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Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

Erstellt von socky7, 10.02.2013, 13:29 Uhr · 372 Antworten · 29.818 Aufrufe

  1. #51
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    (hab gesehen, du bist wieder frei geschaltet bei den ekligen Radaubrüdern)
    Welche "Radaubrüder"?

    Das ist aber nun sehr OT, oder? Eigentlich hatte ich mir ja Info von Chak zum Thema "Steuern" erhofft.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von NEOT_3.0 Beitrag anzeigen
    Welche "Radaubrüder"?

    Das ist aber nun sehr OT, oder? Eigentlich hatte ich mir ja Info von Chak zum Thema "Steuern" erhofft.
    Steht doch in Klammern, Dummerle, kann doch nicht OT sein.

  4. #53
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal anmerken, dass die Christlichen mit ihrem Oberhaupt Merkel seit 7 Jahren an der Regierung sind und mir ca. 10% Verlust eingebracht haben, inflationsbereinigt.
    @Yogi:

    Ja, da muss ich Dir Recht geben. Die Gehaltssteigerungen (so sie denn stattfanden) der "normalen" Angestellten konnten in D in den letzten 10J nicht mit der Inflation mithalten. Da hatte unsere schwache Währung ihren Anteil, die Arbeitgeber und die Politik. Im Moment sieht es so aus als wenn man den EURO weiterhin schwach halten will.

    Einige Gehälter sind sogar gesunken, dank der Öffnung nach Osten und der Liberalisierung des Arbeitsmarktes.
    Die Gehälter im oberen Management sind gestiegen - aber bei dünnerer Luft und höherem Wettbewerb.

  5. #54
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Nimmst sie aber selbst gerne in Anspruch, während du dich sozial eingestellt nennst. So ganz stringent erscheint das nicht, was du äußerst im Vergleich dazu, wie du handelst.
    Ich habe meine soziale Verantwortung schon erkannt, als ich 25 Jahre alt war... und entsprechend gehandelt. Nicht nur monetär sondern auch aktiv z.B. als aktives Mitglied bei der örtlichen FFW... und noch in einigen anderen Funktionen...

    Wenn ich die Angebote des Staates wahr nehme, meine Steuerlast auf ein Minumum oder manchmal sogar auf 0 zu minimieren, heisst das nicht, dass ich diese Möglichkeiten gut heisse....

  6. #55
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    So jetzt ich: Seit vielen Jahren bin ich für meinen Kind nur der Zahlpapi. Die DACH Mutter wollte ich nicht heiraten - zu kratzbürstig. Natürlich hatte ich immer die Steuerklasse 1 und bekam nie irgendwelchen Support unseres Staates. Anspruch auf Sorgerecht ebenfalls Fehlanzeige.
    Familie ist für die SPD nur da wo man aus einem gemeinsamen Kühlschrank isst. Das "Eltern sein" jenseits davon stattfindet ist für diese Partei (und Andere auch) nicht denkbar.

    Nun bin ich mit einer Thai verheiratet und und obwohl wir (noch?) keine Kinder haben zahle ich gleich weniger Steuern.

    Das versteh' nun einer.
    ganau das war es, wovon ich schrieb... Danke für Dein Beispiel...

  7. #56
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist die Aufhebung des Ehegattensplittings eine Verschwörung von Alice Schwarzer damit wieder deutsche Bratzen geheiratet werden statt Thaimädels.


    Spass beiseite!

    Zu Socrates:

    Wieviel Eingriffe in den Geldbeutel soll der Normalbürger eigentlich noch zulassen?
    100.000 € gemeinsames Jahreseinkommen ist ja wohl prozentual nicht so hoch vertreten. Dieses würde dann doch größtenteils voraussetzen, dass beide Ehepartner in einem gut dotierten Angestelltenverhältnis sind. Bei diesen Gehältern ist die Splittingtabelle auch nicht mehr so relevant wenn z. B. das Einkommensverhältnis anstatt 50:50 vielleicht 60:40 ist.

