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Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

Erstellt von socky7, 10.02.2013, 13:29 Uhr · 372 Antworten · 29.819 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Was ist denn daran sozial, wenn man den Familien ebenso das Ehegattensplitting streicht?
    gehts wieder los Chak... ??? dass Du Dich wieder an jedem I-Tüpferl reibst....


    nochmals... gaaaaaanz langsam... auch für gestresste Steuerverräter...ähhm ..berater mein ich natürlich:

    ich bin nicht dafür den Familien das Ehegattensplitting zu streichen, sondern den Paaren, die keine Kinder haben, die sie unterhalten müssen... und das sind dann auch keine Familien mehr... sondern eben nur Paare.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von tulogu Beitrag anzeigen
    Das Ehegattensplitting ist schon in Ordnung und eigentlich auch logisch. 2 Personen teilen sich Einnahmen, Ausgaben und Verpflichtungen. Ein Ehepaar, bei dem nur einer arbeitet, muß ja beispielsweise den Lebensunterhalt und auch die Altersvorsorge für 2 Personen finanzieren. Das Ehegattensplitting soll lediglich verhindern, dass Ehepaare, bei denen beispielsweise beide je 25.000 Euro verdienen, insgesamt anders besteuert werden als Ehepaare, bei denen einer 50.000 Euro und der andere nichts verdient.
    Das alles hat nichts mit Kindern zu tun, dafür gibt es andere Werkzeuge (Kinderfreibetrag, bzw. das Kindergeld).

    Wenn man das Modell 'Splitting' für Familien mit Kindern weiterführen wollte, müßte man das Familiensplitting einführen. Gibt es beispielsweise in großen Ansätzen in Frankreich. Vereinfach gesagt bedeutet das, das Gesamteinkommen wird auf die Anzahl der Famililenmitglieder (inkl. Kinder) aufteilt und dann versteuert. Naja, ist wohl nicht finanzierbar und man müßte im Gegenzug natürlich Kinderfreibeträge und sämtliche Aufschläge, die Kinderlose derzeit tragen, abschaffen.
    was ist mit dem Ehegattensplitting für Paare, bei denen jeder über 25.000 € verdient und die keine Kinder haben. Wozu benötigen die ein Splitting ? ? das leuchtet mir nicht ein... auch Paare, bei denen einer 50.000 € verdient und die keine Kinder haben benötigen das nicht unbedingt.

    Familien mit Kindern dagegen, die mit ach und krach ein Gesamteinkommen von 25.000 Euro haben würden das Geld viel dringender benötigen. Wer Kinder hat, weiss was sie kosten...

    grössere Wohnung, grösseres Auto, höhere Spritkosten.. und tausend andere Dinge

    dagegen ist das Kindergeld lächerlich...

  4. #33
    Avatar von strike

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    Deutsch-thailändische Mischehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    was ist mit dem Ehegattensplitting für Paare, bei denen jeder über 25.000 € verdient und die keine Kinder haben. Wozu benötigen die ein Splitting ? ? das leuchtet mir nicht ein.......
    Was soll damit sein?
    Da greift das Splitting praktisch gar nicht.
    Bin mir nicht sicher, W., ob Du die Funktion richtig verstanden hast.

  5. #34
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Was soll damit sein? Da greift das Splitting praktisch gar nicht. Bin mir nicht sicher, W., ob Du die Funktion richtig verstanden hast.
    es handelt sich um eine Steuerermässigung, die Ehepaare mit und ohne Kinder erhalten... egal wer wieviel verdient... und diese Ermässigung für Paare ohne Kinder halte ich für unnötig.

  6. #35
    Avatar von tulogu

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    was ist mit dem Ehegattensplitting für Paare, bei denen jeder über 25.000 € verdient und die keine Kinder haben. Wozu benötigen die ein Splitting ? ? das leuchtet mir nicht ein... auch Paare, bei denen einer 50.000 € verdient und die keine Kinder haben benötigen das nicht unbedingt.
    Die Idee des Splittings ist ja auch nicht, einen sozialen Ausgleich, sondern Steuergerechtigkeit zu schaffen. Gerechtigkeit in dem Sinn, dass zwei Ehepaare bei gleichem Gesamteinkommen, aber unterschiedlicher Verteilung der Einkommen, gleich viel Steuern zahlen. Die Höhe des Gesamteinkommens oder die Frage, ob es Kinder gibt, ist dabei irrelevant.

    Ich verstehe ja dein Anliegen, Familien mit Kindern mehr Geld bereitzustellen, dagegen habe ich nichts einzuwenden. Nur müßte man dazu andere Hebel in Bewegung setzen. Erhöhung des Kinderfreibetrags/Kindergelds beispielsweise oder indirekte Förderung durch kostenlose KiGa Plätze.
    Abschaffung des Ehegattensplitting für kinderlose Ehepaare würde lediglich dazu führen, dass die Zahl der Eheschließungen zurückgeht. Mal ganz unromantisch gesprochen: warum sollte ein Paar Heiraten, wenn es nur zusätzliche Verpflichtungen und finanzielle Schlechterstellung bedeutet? Das käme den Staat auf Dauer auch teuer.

