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Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

Erstellt von socky7, 10.02.2013, 13:29 Uhr · 372 Antworten · 29.764 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Den Herrenmenschen gibst Du, indem Du bei anderen die Verantwortlichkeit in Frage stellst, wenn sie sich für ein Kind entscheiden.
    Dass ich bewusste Entscheidungen als Verantwortungslosigkeit bezeichnet hätte entspringt lediglich deiner Interpretation. Weder habe ich das geäußert, noch war das so gemeint.

    Wie ich schonmal sagte, es würde dir gut tun nicht immer gleich eine Antwort rauszuhauen sondern vorher mal inne zu halten und nochmal genau zu lesen, was da wirklich steht und was deine Interpretation ist.

    Wenn ein Steuerberater seinen Mandanten dazu rät, mehr Steuern zu bezahlen, als sie müssten, frage ich mich schon, welche Qualität Deine Beratung hat.
    Wenn die Qualität fraglich wäre, dann hätte ich nicht so viele zufriedene Mandanten. Diese Qualität macht gerade aus, dass ich nicht einfach zu Steuersparmodellen rate, sondern vielmehr betrachte, was kommt wirtschaftlich insgesamt heraus. Ein guter Steuerberater berät eben auch betriebswirtschatlich. Beispielsweise frag mal diejenigen, die in Ostimmobilien investiert haben, ob sie sich heute noch über die Fördergebiets-Abschreibung, mit der sie damals Steuern gespart haben, freuen können.

  2.  
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  3. #82
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Faktisch ist das lediglich eine Steuererhöhung. Was ist mit den Ehen die noch keine Kinder haben?
    Wenn die dann später Kinder bekommen gilt dann wieder das Ehegattensplitting (bis wann?) oder ist die komplette Abschaffung gemeint?
    Wenn die Abschaffung gemeint ist würde die SPD aber Familien höher besteuern bei denen die Frau wegen der Kinder hauptsächlich zu Hause bleibt oder zugunsten der Kinder auf eine weitere berufliche Laufbahn verzichtet.
    Was mich bei der SPD so irritiert ist das mit herbeigeredeten Gerechtigkeitsdebatten immer Steuern erhöht werden sollen.
    Das Gleiche passiert derzeit mit der Finanztransaktionssteuer. Auf der einen Seite will man "Spekulationen" begrenzen auf der anderen Seite mitverdienen. Blasenbildungen wie die Immobilienblase in den USA verhindert man damit nicht. Börsenumsatzsteuern hatten wir schon mal, die hiessen damals auch so:
    Börsenumsatzsteuer

  4. #83
    Avatar von Khunmaew

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Was ist denn daran sozial, wenn man den Familien ebenso das Ehegattensplitting streicht?
    Finde ich aber auch... selbst wenn man keine Kinder hat kann es passieren, dass man durch Pech oder Krankheit ne Weile nicht arbeitet oder ne langfristge Maßnahme (zB. Umschulung) machen muss, weil man in seinem alten Beruf nicht mehr arbeiten kann. Harz gibts dann trotzdem nicht und auch nicht mehr Geld durch Steuersenkung für den der noch Arbeit hat. Das betrifft ja nicht nur die Frau, mein Ex-Mann hat damals studiert und hätte ich nicht Steuerklasse 3 gehabt hätten wir die Rinde von den Birken draussen essen können oder was? Nee soziel finde ich das nicht. Nur weil sie sich an die mit richtig viel Kohle nicht rantrauen diese Speichellecker ...

  5. #84
    Avatar von Khunmaew

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Von der Opposition sagte Adenauer: »Das einzige, was die Sozis von Geld verstehen, ist, dass Siees von anderen haben wollen.«
    schön gesagt!

