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Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

Erstellt von socky7, 10.02.2013, 13:29 Uhr · 372 Antworten · 29.717 Aufrufe

  1. #301
    Avatar von strike

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    Neben vielen anderen Kommentaren, finde ich diesen zum Thema bemerkenswert:


    .... Ich bin sehr gespannt, wie das gleiche Gericht in den nächsten Jahren noch förderungswürdige Familie im Sinne des Art. 6.1 Grundgesetz definieren wird, wenn niemand mehr aus dem fröhlichen Familien-Happening ausgeschlossen werden darf, weil sonst allerorts Diskriminierung droht. Bald bleibt nur noch der Familienhund außen vor. Konsequenterweise werden wir diesen Artikel bald abschaffen müssen, wenn wir uns nicht lächerlich machen wollen.

    Und so ist zunächst beängstigend, wie leichtfertig dem Bundestagsabgeordneten Beck der Satz: „Wir werden gut von Karlsruhe regiert“ über die Lippen kam. Bei so großer Freude beerdigt man doch gerne die sinnvolle Gewaltenteilung im Land und den eigenen Anspruch als Volksvertreter und Teil der Legislativen. Viel interessanter für Karlsruher Verhältnisse ist allerdings ein ganz anderer Aspekt: die Eile. Es fällt auf, mit welcher Vehemenz hier eine sofortige Umsetzung der Entscheidung vom Gericht gefordert wird. Sogar rückwirkend soll sie gelten, sodass nun alle Lebensgemeinschaften bis ins Jahr 2001 zurück zu viel gezahlte Steuern einfordern können.

    Man wünschte sich, das Bundesverfassungsgericht hätte es immer genauso eilig, wenn es um die Umsetzung anderer Urteile aus dem eigenen Haus ginge. Dann, wenn nicht neue Lebensgemeinschaften, sondern die normale Familie in Deutschland ungerecht behandelt wird. Die Mehrheit. Denn dieser aktuell eiligen Sache aus Karlsruhe stehen vier Urteile in Sachen Familienpolitik gegenüber, die alle anderen und vor allem auch die traditionelle Familien fördern würden, die niemals ein Ultimatum hatten und niemals umgesetzt wurden.....
    ... Wahrscheinlich hofft man in der Politik ja sowieso schon lange, diese Entscheidungen würden langsam in den Archiven verrotten und in Vergessenheit geraten, wo man sich doch jetzt einhellig darauf verständigt hat, dass die traditionelle Familie ein „Auslaufmodell“ sei, das man nicht fördern, sondern im Untergang begleiten will.

    So etwa das Urteil zum steuerfreien Existenzminimum vom 29. Juni 1990, das Familien Steuerfreiheit auch für das Existenzminimum ihrer Kinder zusichert (BVerfG 82,60). Das ist 23 Jahre her. Frist? Keine. Umgesetzt? Nein. Ein Teil dieser zu viel gezahlten Steuern wird in Form von Kindergeld zurückgezahlt und taucht allen Ernstes immer wieder in Regierungsberichten als teure „Familienförderung“, als Geschenk an die Eltern auf. Nein, wie großzügig, dass man es zurückgibt, obwohl man es gar nicht erst einziehen dürfte. Eine Frechheit.

    Das „Trümmerfrauenurteil“ vom 7. Juli 1992 (BVerfG 87,1), das „eine .......

    Familienförderung und das Bundesverfassungsgericht - The European

  2.  
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  3. #302
    Avatar von Socrates010160

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    Hier die neuesten Berechnungen zu diesem Thema, die meine These, dass Familien mit Kindern entlastet werden müssen nochmals belegen:

    „Wer ein Kind großzieht, schenkt der Allgemeinheit Geld“: Eltern finanzieren Kinderlose mit

  4. #303
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    *
    Von der Studie habe ich heute auch schon gehoert und an Dich sowie @Leipziger gedacht ;)


    Auf Babygläschen, Wasser und Medizin fallen 19 Prozent Steuer, auf Zeitschriften, Tiernahrung, Garnelen und Seilbahnfahrten nur sieben Prozent.
    Mehrwertsteuer: Grotesker Wahnsinn in Prozent - FOCUS

  5. #304
    Avatar von hoko

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    @Socrates: Richtig

    Ging ja heute schon durch alle Medien und wird ja, bisher vergebens, schon lange gefordert.

    @strike: sollte alles vereinheitlicht werden; egal ob nun Windeln oder Rennpferde.

