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Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

Erstellt von socky7, 10.02.2013, 13:29 Uhr · 372 Antworten · 29.814 Aufrufe

  1. #291
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    für mich ist eine Ehe ohne Kinder keine Familie...
    Weisst du überhaupt noch um was es ging?? Dir geht es doch nur darum recht zu haben- da ist dir auch jedes noch so schwachsinniges Argument recht. Vor langer Zeit hast du mal was vom Grundgesetz geschwafelt- lies mal nach wie das eine Familie deffiniert.

    Nicht mehr lange und aus dir wird noch ein Fanatiker.

  2.  
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  3. #292
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Weisst du überhaupt noch um was es ging?? Dir geht es doch nur darum recht zu haben- da ist dir auch jedes noch so schwachsinniges Argument recht. Vor langer Zeit hast du mal was vom Grundgesetz geschwafelt- lies mal nach wie das eine Familie deffiniert.

    Nicht mehr lange und aus dir wird noch ein Fanatiker.
    Junge, was hast Du für ein Problem ? kannst Du auch sachlich diskutieren...? sachlich bedeutet, mit Inhalt der zum Thema passt...
    und wenn Du Dich schon auf das Grundgesetz berufst, solltest Du es auch kennen:

    dort unterscheidet dort der Artikel 6 - 10 GG zwischen Familie und Ehe..

    Definition Ehe
    Auf lebenslange Verbindung abzielende Lebensgemeinschaft

    Definition Familie
    Gemeinschaft der Eltern mit ihren Kindern, auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder (also die sogenannte „Kleinfamilie”).
    Die sich aus Absatz 1 ergebende Schutzpflicht des Staates konkretisiert sich vor allem darin, dass wirtschaftliche Benachteiligungen einer Familie vermieden bzw. ausgeglichen werden. Verheiratete dürfen nicht schlechter als Ledige gestellt werden, nur weil sie verheiratet sind.

    Die Pflege und Erziehung von Kindern erfolgt primär („zuvörderst”) durch die Eltern, aber auch durch den Staat. (Artikel 6 II GG). Der Staat überwacht die Eltern in ihrer Erziehungstätigkeit. Eine Wegnahme des Kindes ist nur unter strengen Voraussetzungen möglich (Artikel 6 III GG).



    Interessant dabei ist, dass das Grundgesetz es untersagt, dass Verheiratete gegenüber Ledigen nur aufgrund der Heirat besser gestellt werden. De facto werden sie es jedoch durch das Ehegattensplitting...

  4. #293
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    nochmals... es ist Aufgabe des Staates zu entscheiden, wo er die vereinnahmten Steuern einsetzt... da ich gegen jede Form von Gewalt bin, halte ich auch von vielen politischen Entscheidungen in Richtung Kriegen nichts...

    von mir aus, sollen sie die Mwst. erhöhen.. oder was auch immer.. doch nichts zu tun und alles so lassen, wie es ist, kann es nicht sein... mit geht's um mehr Kohle für die Kids bzw. deren Eltern...
    Wird da noch irgendwie ein Argument draus, warum unbedingt Steuern erhöht werden müssen, man aber keine andere Verteilung der Ausgaben fordern darf? Was soll das heißen, es sei Aufgabe des Staates, über die Ausgaben zu entscheiden? Das klingt, als sei der Staat eine Institution, die uneingeschränkt über die Ausgaben entscheiden dürfe, und nicht eine demokratische Veranstaltung, bei der wir ein Mitspracherecht haben.

    Im übrigen, wenn du schon das Grundgesetz anführst, da steht in Artikel 6 Abs. 1:
    Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
    Also steht die Ehe nicht hinter der Familie zurück, im Gegenteil.

  5. #294
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Wird da noch irgendwie ein Argument draus, warum unbedingt Steuern erhöht werden müssen, man aber keine andere Verteilung der Ausgaben fordern darf? Was soll das heißen, es sei Aufgabe des Staates, über die Ausgaben zu entscheiden? Das klingt, als sei der Staat eine Institution, die uneingeschränkt über die Ausgaben entscheiden dürfe, und nicht eine demokratische Veranstaltung, bei der wir ein Mitspracherecht haben.

    Im übrigen, wenn du schon das Grundgesetz anführst, da steht in Artikel 6 Abs. 1:

    Also steht die Ehe nicht hinter der Familie zurück, im Gegenteil.
    Dann interpretierst Du das GG anders als ich... denn dort steht klipp und klar, dass eine Ehe (damit ist eine Ehe ohne Kinder gemeint) nicht besser gestellt werden darf als ein Lediger...