    PS: Das Ehegattensplitting ist in meinen Augen keine Steuerermäßigung

  7. #36
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von tulogu Beitrag anzeigen
    ..Das Ehegattensplitting ist in meinen Augen keine Steuerermäßigung..
    wen interessiert es, wieviele Ehen es gibt... würden für die Familien mit Kindern ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, gäbe es sogar mehr Eheschliessungen... weil heute ein Kind die wirtschaftliche Existenz bedroht...

    unser Steuerrecht lässt es zu, dass man mit einem Gesamt-Jahreseinkommen von beiden Ehepartnern von ca. 100.000 € bei entsprechenden Abschreibungen keine bzw. minimale Steuern bezahlt... ein guter Steuerberater findet immer eine Investitionsmöglichkeit, die die Steuerlast senkt...

    Damit steigt aber letztendlich deren Vermögen auf Kosten der anderen... und das ist nicht fair... deshalb halte ich jegliche Vergünstigung für diesen Personenkreis für überflüssig.

  8. #37
    Avatar von tulogu

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    Ehen sind wichtig für den Staat. Stell dir nur mal das Heer von Hausfrauen vor, das niemals ordentlich verdient hat, und daher im Alter über keine Rentenansprüche verfügt. Heutzutage leben sie mit von den Rentenansprüchen vom Ehepartner, aber wenn sie nicht verheiratet wären, würden sie staatliche Unterstützung benötigen.
    Ich stimme dir ja voll zu, was das Drücken um Steuerzahlungen bei hohem Einkommen angeht. Ich kann mich furchtbar über Steuerschlupflöcher aufregen. Aber was fair ist, muss trotzdem fair bleiben: leben zwei Leute von einem Einkommen (und sichern sich auch gegenseitig gegen Zuzahlung durch den Staat ab), muß auch die Steuerlast entsprechend aufgeteilt werden. Das mag im Extremfall ausarten, bzw. unfair werden. Aber bei der Mehrheit der Betroffenen trifft das nicht zu. Ich selbst gehöre zu den überdurchschnittlich Verdienenden, aber schon jetzt ist klar, dass der Großteil der Steuerersparnis in eine Altersvorsorge für meine Frau fließen wird. Die Annahme, durch eine Heirat ließe sich Geld sparen, stimmt einfach nicht.

  9. #38
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    weshalb sollte der Staat die Verantwortung für den Einzelnen übernehmen, so lange diese von einem Dritten übernommen werden kann ?...
    Und warum tut er das, wenn er verheiratet Paare nicht zusammenleben lässt, wenn mind. einer von ihnen kein deutsch spricht?
    Warum sagt der verlogene Staat dann nicht auch: Scheiß auf deutsch, der Ehepartner ist ja als Versorger da - der Staat muss nicht einspringen.

    Wenn sich der Staat schon als Vaterdiktator aufspielt und sich in das komplette private Leben einmischt, dann soll er gefälligst auch für ALLES zahlen. Und dann im Übrigen auch das länderübergreifende Ehegattensplitting zulassen. Es ist ja ein Unding, dass verheiratete Paare die wegen der menschenverachtenden A1-Regelung so viel Steuern zahlen müssen wie sonst kein Ehepaar und dann auch noch ggf. getrennt leben müssen.

    Natürlich sollte der Staat nur für diejenigen Verantwortung übernehmen, die wirklich Hilfe benötigen (in Deutschland schätze ich mal, dass das 0,01% der Bevölkerung sein werden).
    Der Staat sollte sich also entscheiden: will er ein echter Sozialstaat sein oder will er eine Geldvernichtungsmaschine sein, dann aber mit allen Konsequenzen.
    SPD und Union sind nur zum Geldvernichten da und betreiben mit ihrer nationalen Ideologie und ihrer Neid-Leitlinie sozialen Unfrieden.
    Jedoch wollen ja rund 75% der Bevölkerung diese kalte Gesellschaftsform. Für mich völlig unfassbar!

  10. #39
    Avatar von michael59

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    Jede GBR kann den Gewinn im GBR Vertrag so auf die Inhaber verteilen wie sie das möchte, völlig unabhängig wessen Tätigkeit wieviel einbringt- eine Ehe lässt sich durchaus mit einer GBR vergleichen.

    Kinderförderung ist nur eine Floskel- im Vorwahlkampf immer gut.

    Spätestens wenn die Gerichte gefragt werden ob es verfassungsgemäss ist, dass ein Ehepaar er 45.000 sie 15.000 andere Steuern bezahlt als er und sie je 30.000

  11. #40
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Was soll damit sein?
    Da greift das Splitting praktisch gar nicht.
    Bin mir nicht sicher, W., ob Du die Funktion richtig verstanden hast.
    Offensichtlich nicht, wie er hier ja auch ansonsten sein fehlerhaftes Halbwissen offenbart, wenn er hier die Mär von den Besservedienenden, die keine Steuern zahlen.

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