachten

  9. #28
    Avatar von franki

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    Ich hatte eigentlich an die Mia Noi gedacht. Oder interessiert dich das Foto vom Sponsor mehr? Einverständnis von ihr ist da.

    @Yala

    Selbst wenn das jemand von der Botschaft lesen sollte, was ich nicht glaube, wo steht geschrieben, das sie mit dem Visum den Sponsor besuchen muß. Sie schaut sich das schöne Deutschland an und am 28. fliegt sie zurück nach Thailand.

  10. #29
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von pädda1 Beitrag anzeigen
    Schöne detaillierte Ablaufbeschreibung von Tramaico. Und hier wird auch die Sprachbarriere deutlich: die auf Deutsch skizzierte Kurzanalyse der thailändischen Mitarbeiterin aufgrund des "Interviews" am Schalter ist die HAuptgrundlage für die Bewertung des Entscheidungsträgers. Stehen in dieser Kurzanalyse falsche "Fakten" (z.B. kein Landbesitz vorhanden) trotz beiliegender Unterlagen des Antragstellers mit Landbesitz-Nachweis, entscheidet der Entscheidungsträger i.d.R. nur aufgrund der deutschen Notizen über das Visum. Er kann ja auch nicht das in thai aisgestellte Landdokument entziffern. Er ist also als "Blinder" komplett auf die fehlerfreie Arbeit seiner Zuarbeiterin angewiesen.
    was Du nicht so alles weist, es ist doch immer wieder veblüffend, wieviele Visaentscheider in den Foren rumlaufen und sich dann auch noch selbst so niedermachen.

    Eine kleine Ergänzung zu Traimaicos Beitrag: nicht nur das AA kann zusätzliche Dokumente anfordern sondern auch ein Antragsteller nach Ablehnung des Visums um ein zusätzlichen Gesprächstermin bitten, bei dem dann auch einer der Entscheidungsträger im einzigen abgeschlossenen Schalterraum zusammen mit einer thailändischen MA mit dabei ist.
    was aber wohl nicht die Regel ist. Dafür gibt es doch das schriftliche Remonstrationsverfahren.
    So kann es unter Umständen direkt nach Visaablehnung dann doch zu einer Analyse-Umkehr und zu einer Visa-Erteilung kommen. Aber das ist wohl eine Ausnahme.
    - Alles selber pesönlich erlebt.
    das sieht nach der Ausnahme zur Regel aus.

    ..., kann man verstehen, dass es manchmal bei den Verantwortlichen auch zu Ausreißern, zu Fehlentscheidungen kommt.
    Gruß,
    pädda1
    die Ausreißer müstest Du mal erkläre, die Fehler passieren überall dort, wo Menschen arbeiten, wobei ene vermeindliche Fehlentscheidung auch dadurch geändert werden kann, dass so ein Entscheider sein, inzwischen, sehr eingeschränktes (= nicht mehr vorhanden) Ermessen ausübt. Stellt sich nur die Frage, warum er das machen sollte, wenn er doch immer wieder angelogen wird. Ich möchte da nur mal die Farmerin benennen, die mit ihren gepflegten Händen und 2,5 cm Fingernägeln am Schalter erscheint und ihre Geschichte erzählt, dass sie zur Zeit nich auf den Reisfeldern gebraucht wird.

  11. #30
    Avatar von franky_23

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    Somit müsste die Thurn und Thaxis als eine der größten Waldbesitzer dann in Holzfälleruniform antreten und sich ein bisschen Harz an die Finger schmieren?

    Bei 2,5 cm langen Fingernägeln würde ich nicht davon ausgehen, dass sie sehr viel auf den Feldern arbeitet. Ich dachte, dass sich bei der Dt. Botschaft schon bekannt sei, dass Arbeitsteilung auch in Thailand kein Fremdbegriff ist.

    Selbst die Arbeit auf den größeren Reisflächen z.B. im Süden oder in den Gummibaumplantagen wird i.d.R. von ausländischen Hilfskräften geleistet.

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