  6. #85
    Avatar von Khunmaew

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    die Belastung für Familien ist zu gross. Deshalb auch immer weniger Kinder.
    Ganz genau, aber daran ändern auch ein paar hundert EuroKindergeld mehr nix. Wenn trotzdem beide Partner permanent Angst haben müssen ihren Job zu verlieren, krank zu werden oder einfach bei ner heuzzutage standardmäßig mind. 60 Stundenwoche irgendwann durchdrehen, weil sie Arbeit, Familie und Zukunftsängste nicht mehr unter einen Hut kriegen, was ändern dann die paar Euro?
    Man sollte das Thema Krankheit nicht unterschätzen, in meinem näheren und weiteren Umkreis kriegen die Leute schneller Krebs als ich ne Grippe. Wenn der arbeitende dann nicht ein paar Kröten übrig hat dem Kranken wenigstens die Heizung aufzudrehen... das ist es was ich ungerecht nenne!!!

  7. #86
    Avatar von kcwknarf

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    Eigentlich kann sich Otto Normalverbraucher dieses Mal gar nicht leisten, SPD zu wählen.
    Auf der anderen Seite muss man sich aber mal fragen, qwann die SPD jemals ein Wahlversprechen gehalten hat. Ich denke nur mal an die berüchtigte Beibehaltung der Mehrwertsteuer von 16%, die man dann gleich mal nach der Wahl lustig mit den Kollegen der anderen Abzocker-Partei dreist auf 19% angehoben hat.
    Von daher gesehen braucht man eigentlich nur zu warten, welche faulen Ausreden Steinbrück & Co. nach der Wahl ihren Wählern anbieten wird.
    Denn Steinbrück halte ich zumnidest für ein klein bisschen schlau, so dass er weiß, dass seine irren Ideen das endgültige Ende der BRD bedeuten würden.

    Von daher bin ich mal gespannt. Spielt aber eh keine Rolle: ob Merkel oder Steinbrück: ist ja beides fatal - am schlimmsten noch zusammen (Allah bewahre!).

  8. #87
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ....Von daher bin ich mal gespannt. Spielt aber eh keine Rolle: ob Merkel oder Steinbrück: ist ja beides fatal - am schlimmsten noch zusammen (Allah bewahre!).
    was bestrifft es Dich... ???

  9. #88
    Avatar von tulogu

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    Ihr könnt mich jetzt ja gleich naiv und unerfahren schelten und vielleicht lieg ich ja total falsch: ich hab noch keine Kinder und hab das daher noch nicht selbst mitgemacht.

    Aber ich denk mir jetzt mal folgendes und bin dabei einfach nur auf die Zahlen fixiert und lasse alles andere außer Acht: ich heirate demnächst eine 34-jährige. Sie wird wahrscheinlich laut durchschnittlicher Lebenserwartung für ihren Geburtsjahrgang 85 Jahre alt. Das heißt, in einem Fall wie meinem, wo das Ehegattensplitting voll einschlägt, weil sie wenig Einkommen hat, muß ich sie 50 Jahre lang von meinem Einkommen mit versorgen.
    Kinder versorge ich max. 27 Jahre lang, also die Hälfte. Noch dazu mit einem relativ geringen Satz im Vergleich zur Ehefrau. Warum sollte es also ungerecht sein, dass die Steuerermäßigung (nicht Steuergeschenk!) für die Ehefrau größer ist als für ein Kind?

    Wie gesagt, das ist sehr gefühlskalt betrachtet, das weiß ich und das ist natürlich nur ein Teil des Pakets. Entspricht aber dem momentan gültigen Gesellschaftsverständnis und ich denke, viele sehen die direkten Kosten durch Kinder, aber durch die Heirat geht man eine viel weitreichendere Verpflichtung ein. Zumindest wenn man jung ist und die staatlichen Rentenversprechen getrost in den Wind schießen darf.

  10. #89
    Avatar von Socrates010160

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    Du meinst, man sollte das Ehegattensplitting als eine Art Kindergeld für die Ehefrau betrachten ?

    Ich weiss nicht, was ihr für Frauen heiratet, die alle auf 400 € Basis oder als Geringverdiener arbeiten... "Dune" schrieb hier vor kurzem, greife niemals unter Dich... Da ist was wahres dran.

  11. #90
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    was bestrifft es Dich... ???
    Eine meiner Firmen befindet sich in Deutschland.
    Und zudem hat die Politik in Deutschland internationale Auswirkungen (EU, Kriegseinsätze, Tote im Mittelmeer etc.)

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