  6. #305
    Avatar von Ralli

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    zu dem Thema, die meine These, dass Familien mit Kindern entlastet werden müssen :

    „Wer ein Kind großzieht, schenkt der Allgemeinheit Geld“: Eltern finanzieren Kinderlose mit
    und der Kommentar erst :

    von Heinrich Buchgeister am 28.07.2013

    Wen wundert es?
    Wir werden doch von Homo5exuellen und Kinderlosen regiert.

    19% Mehrwertsteuer für Windeln...
    ...aber eben nur 7% Mehrwertsteuer für Katzenfutter.


  7. #306
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von hoko Beitrag anzeigen
    @strike: sollte alles vereinheitlicht werden; egal ob nun Windeln oder Rennpferde.
    Du willst also mehr Steuern zahlen? Ich nicht.

    Auf einen entscheidenen Satz geht Socrates natürlich in der ganzen Diskussion nicht ein:
    Genauso schwer wie das entgangene Einkommen lässt sich auf der anderen Seite das private Familienglück berechnen: „Man kann schließlich argumentieren, dass Kinder für die Eltern eine große Freude bedeuten und Kinderlose dieses Glück nicht empfinden“, sagte Professor Plünecke der „Welt am Sonntag“. Kinder bedeuteten zwar hohe Ausgaben – seien aber auch sinnstiftend.

  8. #307
    Avatar von hoko

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Du willst also mehr Steuern zahlen? Ich nicht.
    Vereinheitlichen muss ja nicht zwingend bedeuten, daß auf alles 19% gelten... man könnte ja auch einen Mix nehmen, z.B. 14%
    Auch wenn ich dann evtl. mehr Steuern bezahlen würde als zur Zeit, würde sich das im Rahmen halten, da ich kein Tierfutter kaufe, keine Rennpferde veräußere, etc. pp - manchmal muß man eben volkswirtschaftlich denken wenn dadurch mehr Geld in die Kassen fließen würden/sollte... schwieriges Thema, da es jeder individuell sieht.

  9. #308
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von hoko Beitrag anzeigen
    Vereinheitlichen muss ja nicht zwingend bedeuten, daß auf alles 19% gelten... man könnte ja auch einen Mix nehmen, z.B. 14%
    Auch wenn ich dann evtl. mehr Steuern bezahlen würde als zur Zeit, würde sich das im Rahmen halten, da ich kein Tierfutter kaufe, keine Rennpferde veräußere, etc. pp - manchmal muß man eben volkswirtschaftlich denken wenn dadurch mehr Geld in die Kassen fließen würden/sollte... schwieriges Thema, da es jeder individuell sieht.
    Mal abgesehen davon, dass der Steuersatz nicht unter 15% liegen darf wegen der EU, kommt da auf alle eine merkliche Steuererhöhung zu wegen der Lebensmittel.

  10. #309
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen

    Auf einen entscheidenen Satz geht Socrates natürlich in der ganzen Diskussion nicht ein:
    Der Ursprung unser beiden Diskussion lag darin, dass Du bisher meine Behauptung der Tatsache, dass Familien die Kinderlosen mit finanzieren, bestritten hast...

    Nun gibt es wissenschaftliche Beweise, aufgrund deren Du die Realität zu akzeptieren hast... Dass Du jetzt die Sinnhaftigkeit von Kindern mit einbringst ist für jemanden, der keine Kinder hat, grotesk...

  11. #310
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Nun gibt es wissenschaftliche Beweise, aufgrund deren Du die Realität zu akzeptieren hast... Dass Du jetzt die Sinnhaftigkeit von Kindern mit einbringst ist für jemanden, der keine Kinder hat, grotesk...
    Wie drücke ich es nur freundlich aus, so dass du es auch verstehst?

    Ich halte Kinder für etwas großartiges, über dass man sich als Eltern freuen sollte, anstatt nach dem Staat zu schreien und einen finanziellen Ausgleich fordern. Es tut mir leid, dass dir offensichtlich nicht so viel Glück beschert war und du von deiner Tochter nicht nur enttäuscht, sondern auch verklagt wurdest und von daher dem Argument der Sinnhaftigkeit vielleicht nicht so zustimmen kannst, aber ich bin der Meinung, dass Kinder einem viel mehr geben, als man mit Geld aufwiegen könnte. Vielleicht sehe ich das ja etwas zu rosig als Kinderloser, insofern mag das grotesk sein.

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