    Weiterhin interpretierst Du eine Streichung des Splittings, womit die Ehe entgegen dem GG besser gestellt wird, als Steuererhöhung. Letztendlich ist es jedoch nur die Streichung einer Subvention die gegen das GG verstößt..

    Inwieweit Du ein aktives Mitspracherecht bei den Ausgaben im Kabinett oder beim Finanzminister ausüben möchtest, kann ich in der Praxis nicht erkennen. Du kannst wählen gehen... und damit hat es sich..

  6. #295
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Dann interpretierst Du das GG anders als ich... denn dort steht klipp und klar, dass eine Ehe (damit ist eine Ehe ohne Kinder gemeint) nicht besser gestellt werden darf als ein Lediger...
    Warum sagst du dann nicht einfach, woraus sich das ergeben soll?

    Weiterhin interpretierst Du eine Streichung des Splittings, womit die Ehe entgegen dem GG besser gestellt wird, als Steuererhöhung. Letztendlich ist es jedoch nur die Streichung einer Subvention die gegen das GG verstößt..
    Erstaunlich, dass du das weißt, nicht aber das Bundesverfassungsgericht. Mal abgesehen davon, dass deine Definition einer Subvention etwas eigenwillig ist, aber das sagte ich dir bereits.

    Inwieweit Du ein aktives Mitspracherecht bei den Ausgaben im Kabinett oder beim Finanzminister ausüben möchtest, kann ich in der Praxis nicht erkennen. Du kannst wählen gehen... und damit hat es sich..
    Eben, und genauso viel Mitspracherecht haben wir auch bei den Steuern. Also warum meinst du, Steuererhöhungen könne man fordern, andere Verwendung der Steuern aber nicht? Siehst du jetzt, wie deine Logik nicht mehr hinkt, sondern humpelt?

  7. #296
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Weiterhin interpretierst Du eine Streichung des Splittings, womit die Ehe entgegen dem GG besser gestellt wird, als Steuererhöhung. Letztendlich ist es jedoch nur die Streichung einer Subvention die gegen das GG verstößt..

    ..
    Sag mal mein Junge- bist du so vernagelt oder was hast du für ein Problem. Du kapierst einfach nicht den Zusammenhang zwischen der gegenseitigen Sorgeverpflichtung die eine Ehe mit sich bringt und den damit zusammenhängenden Einkünfte, die eben immer gemeinsame Einkünfte sind ( es sei denn man hat durch Ehevertrag was anderes vereinbart). Mal als Beispiel, nach Scheidung wird gemeinsamen Eigentum geteilt, Rentenansprüche ausgeglichen usw. daraus resultiert die entsprechende gemeinsame Versteuerung.

  8. #297
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    ...Warum sagst du dann nicht einfach, woraus sich das ergeben soll?..
    schrieb ich doch... GG 6-10

    lies doch einfach selbst nach...

    http://staatsrecht.honikel.de/de/artikel-6-10-gg.htm

  9. #298
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Sag mal mein Junge- bist du so vernagelt oder was hast du für ein Problem. Du kapierst einfach nicht den Zusammenhang zwischen der gegenseitigen Sorgeverpflichtung die eine Ehe mit sich bringt und den damit zusammenhängenden Einkünfte, die eben immer gemeinsame Einkünfte sind ( es sei denn man hat durch Ehevertrag was anderes vereinbart). Mal als Beispiel, nach Scheidung wird gemeinsamen Eigentum geteilt, Rentenansprüche ausgeglichen usw. daraus resultiert die entsprechende gemeinsame Versteuerung.

    Gut dass ich nicht "Dein" Junge bin... Deine Beiträge zu diesem Thema entbehren leider das Wesentliche: Inhalt !

  10. #299
    Avatar von michael59

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    Nun in 292 hast du mich mit Junge angesprochen- ich dachte das wäre jetzt so üblich

    Nun mir ist schon klar: nur deine - aus meiner Sicht verschrobene Ansichten- sind natürlich inhaltlich richtig.

  11. #300
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    schrieb ich doch... GG 6-10

    lies doch einfach selbst nach...

    Artikel 6 - 10 GG – staatsrecht.honikel.de
    Dann hast du ja auch gelesen, dass
    Verheiratete dürfen nicht schlechter als Ledige gestellt werden, nur weil sie verheiratet sind.
    Genau aus diesem Grunde erging 1957 ein Urteil des BVerfG, das dann 1958 zum Ehegattensplitting führte. Das ist insofern keine Subvention, sondern ein verfassungsgerechtlich gebotenes Instrument um Steuergerechtigkeit herzustellen.

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