    Ich denke, dass es hier im Forum wohl überwiegens so ausssieht. Jahreseinkommen des Mannes 40-60.000 €, Ehefrau macht eventuell 400 € Job
    (jetzt bitte keine Einzelmeldungen bei denen es anders ist, ich denke es passt zu der überwiegenden Mehrheit)
    Die gesetzliche Rente bei den heute 50-jährigen und jüngeren wird immer höher besteuert, letztendlich 100%, was deutliche Rentenkürzung bedeutet.
    Alle diese sind genötigt privat fürs Alter vorzusorgen. Schade das das einige nach dem Wegfall der Splittingtabelle nicht mehr können.
    Ist aber nicht ganz so schlimm weil die private Altervorsorge ja derzeit sowieso von der Regierung demontiert wird. Der Staat hat riesige Schuldenberge und reduziert seine Schulden durch Niedrigstzinsen und Inflation. Das dabei die privaten Altervorsorgen den Bach runtergehen ist doch scheißegal.

    Also muss der kleine Mann noch mehr sparen um im Alter dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen, vor allem seine Ehefrau nach seinem Tod, die ja nur noch 55 % seiner ohnehin schon immer knapper werdenden Rente bekommt. BTW: Bedeutet der Wegfall des Ehegattensplitting nicht auch den Wegfall des doppelten Freibetrages der Rente bei Ehegatten?

    Da knappst der kleine Mann sich also noch mehr ab um im Rentenalter über die Runden zu kommen und dank unserer lieben Regierung bietet die gemeine Bank einen Zinssatz von vielleicht 1% für einen langfristige Anlage. Somit wird das ersparte Geld also auch noch weniger aufgrund der Inflation.

    Was denkst du wie lange der normale Bürger sich das noch gefallen lässt, Socrates. Es reicht!!!
    Wenn du meinst du hast zu viel Geld, dann steht es dir jederzeit frei zu spenden, aber beschwer dich nicht darüber, dass du hier zuwenig Zustimmung bekommst.

    Meine 2 Cent!
    Du hast in allen Punkten Recht... was Du nicht berücksichtigst wäre die Situation einer "normalen" Familie, so wie ich sie noch erlebt habe: diese bestand aus den Eltern und mindestens 2 Kindern.

    Das Ehegattensplittíng kostet den Staat pro Jahr ca. 20 Milliarden €. 2010 lebten in Deutschland ca. 13,1 Mio Kinder. Legt man die Einsparung des Ehegattensplittings auf die Kinder um, bedeutet dies je Kind und Jahr einen Betrag von ca. 6.500 €.

    Damit benötigt die Frau keinen 400 € Job mehr und kann sich mit diesen Einnahmen eine private Altersvorsorge aufbauen. Der Nebeneffekt wäre, dass der gesamte Stress, der durch die Existenzängste entsteht, wenn ein Paar Kinder bekommt, weg fällt.

    Man beachte dabei folgendes:

    Bei unteren Einkommen wirkt das Ehegattensplitting wenig und auch Ehen mit mittleren und hohen Einkommen bringt das Ehegattensplitting nichts, wenn beide Ehepartner (in etwa) gleich viel verdienen.

    Das Ehegattensplitting fördert hingegen insbesondere die Ehen, in denen hohe Einkommen besonders ungleich auf die Ehepartner verteilt sind. Dies geschieht völlig unabhängig davon, ob in dieser Familie Kinder leben.


    Familien mit Kindern gleichgeschlechtlicher Paare, „Alleinverdienerpaare" ohne Trauschein und Alleinerziehende werden vom Ehegattensplitting überhaupt nicht erfasst.

    Alleinerziehende und hier vor allem die Mütter sind die Leidtragenden, wenn sich die Männer verdünnisieren und sehr viele noch nicht mal ihren Unterhaltsverpflichtungen nachkommen...

    Chak kann hier meine Überzeugung angreifen, so oft er will... für mich ist das bestehende System völlig ungerecht.



  8. #57
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal anmerken, dass die Christlichen mit ihrem Oberhaupt Merkel seit 7 Jahren an der Regierung sind und mir ca. 10% Verlust eingebracht haben, inflationsbereinigt.
    hat Dein Kapitalvermögen eine so geringe Verzinsung ?

  9. #58
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Angebote des Staates wahr nehme, meine Steuerlast auf ein Minumum oder manchmal sogar auf 0 zu minimieren, heisst das nicht, dass ich diese Möglichkeiten gut heisse....
    Du könntest ja auch mit gutem Beispiel vorangehen. So erscheint das zumindest ein wenig heuchlerisch.

    Das Ehegattensplittíng kostet den Staat pro Jahr ca. 20 Milliarden €. 2010 lebten in Deutschland ca. 13,1 Mio Kinder. Legt man die Einsparung des Ehegattensplittings auf die Kinder um, bedeutet dies je Kind und Jahr einen Betrag von ca. 6.500 €.

    Damit benötigt die Frau keinen 400 € Job mehr und kann sich mit diesen Einnahmen eine private Altersvorsorge aufbauen. Der Nebeneffekt wäre, dass der gesamte Stress, der durch die Existenzängste entsteht, wenn ein Paar Kinder bekommt, weg fällt.
    So schnell wird der Spruch, Sozis können nicht rechnen, bestätigt. Das wären nicht 6.500, sondern etwa 1.500 Euro pro Kind und Jahr. Willst du uns ernsthaft weiß machen, wegen 125 Euro im Monat mehr würden Eltern nun unbeschwert von monetären Sorgen anfangen viel mehr Kinder in die Welt zu setzen?

    Zudem, was hat die Altersvorsorge der Ehefrau mit Kinderförderung zu tun?

    Chak kann hier meine Überzeugung angreifen, so oft er will... für mich ist dieses System völlig ungerecht.
    Dass du dich nicht von Fakten verwirren lässt haben wir schon oft feststellen können. Bezeichnend aber, dass du die Äußerung von deiner abweichender Meinungen grundsätzlich als Angriff siehst.

  10. #59
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du könntest ja auch mit gutem Beispiel vorangehen. So erscheint das zumindest ein wenig heuchlerisch.

    So schnell wird der Spruch, Sozis können nicht rechnen, bestätigt. Das wären nicht 6.500, sondern etwa 1.500 Euro pro Kind und Jahr. Willst du uns ernsthaft weiß machen, wegen 125 Euro im Monat mehr würden Eltern nun unbeschwert von monetären Sorgen anfangen viel mehr Kinder in die Welt zu setzen?

    Zudem, was hat die Altersvorsorge der Ehefrau mit Kinderförderung zu tun?

    Dass du dich nicht von Fakten verwirren lässt haben wir schon oft feststellen können. Bezeichnend aber, dass du die Äußerung von deiner abweichender Meinungen grundsätzlich als Angriff siehst.

    "Das wären nicht 6.500, sondern etwa 1.500 Euro pro Kind und Jahr" ....Sorry... auch hier hast Du Recht... mit Iphone so viele Nullen geht gar nicht...

    ich weiss nicht, ob Du selbst Kinder hast.. auch 125 €/ Monat und Kind zusätzlich zu Kindergeld und Steuervorteilen würde die Familien entlasten.

    Die Altersversorgung habe ich angesprochen, weil phi mee dies in seinem Post mit einbezogen hat...

    Mich verwirren keine Fakten... ich reite nur nicht auf jedem i-Tüpferl herum, wie Du dies tust....

  11. #60
    Avatar von Chak

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    Schön zu sehen, dass du nun auch mit deinen Berechnungen deutlich machst, dass die gering verdienenden Familien zwar proftitieren, man aber allen durchschnittlich verdienenden Familien deutlich mehr weg nimmt durch den Wegfall des Splittings als man ihnen durch das Kindergeld wieder zufließen lässt, was aber auch schon eingangs gesagt wurde.

    Dass die Mehrheit dann weniger hat ist jetzt warum genau gerechter?

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